1. Mai 2026
Foto: Barockorgel 1716-1989 kath. Karlskirche Wien Konzert 2026
Mein Konzert war sehr schön. Die Karlskirche und ihre Orgel sind völlig anders als die Peterskirche. Beide sind Rektoratskirchen und Wahrzeichen der Stadt.
Die Werke habe ich teilweise transkribiert aufgrund der kurzen Oktave im Pedal. Als Organistin ist man sehr weit weg vom Publikum. Die Geräuschkulisse der Windanlage des alten goldenen, mitteltönigen Instruments ist enorm; man sitzt im Sturm.
Zuvor bestaunte ich das Wanner-Lädchen, das von Amerikanerinnen und Asiaten geradezu leer gekauft wurde. Es war sehr schön, hier zu spielen.
Schön war es auch, auf dem Turm die Aussicht zu genießen. Während ich übte, zog der Publikumsverkehr, der auf die Orgelempore darf, an mir vorüber bzw. machte Videos und Fotos.
Faszinierend ist die Mischung aus Alt und Neu: das Design der alten Fresken und die Lichtinstallationen.
Die goldene Orgel der Karlskirche hat eine mechanische Traktur, besitzt 2 Manuale (C-c3) und Pedal mit Kurzoktave (C-a) – eine Besonderheit der Orgeln aus süddeutscher Orgellandschaft der Spät-Renaissance. Sie ist vor allem für Alte Musik konzipiert. Trotzdem habe ich hier auch zeitgenössische Werke gespielt.
Das historische Instrument besitzt in der großen Oktav des Pedals kein „cis“ , kein „es“ , kein „fis“ und kein „as“. Die Stimmung ist nicht gleich-temperiert, 450Hz.
Die große weiße barocke Denkmalschutz-Kirche St. Karl am Karlsplatz in Wien gilt als Wahrzeichen Wiens. Der Karlsplatz liegt nah am Stephansplatz.
Die faszinierende Orgelempore mit Säulenvorbau zeigt die Barockorgel mit gebrochener Oktave in M und P, Zungen und begrenztem Umfang, die 1739 von Gottfried Sonnholz, 1822 von J. Deutschmann und 1847 von Joseph Seyberth aus Wien stark verändert und von 18 R auf 31 Register erweitert wurde und mit einem freistehenden Spieltisch ausgestattet.
Die Seitenflügel stammen von 1847. Fast alle anderen Veränderungen dieser Art wurden 1972 wieder zurückgestellt durch Adolf Donabaum.
Orgelbau Gerhard Hradetzky renovierte die Orgel 1989 samt Klaviaturen.
Bin unterwegs zum nächsten Konzert. Heute ist Probe mit der italienischen Sängerin in Kirn und Herrstein.
Neue CD 2026: BACH BERÜHREN:
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Bei der HfMDK Männer-Kirchenmusik möchten die dort studierenden Männer sicher gern so werden wie der Männer-Clan der sie unterrichtet. Und wer unterstützt den Männer-Clan? Na, Elmar Fulda.
queer „Jungstar“ Jan Liebermann spielte eine Woche vor dir für den STUMM-Orgelverein. Ist er eine neue Version von queer Lukas Hassler?
Sexy Liebermann studierte wie du bei Sunnyboy Carsten Wiebusch.. Solche Boys hat der gern gefördert.
Ich kenn nicht Terz noch Quinten,
ich mag‘s dafür von hinten.
Wie meine queeren Pfaffen
mach‘ ich mich gern zum Affen:
Mit Regenbogen — mein Brevier,
beschmier‘ ich täglich mein Revier
und predige dann sonderbar,
daß Jesus auch ein Queerer war.
Kollegas lieben kleine Boys.
Orgelgroups sind meine Toys.
Ich kann weder Musik noch Kirche
Auf mich ist Kopfgeld wie beim Hunsrücker Schinderhannes ausgesetzt.
So Vagabunden wie Paolo Oreni sind bei mir sehr willkommen.
Zu empfehlen ist aber auch die „anderere“ Wienerin und ihr unterdrückter Hengst
Martin Schmeding hat sich deine brave Hamburger Kollegin Mio Kuriyama geschnappt. Alte weiße Männer brauchen Asiatinnen, die alles mitmachen. Von Zerer nach Schmeding.