Wo der Herr nicht hülfe, so läge meine Seele schier in der Stille. (94ste Psalm)
Aus Kaunzinger Reubke-Ausgabe rot.
Das erste Konzert des Thüringer Orgel-Marathons ist sehr gut gelaufen, ausverkauft plus 20 Extra-Plätze oben. Die Licht-Männer verzauberten die schöne Traukirche Bachs in Dornheim bei Arnstadt in rosa-gold-weiße Farben. Ich hatte mein schwarzes Samtkleid an. Die Schönefeld-Orgel (Stadtilm) von 1985 gefällt mir gut. Ich war ja schon letztes Jahr hier. Die alte Gerhard-Orgel war ja völlig kaputt.
Es wurde gefilmt.
Ich bin im Hotel Goldene Sonne in Arnstadt untergebracht, hier war bereits Johann Sebastian und seine Familie. Vor dem Hotel ist ein hübscher Platz mit Brunnen. Alle Bach-Festival-Künstler sind hier untergebracht. Von all den vielen Zimmern bekam ich das Bach-Zimmer. Zuerst sollte ich woanders (in einem größeren Zimmer) sein, aber wurde doch dann „zufällig“ ins passendste verfrachtet.
Überall auf großen hohen Stangen in den Städten hier hängen die gelben Plakate von dem lieben Felix Reuter und mir und wehen die Bach-Festival-Banner. Das kleine, verschlafene, schöne Arnstadt wird zur Metropole. Ich musste heute schon um 6 aufstehen und erwischte den Zug auf den letzten Drücker. Daher bin ich jetzt erschöpft. Ich bekam schöne Konzertblumen und ein wunderschönes Glas-Deko mit meinem Namen eingraviert vom Bach-Festival. Morgen spiele ich um 12 Uhr hier in der Bachkirche, frühstücke um 8 und gehe um 9 rüber an die beiden herrlichen Orgeln, Wender oben und die Steinmeyer weiter unten. War ja schon letztes Jahr hier.
Ich mag die Ignatianischen Impulse, wenn sie auch bewusst sehr männerlastig sind.
Ich freue mich, dass meine Werke im Archiv für Frau und Musik Frankfurt gelistet sind. CDs habe ich bis nach Kanada verkauft. Das Doktorandenkolleg ist im November. Freue mich auch auf mein Konzert in Freckenhorst.
Kunst ist eine Darstellung unserer Hingabe zum Leben. (Agnes Martin)
Drama um meine Hauptwerk-Orgel, dabei is nix: Ich dachte, die umgekippte Blumenvase wäre in die Pedalelektronik gelaufen, dabei ist da hinten keine Elektronik drin. Es war nur ein Kabel rausgerutscht, als ich saubermachte. Und deswegen sind zwei Elektroniker eingetrudelt zu einer hysterischen Ann-Helena. Dafür musste ich ihnen etwas vorspielen. Dafür fiel einem der beiden auf, dass meine kleinen Fingergelenke vorne überlastet wären vom Üben. Sie sind leicht geschwollen und etwas rot. Ich muss das im Auge behalten. Gestern und vorgestern habe ich rund um die Uhr geübt. Morgen gehe ich eh zum Masseur und frage den.
Mein Konzert heute an der Trost-Orgel in Waltershausen war wunderbar, Zugabe, Bravo-Rufe und Standing Ovations. Aufgezeichnet von TMR. Ich habe sehr gut mit der Orgel connected und auch Romantik dort gespielt. Mendelssohn B-Dur-Sonate kam besonders gut an.
