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Ann-Helena Schlüter

7. März 2026: Verliebe dich in deine Arbeit! (Schwester Maria Lauretta)

Foto: Konzert Wildenfels 2026

Heute erinnere ich an Maria Mitchell, 1818, amerikanische Astronomin. Ich höre Schubert von Khatia Buniatishvili, aufgenommen in Hohenems.

Die Situation der Priester und Pfarrer ist sehr bedenklich geworden in Deutschland. Das Traurige daran ist, dass viele Menschen in der katholischen Kirche theologisch und auch auf Kosten unseres Landes hervorragend ausgebildet worden sind, jedoch, weil sie heirateten oder Frauen waren, aus dem geistlichen Amt der Kirche vertrieben wurden in Nebenämter, Schulen, Kindergärten etc. und raus der Kirche, um das traditionelle Priesterbild zu bewahren. So viele studierte und motivierte Theologen wurden damit vor den Kopf gestoßen. Viele sind ins Ausland gegangen.

Und nun fehlen die ausgebildeten Theologen und Theologinnen an jeder Ecke. Es werden lieber ausländische Priester eingeflogen, die kein Deutsch können, so dass das Heimatgefühl der Menschen aus den Dörfern und Kirchen ringsum in ihrer eigenen Kirche verschwindet, weil sie die Predigten nicht mehr verstehen, da das Deutsch auch nach Jahren so völlig falsch betont wird …. als verheiratete oder weibliche Theologen aus dem eigenen Land in den kirchlichen Dienst zu nehmen. Nun werden lieber unausgebildete Laien in den Dienst genommen.

Und jetzt fehlt es überall, denn niemand will diese Art Theologie mehr studieren, und die Vertriebenen kommen nicht mehr zurück.

Und was ist das für so einen hohen Preis bewahrte traditionelle Priesterbild? Das Bild eines Pater Christoph aus dem Bistum Essen, dessen Schüler ihn als Sadist erlebten? Oder missbrauchende Priester vielleicht?

Biblische Bilder erscheint bald auf Spotify.

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Anbei auf Klassik.com meine neuen CD Bach berühren

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Meine neue CD ist da: Bach berühren:

2026 New CD: Bach berühren: Goldberg Variationen auf der Orgel, Ambiente Audio: Erste CD einer Konzert-Organistin mit dieser Klavier-Transkription auf Orgel

2025 CD BIBLISCHE BILDER bei Ambiente Audio. Neue Orgelklänge: Erste CD einer Konzert-Organistin mit ausschließlich eigenen Werken

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6. März 2026: .. oder eine Art von Weisheit. Auch in der Musik. (AHS)

Foto: Konzert Simmern 2026

Mir sagt man auch nach, ich hätte eine Art „drittes Auge“, oder ich nenne es, prophetische Begabung. Ich weiß viele Dinge, ohne dass ich es eigentlich wissen kann.

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Heute erinnere ich an Iris Murdoch, 1919, irische Schriftstellerin. Ich lese Die Geschichte der Frauenbewegung von Michaela Karl im Reclam Verlag. In dem Buch geht es darum, wie unmündig Frauen lange gehalten wurden. Das ging soweit und so lange bis in die 1990-Jahre (!), dass in Appenzell in der nahen Schweiz von Männern noch darum gerungen wurde, ob Frauen endlich wählen dürfen. Weil Mann solche Angst hatte, dass Frauen unabhängig werden. Zuvor war weltweit die Diskussion um Autofahren, Arbeiten, Haushalt und sogar häusliche, sexuelle Gewalt. Alles zu Ungunsten der Frau. Jede Gewalt gegen Frauen ist immer sexuell motiviert, auch digitale. Dazu schreibt Ida Hahn bereits nach 1805: „Gott, wie komisch sind die Männer! Ganz ernsthaft bilden sie sich ein, Gott habe unser Geschlecht geschaffen, um das ihre zu bedienen.“

Das Tragische daran ist, dass nicht anerkannt wurde, auch nicht in der Geschichte, was Frauen Großes geleistet haben. Was Frauen nach den Kriegen (die Männer anzettelten), in Bewegungen, in Kirchen, für die Verfassungen, für die Zukunft, für die Rassenbekämpfung, für Aufklärung und Freiheit alles getan haben. Und für das Leben! Denn die Geschichte schrieb das Alphamännchen.

