2026 New CD: Bach berühren: Goldberg Variationen auf der Orgel, Ambiente Audio: Erste CD einer Konzert-Organistin mit dieser Klavier-Transkription auf Orgel
2025 CD BIBLISCHE BILDER, Ambiente Audio. Neue Orgelklänge: Erste CD einer Konzert-Organistin mit ausschließlich eigenen Werken
Liebst Du Musik? Dann bist Du hier richtig im Mitternachts-Blog und Tourblog 2009-2026! Begleite mich live auf meinem musikalischen Weg und hinter die Kulissen der Klassik und Kirchenmusik als Frau in einer Männerwelt.
Gebete. Sehnsuchtsort Orgel. Unterwegs. Sein.
Notenspur. Von Schönheit und Scherben. Kontraste. Gott. Stationen. Zerbrechlich. Trotzig. Unerhört. Lyrisch. Satirisch. Saitenspiel. Ort der Inspiration. Gefühlt. Tourblog. Erlebbare Musik-Geschichten.
Orgelbits. Vlog. Orgelklang. Orgelschätze. News & Sounds. Licht. Wort. Bild. Follow me auf meiner Reise der Phantasie. Klang. Kult. Kirche
Live. Mit Gott. Gegenschätze. Goldstaub, Geistliches und Weltliches von Frauenhand. Your Key To Organ News. Impulse. Beyond Bühne: Konzert & Dokumentation. Musica sacra.
Viele Instrumente und Dispositionen hier zum ersten Mal im Netz.
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Heute erinnere ich an Amy Marcy Cheney Beach, 1867, US-Komponistin.
Ich lese reddoc von Anne Carson. Es ist eine Mischung aus Prosa-Lyrik und Theaterstück, sehr indy, entertaining, 2013, man muss es in Englisch lesen. Ich bin ja ein Fan von Lyrik. Anderen wäre es vermutlich zu anstrengend, so etwas zu lesen.
Durch die Chorarbeit hat sich mein Rhythmus etwas verschoben: ich gehe jetzt oft sehr spät ins Bett. Außerdem muss ich mich daran gewöhnen, nach Proben überhaupt einzuschlafen. Oft fliegen Stimmen, Töne, Gesichter durch meine Träume. Insgesamt macht es mir aber viel Spaß. Ich bin sehr engagiert dabei. Die Mischung aus Gruppe, Musik, Lied, Pädagogik, Einzelmensch und Gruppendynamik liegt mir.
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13. Oktober 2026: Die Kunst des „guten Läutens“ ist der Glockenkuss.
Heute erinnere ich an die wunderschöne Sandra Birchmore und die korrupte Polizei in Massachusetts.
Wie kommt es, dass erfahrene Läuter behaupten, dass es schwieriger sei, kleine Glocken gut per Hand zu läuten als große? Was meint ihr? Technisch sind kleine Glocken oft tückischer, sie verzeihen keinen Fehler; zieht man nur einen Millimeter zu fest oder im minimal falschen Winkel, schwingt die Glocke sofort zu hoch, schlägt unkontrolliert doppelt an oder überschlägt sich und bleibt auf dem Kopf stehen. Große schwere Glocken dagegen laufen wie „auf Schienen“. Kleine, zittrige Fehler des Läuters können vom Eigengewicht der Glocke einfach glattgebügelt werden.
Genauso wie es schwerer ist, eine kleine Glocke gut zu läuten im Vergleich zu einer großen, genauso ist es schwerer, eine kleine Orgel gut zu spielen als eine große. Deswegen machen viele Laien, Organisten und Kirchenmusiker einen großen Bogen um kleine Orgeln, weil sie sie nicht gut spielen können: Es fehlt ihnen Akustik, Register, „Lärm“ (siehe Bönig), welche ihre zittrigen Fehler glattbügeln. Kommen daher ihre abwertenden Kommentare bezüglich kleiner Orgeln?
Heute erinnere ich an Karl Jaspers. Und an die schöne Rachel Konen.
Freundschaft ist wie ein schützender, schattiger Baum. Wie der, den ich aus meinem Arbeitszimmer aus sehe. Schönheit zu sehen ist nie vergeudet. Gottes Farben ziehen schnell dahin. Wenn du Schlösser (Sehnsüchte) im Himmel gebaut hast, sie sind nicht verloren, da sollen sie sein. Nun baue den Grund unter ihnen .
Wenn ich kreativ und inspiriert sein möchte, stelle ich mir vor, dass es noch alte Telefone gibt, dass ich auf einer schönen alten Schreibmaschine schreibe, dass menschengroße Sonnenblumen vor dem Fenster sind, ich habe einen Strohhut mit Blumen auf und schwarze Lacksandalen wie früher als Kind; Tee, Pinsel, weißes Papier.
