24. Mai 2023: Die Schönheit vielfältiger Orgeln berührt. Orgel Diversity. (AHS)
Orgeln sind neue Lobgesänge über das Unendliche. (Helmut Bornefeld)
Heute erinnere ich an Amelie Nikisch (1862-1938).
Bin in Greifswald angekommen. Es ist warm und regnet. Meine Reubke Noten sind im Institut gestohlen worden, heute von 12-13 Uhr, obwohl das sonst niemand anderes hier spielen kann. Gut, dass ich alle meine Eintragungen und Fingersätze im Kopf habe. Im Gegensatz zu gewissen anderen Leuten. Sozusagen prägt sich das Notenbild 1 zu 1 in meinem Gehirn ein, meine Zellen sind damit geprägt. Ich genieße es sogar, aus völlig frischen Noten zu spielen. Dennoch waren diese alten nun verschwundenen gestohlenen Noten mit meinen Eintragungen ein Unikat und ein wertvolles Kunstwerk. Ich hoffe, sie tauchen wieder auf und die neidischen Studenten haben mir nur einen Streich gespielt. Wenn nicht, werden diese Noten demjenigen Unglück bringen, da ich Gottes Kind bin und die Musik meine Berufung ist. So geht es jedem, der mir schaden will. Ich glaube, jeder, der mir schaden will, lädt automatisch Gottes Fluch auf sich, auch wenn die sich drüber lustig machen.
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23. Mai 2023: Laut Lexika ist Spencer neben Hobbes ein „großer britischer Denker“. (AHS)
Spencer war Zeitgenosse von Annette von Droste. Die meisten Lexika sind von Männern konzipiert. Männer mit frauenfeindlichen Aussagen werden heute noch gern von Männern zitiert und gelobt.
So erinnere ich an Maria Szymanowska (1789-1839). Und empfehle das wunderbare Kunstwerk von Illemo Camelli (Cremona 1876) namens „Bach Preludio e fugo“ im Museum Cremona. Wenn jemand davon einen Kunstabdruck findet, mir bitte bitte senden.
Mir geht es wieder besser, und ich habe mich aufgerafft zu neuen Taten. Kein Fieber mehr.
Unterwegs nach Greifswald machte ich Stopp beim Meisterkurs in Hamburg. Der geht 3 Tage an der Schnitger Orgel mit Harald Vogel, doch ich konnte nur den ersten Tag bleiben leider, wegen Prüfungen im Institut. Gemeindesingen, Chorleitung, Kinderchor. Aber der eine Tag war schon gut, ich mochte Harald Vogel, er wirkte geduldig, belastbar, verlässlich und menschenzugetan, ich machte mit ihm kurz BWV 542 und übte in der Mittagspause. Insgesamt berichtete er von 11 bis 17 Uhr viel über Agogik, Artikulation, expressives Spiel, Fingersatz, Verzierung … Vieles, was er sagte, habe ich so noch nicht gehört. Es war keine Sekunde langweilig. Zu meinem Spiel sagte er: Sehr gut, sehr expressiv. Um das Expressive muß ich mir keine Sorgen machen.
Faszinierende, süchtig machende Orgel und wunderbar runder Klang. Auf der unteren Empore steht die romantisch-neobarocken Emanuel Kemper Orgel (Lübeck) von 1968. Mein erstes Orgel Date war hier schon mit der Orgelklasse Studium HfMDK Frankfurt 2018 und dann Studium an der HfMT Hamburg 2020. Und 2023 Meisterkurs hier mit Harald Vogel. Er fand mein Spiel sehr schön und ausdrucksstark.
Die Akustik ist brillant. Ich liebe die Zungen im Pedal der Schnitger. Die Quintade im HW, die herrlichen Solostimmen oben im 4. Manual. Ich mag es, den Druckpunkt zu fühlen, die kurze Oktave, und vor allem das leuchtende Rückpositiv im ersten Manual. Dieser wunderschöne norddeutsche Bachsche Rückpositiv-Klang.
