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29. Januar 2026: Die Kunst ist in ihrer Sinnlichkeit strenger als die Moral. (Ellen Key)

Heute erinnere ich an Marie de Vichy-Chamrond, französische Salonnière, was eine historische Gastgeberin und Organisatorin eines literarischen, politischen, künstlerischen Salons ist. Solche gibt es auch heute noch in Berlin und Leipzig, wo ich auch schon gelesen und gespielt habe.

Und an die schwedische Schriftstellerin Ellen Key, 1849.

Ich finde auch, dass Kunst und Moral, oder besser, Kunst und Wahrheit eng zusammengehen. Moral und Wahrheit gehen Hand in Hand, ich würde sogar soweit gehen, dass Unmoralisches im Sinne von Unmoral als Wahrheit darstellen schon nicht mehr Kunst sein kann, jedenfalls nicht, wenn es nicht im Sinne von Satire oder gewollte Provokation oder als Hilfeschrei gedacht ist. Ich weiß, es gibt hier viele Grauzonen. Denn es ist manchmal nicht klar, ob es eine Provokation oder ein Hilfeschrei oder Dämonisches ist. Und Dämonisches kann schön, verlockend und süß wirken. Hilfeschreie sind für mich Kunst, wenn man verzweifelt und künstlerisch nach der Wahrheit sucht. Aber viele suchen keine Wahrheit. Sie glauben nicht mal an eine oder dass es eine gibt.

Schwieriger ist es, wenn Unwissenheit und Unwahrheit in Kunst getaucht sind. Denn Kunst drängt immer nach Wahrheit, immer nach Verantwortung.

Nehmen wir ein Beispiel: Das Lied „Send me an Angel“ von den Scorpions: Es ist ein sehr schönes Lied, aber der Text ist fern von der Wahrheit, denn weder wir selbst noch irgendwelche Engel können uns in der letzten Etappe retten, wenn wir sterben und in die Ewigkeit gehen. Echte und tiefe Kunst hat für mich mit der Erkenntnis der Wahrheit zu tun, so wie bei J.S. Bach. Kunst wird von der Wahrheit geprägt.

Man würde ja auch keine Mathematik als höchste Kunst bezeichnen, die falsch beschreibt oder zu falschen Ergebnissen und Schlüssen kommt.

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28. Januar 2026: Nicht das Gesicht rümpfen.

Was also ist Kunst? Kunst ist der erste wirkliche und der letzte wahre Ausdruck eines Menschen, wenn er das, was in ihm ist, ausdrückt, weil er nicht mehr anders kann. Und bei manchen Menschen ist sogar all das dazwischen Kunst. Es ist also kein Fach, keine Therapie und sogar viel viel mehr als Können.

Können-Kunst ist vielleicht der erste Ausdruck. Aber der letzte wahre Ausdruck ist mehr, ist über Können, hier hat Kunst eine neue Dimension erreicht. Es ist Kunst, die direkt aus dem Blut des Herzens entspringt, aus dem Charakter, den mensch hat, aus der Lebens-Vene. Aber das heißt nicht, dass man für Kunst nicht sehr viel können muss.

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27. Januar 2026: Man könnte auch fragen: Was ist ein Künstler? Was ist eine Künstlerin?

Heute erinnere ich an Barbara Hess, Kunsthistorikerin.

Ich glaube, das denken einige: Dass man Kunst wie ein Fach betreiben kann. Weil man innerlich spürt, dass Kunst einen Menschen veredelt, erhebt, läutert, erweitert, sehend und neu macht. Doch Kunst ist eben kein Fach. Auch Kunstmusik nicht. So frage ich euch: Was ist Kunst?

Hier in Würzburg hat es sehr geschneit. Ich habe schon lange nicht mehr so viel wundervollen dicken Neuschnee hier gesehen. Ich bin mutig Drop im Schneckentempo gefahren, der wie ein wandelnder Schneeberg durch die Stadt schneckte und in jeder Schneewehe erst mal hängen blieb.

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26. Januar 2026: Denn Kunst ist durchblutetes Können. (Irene Marinoff)

Heute erinnere ich an die Künstlerin Ulrike Grossarth.

Im Grunde wird die Rolle des Leidens und Todes von der Evolution anders beantwortet oder erklärt als von der Theologie, indem die Evolution sich als neutral und biologische Mechanismen und natürliche Selektion erklärt und von Sünde und Gott nichts weiß. Wieder andere nennen die Evolution die Schöpfungsmethode Gottes, also dass Evolution von Gott bewusst erschaffen wurde. Evolution an und in sich und im Kern scheint jedoch nicht wirklich mit Gottes Schöpfungsmethode viel zu tun zu haben.

