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Viele Instrumente und Dispositionen hier zum ersten Mal im Netz.

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1. April 2026: Es geht in der Musik nicht immer um Wucht.

Foto: Frey Orgel Kriessern 2026

Würzburg hat eine neue Straßenbahn. Und der Bayerische Rundfunk hat mich dazu interviewt. 🙂

Altstätten in der Ostschweiz besitzt wunderschöne, bemalte Häuser, einen musikalischen Brunnen und die Appenzeller Bahn nach oben, nach Gais und Appenzell in die Alpen. Auch Appenzell hat eine Kapelle.

Placidus Kapelle Altstätten, Schweiz (Frauenhof-Kapelle)

Die kleine weiße Kapelle mit Glocke in der hübschen kleinen Stadt Altstätten im Kanton und Bistum St. Gallen wurde kurz nach dem 30jährigen Krieg erbaut. 1998 wurde sie renoviert. Ich finde es schön, wenn Orte eine Kapelle haben für Gebet. Diese Kapelle ist ein Kulturdenkmal.

Ich erinnere heute auch an Kunigunde Edle von Altstätten, die das Kloster gründete, zu dem die Kapelle gehört. Wunderschöne Bilder sind innen zu sehen, Inschriften und Reliefs, Reime und Altar.

Pneumatische neobarocke Cäcilia A. Frey Orgel Kirche Kriessern Bistum & Kanton St. Gallen Ost-Schweiz, 2 M, 18 R, 1265 Pfeifen

2016 wurde auch diese Orgel mit freistehendem Spieltisch von Orgelbau Walter Mutzner aus dem Nachbarort Rebstein gereinigt von Russ, Staub, Schimmel – und saniert. Die Disposition ist hier zum ersten Mal im Netz. Die hübsche kleine weiße Dorfkirche ist innen hell und freundlich. Das Instrument besitzt 27 Stumm-Pfeifen, stehend im Gehäuse als Fassade, und 54 Holzpfeifen.

Die Kombination aus neobarock und pneumatisch ist für mich etwas Besonderes.

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31. März 2026: Kammermusik ist vollkommenes Miteinander.

Foto: Duett Violine & Orgel 2026

Brahms betonte die Notwendigkeit technischer Meisterschaft in der Kammermusik.

Was ist denn der Unterschied zwischen Händel und Bach? Händel ist im Vergleich „plump“ und nett. Bei ihm ist alles sonnenklar und ohne Experiment. Jubelierende Solistin und frische heitere Begleitung. Es ist nicht nur so, dass Johann Sebastian im Gegensatz zu Georg Friedrich diese Festlegungen aufhebt. Bei J.S. verbinden sich die Stimmen zu einem Duett. Auch die Stimmen des Tasteninstruments werden Solisten und verweben sich dicht mit der Geige, die sogar manchmal begleitet wie die Orgel, ein singendes Duo.

Es ist nicht nur so, dass Johann Sebastian künstlerisch experimentiert und harmonisch absolut revolutionär arbeitet. Dort, wo Georg nur Dur-Moll-Echos gestaltet, öffnet Johann harmonisch völlig neue Türen und Welten mit unglaublich schönen Melodien. Da, wo man Händel vom Blatt spielen kann, muss Bach erobert und erarbeitet werden. Aber all dies ist gar nicht der Punkt, die enorme Handwerkskunst und die Inspiration, die Bach darlegt. Nein, es ist seine berührende, tiefe Musikalität, es sind seine Sprache, sein Geist und sein Ausdruck. Und diesen Bach wollte Händel nicht kennenlernen.

Georg war vor allem gut in Marketing.

Gestern besuchte ich die Frey Orgel in Kriessern, Schweiz. Die Disposition ist hier zum ersten Mal im Netz:

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30. März 2026

Foto: Konzert Musik & Wort zur Fastenzeit Diepoldsau 2026

Das Konzert mit Martina war sehr schön. Dies war u.a. das Programm:

O du mein Trost und süßes Hoffen: Johann Wolfgang Franck, 1641 

Sehet, welche Liebe: Josef Gabriel Rheinberger, 1839

Vater unser: Josef Gabriel Rheinberger, 1839

Gebet op. 46 Nr 1 : Ferdinand Hiller 

Trostreicher Jesus: Wolfgang Adel, 1727

J.S. Bach: Jesu, Jesu, du bist mein 

So gehst du nun, mein Jesus: C.F Witt, 1715

Stabat Mater: Antonio Vivaldi 

Gebet: Mörike-Lieder Nr 28: Hugo Wolf 


Dazwischen gab es Orgel solo und eine Andacht. Ich spiele zur Zeit auch die Bach-Werke BWV 553-560. Gerade diese vergleichsweise kurzen Stücke zeigen die unfassbare Meisterschaft Johann Sebastians, da in sehr komprimierter Weise seine kreative künstlerische Ader und ihr Nektar auf die Erde fließen und quillen. Bach spielte ich auch im Palmsonntags-Gottesdienst, der draußen am Stage Piano begann.