Theophil hat mir geblättert und Register gezogen, darüber bin ich dankbar. Wäre sonst anstrengender gewesen. Ich war nass geschwitzt danach in meinem Samtkleid. Ich musste anfangs das Kleid irgendwie zurecht zurren und zupfen. Ich saß durch die besetzten Emporen für alle sichtbar auf dem Präsentierteller. Es war sehr gut besucht. Auch Kinder waren da. Viele Leute sind von sehr weit her angereist, um mich zu hören. Danke an alle! Sehr gut war meine eigene Komposition und natürlich Bachs Passacaglia zum Schluss. Und ich habe mit der Trio-Sonate BEGONNEN! Dann lauter Brecher: Piece d‘Orgue , Mendelssohn, Passacaglia, me. Danach essen beim Italiener. Morgen holt mich Thorsten Pirkl um 9 für die Orgel-Radtour ab. Wir besuchen und spielen verschiedene wunderbare Orgeln zwischen Thüringen und Fulda. Ein Radl gibt es für mich auch. In Zeitzeichen ist mein Artikel. Schön geworden. Ich werde zur Zeit oft angefragt, ob man meine YouTube Videos verwenden darf. Zum Beispiel für Beerdigungen und Feste. Sehr höflich und anständig. Vielen Dank ! Ja, man darf.
Ich bin jetzt sehr erschöpft, da ich seit 9 Uhr an der Orgel saß (Aufnahmen), und Tags zuvor bis Mitternacht. Als ich gestern Mitternacht von der Orgel aufstehe, bin ich so müde, dass ich mich ernsthaft frage, wie ich es bis zum Hotel schaffen soll. Mein Zimmer ist hier ein nettes Bürgerbauern-Stübchen. Morgen berichte ich noch mehr!!
Manchmal wendet Gott einen Bart an, damit Menschen sie besser erkennen. Aber meist zwickt der und ist im Weg, vor allem, wenn sie Birnensaft trinkt. (Royne Mercurio)
Amerikanischer Nationalfeiertag. Dazu malte Royne ein kleines Mädchen. Es soll sicher nachdenklich machen. 🙂 (Aus dem Schwedischen übersetzt)
Ich habe nun 37 Orgeln, bin dran, besser gesagt. Wie soll ich nur über 500 Orgeln schaffen?
Heute erinnere ich an Colette, Maired Corrigan Maguire (FNP), Viola Davis, Hope Solo. Was für schöne Namen!
Ich freue mich auf die nächsten Konzerte, Neckarsulm, Waltershausen, Bad Frankenhausen, Detmold, Arnstadt, Nürtingen…
Ich bin ein True Crime Fan und habe mich etwas mit Chris Watts beschäftigt. Ich überlege, hierzu ein Crime-Video zu machen, ich probiere es aus und sende es dann.
Manche erklärten mir, dass es für einige Männer schon ein Schock ist, wer und was ich bin und dass ich so viel kann und mache („Da kann doch was nicht stimmen!“). Wenn ich ein Mann wäre und würde heiße Luft produzieren, hätte ich Ehre. Aber als Frau „darf“ ich mich mit gewissen Männern nicht auf eine Stufe oder gar drüber stellen, denn ich bin „maximal begabt, aber mehr darf eine Frau nicht sein“. Dabei halte ich Frauen oft für klüger.
Wie geht man mit crazy Stänkerern um, wenn man in der Öffentlichkeit ist? Erstaunlich, dass ich Menschen wie Rochus Schmitz und seine Semi-Orgel-Kumpane von meiner Facebook-Seite sperren muss (da Blockieren nicht ausreicht), da sie selbst in meiner eigenen digitalen Welt stänkern – als ob ihr Revier nicht ausreichen würde. Ist das Universum nicht groß genug? Ich würde doch nie deren Planeten betreten. (Wenn Rochus Schmitz eine Facebook-Seite hätte, wer würde ihn liken? Oder die Seite eines Trier Schmitz, Kropf und Bornheimer?) Eben. Wahrscheinlich hätten viele Hater selbst gerne Musik oder künstlerisch Konzertfach B und M studiert, glaube ich, waren aber vielleicht nicht gut genug. Habe über 12.300 Follower. Davon können sie nur träumen. Es ist ja nicht nur so, dass Schmitzes Kater mich nicht nur nicht unterstützen; obwohl sie es sollten; nein, schaden …? Zudem mit vielen Identitäten werde ich auch anonym zugetextet im immer gleichen Sprachduktus. Muss sagen, die Kommentare des angeblich unzurechnungsfähigen Arbeiters Lucas Kluck sind hierbei genauso dumm wie die von Schmitz aus Münster. Ist das nicht erstaunlich, dass es da wenig Unterschied im Niveau gibt, wenn es gegen eine Frau geht? Sagt das nicht alles aus? Es ist gleiches Niveau. Frauenfeindlichkeit stoppt weder bei Bildung noch bei Alter. Da einen sie sich dann. Vereinen. Per Du. (Dass Männer sich schon nach Minuten duzen und Kumpel sind, mich aber seit Jahr und Tag ständig steif mit „Frau Schlüter“ ansprechen, ist ein weiteres Zeichen von Männerseilschaften, die daher per se frauenfeindlich sind in meinen Augen: Nach dem Motto: „Die da gehört nicht zu unserer Mannschaft.“ Denn als Kumpel hält man zusammen. Ich kann mir vorstellen, wie sie bei einem Bier laut und hässlich lachend und lästernd zusammen hocken. Meine Beobachtungen haben nichts mit Feminismus oder Männerhass zu tun, sondern haben mir sogar schon viele Männer bestätigt… Ich bespreche meine Beobachtungen gern mit Männern. Denn es gibt auch kluge. Irgendwie kommen mir Neider banal vor, wie Idioten, ungebildet. Heißer Luft wird gehuldigt, da man Vorteile wittern kann. Eine Frau wie ich: „Ahhh, suspekt“ – da wird manch ein Konservativer und Unterlegener blass vor Neid. Das müssen dann „Märchen“ sein, was ich sage und kann… Ich hoffe, diese Kerle werden als meine Hater in die Geschichte eingehen. Was aber gut ist: Ich werde abgehärtet. Ich bin nicht mehr so hochsensibel, als würde die Welt untergehen, wenn man/frau Feinde hat. Ich merke, es fängt an, meine Seele (im positiven Sinn) mit Granit zu ummanteln. Wie sagte man mir: Du bist zäh! Ich möchte aber meine weiche Art gern bewahren.
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Kann ich empfehlen, an zwei oder drei Orten, wie ich es tat, parallel zu studieren? Ich denke, es ist außergewöhnlich und käme für 95 Prozent der Menschen nicht mal als Gedanke in Frage, richtig? Dem Rest, den 5 Prozent würde ich es empfehlen, wenn die Obsession da ist: Ich habe extrem viel und all das, was ich wollte, gelernt. Und mehr, darüber hinaus. Zudem habe ich in einer noch kürzeren Zeit als geplant eine noch bessere Note bekommen, als ich dachte. Die Frage ist: Warum tat ich es? e
Ich tat es aus Leidenschaft, genau das sofort zu lernen, was ich als Konzertorganistin brauchte, die am Durchstarten ist, da ich von einer andern Welt kam. Ich bekam die Doppel-Injektion, die ich brauchte. Als Pianistin. Dennoch ist es sehr anstrengend. Man muss schon in Obsession für Musik sein. Und je außergewöhnlicher etwas ist, desto mehr wird es auch angegriffen. Vielleicht hätte ich die 1,0 in Würzburg nicht geschafft in so einer kurzen Zeit ohne Hamburg. Zudem und vor dem musste ich mich in meinem speziellen Fall schützen vor gewissen „Lehrern“. Es ist aber unmöglich, sich gegen alle Attacken zu schützen
Das gab es jedenfalls noch nie. In Hamburg lernte ich also weiterhin andere Dinge, Repertoire, Technik und Orgeln, ganz andere Sichtweisen und Philosophien. Es geht ja nicht um die Orgel, sondern um die Kunst. Man könnte mich als gierig bezeichnen, dass ich all das erfahren wollte, musste, sofort. Mein Herz brennt. Bereue ich das? Nein. Im Februar spielte ich dann, ebenfalls hochgestuft, als eine der Ersten Streamkonzerte als Prüfung, noch dazu zwei in einer Woche, was es noch nie gab. Dennoch machten mir die Hater ganz kurz vorher (eine Woche zuvor) meine Prüfungskonzerte in Hamburg bewusst schwer durch Attacken im Netz und auch im realen Leben, insbesondere Christoph Bornheimer und Jan Wilke
