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Tourblog

Religiös ohne Gott ist am gottlosesten. (AHS)

Heute geübt und genossen. Lange Probe mit Registrant bis 23 Uhr. Man lernt gemeinsam.

Pieter van Dijk hat Recht: Ein “Orgelnerd” zu werden wie die, die ständig über Orgel reden, anstatt Musik zu machen, ist nicht das Ziel. Es geht um Musik, nicht um Orgel. Um Musik machen, nicht diskutieren. Er redet in seiner Freizeit nicht über Orgel, da gibt es wichtigere Dinge. Musik ist, was zählt, und mehr noch Liebe, Menschen, Gott.
Ich bin zwar (momentan) ein Orgelfreak. Aber ein ganz anderer als die “Semi-Nerds”. Und Musik spüre ich mit jeder Faser meines Seins. Bei jeder schönen Stelle seufze ich auf. Die mächtige Orgel fängt meine Energie und meinen inneren Vulkan mit großen Fittichen auf.

Passend. Heute groß im Spiegel: Feindbild Frau. Hetze im Internet gegen Frauen. Bis zu Mord. “Online Hetze, Offline Mord”. Erinnert mich an die Kirchenmusikgruppe in facebook. Dort ist das Pöbeln von Frensel, Kropf, Schmitz aus Trier, Rochus Schmitz, Wilke und Bornheimer immer noch deutlich gegen mich. Auch Matthias Müller, Christoph Spengler, Dietmar Korthals, Johannes Richter, alles Männer, die ich nicht kenne, stänkerten. Johannes Richters Spiel gefällt mir überhaupt nicht, unvirtuos, wie vom Blatt gelesen. Überhaupt spielen viele sogenannte „Orgelfreunde“ grob. Ganz zu schweigen von Spenglers Videos, in denen es aussieht, als hätte er seine Tochter geheiratet und würde in jedem Video sein Enkelkind wiegen und als wäre er dabei eben aus dem Bett gestiegen nach einer durchzechten Nacht. Wenn mir was nicht gefällt, scrolle ich weiter. Aber diese nehmen sich sehr viel Zeit, zu zanken. Warum? Freunde haben es gelesen, ausgedruckt. Ich habe Ordner von Gestänker. Offenbar wird dort nicht verkraftet, dass eine Frau beliebter ist, mehr kann oder sich genauso oft präsentiert wie sie selbst, dass ich sie blockiert habe. Meine Agenturen wurden heute angeschrieben. Was für ein Feindbild müssen diese von mir haben. Benjamin Frensel sperrt meine Fans, so dass nur noch Feinde kommentieren können und lässt jeden geteilten Beitrag über mich löschen und Kommentare einfrieren. So was gab es noch nie. Wie viel Eifer. Ansgar Kreutz sieht dabei zu. Er hat Freunde unter den Stänkerern. Karl-Bernhardin Kropf, Rochus Schmitz (Rochus = Zorn), oho, aus dem Pfeifenorgelforum, die ich angezeigt habe, rotten sich auch hier zusammen und nennen sich in der Kirchenmusikgruppe “Geschädigte” und veröffentliche Dokumente ihrer Gegenanzeigen. Irgendwie tun sie mir leid. Auch wenn sie gefährlich sind. Sie sind aus dem Hinterzimmer.

Unrat einfach vorbeischwimmen lassen. (Marc Aurel)

Ich habe nachgezählt, ich habe jetzt seit 2018 zweihundertunddrei Orgeln unter den Fingern gehabt. Das ist ganz schön viel. Und seit 2017 sind es zweihundertundvierzig. Ich freue mich. Manche Orgeln liegen mir sehr, weil sie weich und warm und griffig sind oder zart und glockig oder süffig. Andere liegen mir nicht ganz so, wenn sich die Manuale tief wie eine Oberlippe über die unteren legen. Besonders störend ist das, wenn dann das HW unten ist, dann stoßen meine flinken Finger gegen die oberen Manuale.

