30. März 2026
Foto: Konzert Musik & Wort zur Fastenzeit Diepoldsau 2026
Das Konzert mit Martina war sehr schön. Dies war u.a. das Programm:
O du mein Trost und süßes Hoffen: Johann Wolfgang Franck, 1641
Sehet, welche Liebe: Josef Gabriel Rheinberger, 1839
Vater unser: Josef Gabriel Rheinberger, 1839
Gebet op. 46 Nr 1 : Ferdinand Hiller
Trostreicher Jesus: Wolfgang Adel, 1727
J.S. Bach: Jesu, Jesu, du bist mein
So gehst du nun, mein Jesus: C.F Witt, 1715
Stabat Mater: Antonio Vivaldi
Gebet: Mörike-Lieder Nr 28: Hugo Wolf
Dazwischen gab es Orgel solo und eine Andacht. Ich spiele zur Zeit auch die Bach-Werke BWV 553-560. Gerade diese vergleichsweise kurzen Stücke zeigen die unfassbare Meisterschaft Johann Sebastians, da in sehr komprimierter Weise seine kreative künstlerische Ader und ihr Nektar auf die Erde fließen und quillen. Bach spielte ich auch im Palmsonntags-Gottesdienst, der draußen am Stage Piano begann.
Ich probte vorgestern auch mit Michaela Bach-und Händel-Sonaten für Klavier (Orgel) und Violine. Diese Sonaten eignen sich hervorragend für Orgel. Überhaupt finde ich es wundervoll, die Orgel für zarte Kammermusik zu verwenden. Manche mögen Orgel ja nur „laut“, was eine totale Verblendung offenbart.
ps: Händel und Bach in einem Atemzug zu nennen, was viele tun, fällt mir schon sehr schwer. Das hat auch nichts mit Vergleichen zu tun. Spielt man Bachs Violinsonaten für Geige und Klavier (Orgel), und direkt anschließend Händels Sonaten, merkt man so richtig dicke, dass und wie Johann Sebastian eine völlig andere Kategorie ist – Händel ist dagegen der Stallknecht von nebenan.
Neue CD 2026 BACH BERÜHREN:
https://www.ann-helena.de/orgelinformation
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https://magazin.klassik.com/records/teaser.cfm?RECID=41534

Ich hätte gern auch einen Kirchenjob.
Du spielst einfach eine Klasse für sich!
Eine wunderbare Einspielung und eine Einführung zum Kennenlernen von J.S. Bachs
Goldberg-Variationen BWV988
bietet die neu erschienene CD von Ann-Helena Schlüter an der historischen Barock-Orgel
St.Antonius in Worbis, Thüringen.
Dass die Interpretin das für Chembalo geschriebene Werk auf einer Orgel spielt, ist eine Bereicherung, denn sie hat den Hörenden Bachs großes Werk näher gebracht mit einer
gezielten Auswahl verschiedener Register, sodass kanonische Veränderungen gut hörbar sind, sie hat ausschöpfen können, welche Klangmöglichkeiten die historische Orgel bietet und wie vielseitig die Künstlerin sich präsentiert. Obwohl 30 Variationen auf die Hörenden zukommt (wer das Werk nicht kennt, könnte das befürchten),
entsteht keine Langeweile, denn jede Variation ist in der Aufnahme detailliert in Tempo, Dynamik und gezielte Registrierung ausgearbeitet.
Für Hörende, die einen Einstieg in Bachs Goldberg-Variationen suchen (wie ich), kann ich die
CD nur empfehlen.
Man kann nicht „eine Klasse spielen“, man kann ggfs. „in einer eigenen Klasse“ spielen.
Den „Hörenden“ ? Also die Leute hören, aktuell, im Präsens, jetzt, etwas, das Ann-Helena spielt
Was ist ein „Chembalo“ ?
30 Guldenburg-Varianten, in der Kälte, auf einer harten Kirchenbank – und doch so genial.
Aus dem Grunde „rezensiere“ ich nicht. Tucholsky schrieb einmal, daß es partout peinlich und degoutant sei, einem Größeren auf die Schulter zu klopfen. Macht man es trotzdem, beleidigt man nicht nur die Künstlerin, sondern auch das Werk. Neuzeitlich, à la Dieter Nuhr:
„Wenn man keine Ahnung hat — einfach ‚mal die Fresse halten !“
Was ist denn rezensieren? Schwieriges Wort!!
Und was ist eigentlich „Korrepition“ ? Oder heißt das etwas anders ? Frage für einen Sehlsorgeberaichsmusiker aus Düsseldoof
https://www.kirchenmusikerkrathunterbach.de/musikalische-leitung/