Die schöne, große, neugotische Kirche mit Turm (47 m hoch) und Spitzbogenfenstern und Fialen, wurde 1957 innen renoviert. Die 4 großen Glocken wurden 1950 installiert. Die leuchtenden Chorfenster gefallen mir (6 m hoch). Die „Holzgotik“-Orgel passt perfekt in den Raum und hat Anteile am englischen Orgelbau.
Früher gab es hier eine große Walcker-Orgel von 1937-1988
Die erste aber war eine große Voit-Orgel Nacktpfeifen-Prospekt von 1888-1937. Schöne Zahlen.
Es ist meine zweite Heintz-Orgel. Es wäre meine zweite Voit-Orgel.
Es regnet, was schön ist. Der Spargel schmeckt gut. Ich liebe Kartoffeln.
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7. Juni 2025: In der Kunst findet der vom Leben gequälte Mensch für eine Weile Frieden. (nach Schopenhauer)
Foto: Georges Heintz Orgel op. 137 ev. Stadtkirche Bad Rappenau, Baden
Die Kunst steht für viele als eine Art Ersatz für Jesus. Für mich nicht. Ich liebe beides.
In Bad Rappenau wurde ich nach dem Konzert in dem schönen kleinen Hotel ADLER untergebracht. Es war übrigens ein Benefizkonzert, und meine Gage wurde von der Sparkasse Heinsheim gesponsert. Nach dem Frühstück starteten wir unsere kleine Film-Tour durch die Stadt hin zur evangelischen Stadtkirche auf dem Marktplatz zur schönen Georges Heintz Orgel 1993 op. 137 (Schwarzwald). Das helle, mechanische Schleifladeninstrument, 30 R, mit Rot verziert, steht nicht wie die Vorgänger-Orgel auf der Westempore, sondern auf der Nordseite rechts, was besonders ist.
Somit sind die leuchtenden Fenster freigelegt in der hellen Kirche mit der brillanten Akustik. Es war sehr schön, hier zu spielen. Die neue Orgel ist groß, mit Tremulanten und Schweller, perfekt für Romantik und auch für Bach, mit Zungen und Flöten. Man hat auf Setzeranlage und Walze verzichtet, was nicht unbedingt notwendig ist.
Was ich sehr seltsam finde (aber vllt sind es ideologische Einstellungen): Wenn man den Vorgänger-Orgelbauer, der meist im Prospekt noch vorhanden ist, schlicht ignoriert, als wäre er nicht vorhanden. Dann sagt man in Idstein, „das sei keine Stumm-Orgel“. Wenn man etwas nachfragt, redet man von der „Hülle“. So würde ich nie reden.
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6. Juni 2025: Ich bin stolz auf mein wunderschönes Land. (Inklusive aller Bundesländer) – Eigentlich hab ich ja 2 Länder 😍
Foto: Gebr. Link Orgel Bergkirche Heinsheim Bad Rappenau, Baden
Kirchenvermittlung Organistin
Die einschiffige Chorturmkirche mit Satteldach sieht man weithin über Tal und Siedlungen, nach Osten ist der im Sockelgeschoss des breiten, kurzen Turms befindliche Chor ausgerichtet.
Der Chorraum und dessen Gewölbe stammen noch aus frühgotischer Zeit.
Die Deckengemälde und Seitenwände um 1250 zeigen wie in Hirschhorn die vier E-Symbole und biblische Bilder, teilweise zerstört, ebenso die Apostelfiguren.
Die Rückwand wurde um 1500 mit Darstellungen von auf ihren Wappen knienden Ehrenbergschen Rittern und Spruchbändern geziert. Überall sind mystische und geheimnisvolle Gräber und Grabplatten, verborgen, sichtbar oder zerstört, von Adligen und Ritterfräulein.
Der schöne Altar ist ein schlichter Steinaltar, darüber ein hölzernes Kruzifix.
Die gotische Taufkapelle ist sehr schön.