Warum? Ich habe im Oktober 2020 mein Zeugnis mit der Note 1,0 nicht veröffentlicht gehabt, da ich zeitgleich in Hamburg studierte und Hamburg nicht irritieren wollte. Neidische Hater haben das dennoch im Oktober recherchiert (wobei diese Hater ja recht dumm im Recherchieren sind, ist mir bereits aufgefallen, denn dann hätten sie u.a. Hamburg gefunden und wer ich bin), obwohl ich die alle null kannte. Da sieht man das Niveau dieser Szene. So ein Wort, wie die verwenden, habe ich zuvor noch nie gehört. Ich wusste gar nicht, dass es das Wort gibt. Dieses Pöbeln wurden dabei von vielen „Kirchenmusikern“ gedeckt, die schwiegen und mich noch angriffen, u.a. Friedemann Wieland. Christoph Bornheimer stimmte bewusst in das gleiche bzw. ähnliche Lied von Schmitz ein, genauso auch Bornheimers Kumpel Jan Wilke. Es ist nicht von ungefähr, dass sich Wilke und Bornheimer sofort mit Rochus Schmitz verbündet haben. Die gleiche schmutzige Art in meinen Augen. Niemand griff ein. Im Gegenteil. Warum ich das öffentlich mache? Um deutlich zu machen, was die „Kirchenmusik“ für ein Szene ist. Ignorieren ändert und rettet die Szene nicht
Motiv für die Attacken und Macht“spiele“: Meine sehr aussergewöhnliche, bisher nie dagewesene Vita in der Männer-Domäne Kirchenmusik und Orgelwelt. Das Ziel war, mich als unglaubwürdig darzustellen, um meine Karriere zu zerstören. Wolfgang Gourgé ist zudem als Anwalt direkt aus dieser Szene, und einige mehr, wie Rochus Schmitz, der mich belästigt. Großteil Semi-Szene. Bedeutet, die meisten können selbst gar nicht spielen oder Noten lesen, schon gar nicht das, was ich spiele, und stänkern trotzdem massiv. Trotz dieser schwierigen Umstände eine Woche vor meinen Prüfungen war Hamburg ein Segen für mich, und ich bin für diesen Weg dankbar, besonders für die Lehrer, Pieter und Jan Ernst
Es ist erstaunlich, dass immer dann, wenn ich einen Teil-Abschnitt meines Weges und meiner Ausbildung öffentlich machte, dieser Abschnitt sofort angegriffen wurde. Daher musste ich Hamburg geheim halten und doppelt studieren. Ich fühlte mich in all dieser Zeit sehr besonders und außergewöhnlich. Sämtliche Dislikes, (oft anonymen) emails, Kommentare und Attacken, jetzt wisst ihr, woher die kommen.
Ich finde, dass selbst in Hamburg die Frauenfeindlichkeit groß ist, wenn auch „zivilisierter“ und höflicher. Es gibt eine sehr höfliche, norddeutsche Frauenfeindlichkeit in meinen Augen: „Bis hierher und nicht weiter, Ladies“. Bedeutet: Noch nie gab es hier eine weiblich Dozentin oder Professor für Orgel. Noch nie wurde das überhaupt in Angriff genommen oder bedacht. Im Gegenteil. Wolfgang Zerer hat seine Spezis, die imitieren, wie er ist, meiner Meinung nach. Darunter sehr viele, sehr liebe, brave Asiatinnen und andere Ausländerinnen, die auch wieder gehen. Rest Männer, gefördert, was Stellen angeht.
Die Kantoren der Hauptkirchen in Hamburg kamen mir teilweise sehr frauenfeindlich vor, was vermutlich an der speziellen Verbindung mit Carsten Wiebusch liegt (der eine Hamburgfahrt damals unternahm mit Frankfurt, als ich noch in Frankfurt studierte). Wenn immer nur eine Frau in der Männerwelt da ist, ist die Unausgewogenheit so groß, dass diese eine Frau tatsächlich fehl am Platze und störend und irritierend wirkt, wie eine einzige Frau in einem Männerfußballspiel.
