4. Oktober 2026
Foto: Konzert Planetarium Hamburg Sternensaal 2026
Mein Konzert war sehr schön heute Abend. Der Sternensaal Hamburg mit seinen fast 300 Sitzen war komplett ausverkauft. Ich spielte wieder ein Piano Recital am Steinway-Flügel zu den visuellen Sternen- und Licht-Installationen oben an der Kuppel. Die Akustik ist sehr gut, klar und rund. Die Himmelsmaschine (Planetariumsprojektor) in der Mitte des Saals machte zwar etwas Geräusch; aber es störte nicht. Die roten Samtsitze im Sternensaal lassen sich nach hinten kippen, so dass die Leute nach oben in die Kuppel blicken konnten.
Ich übernachtete 2 Nächte im Intercity Hotel, ganz in der Nähe vom Planetarium im Stadtpark. Vor meinem Klavierabend von 80 Minuten spazierte ich wieder einmal an den Landungsbrücken, machte eine kleine Hafenrundfahrt und aß Fisch. Das Planetarium Hamburg ist ein großes, rotes Gebäude mit Aussichtsplattform und Museum in einem Teich. Es gehört zu den wichtigsten Planetarien in Deutschland. Teilweise war der Saal ganz in Dunkel getaucht; nur an meinem Flügel war Licht.
Im Klavierabend spielte ich Bach, Schubert, Chopin und meine eigenen Kompostionen und moderierte schöne Texte mit sanfter Stimme mit dem Mikrofon. Ich persönlich finde Hamburg nicht mehr so schön wie früher, als ich dort studiert und konzertiert habe. Die Stadt wirkt viel schmutziger als früher. Wenn man mit der U-Bahn fährt, hat man das Gefühl, man befindet sich in Sodom oder Gomorra.

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19 Euro Eintritt, so viel hat noch nie jemand für ein Konzert bei mir bezahlt.