Das große Fresko um 1280 an der Nordwand wurde erst um 1963 freigelegt.
Das steinerne historische Grabdenkmal für Johann Heinrich von Ehrenberg mit seiner Frau Margarethe geb. Echter von Mespelbrunn († 1611) ist riesig an der Südwand.
Dadurch, dass die Decke leider rot übertüncht und verändert wurde, ist die Akustik sehr trocken geworden. Es ist hoffentlich möglich, die originale Decke im Zuge der Renovierung wieder herzustellen! Dann kommt – wie im nahen Hirschhorn – die bezaubernde Akustik wieder zum Tragen! Im Chorraum ist die alte Decke Gott sei Dank erhalten geblieben!
Das Konzert gestern war wunderschön. Es wurde mit 5 Kameras von Kraichgau TV gefilmt und per Beamer nach unten gebeamt, inklusive Pedal. Die Presse war da und es gab Breze und Sekt. Und meine CDs natürlich.
Der Pfarrer und der Freundeskreis mit Veranstaltern hielten Begrüßungsworte und Reden zu mir und zur Kirche. Diese Kirche hat schon viel Poesie und Konzerte erlebt. Dies war das letzte Konzert vor der Renovierung. Nun wird die idyllische, poetische Bergkirche einige Jahre geschlossen wegen Renovierung: Dachstuhl, Glocken, Decke und alle Fresken.
Ich bin sehr gespannt, wie sie danach aussehen und klingen wird! Wer spenden möchte, wende sich an Kraichgau TV mit dem Titel Bergkirche.
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Foto: Veranstalter & ich: ev. Bergkirche Bad Rappenau Heinsheim, Gebrüder Link Orgel 1868
Ich bin im badischen Bad Rappenau bei Bad Wimpfen und (fränkisch) Heilbronn, wo ich überall schon gespielt habe, angekommen, im Kraichgau.
Die wunderschöne Bergkirche in Heinsheim, aus dem 9. Jahrhundert, liegt auf dem Ehrenberg / Kirchberg mit bezaubernder Aussicht auf das Neckartal und auf Burg, Neckar und Schloß von Racknitz. Heute um 19 Uhr ist das Konzert, das von Kraichgau TV gefilmt wird. Die Zeitung Rhein-Neckar ist wieder da. Es gibt einen Sekt-Empfang. Die Kirche soll für eine Million Euro restauriert werden.
Die kleine, ursprünglich romantische Gebrüder Link-Orgel (Giengen an der Brenz), 1990 saniert, stammt von 1889 und ist meine dritte und kleinste Gebrüder Link-Orgel. Leider wurde sie umgebaut und in mancher Hinsicht neobarockisiert.
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Ich freue mich auf meine nächsten 7 Konzerte in den nächsten Tagen: Bad Rappenau, Oberursel, Ellichleben, Eichstedt, Köthen, Hauenstein und Möckern.
Mein Garten ist dabei, richtig hübsch zu werden. Wir haben Rosen, Kletterrosen und anderes angepflanzt.
Meine 100-Prozent-Stelle mit 15 (!) Messen pro Woche (Rekordzahl deutschlandweit) ist nicht mit meinen Konzerten zu vereinbaren. Ohne Konzerte aber kann ich nicht leben. Ich brauche die künstlerische Tätigkeit sehr, um mich wohl und frei zu fühlen. Ich mag Messen auch sehr gern. Aber NUR Messen – dafür bin ich komplett überqualifiziert, ich brauche auch virtuoses Spiel und Literaturspiel. Denn zu künstlerisch spielen ist in vielen Messen überhaupt nicht gewünscht.
Doch liebe ich die kirchenmusikalischen Tätigkeiten sehr, besonders Chorarbeit, musikalische Gruppenarbeit wie Blockflötenkreise und Orgelunterricht geben. Ich hatte innerhalb weniger Wochen 10 junge Schülerinnen an Klavier und Orgel.
