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Klavier

9. März 2023: Unsere Welt ist seelenfeindlich. Aber Gott möchte unsere Seele formen. (AHS)

Foto: Kristalle für Orchester 2023

Die Tiefen Gottes sind hart für untrainierte Seelen. (AHS)

Heute erinnere ich an Lotte Cohn, israelische Architektin, 1893.

Entspannung

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8. März 2023: Jesus hatte keine Angst, das Böse zu reizen. Ganz im Gegenteil. (AHS)

Alles Gute zum Frauentag! ❤️

Liebe und Kreativität gehören zusammen, sind bedingungslos. Kreativität ist nicht dafür da, Menschen zu gefallen, sondern dazu, dass Menschen sie entdecken, auch wenn sie aus dem Rahmen fällt. Künstlerinnen und Künstler sind oft ihrer Zeit voraus. Unconditional Creativity is my way.

Musik und Lyrik haben viel mit Reflektieren zu tun. Es ist schön, Türen zu Herzen zu öffnen, damit Menschen nicht nur vor dem Schaufenster stehen, sondern eintreten können, heraus aus dem Gänsemarsch und der Abteilung.

Foto oben: Spanien

Heute erinnere ich an die Physikerin Susan J. B. Burnell.

Foto: Bochum

Epochen

Kalkulation: Nicht Zeit prägt Musik, sondern Musik prägt Zeit.

Nicht Musik entwickelt sich chronologisch in der Zeit, im Gänsemarsch der Epochen, sondern die Zeit entwickelt sich chronologisch mit und nach Musik und Kunst; je nachdem, wie die Musik und ihre Wahrheit Stück für Stück auf der Palette der Farben, Worte und Bilder entdeckt wurden – je nachdem, wie langsam oder wie schnell: so ordnet sich unsere Zeit, strömt aus der Sehnsucht hervor, die gut, die tief, die uns gegeben, die Ursehnsucht ist. Der Mensch ist nicht gut. Die Sehnsucht schon.

Wie sehr Kunst (und Musik als ihr Leiter oder (Kapell)meister) Geschichte, Politik und Zeit geprägt hat, kann man über die Jahrhunderte erkennen. Ich jedenfalls.

Dörna und Schweden:

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6. März 2023: Für was steht bei Deutschen der Begriff „etc.“? „Mehr als zwei Beispiele fallen mir nicht ein.“ 

Foto: Bremen

Die beste Neuigkeit für alle Menschen steht in Johannes 3,16! (Marie Hünsing)

Heute erinnere ich an Paula Busch, Zirkusdirektorin, 1886. Und an die schwedische Schauspielerin Gizem Erdogan.

Wenn man nicht täglich, regelmässig like crazy übt, verliert man das Konzertante, Brillante. Schade, dass man das Brillante nicht einmalig konservieren kann. Aber es ist eben “Leistungssport“. Ich richte mein Leben, meinen Alltag danach aus.

Ich bin ja ein True Crime Fan beim Üben, wie ihr wisst. Wenn ihr in Zeitungen oder sonst wo „Familientragödie“, “Beziehungstat“, “Mord aus Leidenschaft“ oder “erweiterter Selbstmord/Suizid“ lest oder davon hört, lasst euch nicht davon veräppeln. Es sind Femizide und ihre Unterformen, heisst, Männer ermorden die Frau, die sie nicht mehr kontrollieren können, die gehen will. Dies kommt weltweit sehr oft vor und ist weltweit die verbreitetste Mordform.
Ich würde sagen, dieses Verhalten gibt es auch als digitale Variante.
Von häuslicher Gewalt ganz zu schweigen: Weltweit hohe Zahl, von der Justiz kaum verfolgt oder bestraft. Justiz wird von Männern gemacht. Frauen werden kaum geschützt. Femizide werden oft nur als “Totschlag“ oder “second degree murder“ bestraft, da “Mord aus Leidenschaft“ gar noch als mildernder Umstand gewertet wird. Nach dem Motto, er hat sie ganz spontan minutenlang gewürgt. Oder, der Arme war nur deswegen so kontrollierend und eifersüchtig, weil er sie ja so geliebt hat. Es sei eben eskaliert.

Ich habe übrigens jetzt die Apple Watch, sie ist größer als mein Handgelenk, was mir gefällt, mal sehen, wann ich sie anwende zum Sport.