Register Schnitger
Um an die Orgel zu gelangen, muss man erst durch die „Katakomben“ wandern, an der romantischen Orgel vorbei, durch den Schnitger-Saal und am Flügel entlang hoch zur Orgel. Die Register sehen aus wie Kastanien, mit kleinen Lederbeutelchen überzogen, die weiße Nummern haben wie ein Adventskalender. Die Registerfelder sind breit, zunächst unübersichtlich wirkend und doch sehr logisch angeordnet.
Das 2. M ist das HW. Überall gibt es schöne Flöten in 8 und 4. Der etwas eingeschränkte Manualumfang, die kurze Oktave und vor allem die nichttemperierte Stimmung dürfen nicht außer Acht gelassen werden. Es klingt einfach alles anders. Heller. Satt. Glänzend.
Ein Fis-Dur etc. aber geht hier nicht so … gut. Besonders schön klingen hier Buxtehude, Walther, Bach… und Choräle. Es ist hierbei nicht ein fettes Plenum erforderlich. Diese Orgel schwingt am besten im zarten Plenum und in den Flöten und Solostimmen, finde ich.
Geht man noch weiter höher, gelangt man in den Turm. Der alte Spieltisch steht im Gang.
Ich habe wie die anderen, viele Niederländer, sockig gespielt. Socken mit Klaviertasten.
Abends fuhr ich dann von Hamburg über Rostock und Stralsund nach Greifswald. Selbst von Hamburg aus ist es noch eine enorme Gurkerei mit Bummelzügen. Mit ICE dauert es sage und schreibe noch länger, wenn überhaupt einer fährt abends. Ahoi Deutschlandticket! Oder heißt es 49 € Ticket?
Noch mal zu Buddy Spencer: Männer mit frauenfeindlichen Aussagen werden heute noch gern von Männern zitiert und gelobt. Wären die Aussagen rassistisch gewesen, diese Leute wären auf den Index gekommen. Misogyne Aussagen jedoch sind heute noch ignoriert und geduldet. Vielleicht wird ja so gedacht: Ach, das waren nur dumme kleine Jungs… muß man nicht ernst nehmen… ?
ps: Meine Uhr (sie ist nicht Gott natürlich) zeigt mir an, dass meine REM-Phasen (Traumphasen) insgesamt oft viel länger als meine Tiefschlafphasen sind. Ich komme sogar oft nach dem Einschlafen schnell in eine REM-Phase und bin auch in einer REM kurz vor dem Aufwachen.
Meine Traumphasen sind sehr aktiv. Leider erinnere ich mich nicht oder nur dunkel an meine Träume. Aber sie sind wichtig für mich. Ich spüre, dass ich viel geträumt habe, wenn ich aufwache. Besonders wenn ich nur 5 Stunden Schlaf Zeit habe, und mein Körper weiß das, kompensiert er die Kürze mit intensiven REM-Phasen.
Schongau:
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Die Ausrottung 100.000er Frauen in der katholischen Kirche durch Hexenverbrennungen ist zahlenmäßig dem Holocaust vergleichbar, wenn man die Bevölkerungszahlen in Relation setzen würde, so Lutz Görner. Frauen waren „weniger wert“ und wurden bei lebendigem Leibe verbrannt.
Lautstärke und Üben:
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Leider bin ich gestern mit Fieber aufgewacht und konnte das Konzert in Trier nicht spielen. Ich war zu krank, wurde abgeholt und habe dann den ganzen Tag geschlafen. Ich bin sonst nie krank.
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21. Mai 2023: Der Negerkuss verschwindet aus den Regalen, Aristoteles aber wird noch gern zitiert. (AHS)
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Engel mit brennendem Schwert – Reubke Röver Orgel St. Petri – von Ann-Helena Schlüter #angel
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Heute Morgen um 7 waren wir auf der Vogelstimmenwanderung im Wald. War sehr schön. Dann ernteten wir die bunten Radieschen aus dem Garten und siechelten Gras für Bubi und mit der Sense. Dann holten wir Florida-Eis und ich hatte Zoom-Unterricht mit meinem früheren Lieblings-Prof. in der Kirche mit Reubke. Danach tranken wir White Russian. Morgen fahre ich zum Konzert nach Trier. Solche Erholungspausen brauche ich immer dringend. Ich tanke auf.