Gollini Edskes Orgel St. Karl Borromäus Kirche Hohenems Vorarlberg Österreich, 42 R, 3 M

Das mechanische, gleichschwebende Schleifladen-Instrument mit Koppeln als Zug und Tritt wurde 2025 generalerneuert. Die Orgel steht in der hellen, weißen Kirche in großer, schöner Akustik. Obwohl die Orgel für viel Geld erneuert wurde, gibt es kein Geld für fest angestellte Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker, was sehr schade ist. Die Gottesdienste werden von Laien getragen, die ganz andere Berufe haben.

Das schöne Instrument mit mächtigem Rückpositiv steht unter großen Deckengemälden.

Hohenems an der Grenze zu Deutschland und der Schweiz mit kleinem bewohnten Palast, Jüdischem Museum, Schubert Museum in einer edlen, weißen Villa, Kirchen, Schubertiade und neuem Literaturhaus ist sehr schön.

Die Orgel ist angenehm und leichtgängig zu spielen. Sie besitzt keine Setzeranlage, aber das macht sie eher noch sympathischer; die Akustik ist brillant, weich und rund.

Wenn man sich im „Ausland“ befindet, habe ich das Gefühl, dass es sich oft leichter atmet, da das Strenge, Harte, das sich in Deutschland befindet, von mir abfällt.

Leute grüßen, duzen sich sofort, lächeln, und Neid und Konkurrenz ist nicht ganz so schlimm.

Meine neue CD ist da: Bach berühren

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5. März 2026: Die verstehen sehr wenig, die nur das verstehen, was sich erklären lässt. (Marie von Ebner-Eschenbach)

Foto: Konzert Olpe 2026

Es macht mir Spaß, meine neue CD liebevoll ins In- und Ausland zu verpacken.

Heute erinnere ich an Karoline von Günderode, 1780. Ich lese Wilde Jahre eines Missionars. Im März habe ich 6 Konzerte. Trotz meiner festen Stellen kann ich ohne Konzerte nicht leben. Ich finde, das Leben ist viel zu kurz, um nicht das zu tun, was man liebt. Viele Menschen tauschen Präsenz-Zeit für Geld, ohne ihre Arbeit zu lieben. Das ist ein sehr hoher Tausch, nicht lohnend. Ist nicht unsere Präsenz mit das Wertvollste, was wir haben? Unsere Präsenz ist unser Wohlfühlen, unser Fühlen, unser Wollen, Wohnen, Leben, Nachdenken, unser Sein, unsere Zeit. Und natürlich unser Können und Geben. Ist nicht unsere Präsenz unser Gesicht? Ein Wunder?

Woran merkt man, dass man etwas liebt? Dass man es tut wie Atmen. Dass es mit Tausch und Geld erst mal nichts zu tun hat, oder jedenfalls auf einer anderen, irdischen, untergeordneten Ebene. Oder wer denkt beim Atmen an Geld und Tausch? Wenn man etwas tut, wo man alles andere vergisst – das ist Sein und Tun auf einer überirdischen Ebene.

Und dafür ist unsere Präsenz sehr wichtig. Und dazu gehört auch einfach Dasitzen, Radio hören, Nichtstun und sogar „Langeweile“. Für Erwachsene ist das eine sehr gesunde, luxuriöse Angelegenheit, sich zu „langweilen“. Ich halte die sogenannte Langeweile für wichtig, kreativ zu sein.

Nachdem ich in dem schönen Café im Jüdischen Museum Hohenems war und die leckere jüdische Hochzeitstorte, die wie Stollen schmeckt, gegessen habe, bin ich in die Karlskirche gegangen an die hübsche Gollini-Edskes Orgel:

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4. März 2026: Aber nachts erlebt er Abenteuer.

Foto: Neue CD Bach berühren 2026

Heute erinnere ich an Angelika Kaufmann, 1741, deutsche Malerin in Rom.

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3. März 2026: Vagabondage ist Befreiung, und das Reiseleben auf allen Strassen ist Freiheit. (Isabelle Eberhardt, 1877, Schweizer Weltreisende)

Foto: Konzert Harsewinkel Kloster Marienfeld

Heute erinnere ich an Rahel Varnhagen, 1771, deutsche Schriftstellerin. Und an Lauren Bacall, 1924.

Bach berühren: Bach erhebt jeden verunglückten Tag.

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1. März 2026: Oops! .. I did it again! Es ist schon März.

Ich freue mich sehr, dass die neue Bach-CD nun bei mir angekommen ist. Gestern öffnete ich das Paket.