Es war seltsam zu wissen, dass diese Hater im Streamkonzert (Prüfung Hamburg) live zusahen im Internet, lästernd, nachdem sie mir eine Woche zuvor schon bewusst meine Prüfungen zerstören wollten. Ich könnte förmlich spüren, dass sie wollten, dass ich es nicht schaffe. Ich spürte es durch das Internet hindurch bis in die Orgeltasten. Deren Hass. Der mir völlig unerklärlich ist. Ich vermute stark, dass die obigen Hater auch in Hamburg gelästert haben. Ist es nicht feige, als Männer-Meute eine Frau anzugreifen? Man stelle sich das mal außerhalb des Internets vor.
Wenn ich sage: Es sind 100 Prozent nur grüne M&Ms. Dann gibt es Männer, die sagen: STIMMT NICHT. Klar gibt es ein rotes. Alles klar.
Vielleicht auch zwei oder drei und andere Ausnahmen.
In diesem ganzen Prozess waren leider auch immer wieder recht gehässige Frauen dabei, die teilweise sogar „vorgeschickt“ wurden. Ich weiß, dass ich auch gegenüber Frauen sehr vorsichtig sein muss.
Eine Sache lernte ich dadurch auch noch: Ich dachte hin und wieder, Jesus sei ein Softie. Aber er wurde auch sehr angefeindet. Von seinen eigenen Leuten. Er kann kein Softie gewesen sein. Er kennt, wie ich mich gefühlt habe. Das Schlimme dabei ist nicht, angegriffen zu werden für etwas, das man falsch macht. Nein.
Angegriffen zu werden für etwas, was wunderbar an einem ist, was man geschafft hat, für das, was man ist, was wahr, besonders, was bewundernswert, was großartig ist – das ist das Schlimme. Für das, was man gut machen, bewegen, verändern möchte. Dafür angegriffen und gehasst zu werden. Neid. Das ist schlimm. Und: Jesus ist perfekt damit umgegangen. So, dass ich Chills bekomme. Klug ohne Ende, zart, weise, scharf, direkt, und vor allem: Mit Vollmacht. Das ist etwas anderes als die typische „Männermacht“. Je mehr ich darüber nachdenke: Jesus ist der wundervollste Mann dieser Erde … gewesen. Und doch: noch immer. Es ist noch nicht lange, dass ich so denke. Ich bemerke es nur immer mehr, Stück für Stück. Ohne seine Hilfe hätten die Hater das leichte Spiel gehabt, was sie zu haben geglaubt hatten.
Heute nahm ich an der genialen historischen Wiegleb Orgel 1748 in Schornweisach in Mittelfranken / Steigerwald auf (meine dritte Wiegleb), bei Neustadt/Aisch (wo ich schon paar Mal konzertierte) und Geiselwind (das ich als Kind liebte), und zwar BWV 846; und an der genialen Strebel-Heintz-Orgel in Kirchrimbach, etwas weiter weg, hier fis-Moll BWV 859. Beide Orgeln waren Erlebnisse. Bin immer recht glücklich danach. Die Wiegleb hat einen wunderschön runden Prospekt mit vergoldeten Holzpfeifen und trompetenden Engeln in wunderbarer Akustik. Altar mit Türmchen und Muschelkanzel, alles handgeschnitzt, helle Fenster, und die Orgel thront beinahe schwindelerregend oben an der Holzdecke auf der zweiten Empore (habe etwas Höhenangst). Ein Manual, aber oho. Die Kirche ist innen blau. Orgel frisch gereinigt (Schimmel und Staub weg) und liebevoll gepflegt.
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Die Strebel ist auch eine Wucht! Darüber berichte ich morgen. Ganz anders, genial! Heintz Orgelbau aus dem Schwarzwald hat sie wunderbar restauriert! Die Akustik ist eher trocken. Aber dadurch sind die Zungen sehr warm, keineswegs hart. Ich habe auf beiden Manualen mit Trompete gespielt, frisch gestimmt. Wunderbares Pedal, der Prospekt offen, sauber, blau gemalt, ein besonderes historisches Strebel-Gehäuse. Danke an die lieben Kantorinnen, die so ein riesiges Dekanat abdecken müssen. Sie meinten, es sei ein Knochenjob und sicher nicht für jede Frau geeignet, da man zu nichts anderem mehr kommt.