Zweck und Mittelpunkt der Natur ist nicht der Mensch, sondern der männliche Mensch. (Aristoteles) Die meisten Lexika sind von Männern konzipiert. In ihnen gelten Männer mit frauenfeindlichen Sprüchen als „große Denker“.
Ich glaube, einige Männer wollen durch Machtausübung „Leben“ schaffen. Ohne weibliche Hilfe. Sie wollen damit Frau sein oder jemand, der Leben schafft. Jeder will Leben schaffen. Besonders die Jemande.
Die Ausrottung von Frauen (in der (katholischen) Kirche) durch Hexenverbrennungen ist zahlenmäßig dem Holocaust vergleichbar, wenn man die Bevölkerungszahlen in Relation setzt, behauptet Lutz Görner. Frauen wurden bei lebendigem Leibe verbrannt. Es war systematischer Mord. Heute ist es Hexenjagd im Bereich systematischem Rufmord. Frauen sollen systematisch vernichtet werden, wenn sie anders, erfolgreich, außerhalb der Norm oder kritisch sind.
Erst seit 1956 dürfen Frauen arbeiten ohne Einwilligung des Mannes. Erst seit 1956 dürfen Frauen ein eigenes Bankkonto haben. Zu dieser Zeit lebten viele der Renter-Haterfans bereits.
Mädchen sollten sehr lange Männern nicht intellektuell durch Bildung gleichgestellt sein. Sonst wurden sie nicht geheiratet und verschreckten Männer. Daher durften Mädchen erst ab 1717 in die Schule gehen.
Auch heute müssen sich Frauen viel Böses gefallen lassen.
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20. Mai 2023: Die gebildete Frau macht heute noch vielen Angst. (AHS)
Foto: Hausneindorf bei Magdeburg heute
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Das Konzert heute Abend war sehr schön, siehe Video. Der Leiter der Orgeltage berichtete am Anfang (er hat mir auch geblättert), dann kam die Vorsitzende vom Förderverein, dann der Orgelsachverständige der Gegend, dann ich. Die Zungen waren frisch gestimmt. Ich habe hinterher ein tolles neues Orgelbuch geschenkt bekommen und viele CDs verkauft. Ich habe zuvor in der ruhigen schönen Kirche geübt.
Es war ein Fan da, der alles von mir hat, jede einzelne CD, und 2 meiner Bücher zur Signatur dabei hatte, also dass ich ein Autogramm reinschreibe. Es ist schön, solche Fans zu haben. Es waren auch Kinder und junge Leute im Konzert, was mich immer besonders freut.
Ich spielte Reubke an der Reubke-Röver-Orgel. Röver steckt hinter dem Reubke-Prospekt.
Danach waren wir Spargel essen, und zwar haben wir selbst gekocht! Das war ein Spaß!
Die meisten Leute halten mich immer für sehr jung. 20 oder 24. Manchmal 28. Warum ich dann so düstere Sachen wie Reubke spielen würde. Ich könnte ein Hollywood Geheimnis werden 😊 Wenn man mich fragt: Ich weiß eigentlich nicht, was ich mache. Ich pflege mich gern, schlafe gut und habe sehr gute schwedische Gene und einen Gott, der mich gemacht hat. Und die Musik hält mich schön. Meine Mama sieht auch unglaublich schön aus für ihr Alter. Sie ist eine richtige Lady. Im Gegensatz zu mir. Ich laufe manchmal mit Erdbeersocken in weißen Plastikschläppchen durch die Gegend und vergesse, mich zu kämmen. Selbst beim Konzert. So etwas würde meiner Mutter selbst dann nicht passieren, wenn unser Erdball kurz davor ist, eine Kollision mit einem anderen Planeten zu haben.
Das erste, was sie inspiziert, wenn wir uns sehen, ist meine Frisur. 😊 Die aus ihrer Sicht meist keine ist. Übrigens ist sie gerade in Lübeck. Und dann in Schweden. ❤️
Ich erinnere mich noch, dass meine Geigerin fast einen Nervenzusammenbruch hatte, weil ich in einem Luxushotel sockig herum lief und meine Noten in einer Plastiktüte hatte.