Bach berühren: Es ist meine erste grüne CD. Nach der schwarzen CD Biblische Bilder und der gelbblauen CD Holy Spirit nun eine grüne. Das freut mich sehr. Sie ist wirklich sehr schön geworden. Innen ist eine in Gelb getauchtes Booklet mit Texten von mir und Informationen zur Orgel und zum Werk mit wunderschönen Fotos. Hier ist sie:

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29. Februar 2026

Foto: Konzert Hohenmölsen 2026

Es gibt auch Museen, die die Zeit und die Personen, um die es geht, nicht widerspiegeln. Im Schubert-Museum in Hohenems geschieht leider genau dies – im Vergleich und Gegensatz zum Jüdischen Museum nur ein paar Häuser weiter. Es mag auch daran liegen, dass Schubert nie in Hohenems war und dadurch schon ein wichtiger Teil der Möglichkeit eines historischen Treffpunkts genommen ist.

Aber vor allem liegt es daran, dass das Museum ein Ort der zusätzlichen Unterhaltung für die älteren, wohlhabenden Konzertbesuchenden der Schubertiade darstellt. Ja, die Villa ist auch sehr schön: hell, voll Holz, mit schönen Böden und Räumen, einem kleinen Saal mit Stuckdecke, und ausgestellt werden viele alte Noten und Informationen. Aber Franz, dem Komponisten, kommt man kein Stück näher hier. Und das mag man vielleicht noch stehen lassen. Doch man kommt Schubert nicht nur nicht näher, er wird verzerrt und oberflächlich als jemand dargestellt, der er nicht war; als jemand anderer dargestellt, als er war.

Und dabei habe ich mich so gefreut, dass mir das Museum eigens und nur für mich geöffnet wurde. Meist ist das Museum geschlossen und nur für Konzertbesucher im Sommer geöffnet.

Es geht auch nicht darum, wie fancy oder groß oder schön oder reich ein Museum bestückt ist. Und auch nicht um Geschmackssache. Sondern darum, ob das Thema des Museums verfehlt wurde oder nicht. Denn wenn das Thema, sehr einfach gesagt, ein roter Stein ist und man stellt blaue Steine aus, dann ist das Thema verfehlt, egal, wie hübsch das Museum oder die Schmuckschatulle an sich ist und egal, wieviele Informationen über Steine allgemein gegeben werden.

Lieber etwas weniger Informationen, Fotos, Entertainment und Sachen hinter Glas, dafür aber das Thema pfeilgenau getroffen, und zwar so, dass man auch als Besucherin und Besucher getroffen und berührt wird, weil man dem besonderen Menschen über die Zeiten hindurch vorgestellt wird. Hier im Schubert-Museum hatte ich das Gefühl, Franz wird als Superstar ausgestellt, als junger, wohlhabender Beatle des 19. Jahrhunderts, in postromantischer Manier und in bester, sauberer Kleidung. Das ist aber völlig falsch. Schubert hatte ein schweres Leben in einer Zeit, die für uns heute kaum vorstellbar ist, arm, ignoriert, emotional leidend, später krank, nur von seinen besten Freunden gehalten. Und dass er in genau in einem solchen Leben seine diese Werke schrieb – das ist doch das Wunder. Die Winterreise hat doch mit dem in Hohenems ausgestellten Franz Schubert nichts zu tun. Ich habe Gott sei Dank schon Schubert-Museen besucht, wo ich meinem Franz begegnet war, in Wien.

Das Museum irritierte mich. Ich lief unruhig umher und hatte das Gefühl, eine Wirklichkeit sei ausradiert und in eine andere, fremde Wirklichkeit ausgesetzt worden. Ich suchte sie verzweifelt, tigerte von Raum zu Raum. Vielleicht hatte sie sich versteckt?

In der Wirklichkeit versteckt, die kreiert worden war, um einen Schubert zu präsentieren, der den Konzertbesuchern angepasst und angenehm gemacht worden war. Wie schrecklich! Was sagt das über die Konzertbesucher aus! Sie hätten den wahren Franz genauso abgelehnt wie die reichen Leute seiner Zeit.