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Liszt

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Tier Babys

5. März 2023: Es wurde den Künstlerinnen in der Kirche vorgeworfen, in Konkurrenz zu Gott zu treten. (Je genialer, desto geächteter.) (AHS)

Nur 1 bis 2 Prozent sind professionelle, akademisch studierte Musikerinnen und Künstler in der Weltbevölkerung, die von ihrer Kunst leben. Und kaum welche davon sind in den Kirchen.

Heute trifft die Subkultur „Christsein“ auf die Subkultur „künstlerisch sein.“

Foto oben: Salzburg, Meisterkurse, Konzert

Die freikirchliche „Künstlerbewegung“ Das Rad dreht sich um sich selbst: Die immer gleichen Leute, die sich „Gleichgesinnte“ nennen, von Männern und Unkünstlern geleitet, trifft sich zur Entspannung und abends Bierchen trinken. Die „Künstler“ sind vor allem freikirchliche Kirchenlokale, viele Semi-Professionelle, Lehrer usw.

Es muss ja schließlich Leute geben, die die dort auf der „Bühne“ beklatschen. Andersdenkende echte Künstler sind nicht willkommen, vor allem nicht, wenn sie nicht in exakt den freikirchlichen Kategorien denken, die dort Gang und Gäbe sind. Gleichgesinnte mögen keine Unruhe in der Entspannung, von Unkünstlern gegründet. Hinterfragen, Ehrgeiz, Suche , Kritik und Veränderung sind nicht erwünscht.

(Schon gar nicht von Frauen.)

Obwohl die Musiker „klassische“ Musiker sein sollen, ist wieder mal der selbe alte Liedermacher, geschieden und musikunstudiert und komplett fern von klassischer Musik, das Entertainment-Programm, da er ja auch im „Leitungskreis“ ist.

Man ist an die Speiche gebunden, zu der man sich angemeldet hat, und darf die Gruppe nicht verlassen oder wechseln oder gar an zwei Gruppen teilnehmen.

Da es in der Musikgruppe immer nur um den Musikschulalltag ging und für mich langweilig wurde, wollte ich zur Literaturgruppe wechseln. Oha! Das gab es noch nie! Das war eine Revolution!

Doch hier las man gar nicht seine eigenen Werke vor, sondern blättere in anderen Büchern. Ich bin ja nicht zur Deutschstunde und Lesestunde gewechselt, sondern wollte eigene Lyrik und Literatur lesen, austauschen und diskutieren. Nix da. Gab es nüscht. Das Niveau der Gruppe war unterirdisch. Da wollte ich zu den Malern. Das ging ja nun wirklich zu weit! Ich könne doch nicht alles sein, ich müsse mich schon unterordnen und entscheiden.

Ich sagte, die meisten in der Maler-Gruppe hätten nicht Malerei studiert. Daraufhin war erst mal Schweigen im Walde. Ich sagte, es hieß doch „Das Rad“. Ja, aber beim Rad darf man ja selbst nicht alle Speichen sein. Aha.

Ich reagiere auf Unterforderung und künstlerische Stagnation und Enttäuschung mit Unzufriedenheit.

Bei den „Musikern“ war ich nach 4 Jahren Hocken in der Gruppe einfach gelangweilt und unterfordert.

Fotos: Washington und Basel

Italien:

https://youtube.com/shorts/YpyyWY4IJvM?feature=share

Liszt:

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4. März 2023: „Dein tiefster Diener Bach. Joh: Seb: Bach, Director Musices (Sebast: Bach)“ (in einem der Bach-Briefe)

Foto: Rothenburg

Heute erinnere ich an die Tänzerin Valeria Kratina-Köhler, und an Marta Fraenkel, Ärztin, 1896. Musik ist keine Rampensau.

Heute ein paar Kosmetik-Tipps:

Lush mag ich. Aber Vorsicht: Es ist (da ohne Konservierungsstoffe) manchmal etwas raw auf der Haut. Besonders bei empfindlicher. Rituals mag ich, besonders Hamman, aber die Peelings kann ich nicht verwenden. Das ist leider nichts für trockene Haut.

Heute habe ich mein erstes Eis gegessen, hilfe, Inflation!

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selbstgemachte Pizza

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Liszt in Hanau

3. März 2023: The restless warior… the wide-eyed wanderer… (Elton John: Can you feel the Love tonight?)

Foto: BACH CD

Gott ist: Einen Feuerball umarmen.