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19. Mai 2023: Doch sie irrt sich, wenn sie denkt, dass sie als Komplizin der Kultur der Männer ihre Situation verleugnen kann. Es braucht viel Kraft, in sich einen Mann wohnen zu lassen und gleichzeitig eine Frau zu sein, die ihre eigenen Gedanken nicht vernichten will. (Claudine Herrmann)
Es war sehr schön. Bin von Frankfurt direkt nach Halle gefahren. Dort wurde ich abgeholt und nach Hausneindorf gebracht. Es war ein anstrengender voller Tag. Abends haben wir gegrillt und Bubi, das Pferd, das ihr schon kennengelernt habt, gepflegt. Das war eine Erholung. Morgen ist das nächste Konzert. Ich habe wieder 5 neue Anfragen. Ich spiele wirklich gern (spielen steht für konzertieren), am liebsten jeden Tag, aber es ist auch anstrengend. Ich reise von einem Jubiläum zum nächsten. Jetzt ist 100jähriges Röver-Orgel-Jubiläum.
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Christi Himmelfahrt ❤️ Unterwegs zu neuen Konzerten und Abenteuern. Frankfurt und Sachsen-Anhalt.
Presse Mitteldeutsche Zeitung heute:
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Kaum zu fassen, Annette von Droste-Hülshoff hielt erst mit 47 ihr erstes eigenes Geld in Händen. Von ihren Gedichten. Sie war angewiesen darauf, dass Männer ihre Lyrik veröffentlichten. Als sie mit 51 starb, krähte kein Hahn nach ihr. Sie krabbelte nicht mit der Kultur der Männer um Berühmtheit, sondern vertraute auf die Ewigkeit. Sie wollte in Ewigkeit gelesen werden.
ps: Welches Wort ist schlimm? Excel. 😊
Interview in der IDEA zum Jubiläum in Frankfurt ebenfalls heute:
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17. Mai 2023: Die oft besserwisserische Laienwelt der „Orgelfreunde“ schadet dem Image der Orgel. (AHS)
In der evangelischen Zeitung IDEA ist mein Interview zu meinem Konzert in Frankfurt erschienen.
Die Orgel und ich sind und werden Teil der jeweiligen Kirche. Daher verehre ich jede Orgel. Aber für viele „Orgelfreunde“ sämtlicher Sparten zählen Größe und Lautstärke. Wie wenig wert sind für solche Leute kleine zerbrechliche Instrumente, zB Geigen. Je zarter und älter eine kostbare Geige, desto wertvoller ist sie. Aber die Orgel-Dilettantenwelt ist überschwemmt mit Männern, die mit einer ganz anderen Haltung die heilige Welt der Musik betreten und mit spitzen Lehrer-Lämpel-Schuhen Größe 44-55 die „Chefs“ sind.
Es ist für sie keine Welt der Musik, die sie mit ihrer besserwisserischen und fordernden Art betreten. Sie merken nicht, dass sie heiligen Boden betreten haben, auf dem Instrumente der Musik dienen, nicht zum Selbstzweck existieren, die Orgelnerds, die Orgeln beurteilen und auch verurteilen, die sie noch nie gesehen und gespielt haben. Die Lautstärke und Geld suchen. Die ein Register ziehen und zB sagen: Oh, diese Oboe klingt aber scharf … und motzen wie auf einer Kaffeefahrt.
Die am liebsten den Tutti – Knopf drücken. Um Musik geht es hier nicht. Da sie nicht in der Lage sind, ein dynamisches Instrument zu lernen, drücken sie eben auf der armen Orgel rum. Daher muss es eine bombastische Orgel sein. Da fällt es am wenigsten auf, wenn ein Grobian dran sitzt. Je kleiner oder schwieriger eine Orgel zu spielen, desto weniger Unbelehrbare lassen sich hier finden.
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Foto: Rühlmann Schuster Orgel ev. St. Michael Zeitz, Sachsen-Anhalt
Ich bin unterwegs nach Hause. Als nächstes spielt Hans Fagius in Zeitz.