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28. Februar 2026: Ich war auch noch nie so fromm, als während der Zeit, da ich an der Schöpfung arbeitete; täglich fiel ich auf meine Knie nieder und bat Gott, dass er mir Kraft zur glücklichen Ausführung dieses Werkes verleihen möchte. (Joseph Haydn) 

Foto: Konzert Cottbus 2026

Ich war im Jüdischen Museum in Hohenems in Österreich in Vorarlberg, während auf der Berlinale antisemitisch eingestellte Künstler Israel und Deutschland bedrohten, von dem sie gerade 50.000 Euro Preisgeld erhalten hatten.

Hohenems an der Grenze zu Deutschland und der Schweiz mit kleinem bewohnten Palast, jüdischem Museum, Schubert Museum, Kirchen, Schubertiade und neuem Literaturhaus ist sehr schön.

Ich habe ja schon mal erzählt, dass ich Museen liebe. Manche haben mich gefragt, warum. Denn es gibt Menschen, die mit einem Museum nicht viel anfangen können. Was gefällt mir an Museen? Dies:

Ich habe manchmal eine sehr intensive Gotteserfahrung in einem Museum. Nehmen wir das Jüdische Museum im schönen Hohenems an der Grenze zu Deutschland und der Schweiz in der besonderen jüdischen Rosenthal-Villa im Jugendstil: Hier ist es gelungen, dass die Zeiten und Orte verschmelzen und Geschichte direkt präsent wird.

Glücklicherweise war es fast leer, als ich durch die Räume mit dem knarzenden Boden lief. Oft stören mich andere, wenn sie laut und unsensibel sind. In einem Museum sollte man gar nicht reden, finde ich; dann kann man richtig eintauchen. In einem Museum wird man ganz anders eintauchen als in einem Film, im Kino oder auf YouTube, weil man mittendrin ist, in einem Ort der Geschichte. Ich laufe, sehe die Gesichter, höre mit dem Kopfhörer oder dem Audio Guide die Stimmen und die Musik.

Was macht ein gutes Museum aus? Dass die Zeit, wie sie war, wirklich so dargestellt wird. Dazu muss sie erst mal richtig erfasst werden. Und dann so dargestellt, dass man es auch als ganz normaler Mensch, der hineinspaziert, erkennen und erfassen kann, und zwar so, dass es erträglich, sogar angenehm und ästhetisch ansprechend ist. Dass man weder erschlagen noch veräppelt, weder für dumm verkauft noch überfordert ist. Und das ist gar nicht so leicht. Schon gar nicht bei komplexen Themen. Das ist in Hohenems hervorragend gelungen.

Ich lief also ruhig durch die Räume und las die Texte und Zitate, die schlicht eine unfassbare und schlimme Wirklichkeit und Zeit beim Namen nannten; ohne zu belehren, ohne Theatralik. Sehr nüchtern. Und gerade dadurch so erschütternd. Hübsch gestaltet sind poetische kleine Geschichten, die man im Audio Guide dazu anhören kann, die alles etwas aushaltbarer machen. Im zweiten Stock angekommen gibt es Interviews zu hören; in einem kleinen dunklen extra Mini-Raum; dort setzte ich mich in eine Nische und nahm die Kopfhörer, die vor vieler Benutzung schon etwas abgewetzt und auditiv schlecht geworden waren.

Ich saß also da in der Nische mit diesen Kopfhörern und hörte und sah ein altes jüdisches Ehepaar, 2000 gestorben, in einem Interview von 1997, und sie saßen auf ihrem Sofa, 1912 geboren, und es war, als würde ich mit ihnen auf diesem Sofa sitzen, jetzt, in ihrem Daheim, und als würden sie direkt mit mir sprechen und mir erzählen. Die Zeit hielt an. Die beiden sprachen in einem Schweizer Dialekt, aber gut verständlich für mich (und auch mit Untertiteln). Sehr authentisch. Ohne Show. Jeweils den anderen Ehepartner erinnernd. Der Mann berichtete, wie er als junger Mann in Deutschland von Nazis beinahe tot geprügelt worden war. Seine Frau und sein Baby mussten zusehen. Jakob und Ida Kreutner ist das Ehepaar.