Ich finde gewisse trockene Akustik manchmal nicht ganz so prickelnd. Was ich sehr mag: Wenn die Prinzipale leuchten.

In der Klavierwelt blättert ein Blätterer niemals zwischen Sätzen. In der Orgelwelt schon. Da geht ein Satz ruhig zuende, und der Blätterer steht in den Startlöchern.

Es wurden wieder Konzerte verlegt. Ich frage  mich, wie lange das noch geht.

Diese Zeit macht manchen so schwer zu schaffen, dass sie nicht mehr ganz „bei Trost“ sind.

Das Leben zwischen echter und digitaler Welt ist insgesamt auch nicht leicht.

18. Februar 2021

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Bachs Musik andächtig folgen bringt uns innerlich an einen Platz, wo es sich besser leben lässt. (Sigiswald Kuijken)

Neue Orgeln, alle 14 Stücke durchgeschafft (geht immer leichter und Bachs Zahl), Ruhe hineinsprenkeln und tiefe Verbindung. Klang schaffen. Hamburg. Pinneberg. World. Auf!

Auf geht‘s. Endspurt!

Nein, das sei nimmer ihre Erdenspeise. Ungleich dem Vogel der Erinnerung, verlornerweise. (Ladies Almanach)

Wieviele Leute ich noch im frauenfeindlichen Teil der Kirchenmusikszene wegen Verleumdung anzeigen muss. Auch Ulfert Smidt aus Hannover. Ulfert Smidt, wie eine beleidigte Leberwurst, weil ich sein Spiel nicht gut finde, versuchte sich zwar im Nachhinein, sich noch herauszureden aus seiner Verleumdung. Aber er entschuldigt sich nicht, hat seine Lügen bewusst hinter meinem Rücken getätigt und stehen lassen, und Leute wie Ansgar Kreutz und Benjamin Otto Frensel schauen zu und decken und feiern diese und andere Verleumdungen bewusst (Schadenfreude/Rache?).

Zudem: Gerade auch in der Marktkirche Hannover haben bisher fast nur Männer konzertiert. Ich bin, glaube ich, die einzige Organistin auf dem Konzertveranstaltungsflyer und die einzige Frau, die dort aufgenommen hat. Im Grunde geht es um Boykott, dass es auch so bleibt. Um Boykott und Einschüchterung. Manche Kirchenmusiker glauben nicht nur, die Orgel gehöre ihnen, sondern gar noch die ganze Kirche. Beides ist falsch. 

Und dann noch so ein ganzer Mob. Allen voran neben Jan Wilke und Christoph Bornheimer ein Karl-Bernhardin Kropf, der sich zu Markus Theising, Rochus Schmitz, oho, als unabhängige und neutrale Einzelperson darstellt, die “ganz neu in die Gruppe gekommen ist“, jedoch mit diesen schon lange in einem dazu passenden Lästerforum eine Truppe bildet, wozu noch einige andere gehören, die ganz unabhängig voneinander tun, mich jedoch nicht nur zunächst gemeinsam als Opfer ausgesucht hat, sondern dann noch geplant als Täterin darstellt.

Es ist der Strupat-Trupp. Glücklicherweise wurde der ellenlange Verleumdungsthread von Benjamin Frensel von einem neuen, verantwortungsvollen Admin gelöscht. Jedoch haben Kreutz und Frensel wieder aggressiv dafür gesorgt, dass es wieder eingesetzt wurde. Andere Admins haben passiv zugeschaut. Es gibt glücklicherweise auch ganz wunderbare Männer, die so etwas nicht unterstützen. Dennoch lesen auch diese Mobber meinen Blog mit Hingebung. Anstatt über Organisten in der Elphi zu diskutieren (grad mal 10 Comments), bekam ich über 300 Kommentare so lang wie Romane. Langweilig scheine ich jedenfalls nicht zu sein.

Ich wurde schon wegen Werbung angefragt, wie teuer es wäre, Werbung auf meinem Blog zu schalten. Warum eigentlich nicht. 