Denn: Das Gleichgewicht in Welt, Weltall und Universum muss von einem weisen, liebevollen Künstler, der uns den Verstand gegeben (und auch wieder geraubt) hat, hergestellt und geordnet sein. Dass nicht der Mond auf die Erde stürzt, dass Samen und Tiere im Winter schlafen und im Frühjahr wieder aufwachen, blühen und leben, dass wir im Schlaf atmen und unser Herz schlägt, dass 200 Stare im Sturzflug nicht zusammenstoßen, aber 20 Autofahrer an einer Engstelle Probleme haben, dass wir uns erinnern, was vor 30 Jahren war, obwohl die Zellen unseres Gehirns und Körpers nur eine Lebensdauer von 7 Jahren haben … all das reicht nicht aus, um einige viele Menschen zum Staunen zu bringen?

Kann man denn 25 Euro bezahlen, indem man einen 50-Euro-Schein in zwei Teile reißt? Nein. Jedoch nur von der einen Hälfte spricht heute die Kirche, von Liebe und Vergebung, aber nicht von der anderen (unangenehmen) Hälfte, von Buße und Umkehr von der Sünde. Wozu aber Versöhnung und Befreiung, wenn es keine Sünde gibt? So ist Sünde heute Alltags-Standard geworden in unserer Gesellschaft, deren Teil die Kirche ist. Und was ist die Sünde? Gott nicht zu lieben und nicht zu gehorchen.

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25. Januar 2026: Wenn die Männer Unrecht tun, geschieht es aus Härte, bei den Frauen geschieht es aus Schwäche. (Germaine de Staël)

Heute erinnere ich an die wunderbare jüdisch-katholische Schriftstellerin Irene Marinoff, 1901, viel zu unbekannt. (Wenn sie ein Mann wäre, würde sie im Internet 1000 x zu finden sein und von anderen Männern schwer salutiert. Viele Männern salutieren andere Männer in einer Art und Weise, die mich an schreiende Esel erinnert (ich mag Esel übrigens sehr gern, nichts gegen Esel).)

Der Biograph Andreas Mäckler hat ein Buch herausgegeben zu: Was ist Kunst? Man kann es wahrscheinlich kaum glauben – oder habt ihr es euch schon gedacht? – der gute Herausgeber zitiert rauf und runter fast ausschließlich Männer. Zugegeben, es ist ein altes Buch, von 2000. Aber eigentlich sollte das Buch heißen: Was ist Testosteron? Solche Bücher fangen das alles auf: Phallozän, Patriarchat, die in Mann getauchte Sprache, das in Mann getauchte Denken. An sich ist nichts dagegen zu sagen, wenn es nicht die Frau gäbe. Ist es nicht extrem langweilig und dumm, alles nur in Mann zu sehen? Wo es doch was ganz anderes, was ganz Wundervolles noch dazu gibt? Direkt nebendran?

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24. Januar 2026: Gott ist gegenwärtig und verborgen.

Foto: Orgel Burghaun Fulda Kirche 2026

Ich freue mich auf die nächsten Konzerte.

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23. Januar 2026

Foto: Organistin Burghaun Fulda Kirche 2026

Heute erinnere ich an Kirsten Steward, die Frauen als wandelnde Geheimnisse bezeichnet, die andauernd Übergriffigkeiten ausgesetzt sind.

Im Buch Phallozän von Gertraud Klemm nimmt sie Bezug auf den realen Begriff Anthropozän – vermutlich auch für viele eher unbekannt. Anthropozän bedeutet laut KI ein „neues geologisches Erdzeitalter, das die tiefgreifende und dominante Wirkung des Menschen auf die Erde beschreibt, gekennzeichnet durch globale Veränderungen in Klima, Umwelt und Ökosystemen, die über natürliche Prozesse hinausgehen“ – kurz gesagt, unsere Zeit. Ich würde diese Zeit nicht als Erdzeitalter, sondern als Endzeitalter betiteln.

Getraud Klemm stört sich an „des Menschen“. Sie schreibt, dass es Männer sind, die unsere Erde zerstören, nicht pauschal „der Mensch“. Daher nennt sie Anthopozän Phallozän. Denn welche Art Mensch ist verantwortlich? Es geht also um die Rettung unserer Erde. Um die Rettung des Menschen. Sie schlägt vor, damit wir vielleicht noch herauskommen aus der dauerhaften globalen Krise, in die uns Männer gestürzt haben, indem die männliche Hälfte des Erdballs die weibliche Hälfte in vieler Hinsicht systematisch unterdrückt, sich zu überlegen, ein Matriarchat anzustreben, das nicht nur ein Mythos, sondern eine echte Chance ist.

