2. Februar 2026: Man trägt ja jedes Alter in sich. Mal guckt das eine raus, ein andermal das andere. (Astrid Lindgren)
Foto: Georges Westenfelder Orgel 1980, Kloster Soeurs Franciscaines Luxembourg 2026, Manufacture d’orgues luxembourgeoise
Heute erinnere ich an Elisabeth Dufaing, Gründerin der Franziskanerinnen.
Westenfelder Orgel Kirche kath. Kapelle Franziskaner-Kloster Soeurs Franciscaines Luxembourg, 2 M, 17 R, Schleifladen
Die hübsche kleine mechanische Orgel von Georg Westenfelder in der neuen, wertvollen, gepflegten Kapelle oben auf der Westempore singt in leuchtender Akustik. Sie wird mittlerweile von Orgelbau Mayer betreut, da die wunderbare Firma Georg Westenfelder gerade eben aufgehört hat leider.
Den Charakter der Manufacture d’orgues luxembourgeoise Westenfelder Orgeln in Luxemburg würde ich insgesamt so beschreiben: süffig, leichtgängig, schöne Solostimmen, nicht neobarock, tremulantenverliebt. Man könnte zwar von der Disposition her denken, die Orgel sei neobarock, aber sie hat milde, warme Klänge, nichts ist grell oder scharf.
Die Disposition ist hier zum ersten Mal im Netz.
Die Akustik in der goldenen kleinen Kirche ist aussergewöhnlich gut. Es hat Freude gemacht, hier den Gottesdienst zu spielen, früh und feierlich.
Das Kloster ist eine Oase der Ruhe und Geborgenheit. Die Schwestern sind herzensgut. Der Gottesdienst wird in 3 Sprachen abgehalten, auch in den Liedern. Ich habe hier wie ein Baby geschlafen. Ich kann es nur empfehlen für alle Gäste. Das Essen ist sehr lecker. Es ist meine zweite Westenfelder Orgel.