Zum obigen Zitat: Wo sind die Erinnerungen an Frauen? Sie sollen Männer großziehen, sowohl Kind als auch Ehemann, oft Wesen, die an sich denken, und die Frau dahinter verblasst meist. Viele Männer heiraten die Frau nicht, so dass sie finanziell nicht abgesichert ist in der Zukunft.

Die Frau versucht durch den männlichen Nachnamen, zumindest die Kinder abzusichern, obwohl sie sie geboren hat. Das ist sehr schade. Aber leider sind viele Frauen genau selbst an dieses Spiel gebunden, anstatt zu sagen: Nein, da mache ich nicht mit.
Oft lässt sich ein Mann erst nach dem dritten Kind zu einer zumindest ein wenig absichernden Ehe herab.

Das ist nicht modern, sondern nur vorteilhaft für den Mann. (Und seit wann ist DAS modern?) Wenn ich von Frauenfeindlichkeit schreibe, meine ich neben der oft allgemeinen („die Frau ist schwach etc.“) eine spezielle gegen mich gerichtet, denn es sind ja die wenigsten Frauen so wie ich. Das heißt, ich bin ein Gradmesser.

An mir kann man den jeweiligen Grad der Frauenfeindlichkeit ablesen, da ich sage, was ich denke, mich wehre und oben mitspiele, und noch viel mehr. Es gibt immer wieder solche Frauen, die Gradmesser sind. Greta Thunberg auch, sie geht erstaunlich cool mit Hatern um. Wie das Mädchen von Männern im Netz schon beleidigt wurde, sie müsste ja aus Anzeigen-Schreiben gar nicht mehr herauskommen. Aber sie ignoriert es. Vielleicht in Zukunft der bessere Weg?

Warum helfen Frauen nicht? Tatsache ist, dass Frauen oft schweigen, unsicher sind, heimlich neugierig und sich auf die Seite der Männer schlagen und tun, was diese wollen. Das ist seltsam und nervig, weil ich mich doch für Frauen einsetze. Allerdings muss ein Mensch lernen: Es sind nicht immer Freundinnen und Freunde, von denen ich es dachte. Oft ist man schockiert, wer sich da gegen einen wendet, der gestern noch „Freund“ war. Im Grunde muss man sich im Bemühen um Gerechtigkeit für Frauen tatsächlich auf die Hilfe treuer Männer verlassen, weil Frauen oft zusehen. „Ah, ich möchte nichts falsch machen, ah, die Männer werden schon Recht haben, ah, ich mische mich lieber nicht ein…“ Es gibt so eine ganz seltsame Tendenz, Männern erst mal mehr zu glauben. Siehe Jonas Katzenberger.

Außergewöhnliche Frauen fand ich schon immer sehr interessant.

Heute habe ich wieder viel gelernt von einer Orgel. Welche ist noch Geheimnis (wegen den Mobbern muß ich leider mit Vorankündigungen vorsichtig sein).

In trockener Akustik klingt manche Orgel oben oft hart, mischt sich unten jedoch gut. Man muss speziell darauf achten, wie sich das Pedal mischt: Eher P 16 oder Subbass 16. Darauf achten, wie sich HW und Koppeln verhalten. Damit ist bei weitem nicht nur die Registrierung gemeint, sondern das Erkennen der Orgel an sich:

Wie leicht sind ihre Tasten, wie schwer ihre Koppeln, wie reagiert sie, ist sie eher scharf oder plump oder sperrig – mit allem rechnen. Wichtig in kleineren Kirchen ist: Weniger kurze Töne, weniger Agogik, weniger Tempo. Bei manchen Orgeln ist das Durchkoppeln unerlässlich, um warmen Klang zu gewinnen. Wichtig ist die Verbindung, geerdet und süffig

Schallbecher sein. Resonanzkörper

Das Leben ist ein gelindes Crescendo. (AHS)

Birnen-und Feigensmoothie. Leckere Kombination. Ich liebe meine neue Smoothiemaschine.