Die letzten Monate habe ich doppelt so viel gearbeitet und war sowohl 100prozentig angestellt wie 100prozentig selbständig mit Konzerten, was sehr anstrengend war – von zusätzlich Master Chorleitung ganz zu schweigen – allein schon wegen den unglaublichen Reisezeiten quer durch die Republik. Denn das Bistum Görlitz ist gefühlt am Ende der Welt.
15 Messen, teilweise 7 am Sonntag an Hochamt und morgens ab 6 Uhr, ist sehr schlauchend – vor allem, wenn da nur 10 Leute in einer grossen Kirche sitzen und es 6 oder 7 Uhr morgens ist. Ich finde es wichtig, die Kraft von Künstlern und Organistinnen nicht rabiat zu verbrauchen. Welcher Pfarrer hält 6 oder 7 Messen pro Sonntag?
Aber ich habe auch viel gelernt und kann gefühlt das ganze Gotteslob auswendig. Teilweise lebte ich in der Kirche (sonntags Messen 6, 7, 8:30, 10, 14 und 18 Uhr) und mutierte schon selbst zur Messe.
Chorleitung und die musikalische Arbeit mit Laien, besonders mit Schülern, mochte ich sehr. Und sorbische Messen abzuhalten, war absolut spannend.
Jedoch halte ich es für falsch, wenn Unterricht plötzlich gratis über die Kirche sein soll, obwohl ich Gruppe 10 eingestuft war, nicht 11.
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Es ist die erste Orgel von Johann Stephan Heeren (1729-1804), aus einer Orgelbauerdynastie stammend, die später Orgelbau Euler aus Hofgeismar ehelich übernahm. Seit 1685 gibt es die Orgelbaudynastie.
Es ist meine zweite Heeren-Orgel. Meine erste spielte ich in Oberelsungen im Konzert; die ist knapp 40 Jahre jünger.
1787 wurde die Orgel von Heeren erweitert.
Sehr gefallen mir die Engelsgesichter, die die Orgel tragen. Besonders lustig ist der Engel am Spieltisch, der zu einem Fisch mutiert ist und die Orgel mit seinem Köpfchen trägt.
Hübsch sind die seitlichen Pfeifenfelder, die zu den Pedaltürmen hinführen. Der barocke Prospekt ist eine Augenweide.
Leider wurde das Schleifladeninstrument mehrfach umgebaut – und erweitert, u.a. von Karl Lötzerich aus Kassel.
Die aktuellste Fassung im Netz.
Der Pfarrermangel führt dazu, dass in vielen Seniorenheimen kaum Gottesdienste stattfinden. Daher führe ich Singstunden durch mit den lieben, alten Menschen – aus dem GL oder EG. Singen ist oft das Einzige, was sie noch wollen oder können.
2. Juni 2025: Nachtwächter-Lieder hör ich singen, dazwischen Nachtigallenlaut. (Heinrich Heine 1839)
Foto: J. Stephan Heeren Orgel Oberelsungen:
Die von Bosch (Kassel) 2001 und 2024 frisch sanierte Orgel gefällt mir sehr. Die sanierten Orgeln in Süd-Hessen und Nord-Hessen sind eine Wucht. Es war meine erste Heeren-Orgel, die letztes Jahr saniert und nun zum Jubiläumsjahr eingeweiht wurde in meinem Konzert:
Samtig-trockene Akustik, frühromantische Klänge. Besonders ist, dass das zarte enge Register Gambe 8′ über eine Windkoppel auch im ersten Manual spielbar ist. Manualkoppel von 1857.
Der nicht originale Einfaltenbalg steht in der Turmkammer. Früher waren drei Keilbälge vorhanden.
Leider wurde die Orgel 1962 und 1972 verändert, daher die rekonstruierende Sanierung. Ich liebe die alten runden Porzellan-Schildchen bei den Registerzügen mit ihrem leicht verblichenen Goldrand. Die Register sind geräuscharm zu ziehen.
Die Kirche ist ein Quaderwerk aus Sandstein mit schlichtem Stichbogenportal. Die Saalkirche innen besitzt eine Vouten-Decke und 2 Glocken, von 1706 und 1852.