Was sind Matriarchate? Ich stimme mit ihr darüber überein, dass das Patriarchat unglaublich viel zerstört hat. Aber ich weiß, dass es neben bösen Männern durchaus auch böse Frauen gibt, die herrschen und kontrollieren (wollen), die ich genauso wenig an der Macht haben möchte. Ich wünsche mir, dass Frauen zusammenhalten, anstatt gegeneinander zu arbeiten oder sofort aus dem Häuschen zu geraten, wenn irgendwo ein (gutaussehender) Mann auftaucht, dem sie gefallen wollen. Ich glaube, nur die Heilung und Heiligung durch Gott macht Menschen fähig, zu leiten – also nicht zu herrschen, sondern zu leiten, zu fördern, zu sorgen. Ich stimme jedoch nicht mit den unchristlichen, heidnischen oder einseitigen Vorstellungen von Klemm überein. Außerdem vergisst sie ganz entscheidend wichtige Punkte: Phallozäne werden an wichtigen Stellen von Frauen unterstützt, die das Spiel mitspielen.

Jeder von uns hat vermutlich schon solche Phallozäne erlebt: den Würgegriff des Patriarchats, mehr oder weniger ausgeprägt. Jeder von uns geht anders damit um. Die meisten versuchen, darin zu überleben. Sich irgendwie damit zu arrangieren. Ich habe diesen Würgegriff in manchen Kirchen und Hochschulen erlebt. Die „verzwergte Männlichkeit“, wie sie Klemm nennt, die so viel auf dem Gewissen hat, Rudelführer, die alles bestimmen wollen und Frauen klein halten. Vermutlich haben schon die Mütter ihre Söhne zu erzogen, dass sie etwas besseres sind.

Ich habe das berufliche Phallozän erlebt an der HfMDK Frankfurt, an der HfK Heidelberg, bei Männern wie Carsten Wiebusch, Stefan Viegellahn oder Jörg Breiding. Oft hat das Phallozän sehr nette oder konservative Gesichter, ganz gewöhnliche Patriarchaten, die Frauen „begabt“ nennen. Aber eben nur das, keinen Schritt weiter. Sie sollen in untergeordneten Nebenrollen bleiben. An Männern wie Georg Enderwitz, die scheinbar alles dafür tun, dass sie keine weibliche Konkurrenz bekommen. An Männern wie Hermann Beyer, der sich als „eng verbunden mit der Musikhochschule Würzburg“ bezeichnet, der hintenrum Frauen boykottiert. Kurz gesagt, Männer, die sehr skeptisch sind, wenn eine Frau außergewöhnlich, anders, nicht berechenbar ist und die es wagt, ihr System in Frage zu stellen. Phallozän steht für mich für Männer, die Frauen hindern, unterdrücken und boykottieren. Und wer auch nur eine Frau hindert, unterdrückt und boykottiert, der ist fähig, dies bei allen zu machen, die ihnen nicht passen oder die nicht gehorchen.

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22. Januar 2026

Foto: Organistin Burghaun Fulda Kirche 2026

Liturgik und Musik sind nicht immer grün miteinander. Woran liegt das? Warum widersprechen sich beide sogar manchmal? Ich habe Priester und Pfarrer in verschiedenen Denominationen und Glaubensstilen sagen hören, dass „sich die Musiker nicht selbst darstellen sollen“. Gleichzeitig habe ich erlebt, dass sich Priester, Pfarrer und Prediger massiv selbst dargestellt haben.

Ich habe erlebt, dass sie weniger Musik wollten, weil es angeblich keine Zeit oder kein Geld gab, aber es gab stets genug Zeit und Geld, dass Prediger, Pfarrer und Priester ihre (politischen) Meinungen, Geschichten und Witze (aus ihrer Kindheit) und anderes unheiliges Geplapper während Predigt und in Abkündigungen von sich geben.

Gute oder virtuose oder gut präsentierte oder gut geübte und wunderschöne Musik ist keine Selbstdarstellung. Erst recht nicht von Profimusikerinnen und Profimusikern. Es ist heilig.

Es ist eher der Neid oder die Sorge mancher Geistlicher, dass ein Teil ihrer eigenen Selbstdarstellung durch Musik eingeschränkt wird. Dies drückt sich dann so aus, dass Regeln und „liturgische“ Regeln aufgestellt werden. Regeln die Kunstmusik einschränken und begrenzen sollen. Es ist also nicht die Schuld von Liturgik. Denn es müsste hier kein Problem geben. Es ist wie immer ein menschengemachtes Problem. Oder besser, ein oft männergemachtes Problem.

Musik ist immer mächtiger als Geschwätz.
Natürlich kann aber auch Musik Geschwätz sein.

Ich bin froh und dankbar, dass es aber noch Kirchgemeinden gibt, in denen Musik und Kunst gewollt, genährt, gepflegt und gewünscht sind. Dies zeigt sich an der Auswahl der Lieder und Instrumente, an Budget und Möglichkeiten, an Freiheit und am Umgang mit „absoluter Musik“ und Literatur. Und natürlich an Bildung und gesittetem, höflichen Verhalten. Das Rumgeschwätz beim Schlussstück im Gottesdienst in manchen Kirchen ist eine Unsitte, die ich nicht ertragen würde auf Dauer. Aber der Fisch stinkt vom Kopf her.