Wegen dem Streik gab es Beeinträchtigungen. Ich fuhr über Leipzig und trank bei Starbucks den neuen Strawberry Cone Cream mit einem Shot Espresso, obwohl die mir sagten, dass Erdbeer und Espresso nicht zusammenpassen. Hm. Stimmt vielleicht. 😊
Wir besuchten nach dem Frühstück die wunderbare, romantische Orgel in ev. St. Michael in Zeitz, direkt gegenüber meines Hotels. Ich liebe Rühlmann-Orgeln und habe schon einige gespielt. Das Besondere dieser Rühlmann Orgel von 1911: Sie ist eine der größten Rühlmann Orgeln – im erweiterten Böhme-Prospekt, von Schuster verändert (Schuster-Orgeln habe ich auch schon gespielt).
Sie soll wieder komplett hergestellt werden durch den Förderverein, den ich ebenfalls kennengelernt habe. Die Akustik dieser Kirche ist völlig anders als im Dom. Und die Orgel ist so anders als die neobarocke Schütz-Eule, dass man fast nicht denken könnte, dass beide unter die gleiche Gattung Orgel fallen. Spannend!
Heute erinnere ich an die wunderschöne Amber Heard.
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Schade ist, dass in Zeitz so viele verfallene, leerstehende Häuser stehen und viele junge Leute wegziehen. Der Dom in Naumburg, so schön er ist (da war ich ja auch schon), ist bekannter als der in Zeitz, was ich nicht verstehen kann. Der historische Wert des Heinrich-Schütz-Doms beim Schloß Moritzburg in Zeitz wird unterschätzt. Zudem stammt Bachs zweite Frau aus Zeitz. Es kann also gewesen sein, dass Bach und seine Familie die Schwiegereltern besucht haben in Zeitz…
Das Besondere der Zwillings-Eule-Schütz-Orgel ist (rechts real 2 M; links stumm-elektronisch 3 M), dass sie vor der Wende eigentlich auf beiden Seiten wiederhergestellt werden sollte. Dies wurde aufgrund finanzieller Probleme bis heute leider nicht ausgeführt.
Ich glaube, der Grund, warum viele Männer so fasziniert sind, liegt an meiner besonderen Mischung. Ich kenne das selbst, dass mich faszinierende Mischungen bei Menschen „starren“ machen. Auf der einen Seite das, was ich erreicht habe und wie schnell und wieviel – als Frau – und auf der anderen Seite mich privat, wie ich „wirklich“ oder auch noch bin: Nicht nur unkonventionell, sondern auch kindlich und ab von der Norm, authentisch, offen und manchmal das Gegenteil von dem, was man von jemandem erwartet, der in dieser Gesellschaft viel erreicht hat.
15. Mai 2023: Ich bin bekennende Klangfarbe. (AHS)
Das Konzert war sehr schön und gut besucht. Es was das erste Konzert der diesjährigen Jubiläumsreihe (10. Jahr) mit Moderation. 12 € Eintritt. Presse war auch da. Meine Hände wurden nach unten gebeamt an die Leinwand, damit die Leute nicht nur meinen Rücken, sondern auch meine Hände sehen. Vorher haben wir mit dem Förderverein Kuchen gegessen. Die Orgel war frisch gestimmt.
CDs verkauft. Schokolade geschenkt bekommen. Gute Moderation. Danach gab es Wein. Anschließend sind Andreas und ich mit den Veranstaltern nächster weiterer Konzerte nach Grana zum Chinesen gefahren. Es war lecker. Ich bin nun im Hotel und total müde. Ich berichte morgen mehr.
ps: Nicht empfehlen kann ich allerdings das Schnitzelhaus in Zeitz. Wenn man da nicht vorbestellt hat, wartet man über eine Stunde auf das Essen, selbst bei nur mal schnell Suppe und Salat, weil die nur 2 Leute in der Küche haben! Wie kann man da nicht eine 3. Person suchen?
Mit der Tracking Uhr kann ich nicht Konzert spielen. Üben geht eine Zeitlang. Aber beim Konzert nehme ich sie ab. Sie ist zu schwer.
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