Weil die Nazis dachten, er sei tot, ließen sie ihn liegen und nahmen ihn nicht mit. Und diese entsetzliche Sache, dass sie ihn vermeintlich tot liegen ließen, war seine Rettung. So beschlossen sie endlich, zu fliehen, und sie konnten fliehen. Sie kamen an die nahe Schweizer Grenze und baten darum, hinüber gelassen zu werden, denn das war ihre einzige Hoffnung. An die Grenze und dem Zollamt, hier, die ich eben gerade ebenfalls zu Fuß und zuvor via Auto passiert hatte. Die Art, wie der Mann dies erzählte, einfach, ohne Vorwurf, ohne Hass, und nach all der Zeit immer noch so, als könne er es nicht begreifen (und dies kann man ja auch nicht!), ließ mich weinen. Ich saß also in dieser Nische allein und weinte. Er war so sympathisch, so klug, so unschuldig – ich weine auch jetzt, während ich es schreibe. Sie traten ihn, weil sie dachten, er sei ein „spuckender Jude“, weil er vor Angst vergass zu schlucken, als sie ihn schlugen.

Das Museum ist und wurde ein historischer Ort des Treffpunkts von Generationen, die sich die Hand reichen und über Tod und Zeit hinaus Versöhnung, Vergebung und Erkenntnis erfahren. Hier an diesem Knotenpunkt treffen sich die deutschsprachigen Völker der Deutschen, Juden, Schweizer und Österreicher. Nach dem Besuch eines solchen Ortes und eines solch guten Museums wird man mit berührtem, reinerem Herzen hinausgehen als aus der Kirche nach so manchen Predigten.

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27. Februar 2026: Unser Haydn ist ein Sohn unserer Zone und wirkt ohne Hitze, was er wirkt. Wer will denn auch erhitzt sein? (Goethe über die Heiterkeit in der Schöpfung am 31. März 1826)

Neobarocke mechanische Rotenburg Noeske Orgel, ev. Klosterkirche Trinitatisgemeinde Kloster Haydau Altmorschen, Morschen an der Fulda, Nordhessen, 2 M, 22 R

Die grün-rote, leichtgängige, französisch angehauchte Schleifladen-Orgel mit schwarzen Tasten und geradem Pedal steht recht weit oben in der hübschen Dorfkirche im Fuldatal in Hessen; die Akustik singt mit deutlichem Nachhall.

Morschen im Schwalm-Eder-Kreis besteht aus Altmorschen und Neumorschen und hat mit beiden Dorfteilen insgesamt eine Einwohnerinnen-Zahl von ca. 4000.

Das Instrument steht auf einer breiten Westempore, ragt spitz hoch und besitzt feste Kombinationen, schöne Zungen, Normal-Koppeln und weiße Kippschalter und leider keinen Schweller.

Die Disposition ist hier zum ersten Mal im Netz.

Der Begründer der Orgelbauwerkstatt Rotenburg, Dieter Noeske, verstarb 2020. Seit 2008 ist der Werkstattmeister und Teilhaber Peter Kozeluh Geschäftsführer der Firma. Das Schleifladen-Instrument wird von Orgelbau Rotenburg betreut. Es ist meine erste Noeske Rotenburg-Orgel.

Die beiden Zungen im Pedal sind sehr schön im Klang. Mir gefällt zudem, wenn die Mixur Rauschwerk genannt wird; wie passend hier.

Die Orgel besitzt insgesamt 3 Mixturen. Scharff ist etwas zu scharf, wird jedoch durch die schöne Akustik abgemildert. Die Hauptwerk-Mixtur ist im Plenum schön rund. Die Sesqui ist eher als Solostimme zu verstehen. Die Trompeten sind alle französisch angehaucht.

Mir gefällt der weiche, neobarocke Klang im Nachhall der Kirche. Ersrode ist nicht weit weg; obwohl die Kirche in Ersrode größer ist, ist der Nachhall in Altmorschen stärker. Die Wegmann-Orgel ist schwergängiger und weicher im Klang. Neobarocke Orgeln haben oft viel Wumms.

Mir gefallen die vielen interessanten Orgeln in Nordhessen sehr gut, auch die in den Dörfern und Randgebieten; sowohl die historischen als auch die neuen Instrumente. Besonders schlägt mein Herz für die restaurierten historischen Orgeln.

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26. Februar 2026: Dies schrieb Schubert 1799 an seinen Verleger Breitkopf zur Schöpfung.

Ich freue mich auf meine nächsten Konzerte in Hohenmölsen an der Ladegast, Cottbus an der Eule und der Schweiz.

Meine neue CD ist da:

Neue Bach CD 2026

Das erste CD-Paket ist unterwegs zu mir. Am Sonntag kann ich es öffnen. Alle sagen, sie ist wunderschön geworden. Ab 1. März wird sie die CD des Monats auch auf der Ambiente Webseite.

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