Natürlich kann ich das fis-Moll auch anders interpretieren, seufzend, zart, leise, ohne MW und Pedal. Auf meiner Hänssler-Classic-CD Klavier habe ich auch ganz anders interpretiert, ich habe das ganze WTK aufgenommen auf CD auf Steinway (Wohltemperiertes Klavier). Aber diesmal wollte ich es anders spielen.
Ich habe nun Caching, damit die Seite schnell lädt, dadurch werden manche News etwas verspätet angezeigt, nicht sofort.
Wohin man wirklich gehört, weiß man erst, wenn man angekommen ist. (Marthaler)
Bin wieder zurück aus Heilbronn. Heute gis-Moll und Es-Dur aufgenommen in Weikersheim und Markelsheim. Ein Video kommt also aus der Orgelwerkstatt. Ich liebe das WTK. Ich freue mich, wenn ich alles eingespielt habe, dann das WTK II. Allerdings ist dieses schwerer. Wenn ich das geschafft habe, geht es endlich mit der Fortsetzung weiter. Später heute berichte ich auch von der Restaurierung in Weißenfels. Kennt ihr schon die neuen Aufkleber der Orgel als Instrument 2021? Die WTK-Videos werden dann als eines zusammengeschnitten.
Meine Webseite wird so oft besucht, dass der Server völlig überlastet ist. Noch vor 10 Uhr morgens habe ich bereits 7000 Visits. Daher bekomme ich nächste Woche einen neuen, sozusagen. Ich halte euch auf dem Laufenden.
J.S. Bach – Präludium Fis-Dur BWV 858 WTK I Nr 13 Ladegast Orgel in Braunsbedra Erlöserkirche, AHS
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J.S. Bach – Präludium d-Moll BWV 851 WTK I Nr. VI an der Rensch Orgel Heilbronn Christuskirche, AHS
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Never look at the trombones. It only encourages them. (Richard Strauss)
Das WTK habe ich bald ganz auf YouTube eingespielt. An verschiedenen Orgeln.
Gestern lernte ich die wundervolle Walcker-Plum-Orgel 1900/1979 in der ev. Stadtkirche St. Pankratiuskirche Heilbronn-Böckingen kennen, mechanische Traktur, Schleiflade, Koppel-Manual, wundervolle Holzkirche innen, lag in der Abendsonne, historisches und denkmalgeschütztes Gehäuse. Ich habe da schon mal gespielt. Nun bekommen sie eine Seifert-Orgel dort hinein.
Das Doktorandenforum lief sehr gut. Es ging über zwei Tage und war lang. Daher habe ich es leider nicht mehr geschafft, in Wertheim zu spielen. Es war aber sehr schön mit den drei Orgeln in Heilbronn und Neckarsulm. Mit Außen-Konzerten wie Wertheim kenne ich mich nicht so aus. Ich dachte, ein Marktplatz lässt sich schieben. Übrigens, es stimmt gar nicht, dass es nur Männer-Hater gibt. Es gibt auch Frauen, die mir falsch und hintenrum vorkommen und lästern, wie Yvonne Guillon, anscheinend mit dem in einem Lager arbeitenden Lucas Kluck verbunden.
Und da sind Frauen, die diesen glauben und einen zuerst anzuhimmeln scheinen, in Konzerte gehen etc. –
aber doch vor allem Männern gefallen wollen und ihr Fähnchen in den Wind hängen, je nachdem, welche Windrichtung gerade ist und welche Richtung und Meinung Männer (siehe obiges Zitat) gerade angeben. Mir war es schon immer ein Rätsel, wie Frauen das Gefallen von Männern als Priorität haben und ihnen Glauben schenken. Das nutzen solche natürlich aus. Es ist eigentlich erschreckend, wie dumm, kindisch, falsch, verlästert weite Teile der (Semi-) Kirchenmusik sind. Die jede Schwachstelle ausnutzen und dabei völligen Unsinn verbreiten und glauben. Ist das Kirchenmusik?
Verrückt, man warf mir vor, ich würde mich schmücken, und dabei hatte ich großen Schmuck wie Hamburg noch ganz verborgen. Und vieles andere auch bis jetzt. Wenn sie meinen, ich würde mich schmücken, dann sollen sie mal auf den Schmuck warten, der noch kommt.