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Heute erinnere ich an den Schriftsteller Peter Altenberg, 1859, Österreich, und an die wunderschöne Sandra Birchmore.
Wenn man einen Gospelchor dirigiert und leitet, muss man mit dem Repertoire, dem Stil, dem Sinn der Musik vertraut sein. Hierbei hilft, wenn man sehr gut English kann und klar und rhythmisch ist. Gospel, Worship und Pop gehen zudem eng Hand in Hand. Ich finde es schön, wenn man Drummer und andere Musiker dabei hat. Natürlich ist ein schwarzer US-Gospelchor noch mal eine ganz andere Hausnummer, finde ich. Gerade bei Gospel finde ich die innere, geistliche, spirituelle Einstellung sehr wichtig. Alles andere wäre nur Show.
Die Peitzer Orgel besitzt einen Zimbelstern, der, wenn man unten einen Schalter betätigt, zum Glockenspiel wird. Beides gleichzeitig ist eigentlich nicht möglich. Aber ich habe es geschafft, im Konzert, beide gleichzeitig zu aktivieren.
10. Oktober 2026: Ich nehme mir, was ich brauche, und renne. (Anne Carson) Ich auch. (AHS)
Foto: Historische Voillardglocke Kirche Peitz
Nun erinnere ich an Claudia Wührl, Kunst gegen Antisemitismus.
Heute ist ein weiteres Chorkonzert.
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9. Oktober 2026: Ich erfahre mich, wie ich mich beobachte. (Anna Trökes)
Foto: Felsenkirche Konzert 2026
Heute erinnere ich an die wunderschöne Faith Hedgepeth, 19.
Für meine Chöre arrangiere ich auch Stücke. Besonders und schön ist für mich natürlich auch mein Gospel-Chor.
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8. Oktober 2026: Kann man voraussetzen, dass der Mensch im Ganzen das Rechte will?
Foto: Nocturne 2026
Berufliches Musikmachen auf hohem und höchstem Niveau ist immer auch große körperliche Arbeit. Daher sind Musik-Wettbewerbe und Prüfungen, bei denen Frauen und Männer gegeneinander für Punkte spielen, eine große Ungerechtigkeit. Das wissen Männer auch. Aber es interessiert sie nicht. Das habe ich auch schon jeweils im Studium gemerkt. Jeder körperliche Vorteil kann auf höchstem Niveau das Zünglein an der Waage sein. Es macht natürlich einen Unterschied, ob Männer dreimal so dicke Unterarme und dreimal so große Hände haben. Es ist natürlich ein Unterschied, ob sie viel mehr Kraft und Ausdauer haben, denn mensch spielt mit Rücken, Armen, Beinen, Muskeln, Sehnen…
Ich habe zwar oft das Gefühl, ich spiele auf den Schwingen meiner Musikalität. Und das ist auch eine echte Realität. Aber nicht nur. Nicht auf der Erde.
Musikmachen ist kein sinnlich unsichtbarer Stoff, der wie ein Seidentuch durch den Raum schwebt. Musik ist harte körperliche Arbeit, wenn sie auf höchstem Niveau gemacht wird und competitive ist oder wird: in Prüfung, Beruf, Wettbewerben…
Ein großer Faktor dabei ist die Ausdauer. Und Ausdauer hat direkt mit körperlicher Kraft zu tun; ist Kraft. Oft werden in Wettbewerben die langsamen Sätze von Sonaten oder Konzerten aus Zeitgründen einfach weggelassen. Denn es wird die Musikalität nicht mal in erster Linie „geprüft“; das, was geprüft wird, ist sehr oft die Virtuosität und die körperliche Kapazität und Technik, die damit einhergeht. Daher sind die meisten Trompeter Männer, die meisten Pianisten Männer, die meisten Organisten Männer usw. Es ist unbegreiflich, dass Frauen (körperliche) Hürden, die Männer gar nicht kennen, zusätzlich meistern müssen, wenn sie gegen Männer antreten – auch in der Musik, 2026.
Im Männer-Business Musik ist Musikalität nur ein nettes Beiwerk; nichts, was zwingend nötig wäre. Manchmal sogar störend, da verletzlich.