Es schneit, und die Stimmung ist weihnachtlich mit Kerzen und Pralinen. Ob der Lockdown die Antwort auf Greta war, damit sich unsere Umwelt so erholt?

Alle denken an Friseure. Ich nicht. Heute besuche ich eine neue schöne Orgel. Welche, erfahrt ihr morgen.
Wichtige Regel für Zusammenspiel und Atmen mit Registranten: Ritenuti möglichst vermeiden.

Ich befinde mich im Übemarathon. Daher halte ich es heute etwas kurz. Danke.

Die Welt ist der Ort, an dem wir uns verständigen, und zwar durch das, was unser Leben an Artikulation aufbringt. (Merleau-Ponty)

Danke für alle vielen Glückwünsche. Es waren über 500 Nachrichten ❤️
Ein wunderschöner Tag in Sonne und Schnee. Wir waren oben auf dem Heuchelberg auf der Warte, in Leingarten, wunderbare Aussicht, der Himmel klar und in Regenbogenfarben ohne Flugzeuge und mit Wolken in Form von glänzenden Ovalen und Schmuckstücken. Wind, Eis, Sonne, Schnee und Wald. Ich bin ein Sonntagskind. Ein Tag ohne Üben und ohne Orgel muß auch mal sein. Wobei ich selbst da Orgelmusik auf CD und auf YouTube höre. Ich bin eventuell ein Workaholic und muß mich manchmal zwingen, abzuschalten. Das tat heute so gut, in der kalten Luft. Wobei Planen dazu gehört. Ich habe vor, einigen Chopin auf die Orgel zu übertragen. Es macht Spaß und ist verhältnismäßig einfach für mich. Und Üben tut man mit dem Kopf. Da entstehen Erkenntnis und Einsicht, in fürsorglicher Atmosphäre.
Im Süden ist es nicht ganz so klirrend kalt. In Hamburg hieß es im Bus immer: „Exit here for Alsterboattrips.“ Draußen aber war der See zugefroren, und das letzte, woran ein Mensch jetzt gerade dachte, war ein „Alsterboattrip“ – in vieler Hinsicht unmöglich.
Die Coronazeit ist für mich erstaunlicherweise ein Segen. Ich bin dankbar für diese Zeit. Irgendwie öffnet sie ganz neue Türen. Trotz: „Soll ich es einpacken?“ „Ach, ich esse es gleich. – Achso, geht ja gar nicht.“ 

(Die Bussnummern bringe ich immer noch durcheinander in Hamburg und landete schon ein paar Mal sonst wo.) 

Es war ein entspannter Tag mit Herzkroketten, Herzkeksen, Schneeherzen, Film, Andacht, Essen, Geschenken, Frieden und Luft. Danke für die schönen Losungen des Friedens heute!

Zitat oben: Die Welt der Verständigung? Wirklich? Oft erscheint es nicht so. Denn wie man auch artikuliert, manche Menschen verstehen nie. Man kann sich fragen, was wirklich real ist, so wie Zizek. Wobei ich mich frage, ob die sogenannten Denker Denkstile hatten, die hilfreich sind. Fleck spricht sogar von Denkkollektiven. Dieser jüdische Theoretiker gefällt mir von jenen am besten, das er die “Wissenschaft” an sich kritisch sieht. 

Das Leben ist ein gelindes Crescendo.

Nicht im Kopf, sondern im Herzen liegt der Anfang. (Maxim Gorki)

Der Tango von Jan Raas macht sehr viel Spaß zu spielen. Witzige Idee.

Minus 14 Grad in Hamburg. Wieder stundenlang in schöner kalter Kirche geübt. Bald ist es soweit! Freue mich! Die Livestreams kommen.

(Ob eine Truhenorgel zu mir flattert? Habe heute eine angeboten bekommen. Aber erst mein Clavichord!)

Zwei neue Konzerte für Herbst heute bekommen.