Ich probte vorgestern auch mit Michaela Bach-und Händel-Sonaten für Klavier (Orgel) und Violine. Diese Sonaten eignen sich hervorragend für Orgel. Überhaupt finde ich es wundervoll, die Orgel für zarte Kammermusik zu verwenden. Manche mögen Orgel ja nur „laut“, was eine totale Verblendung offenbart.

ps: Händel und Bach in einem Atemzug zu nennen, was viele tun, fällt mir schon sehr schwer. Das hat auch nichts mit Vergleichen zu tun. Spielt man Bachs Violinsonaten für Geige und Klavier (Orgel), und direkt anschließend Händels Sonaten, merkt man so richtig dicke, dass und wie Johann Sebastian eine völlig andere Kategorie ist – Händel ist dagegen der Stallknecht von nebenan.

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29. März 2026: Eli, Eli, lama sabachthani?

Foto: Kuhn Orgel op. 458 kath. Dreikönigspfarrei Kirche Balgach St. Gallen Schweiz 2026, kath. Pfarrkirche Ostschweiz (1826)

Gesegneten Palm-Sonntag!

Die Schweizer Bauernhöfe im Rheintal sind wunderschön. Ich sah Schafe mit ihren Lämmern, gerade einen Tag alt und jedes mit seiner eigenen starken Persönlichkeit wie alle Tiere.
Ich sah weiße große Almhunde auf der Weide, die darauf warten, im Sommer mit Schafen und Ziegen hinauf zu ziehen in die Berge.
Ich sah Störche neben meinem Auto auf den Äckern. Dahinter die schneebedeckten Alpen in tiefhängenden Wolken. Ich fuhr auf kleinen engen Brücken im Stile Mini-Golden-Gate über den Alpenrhein in die Rheininsel Diepoldsau.

Der Alte Rhein unten ist eine Augenweide. Auf der anderen Seite liegt Österreich: Vorarlberg. Manche Autobahnschilder haben die Aufschrift: „Nach Deutschland“.

Ich aber fuhr durch den langen Pfändertunnel. Bis Diepoldsau / Hohenems kannst du ohne Vignette fahren. Um auf diese Autobahn in den Osterferien zu kommen, musst du eine grüne Ampel abwarten. Alles voller Wohnwagen und Pendlern. Ich wusste das nicht, das mit der Ampel zur Autobahn, und stand mit meinem Drop dann kurzzeitig quer auf der Gegenfahrbahn, weil ich dachte, ich könnte mal schnell alle anderen überholen 🙂 Die Schweizer und Österreicher werden sich gedacht haben: Eine vorwitzige Würzburgerin!

Th. Kuhn, Orgelbau – = Maennedorf = – System Kuhn, Baujahr 1915 / 2002 restauriert, opus 458

Spätromantische pneumatische Kuhn Orgel kath. Dreikönigspfarrei Kirche Balgach Bistum & Kanton St. Gallen Schweiz, 2 M, 19 klingende Register

Die hübsche weiße Dorfkirche in den Bergen liegt inmitten des Friedhofes auf einem Hügel umrandet von schneebedeckten Bergen. Die pneumatische grüne Orgel mit frei stehendem Spieltisch auf der Westempore direkt unter der Decke wurde 2002 von Orgelbau Walter Mutzner aus dem benachbarten Ort Rebstein restauriert. Mutzner betreut in der Region sehr viele Orgeln.

Widnau, Balgach und Diepoldsau gehören zusammen. Im Vergleich zur Goll Frey Orgel im Nachbarort Widnau hat es diese historische Orgel hier geschafft, romantisch zu bleiben. Gott sei Dank wurde die Kuhn Orgel nicht neobarockisiert. Sie ist eine schweizerische Art Sauer-Orgel mit bunten Kippschaltern und sanften gravitätischen Charakterstimmen. 

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28. März 2026

Foto: Kuhn Orgel op. 458 kath. Dreikönigspfarrei Kirche Balgach St. Gallen Schweiz 2026, kath. Pfarrkirche Ostschweiz (1826)

Th. Kuhn, Orgelbau – = Maennedorf = – System Kuhn, Baujahr 1915 / 2002 restauriert, opus 458

Spätromantische pneumatische Kuhn Orgel kath. Dreikönigspfarrei Kirche Balgach Bistum & Kanton St. Gallen Schweiz, 2 M, 19 klingende Register

Die hübsche weiße Dorfkirche in den Bergen liegt inmitten des Friedhofes auf einem Hügel umrandet von schneebedeckten Bergen. Die pneumatische grüne Orgel mit frei stehendem Spieltisch auf der Westempore direkt unter der Decke wurde 2002 von Orgelbau Walter Mutzner aus dem benachbarten Ort Rebstein restauriert. Mutzner betreut in der Region sehr viele Orgeln.