Die Orgel ist geschmückt mit Ornamentohren und einem dreieckigen Pfeifenturm.
Das Buch Rubinsteins Versteigerung finde ich bedenklich, welches ich gerade gelesen habe. Auf der einen Seite ist dieser alte Roman zeitlos in seinem Bericht über Antisemitismus in Deutschland, welcher nun ein anderes Gesicht zeigt als 1947. Auf der anderen Seite werden Frauen im Buch konsequent sexistisch „behandelt“ – ohne dass dies kritisch betrachtet wird, weder heute noch damals. Ähnliches ist also ebenfalls zeitlos bis heute.
Auch in der Tagesschau 2025 sah man gestern 10 Männer und eine Frau über unser Land diskutieren. Und was immer wieder auffällt – das kumpelhafte Getuschel unter Männern, selbst im Fernsehen unter Politikern, während frau allein und ausgeschlossen daneben steht.
Bezeichnend und bedenklich ist auch das Buch „Frauen vor Flusslandschaft“, Bölls letztes Werk. Hier werden, ich zitiere, „Frauen, sonst nur gesellschaftliches Beiwerk auf dem Parkett“, dargestellt oder, ich zitiere, „in den Vordergrund“ gerückt, wo sonst nur Männer und Hähne um Aufmerksamkeit buhlen. Bedenklich ist die als normal angesehene Einstellung, die beim Verfasser, bei allen Lesenden und vor allem bei den meisten real Lebenden zu erkennen ist.
Foto: Historische Schulze Orgel ev. Dom zu Südthüringen, Hoffnungskirche Oberweißbach (Bergbahn-Region Schwarzatal), von Orgelbau Strobel aus Frankenhausen 1894 umgebaut und pneumatisiert, 2 M, 27 R, bemalte Pfeifen
Ich bin aus Hessen vom Konzert in Thüringen angekommen. Mein 2. Konzert an diesem WE gestern war sehr schön. Ich habe Wein bekommen und auch den historischen Flügel unten gespielt. Ich war schon letztes Jahr hier, als ich in Meuselbach konzertiert habe. Die Bergbahn-Region Schwarzatal ist sehr hübsch, obwohl der Thüringer Wald wie der Harz sehr gelitten hat unter dem Borkenkäfer.
Als ich die Thüringer Bergbahn fuhr heute, fand gerade der Bergbahnlauf statt, bei dem man 4 km nur steil bergauf läuft. Übernachtet habe ich in der schönen Schenke. Gestern Citroën Ente, heute Bergbahn.
Die große, nun pneumatische J.D. Schulze Orgel in seinem Barock-Prospekt (ursprünglich mechanisch und 38 Register) wurde 1991 von Rösel & Hercher (Saalfeld) teilsaniert und wird bis heute dort betreut. Die gelbe Kirche ist die größte Dorfkirche in Thüringen. Sie erinnert mit ihren vielen Holz-Emporen und Wegen an ein Opernhaus. Besonders die Westempore ist riesig.
Aus der großen Schulze-Familien-Orgelbaudynastie war Johann Daniel Schulze (Milbitz) einer der ersten Großen. Es ist meine 4. Schulze Orgel (Rastenberg, Heringen und Meuselbach).
Samtig-süffig trocken, die Sprache thüringischen Holzes, sprechend, warm und weich.
Die Orgel wurde leider bei ihrer Pneumatisierung geschrumpft, um mind. 10 Register. Der freie Spieltisch hat zwar durchaus seine Vorteile auf der sehr großen freien Westempore, noch dazu leichtgängig und mit Schweller. Jedoch war die originale Orgel mechanisch mit Spieltisch direkt dran und hatte dadurch ganz andere Möglichkeiten. Der freie Spieltisch ist an sich zu klein für die mächtige Orgel.
Die Orgel klingt himmlisch.