Ich kann hier auch nicht alle lieben Kommentare veröffentlichen, sind einfach zu viele, manche sind auch eher privat. Die Kommentare von Jürgen Strupat und seinen Anhängern und die anonymen von Verrückten und die von Lucas Kluck veröffentliche ich nicht, oder soll ich?

Heute: Thema Macht.

Morgens sandte mir ein guter Freund ein Interview im Spiegel: Dem Organisten Thomas Cornelius ginge es an der Orgel in der Elbphilharmonie darum, „die Macht zu wollen“. Da sieht man die Einstellung  in der Orgelszene. Und das hört man auch im Orgelspiel.
Oft ist Orgelspiel laut, unmusikalisch, gefühllos in meinen Ohren. Iveta ist entsetzt über den Artikel, ich habe ihr 
auch von dem Mobbing gegen mich erzählt. Sie ist in vielem mein Vorbild.

Thomas Cornelius hat auch in Hamburg studiert, soll nett sein. Ich weiß, oft machen die Redakteure etwas anderes aus Sätzen. 

Es geht also um Macht. Ein Cellist, eine Oboistin, ein Geiger – welche Musikerinnen und Musiker würden sich je so äußern?

Wehe, Iveta hätte dies so gesagt.
Oft gehen Machtaussagen von Männern unangetastet unter. Das ist ja genau diese Einstellung, die in der Männer-Orgelszene oft gang und gäbe ist, denn es geht jenen Männern nicht um Musik, schon gar nicht um (was man von mir fordert) Bescheidenheit.

Macht alleine ist jedoch eine Anti-Bach-Einstellung. Fern von Soli Deo Gloria. Das Gegenteil von Soli Deo Gloria. Macht in dieser Äußerung ist völlig unmusikalisch. Stimme und Sprache sind eine Form von Macht. 

Gut, ich weiß, dass Zeitungen manchmal Überschriften drucken, die übertrieben sind. Ich weiß nicht, ob Thomas Cornelius es wirklich so gesagt hat, wie es die Überschrift sagt.

Und dabei ist Orgelmacht nur Illusion, Kompensation, Aufmerksamkeit.
Sängerinnen sind in der Orgelszene keine Gefahr, sondern Organistinnen, die Potential auf Macht haben. Dabei stellt Gott Machtverhältnisse oft auf den Kopf. Es sind Machtillusionen, die da geträumt werden. Wer in der normalen Gesellschaft interessiert sich für „Orgelmacht“? Menschen da draußen wollen von Musik berührt werden.
In der deutschen Kirchenmusik geht es zu sehr um Macht: Ansgar Kreutz ist der Gründer der Kirchenmusikgruppe auf facebook, in der Lästern seit Jahren auf der Tagesordnung steht.

Ansgar Kreutz schaut zu, wie sein neuer Administrator Benjamin Frensel (Benjamin Otto) bewusst über mich lästert und Verdächtigungen und Verleumdungen über mich schreibt, ohne dass ich dort dazu Stellung nehmen kann. Benjamin Frensel versucht mich unter Druck zu setzen und zu nötigen, ihn in meinem Blog nicht mehr nennen zu dürfen. Nun verdächtigt er, meine Fans würden ihn anrufen und ich hätte mich mit einem Fake-Erotik-Profil angemeldet, er spottet, behauptet, ächtet und hetzt. Ich weiß nicht, wer dieser Frensel ist, wo er wohnt, wie er aussieht, was er macht, ob es ihn überhaupt gibt, ob er wirklich der grauhaarige Pfarrer auf dem Video ist, das man mir sandte. Falls er Pfarrer ist, ist es traurig. Aber er behauptet, er wäre so wichtig, dass ich ihn anrufen würde? Eine wildfremde Person, von der ich nichts weiß? Ohne Profilbild? Er weiß jedoch genau, wie ich aussehe, was ich mache, wo ich wohne, was ich mag, liest meinen Blog durch. Was sollen Leute von Kirchenmusik in unserm Land denken.