Ich mag den Film Lion King. Warum? Weil es so erstaunlich dicht beieinander liegt und ich es selbst erlebt habe, wie Simba: Wahrheit und Realität: Königskind zu sein, dem das ganze Universum seine Berufung entgegen spiegelt, und doch Vagabund gleichzeitig, on the run, „am Ende der Welt“, verlassen… aber in Wahrheit mit einer Identität und Würde, die in deiner Brust schlägt.

Man kann GLEICHZEITIG das genaue Gegenteil, ja beides sein. Und beides stimmt. Gleichzeitig beides zu sein. Das Großartige und das, was man (noch) nicht ist und was andere an einem kritisieren. Ich glaube, genau diesen krassen parallelen Gegensatz zu leben, das haben viele (große) Lebewesen schon erlebt.

Denn letztendlich ist es die Königswürde, die die wahre Wahrheit ist. 

Mose war in der Wüste und hütete die Schafe – aber er war damals schon der Retter seines Volkes! Er würde es noch werden, aber er war es auch schon! Ich glaube, diese verborgene wertvolle Identität eines Menschen, der noch im Werden ist, ist das Edelste und Geheimnisvollste dieser Erde. Hier spiegelt sich Jesus, das Baby, der der Erlöser der Welt wurde. Nur Gott hat das Wissen, wenn er jemanden ansieht, was dieser Mensch werden wird und er in seinen Augen also schon ist, auch wenn er es noch nicht ist. Da kriege ich Gänsehaut.

Ich finde es immer schön, auf Menschen zu treffen, die wie ich Pianist und Organist sind. Die verstehen einen immer viel viel besser als „Nur“-Organisten! Einer sagte zu mir: Da, wo der Orgelunterricht aufhört (Noten können…), da fängt der Klavierunterricht erst an. So ist es! Wenn du deine Töne nicht kannst im Klavierstudium, sendet man dich heim. Im Orgelunterricht ist das wohl Standard, dass die Leutchen ihre Töne suchen. 

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Zeitz Dom

2. März 2023: Die Musik darf mein Leben umrahmen zum Lob Gottes. (AHS)

Foto: Planetarium Hamburg

Musik: Jede Sekunde ist davon erfüllt.

Übe-Prozeß Training:

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Unglaublich, dass schon März ist.
Ich übe u.a. Petr Eben und Reubke.
Heute erinnere ich an die Organistin Hedwig Bilgram, die am 31.3. ihren 90. Geburtstag feiert. ❤️

The Leipzig Concert Ann-Helena: Bach Kunst der Fuge BWV 1080

Heute erinnere ich an Mohammadi 

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28. Februar 2023: Melodie redet nicht von Dingen, sondern von lauter Wohl und Wehe. (Schopenhauer)

Foto: Acryl AHS (Selbstportrait)

Interview Interview Sonntagsblatt

Heute erinnere ich an Margrit Twellmann, dt. Frauenforscherin, 1930, und an Florence Price Komponistin, 1887.

Gibt es künstlerische Mathematik in Form und Zeit? Sie ist in der Zeit, so wie wir sie im Vergehen empfinden. Wie schnell, wie langsam sie vergeht, liegt an uns.

Musik ist ein Archiv. Wie Menschen durch alle Zeiten Zeit empfunden haben: Zeit vergehen empfunden haben: das archiviert Musik, finde ich.

Zeit hat mit Mathematik zu tun, Kunst und Musik mit Zeit, die Sprache und die Rhetorik mit Mathematik — im Atmen. Kunst, Mathematik, Philosophie: Universal-Sprache. Take some time to do art.

Foto: Weimar (Kammermusik. Ann am Flügel)

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Kirchenvermittlung

27. Februar 2023: Talent ist: Stets frische neue musikalische Ware liefern. (AHS)

Foto: Neues Konzert

Stimmt an die Saiten, ergreift die Leier!

Heute erinnere ich an die schöne wortgewandte Rednerin Sahra Wagenknecht und auch an die kluge und eloquente Alice Weidel. Man kann von beiden halten, was man will: Die Intelligenz dieser beiden Frauen scheint den Quotienten gewisser grölender oder schlafender Männer im Bundestag geradezu dreimal zu übertreffen.

Ich übe KV 608, die schicke große Orgelwalze von Mozart. Was ich an der Orgel mag: Der Tastsinn der Füße kombiniert mit den Synapsen im Gehirn: Ganz unten und ganz oben kommunizieren. 

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Kirchenkunde 17: Was ist Sakramentalismus?