Widnau, Balgach und Diepoldsau gehören zusammen. Im Vergleich zur Goll Frey Orgel im Nachbarort Widnau hat es diese historische Orgel hier geschafft, romantisch zu bleiben. Gott sei Dank wurde die Kuhn Orgel nicht neobarockisiert. Sie ist eine schweizerische Art Sauer-Orgel mit bunten Kippschaltern und sanften gravitätischen Charakterstimmen. 

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27. März 2026: Menschsein heißt, ein Minderwertigkeitsgefühl zu besitzen, das ständig nach Überwindung drängt. (Alfred Adler)

Ja, so denken viele wie der jüdische Psychotherapeut Adler, der Christ wurde. Dieses sogenannte Minderwertigkeitsgefühl ist aber die wundervolle positive Sehnsucht nach Gott, welche nur gestillt wird, wenn man ihn gefunden hat. Minderwertigkeitsgefühle müssen nicht nach Überwindung drängen, sondern nach Lösung, Frieden und Befriedigung, nach Rettung, welche Menschen und die Welt nie dauerhaft geben können. Und das ist auch nicht schlimm. Denn dafür gibt es den Himmel. Und Gott ist schon hier auf der Erde.

Das heißt nicht, dass wir nicht überwinden sollen. Die meisten Kirchen predigen, wenn sie überhaupt predigen und nicht nur Meinung und Politik und Zeitgeist wiedergeben, – sie predigen wenn, dann meist nur Trost und Beruhigung. Es wird selten von Sünde oder Buße gesprochen, außer in der katholischen Kirche. Meist hört man nur von „Fehlern“, die wir haben. Aber wir sollen nicht Fehler und Komplexe überwinden, sondern unsere Sünde. Und diese lautet, dass wir unser Leben gottlos leben.

Und das ist nicht nur ein Fehler oder ein Komplex. Wir können unsere Komplexe und Fehler auch nicht überwinden. Nicht mal unsere Sünden. Nur Gott kann uns befreien.

ps: Wusstet ihr, dass Musik auch verdummen kann? Ja, Musik (meist mit Betonung auf der ersten Silbe), die als Partymusik daher kommt und betrunkene Menschen stundenlang in Zelten attackiert in immer gleicher Manier, verdummt. Im Sinne von Abstumpfen.

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26. März 2026: Keiner soll Geist haben als wir und unsere Freunde! (Moliére)

Ja, so denken viele, dass nur sie selbst den Geist haben dürfen. Der wahre Geist aber weht, wo er will. Er ist frei und für Menschen unberechenbar.

Garten schön gemacht. Volksfest.

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25. März 2026: Für dich darf die Musik nur Zierde, niemals Grundbasis deines Seins werden. (Abraham Mendelssohn an seine Tochter Fanny)

Ich lese „… ganz verrückt nach Musik“ von Ulrich Rühle, Musiklehrer. Er schreibt sehr richtig, und das immerhin schon im Jahr 2000, dass Musik früher „dem Mann vorbehalten war“. Johann Sebastian musste Strafe zahlen, weil er seine Frau in der Kirche öffentlich singen ließ. Weibliches Komponieren ging gar nicht.

Der einzige Beruf einer Frau sei die der Hausfrau, bekundete auch Felix Mendelssohn, obwohl er genau wusste, wie begabt seine Schwester Fanny war, denn er bat sie oft um Rat; sie sollte sogar seine halbfertigen Stücke fertig komponieren. Aber er promotete sie nie. Fürchtete er Konkurrenz? Dies fragte sich auch Ulrich Rühle. Denn für einen gewissen Typ Mann ist es eine ganz andere Geschichte, von einer Frau Konkurrenz zu bekommen als von einem anderen Mann.

Fanny musste heimlich komponieren. Felix setzte sich nie für sie ein. Obwohl er es unzählige Male hätte tun können. Nun, kann man Abraham und Felix als frauenfeindlich bezeichnen? Nehmen wir mal den hinteren Teil des Wortes. Feindlich. Felix hat nachweislich Werke von Fanny unter seinem Namen veröffentlicht, ohne irgendeine Bemerkung. Die meisten Männer würden sich nicht als feindlich bezeichnen, weil sie Frauen hübsch, interessant, sexy, begehrenswert oder attraktiv finden; sie finden es gut, wenn sie eine haben, die sich kümmert, die hilft und die für sie kocht. Also sind sie doch nicht feindlich. Würden sie etwa einen Feind begehren? Einen Feind um Rat fragen?

Aber frauenfeindlich bedeutet etwas ganz anderes. Es bedeutet, einen weiblichen Menschen zu hindern, obwohl man die Macht hat, genau das Gegenteil zu tun.