Aber Lästern macht ihnen mehr Spaß als zu reden. Und dann das dauernde Lästern in dieser Gruppe über Popularmusik in der Kirche. Wo es doch nun wirklich tolle Bands gibt. Ich selbst habe gestern im Auto in Hamburg nächtlich durch die einsamen Strassen fahrend mit Vivian zusammen „Oh am Kreuz“ von der Outbreakband gehört. Text und Musik berührten mich. Ich höre Songs, Jazz usw. gern nach einem langen Übetag in kalter Kirche. Mit Sitzheizung im Auto, auf Schnee und Villen schauend, summend, entspannt. Keine einzige andere Orgelgruppe auf facebook hat ein solch schlechtes Niveau wie diese deutsche Kirchenmusik-Szene in dieser Gruppe. Jemand sagte mir, das sogenannte blaue Lästerforum und die dazu passende facebook-Gruppe seien seit einigen Jahren völlig aus dem Ruder gelaufen. Durch den Lockdown ist die Unzufriedenheit der Mitglieder wohl schier ins Unermessliche gestiegen. „Macht“ muß nun durch Lästern ausgeübt werden, da ihnen keiner mehr zuhört?
Jan Wilke, Karl-Bernhardin Kropf, Christoph Bornheimer, Markus Theising, Martin Schmitz, Tim Weigardt, oho sind in ihrem Verhalten lästernd in meinen Augen. Auch Videos, die Fans in die Gruppe von mir teilten, wurden von Benjamin Otto/Frensel und Co gelöscht. Rochus Schmitz, Markus Theising, Kropf, Martin Schmitz und Jan Wilke machen sich lächerlich, dass sie sich als Opfer oder gar als sachlich-neutral darstellen, dabei musste ich sie schon vor Monaten anzeigen. Damit sie so lästern können, mussten sie mich erst mal still legen. Ich bekomme alle Screenshots.

Macht durch Orgel? Ja, aber anders: Ich liebe manchmal geheimnisvolle, intransparente, dunkle Klänge an der Orgel, oder ganz trockene. Die Absprache weich und wie Wassertropfen, die wieder hochbouncen. Ohne fest zu sein, für ein lückenloses legato auch mit Zungen. 

Oder virtuose Stellen, die Orgeln „killen“.

Oft sitze ich an der Orgel wie in einer Bastelstube und klebe und male und bastle Papperl für Registranten. Ich freue mich über jeden, der sich bei meinen Noten dieser Aufgabe des Registrierens gewachsen fühlt. Gestern bemerkte ein lieber Registrant höflich, meine Noten wären „reich verziert“. ❤️

Die Kombination von Orgel-Macht-Illusionen und autoritärer (autoritär anstudierter) Chorleitung machen aus vielen Kirchenmusikern oft diese gruseligen Männer, die niemand anderen ranlassen wollen. Die extrem viel Anerkennung brauchen. Dabei merken sie nicht, dass selbst kleine Band mehr Fans und Follower haben als sie selbst. Weil Songs und Zartheit berühren. Orgelmacht nicht.

ps: Danke an eine super tolle Frau namens Vivian.

Vorgestern hatte mein Blog Rekordzahl an Besucherinnen und Besuchern. Ich hoffe, ich trage dazu bei, dass die Orgelwelt eine bessere wird.

Neu: Bach-Choral Holy Spirit an der Heissler-Orgel in Maria hilf! Bad Mergentheim

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Für Pianistinnen: Kulturschock KiMuWelt. (AHS)

Kirchenmusikwelt.

Ich erinnere mich an meine Anfangszeit mit Registrieren in Frankfurt an der Hochschule. So niedlich! „Wie würden Sie dies registrieren?“ „Ähm …“

Und jetzt liebe ich Registrieren!

Bei Bach finde ich es wichtig, an Schönheit zu denken, nicht an Wildheit. Daran, dass Kadenzen entspannt sind und dennoch keine Spannung verlieren dürfen (klingt das nicht etwas widersprüchlich).