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21. Januar 2026: Gott zeltet bei den Schwachen und liebt hoffnungslose Fälle.

Foto: Euler Orgel Burghaun Fulda Kirche 2026

Heute erinnere ich an Sappho, eine der ersten griechischen Dichterinnen.

Ich lese ”Abschied vom Phallozän. Eine Streitschrift” von der österreichischen Schriftstellerin Gertraud Klemm von 2025, geliehen von einer Freundin. Sie schreibt über das Matriarchat. Den Begriff Phallozän kannte ich nicht. Gertraud Klemm hat diesen erst etabliert und geprägt. Was ist das?

Es bedeutet ein ”übersteigertes, aus dem Ruder gelaufenes Patriarchat, ein weltweites System männlicher Dominanz, ein Machtsystem, das sich selbst überlebt hat, aber mit Gewalt versucht, seine Existenz zu sichern und das durch patriarchale Strukturen wie Kontrolle, Ausschluss, Canceln, Mobbing und Gewalt gekennzeichnet ist.” (nach Klemm)

Klemm plädiert in ihren Schriften für einen Abschied davon hin zu matriarchalen, feministischen oder humanistischen Alternativen —- schreibt die KI dazu.

Ich plädiere für eine liebevolle, christliche Alternative. Gibt es das?


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20. Januar 2026: Erweckte Menschen schlagen in sich; sie haben mehr Gefallen an Jesus als an sich selbst. (nach Wilhelm Busch)

Foto: Euler Orgel Burghaun Maria Himmelfahrt Kirche 2026

Heute erinnere ich an Heinrich von Kleist und Stefan Zweig, die beide kein leichtes Leben hatten und beide Selbstmord begingen. Auch Georg Büchner starb jung. Heute sind all diese Lyriker Stars. Aber in ihrem realen, wirklichen Leben hatten sie es schwer und waren alles andere als Stars. Ganz im Gegenteil. Sie scheiterten, kämpften, litten.

Und ich erinnere an die wunderschöne Königin Luise von Berlin, unkonventionell, ein „Stern in Wetterwolken“.

Ich träume davon, dass reiche Orgelbaufirmen nicht nur Millionengeschäfte in Dubai oder Shanghai etc. in Neubauten usw. abschließen, sondern sich vielmehr um die vielen wertvollen historischen Kleinode und Orgelschätze in Deutschland bemühen, diese wiederherzustellen, zu sanieren, zu reinigen, zu rekonstruieren und, um es klar zu sagen – zu retten! Und hier nicht einfach wegschauen und sagen, „das ist doof“ oder „das wollen oder können wir nicht.“

Neben meiner intensiven Organistin- und Pianistin-Konzerttätigkeit, die ich liebe, meiner kirchenmusikalischen Tätigkeit, dem Dokumentieren, Schreiben und dem Unterrichten in Orgel, Klavier, Blockflöte und Saxofon liebe ich meine intensive Weiterentwicklung in Chorleitung, Saxofon und Dirigieren von Bläsergruppen. Ich finde es außerordentlich wichtig und auch normal, sich als Künstlerin musikalisch, künstlerisch und menschlich stets weiter zu entwickeln.

Man wuchert mit dem Wissen und Können, das frau hat, und gleichzeitig aber ist man stets immer auch Lernende. Das gehört zusammen. Nur jemand, der noch weiter lernt, kann lehren. Zumindest meiner Meinung nach; auch wenn manche das nicht zu begreifen scheinen. Ich lerne beispielsweise enorm für meine eigene Lehrtätigkeit an Jung und Alt dadurch, dass ich beobachte, wie ich selbst lerne im Unterricht. Ich bin mein eigenes Versuchskaninchen, mein eigenes Objekt und Projekt.

Lehren und Lernen sind mit die schönsten Angelegenheiten im Leben, etwas, das wir genießen sollen – und sie sind gehören zusammen. Ich liebe lernen und deswegen auch lehren.

Es ist eine sehr wandelbare, formbare Tätigkeit, da Zeiten und Menschen sich verändern. Wichtig ist, beides zu können: Die, die sehr begabt sind, aber auch die, die nicht so begabt sind, zu führen und anzuleiten. Denn es geht zuerst um den Menschen und die Freude an der Musik. Diese Geduld hat mich Gott gelehrt. Ihm sind oft die Geringsten besonders wertvoll. Ich hatte immer eine Nase für die Begabten. Aber Gott hat auch eine Nase für die Geringen. Und ich lerne am meisten von Gott, dem größten Dozenten aller Zeiten. Ich lerne an ihm im Umgang mit mir, wie ich lehren soll.

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