Wie glaubwürdig ist ein Rochus Schmitz, der u.a. behauptet, Heinrich Schütz hätte keine Schwester Justina, nur eine Tochter, die so hieß? Ich darf dauernd solchen Unsinn an mich lesen. Schmitz schreibt dies nicht privat, sondern über meinen Blog, damit ich diesen Unsinn noch veröffentliche. Und so gibt es viele andere.
Wie kann man so oft total daneben liegen mit vielen Dingen und dennoch überall den Mund aufmachen und besser zu wissen meinen? Ist das Kirchenmusik? Wo ist die Intelligenz? Schade, dass dieser Sachverhalt niemandem bekannt ist, wie manche „Kirchenmusiker“ ticken. Dennoch, kein Wunder, dass fast niemand mehr in die Kirche gehen möchte. Man müsste wie Martin Luther Thesen darüber an die Tür klopfen, was Kirchenmusik ist, was sie sein soll, was und wen sie repräsentiert. Das mache ich mal. Als eigenen Blog-Eintrag.
Neu:
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J.S. Bach – Präludium F-Dur BWV 856 WTK I Nr. XI an der Klais Orgel Neckarsulm St. Dionysius:
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Wir können nicht weiter diesen Weg des Wahnsinns gehen. (Greta Thunberg)
Ah, ich liebe dieses wunderschöne kluge Mädchen! What a brave girl! Hej Sverige! Und jetzt Achtelfinale.
Mir geht es gut. Das Attentat des Mannes 4 Minuten von meinem Zuhause entfernt hat mich nicht getroffen, denn ich bin in Heilbronn bei befreundeten Kirchenmusikern, wo ich auch übernachte. Gott sei Dank! Gott hat mich beschützt.
Heute besuchte ich nach dem Doktorandenforum (dies via Webex/Zoom) danach in Heilbronn die Rensch-Orgel (3 M) der ev. Christuskirche und die wunderbare neue Klais Orgel (2 M) in Neckarsulm (Neckar-Sulm ausgesprochen, denn Sulm ist ein Fluss) in der großen katholischen St. Dionysius. In dieser Kirche spielten wir, als das Attentat passierte und ich angerufen wurde. Über diese Orgel berichte ich morgen. Das sind allein 7 neue Orgeln diese Woche für die Orgel-Info (500 insgesamt).
Heute erinnere ich auch an Kirsten Boie.
Und hier die wunderschöne Ladegast in Braunsbedra und Hohenmölsen
J.S. Bach – Präludium G-Dur BWV 860 WTK I Nr. 15 an der Ladegast Orgel Hohenmölsen St. Peter, AHS
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Institutionen mögen starr sein, Realitäten sind es nicht. (AHS)
Es braucht hier oft ein systematisches Rütteln und Schütteln.
Heute waren wir an der wundervollen großen, dreimanualigen weißen Ladegast Orgel in Ronneburg in Thüringen in der ev. Stadtkirche St. Marien beim Rathaus. Wir fuhren von Sachsen-Anhalt nach Thüringen, an Bad Köstritz vorbei. Die weiß-rote Kirche, von grünen Bäumen umgeben, ist innen gelb. Gelb ist meine Lieblingsfarbe. Sie ist meine 14. Ladegast Orgel! Sie ist wie die in Braunsbreda, doch um einiges größer und weiß. Soli Deo Gloria! Meine 14. Ladegast ❤️Johann Sebastian Bach, Präludium und Fuge b-Moll BWV 867 WTK I Nr. XXII No 22 Largo, Schlusston am Ende aufgeschwellt nach dem Epilog. Der Fuß-Schweller rechts ist schön und speziell, dazu perfekte, warme, vollendete Achtfüße in sprechender Akustik. Registrierung hier: Lieblich Gedackt und 2 weitere zarte 8-Füße im Schwellwerk (3) und Zart 4 (3) und Schweller (3), Doppelflöte (1) und Flöte 8 (2). Die Orgel besitzt ein wunderbares Pedal-Tutti. Danke an Kantor La Cruz, der sich auch um die große Jehmlich-Orgel kümmert in Schmölln.