Pedalorientiert, mit exzellent etablierter Bewegungsqualität und Gewichtung, Auftakte timen und variieren, Pausen nicht überwuchern durch Klang, Elastik, Touché, Katabasis, Anabasis, Circulatio. Klein am Ventil und ohne Gewalt.

Super Unterricht gehabt und stundenlang registriert.

Jeder Mensch ist eine eigene Kultur. Wir alle arbeiten an uns, an unserer Kultur. (AHS)

Sonne auf Schnee. Habe an der schönen Orgelbouw Verschueren-Orgel in Hamburg geübt. Sie steht gegenüber der italienischen Orgel von Reil (1994).

Heute habe ich 13 von 14 Stücken geübt.

Wenn ich meinen Blog vorlese, klingt er ganz anders, als wenn man ihn nur leise liest. Weil ich beim Vorlesen auch manchmal lache.
Wir alle arbeiten an uns, an unserer Kultur.

Zum Thema Gendern möchte ich sagen: Manche scheinen kaum zu schaffen, weibliche Formen auszusprechen. Ist das für viele eine Niederlage oder Verlieren?
Weil manche auf das Englische umschwenken oder Dinge ins Lächerliche ziehen müssen, um ja kein in verwenden zu müssen?

Die das Partizip nur in aktueller Tätigkeit wahrnehmen wollen, damit Endungen nde  (Fahrende…) nicht gelten? Fühlen sie sich nur wohl, wenn Sprache maskulinisiert bleibt, oder meinen sie mit „Organisten“ wirklich nur Männer?

Warum nimmt man sich heraus, dass sich Frauen maskulinisiert angesprochen fühlen müssen?

„Ist doch ganz normal, dass Frauen auch damit gemeint sind.“ Wie gnädig.

Viele Männer bestimmen also, was normal ist. Und für uns Frauen gleich mit. Und sie haben es so weit geschafft, dass es für viele Frauen tatsächlich „normal“ geworden ist, sich an das Maskuline anzuhängen. Und zwar nicht nur sprachlich.

Sprache hat Macht. Manche Frauen helfen oft (unbewusst) mit, dass Frauen nicht explizit erwähnt werden und dass das Maskuline das Erste und Normale bleiben soll.

Sprache hat Macht!

Manche Männer wiederum verwenden Gendern nur bei mir, um mir zu gefallen. Im normalen Leben sind sie wieder „Machos“.

Eine weitere Art von Seximus und Diskriminierung ist das bewusste Siezen von Frauen, während fremde Männer und männliche Musiker unter sich rasch per Du und schnell als Seilschaft und Kameradschaft unterwegs sind.
Frauen werden von diesen Männern bewusst kühl auf Abstand gehalten. Siezen usw gehört dazu, eine Frau nicht in die Kameradschaft mit aufzunehmen.

Es gibt viele subtile Arten, Frauen außen vor zu lassen.

Manche empfinden ehrgeizige Frauen als Störenfried und wollen unter sich sein. Sie atmen auf und fühlen sich erst wohl, wenn Frauen verschwunden sind. Das Revier Sprache (dazu gehören auch Spielregeln etc.) gehört dazu. Damit wollen diese Männer herrschen.

Eine weitere Art der Frauenfeindlichkeit ist, einen „erzieherischen Unterton“ in der Stimme zu haben. Nach dem Motto: Ich zähle jetzt bis 3 – Eins – Zwei –

„Kollegen. Organisten. Er … Man… Wir…“.

Meine Spielregeln sind anders. Männer sollten anständig, höflich, vertrauenswürdig, respektvoll, helfend, Gentlemen sein, eher schützend als zerstörend, eher sich selbst zurücknehmend anstatt sich vordrängend, ohne Vorwurf, ohne Zwang, warmherzig, gut erzogen, vor allem in Sprache. Und zwar allen Frauen gegenüber.