Es war sehr schön, hier zu konzertieren. Die Kirche ist angenehm kühl im Sommer. Nur oben auf den obersten Emporen ist es warm. Das Publikum saß nah an mir dran. Obwohl die Orgel gestimmt wurde eine Woche zuvor vor meinem Konzert, waren die Zungen etwas problematisch, besonders die Posaune im Pedal. Die Orgel muss in vielen Teilen saniert werden.
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31. Mai 2025: Es machte auf alkoholfreie Art leicht angesäuselt. (Kronauer)
Foto: Johann Stephan Heeren Orgel ev. Kirche Zierenberg Elsungen Oberelsungen, Hessen, 1798 / 2024
Das Konzert in Zierenberg Oberelsungen war sehr schön. Die frisch sanierten Orgeln in Süd-Hessen und Nord-Hessen sind eine Wucht. Es war meine erste Heeren-Orgel. Sie wurde letztes Jahr frisch saniert und nun zum Jubiläumsjahr eingeweiht in meinem Konzert.
Die kleine weiße evangelische Kirche ist eine Augenweide und könnte so auch in Schweden stehen. Auf der Empore, ehemals grün, steht die zuckersüße sweet zweimanualige Orgel. Der herzallerliebste Ort bei Kassel ist voll Fachwerkhäuser und großen Landwirtschafts-Häusern.
Nach dem Konzert, durch welches ich mit Funk-Mikro führte, gab es Käsehäppchen und Sekt, und danach wurde ich mit Lachs sehr schön bespeist, zum ersten Mal draußen essen abends, und schlief wohlig ein. Hinter meinem Zimmer weideten friedlich die anhänglichen einjährigen Baby-Schafe mit ihren schwarzen Köpfchen.
Am nächsten Morgen, heute, gerade eben, fuhren wir dann mit einer roten offenen Ente, einer Cabrio-Ente von 1991 die Serpentinen nach Kassel zum nächsten Konzert und hörten dabei Kassette im Blaupunkt-Radio. Es war genial und ein wundervoller Start des letzten und warmen Mai-Tages – ein Monat, der viel zu schnell rumging.
Beim Konzert war die Presse HNA da.
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Foto: Vleugels Orgel Eberbach: Die schöne Krallen-Orgel
Elektrische moderne große Vleugels Orgel Kirche kath. St. Johannes Nepomuk Kirche Eberbach, Baden, Odenwald, Rhein-Neckar-Kreis, 3 M, 57 R, Schleifladen
Die Krallen-Orgel mit spanischen Trompeten
2016 wurde die große Orgel durch Gebrüder Link neu intoniert und erweitert mit mobilem Spieltisch auf der Empore unter der Orgel und mit großer Setzeranlage. Es ist meine 7. Vleugels-Orgel. Butterweich zu spielen.
Die große Kirche hat 2 Türme.
Wundervoll brillante Akustik. Besonders schön: Die Pedalfarben: Tiefe Terz, tiefe Quinte, zwei Mixturen, Hintersatz 32, Posaune 16, Clarine 4, Trompete 8, insgesamt wundervolle Zungen. Glitzernde Akustik. Angenehmer, breiter Aufgang, warm und easy. Faszinierende Setzeranlage mit Aufnahme-Möglichkeit.
Wunderbares Glockenspiel im dritten Manual: 12 Glöckchen perlen. Das dritte Manual gefällt mir auch deswegen besonders gut, weil man ein schönes Cornett formen kann, sogar ein SuperCornett mit Septime und Oktävlein 1 – das hier wirklich zur Geltung kommt.
Super schön, hier zu spielen. Mit einem Handy kann man die Lichter der Kirche gestalten und auch die Orgel bunt stellen. Vorne gibt es eine hübsche Reinhardt-Tzschöckel-Chor-Orgel mit Pedal.
Die farbige Fenster-Rosette leuchtet hinter der großen Orgel, deren Pedaltürme in Krallen stecken. Die Säulen der Kirche erinnern mich an blättrige Keks-Stangen in Eisbechern.
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