Die Manual-Koppeln an der Ladegast sind Knöpfe direkt unter den Tasten, 3 an 1 und auch einer zum Durchkoppeln. Untendrunter ist das Video der wunderbaren Ladegast Orgel in St. Laurentius Weißenfels. Morgen kommt dann Braunsbreda.
So waren es 5 Ladegast an 3 Tagen.
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Natürlich war das Verhalten der Dozenten in Heidelberg deswegen so, weil ich erstens außerhalb des Systems war (bewusst) (siehe Teil 1 und 2). Und zweitens, weil ich mich beschwert hatte über Machtmissbrauch, was sicher noch niemand zuvor gewagt hatte. Sie hatten wahrscheinlich Sorge, dass ich zu viel mitbekommen, aufdecken und mich wehren würde. Ich war froh, dass das WS 2019 losging und ich endlich in einer staatlichen Hochschule sein würde. Dort war das Klüngeln und Mauscheln nicht ganz so schlimm wie in Heidelberg (Kirchenmusikhochschule). Doch für welche Hochschule sollte ich mich entscheiden? Ich beschloss, diesmal eine „geheime Fährte“ zu legen, die Carsten Wiebusch und Stefan Viegelahn oder andere nicht so schnell finden konnten. (Heidelberg hatte Bände genug gesprochen. Und dass sie auch in anderen Hochschulen über mich gesprochen hatten und der Machtmissbrauch nicht gering war, ahnte ich und wurde mir berichtet.) So meldete ich mich nach außen offiziell in Würzburg bei Christoph Bossert an und ließ HfMT Hamburg bei Pieter van Dijk gleichzeitig nach außen verborgen, um mich zu schützen. Ich ahnte, dass es nur eine Frage der Zeit war, dass das Lästern nach Würzburg schwappen würde. So fühlte ich mich wesentlich sicherer, zwei Wege haben zu können. Außerdem konnte ich mich eh nicht entscheiden zwischen Würzburg und Hamburg. Ich komme damit sicher ins Guinness Buch der Rekorde (Wahnsinn, dass das ein Bier gesponsert hat!). Zudem würde ich doppelt so viel lernen und mein Turbo-Studium würde ein Mega-Triplet-Studium werden neben der Promotion, die ich am Laufen hatte. Und das alles rief Hater und Neider auf den Plan. Hätte ich mir eigentlich denken können. Aber ich liebe Abenteuer und Geheimnisse. Es würde zwar sehr anstrengend und etwas verrückt werden. Aber ich war voller Motivation, Feuer und Eifer. Vor allem wollte ich alles über Orgel aufsaugen. Und das tat ich auch. Es war geradezu eine Erleichterung und ein Aufatmen, regelmäßig in Hamburg sein zu können, ohne dass Haifische hinter mir her waren. Irgendwie war Hamburg außerhalb deren Blick. Ein blinder Fleck. Gott schenkte mir eine keimfreie Zone. Einen sicheren Bereich, wo ich ohne Vorurteile sein konnte. Währenddessen wurde Würzburg immer mehr ein Ort des Feuers, aber auch hier lernte ich enorm viel. Seltsam, ich bin bereit, für meine Berufungen sehr viel in Kauf zu nehmen. Ich folge hier meinem Herzen. Da das System ohnehin kein nettes und männliches ist, warum sollte ich nicht außerhalb des engen Beckens wie ein Delphin meine Sprünge und Hüpfer machen? Und ich tat meine Saltos, im Meer, ausgelassen, frei, in der Abendsonne, wohl wissend, immer irgendwie bedroht zu sein und dennoch glücklich über jedes neue Land (Stück, Repertoire, Technik, Orgel)… Stellt euch vor, ich hätte nur das Feuer (Würzburg) gehabt? Dann hatte ich auch noch meine vielen Konzerte. Ich war fast gar nicht mehr daheim. Im ICE schlief ich. Teilweise fuhr ich morgens nach Hamburg (Unterricht) und abends zurück nach Würzburg (Unterricht). Überall war ich emsig. Und am WE Konzerte. Dass ich das alles überhaupt geschafft habe, ist ein Wunder! Morgen berichte ich weiter. ps: Ich komme mir von der Orgel und Musik „besessen“ vor. Wer denkt das noch? Obsession!?