Anbei mein neuer Lyrikband auf amazon:
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7. Oktober 2026: Manche meinen, Schönheit und Wahrheit wären zwei getrennte Dinge. (AHS)
Foto: Konzert Allerheiligen Goldach 2026
Ich habe noch nie eine Patchwork-Orgel kennengelernt und gespielt, aber diese hier ist eine, und sie klingt gar nicht schlecht: Im dritten Manual in der Orgel in Peitz: Eine Trompete aus der Migendt- Barockorgel in Berlin, aus der bekanntesten Barockorgel des Orgelbauers Johann Peter Migendt, der Amalien-Orgel in Berlin-Karlshorst. Auch die Fugara und Vox Celeste und Salicet sind ebenfalls aus historischem Pfeifenmaterial; das Salicet von Kemper ist rausgeflogen. Das Principal 4 ist aus der Rostocker Heilig Geist-Kirche. Im Pedal: Der Principal 16 ist aus Bergen, steht aus Holz links außen an der Orgel, und der neue Holz-Bordun 16 im HW steht rechts außen an der Orgel und wurde von Stiftungsgeldern bezahlt. Die Pommer 16 der Kemper ist nämlich rausgeflogen und diese Pfeifen im Prospekt stummgelegt. Im Grunde wurden in diese Orgel Pfeifen hineingerettet.
Im Hauptwerk weiterhin: Prästant 8 original Kemper, Traversflöte historisch aus Süddeutschland, Spitzgambe 8 aus Helsinki von der dortigen Walcker-Orgel, die spanischen Trompeten wurden dem ehemaligen Kemper-RP entnommen und stehen nun über der Brüstung. Denn das RP hatte keinen Platz mehr.
Was haltet ihr von dieser erstaunlichen Idee, gute (und auch historische) Pfeifen zusammenzutragen und daraus eine neue Orgel zu bauen?
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Heute erinnere ich an Paitin Renee Fields, 5 Jahre.
Ich habe eine wunderschöne Skulptur bekommen, vom Künstler direkt: es ist aus Buchenholz und Blattgold, in der Form einen warmen runden Herzens, auch haptisch eine Tastwonne und Fühlweide. Ich bekomme auch einen Atelierplatz zum Malen. Ich nannte die Skulptur Herzensholz, aber eigentlich heißt sie „Das goldene Band“.
Ich freue mich auf mein Konzert in Weißenfels; später am Tag habe ich Chorkonzerte.
Ich leite Kinderchöre, Frauenchöre, Männerchore, gemischte Chöre… Die Königsdisziplin sind Kinderchöre. Aber das sehen viele dominante Männerchorleiter natürlich anders. Doch alle Kinder zum Singen zu bringen, ist enorm.
Anbei ein Auszug aus der Presse zum letzten Orgelkonzert von Gabriele Schneider (Rhein-Neckar-Zeitung):
Musik und Kunst als virtuose Einheit
Die Deutsch-Schwedin Ann-Helena Schlüter begeistert mit einem gut besuchten Konzert an der Overmann-Orgel. Sie komponierte und improvisierte auch zu Kunstwerken und Skulpturen im Altarraum.
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Mein Konzert war sehr schön heute Abend. Der Sternensaal Hamburg mit seinen fast 300 Sitzen war komplett ausverkauft. Ich spielte wieder ein Piano Recital am Steinway-Flügel zu den visuellen Sternen- und Licht-Installationen oben an der Kuppel. Die Akustik ist sehr gut, klar und rund. Die Himmelsmaschine (Planetariumsprojektor) in der Mitte des Saals machte zwar etwas Geräusch; aber es störte nicht. Die roten Samtsitze im Sternensaal lassen sich nach hinten kippen, so dass die Leute nach oben in die Kuppel blicken konnten.
Ich übernachtete 2 Nächte im Intercity Hotel, ganz in der Nähe vom Planetarium im Stadtpark. Vor meinem Klavierabend von 80 Minuten spazierte ich wieder einmal an den Landungsbrücken, machte eine kleine Hafenrundfahrt und aß Fisch. Das Planetarium Hamburg ist ein großes, rotes Gebäude mit Aussichtsplattform und Museum in einem Teich. Es gehört zu den wichtigsten Planetarien in Deutschland. Teilweise war der Saal ganz in Dunkel getaucht; nur an meinem Flügel war Licht.
Im Klavierabend spielte ich Bach, Schubert, Chopin und meine eigenen Kompostionen und moderierte schöne Texte mit sanfter Stimme mit dem Mikrofon. Ich persönlich finde Hamburg nicht mehr so schön wie früher, als ich dort studiert und konzertiert habe. Die Stadt wirkt viel schmutziger als früher. Wenn man mit der U-Bahn fährt, hat man das Gefühl, man befindet sich in Sodom oder Gomorra.
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