Dieses Hindern kann viele Gesichter haben. Es kann passiv oder aktiv passieren. Bewusst oder unbewusst. Unterlassung. Es kann sogar gut gemeint sein. Was meist das Schlimmste ist. Oder als ganz normal, als selbstverständlich gesehen. Lebendige Männer zu nennen, ist leider heikel. Also nehmen wir wieder einen toten Mann als Beispiel. Robert Schumann. Er schrieb über seine hochbegabte Frau Clara: Sie ist so musikreich; aber eine Familie haben und einen immer fantasierenden Mann und komponieren, das geht nicht zusammen. – Und damit war für ihn alles gesagt und klar, nämlich, dass seine eigene Fantasien über die Claras gehen, denn für ihn geht es gut zusammen: eine Familie haben, eine begabte Frau und komponieren. Es geht für ihn sogar sehr gut, und für sie gar nicht.

Sehr gut versus gar nicht. Oft sind die die schlimmsten Feinde, die einem sehr nah sind oder nah kommen. Oft fürchten Männer Konkurrenz von der Frau, die ihnen etwas bedeutet – was das Ganze noch komplizierter macht. Ein Lehrer, der einen als besonders begabt erkannt hat; aber der eine Art Gehorsam verlangt, den man nicht bereit ist, zu geben. Die Konkurrenz fremder Frauen ist leichter zu ertragen.

Robert und Felix nehmen beide wahr, dass die begabten Frauen in ihrem Leben nicht genug Übung haben, weil sie dauernd anderen Pflichten nachgehen müssen. Das rührte sogar unseren armen Robert, ach wie süß. Da hatte Clara einen innigen Gedanken, konnte ihn aber nicht aufschreiben, weil er wieder nach seinem Bier oder Essen schrie.

Also, halten wir fest, feindlich und hindern gehören zusammen. Frauen werden auch heute durch vielerlei Dinge gehindert; vor allem, mit ihrer Kunst an die Öffentlichkeit zu gehen. Wehe, sie wollen mehr, etwas, sichtbar werden.

Frauenfeindlichkeit bedeutet, einen weiblichen Menschen zu hindern, obwohl man die Macht hat, genau das Gegenteil zu tun. Und es geht noch weiter: Einen weiblichen Menschen zu hindern aufgrund von Macht. Aufgrund von Liebe zur Macht. Aufgrund von dem Männer-eigenen-Egoismus, den sie als solchen gar nicht erkennen. Auch deswegen, weil er sich oft tarnt; manchmal sogar als Liebe; als Verantwortung.

Nun sagen manche: Wenn doch weniger Frauen in diesem oder jenem Gebiet da sind … da ist man doch nicht frauenfeindlich. Da sind einfach nur wenige Frauen da… Ja? Ach, wie unschuldig. Und wie gelogen. Denn die Frauenfeindlichkeit zeigt sich umso konkreter und konzentrierter, wenn schließlich endlich eine Frau da ist … die will, die sich zeigt, die kann, die fragt. Da zeigt sich die Fratze des Hinderns in unzähligen Facetten; die häßliche Fratze der Feindlichkeit. Die auf Frau konzentrierte Feindlichkeit. Musik-Femizide. Eine unbekannte Frau ist nicht leichter zu kontrollieren als eine bekannte.

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24. März 2026

Foto: Konzert Darmstadt 2026

Sehr empfehlen kann ich das Zukunftshaus in Würzburg, es gibt dort viele süße Sachen, unter anderem Socken von „Fräulein Prusselise“. Marienkäfer auf barockem Pedal. Hoffentlich laufen sie nicht in die Orgel hinein.

Den alten Film „Das Verhör“ kann ich empfehlen. Es werden dort die Rollen vertauscht; hervorragende Schauspielerinnen und Schauspieler, sehr psychologisch.

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23. März 2026: Ich habe mich schon tausendmal gewundert über diese Fähigkeit des Menschen, das höchste Ideal neben der niedrigsten Gemeinheit in der Seele hegen zu können, und beides ganz aufrichtig. (Fjodor Dostojevski)

Foto: Goll Frey Orgel St. Joseph Jakobus Widnau St. Gallen Schweiz 2026

Das Konzert mit Lyrik und Musik gestern war sehr schön. Mir wurde gesagt, dass ich eine schöne Stimme habe, aber da ich nicht laut lese, sondern nachdenklich, haben mich manche der älteren Menschen nicht verstanden. Ich kann mir aber kaum vorstellen, Lyrik zu schreien. Es ist etwas so Zartes. Mir ist aufgefallen, wie wichtig mir Gedichte sind. Manchmal ist die Musik so übermächtig, dass das Wort vernachlässigt wird. In diesem Moment bin ich empört über die Macht der Musik.

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