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Organistin

22. Dezember 2025

Interessant ist, wie Haydn die Schöpfung komponierte. Er verwendete die Sinfonik als etwas revolutionäres Neues mit musikalischen Charakteren, Kontrasten und organischer Einheit von Chor und Orchester. Selbst hat Joseph Haydn nie Komposition studiert. Er wuchs in den alten Bauerntraditionen des Burgenlandes auf. Aber er kam schon früh mit allen Instrumenten in Berührung durch den Dorflehrer und Kantor. Er wurde in den Chor geschickt und wirkte in der Kirchenmusik seines Dorfes mit, so gut er konnte. Er war verwurzelt in inniger Volkstümlichkeit und liebte die Tänze und Lieder seines Ortes.

Trotz seines ununterbrochenen Dienstes später am Hof gelang es ihm, mit seiner Musik die Herzen des Volkes zu erreichen und seine Musik immer auf der Höhe der Zeit und seiner Leute zu halten.

Heute und damals wird darüber spekuliert, warum Haydn ein Werk zu mächtigen biblischen Inhalten schrieb. Über den Text und den Inhalt der Schöpfung wurde viel diskutiert:

Der Deismus war zur Zeit Haydns sehr verankert und beliebt, ein Deismus des 18. Jahrhunderts. Dieser Deismus als bürgerliche Ideologie scheint dabei den Anschein zu machen, dass der Glaube der Vernunft unterworfen ist, wenn ein Mensch daran glaubt, dass Gott die Welt erschaffen hat; als sei es „religiöser Wunderglauben“, wenn man der Meinung ist, dass der Schöpfer Erde und Universum erschaffen hat; als sei Leben, die Welt und die Natur kein Wunder, sondern selbstverständlich. Auch Menschen, die überzeugt waren, dass Gott die Welt erschaffen hat, meinten, Gott habe ab da nicht mehr in das Weltgeschehen eingegriffen und bekannten sich zum Deismus, bevor sie Atheisten wurden. Daher wurde Haydns Schöpfung auch zu seiner Lebenszeit sehr beliebt, da der Deismus in Mode war. Die Zeit stand kurz vor dem direkten Atheismus.

Manche Rezensenten und Rezensentinnen erklärten sich Haydns enorme Mühe mit dem Oratorium später als Versuch, aufklärerisch-humanistisch mit dem Inhalt der Bibel umzugehen, für das bürgerliche Konzertpublikum, als natürliche Verbindung zwischen Kunst und Volk in der Aufklärungsbewegung. Der Gedanke der Schöpfung sei ein aufgeklärter, ein humanistischer. 

Oder sie erklärten das Oratorium damit, dass Haydn eben aufgrund seiner Kindheit und der Volksverbundenheit zielbewusst der Harmonie zwischen Mensch und Natur dienen wollte, indem der Gedanke der Schöpfung ein volkstümlicher, ein volksnaher sei. Es wurde sogar so weit gegangen, dass die sogenannte neuere Musikwissenschaft behauptete, ein christlicher Gedanke könne auf keinen Fall dahintergesteckt haben, keinesfalls eine biblische Gesinnung Haydns. Es sei Konzertmusik. Haydn wäre das Fromme, das Geistliche fremd gewesen, er sei ein Kind seiner Zeit und ein aufgeklärter Zeitgenosse mit fortschrittlichen Ideen gewesen. 

Jede „religiöse Verundeutlichung“ und „Frömmlertum“ hätten hier nichts zu suchen. 

Haydns Schöpfung inspirierte die Musikwelt so sehr, dass Oratorien wieder in Mode kamen und Oratorienschulen gegründet wurden. Es ist also durchaus möglich, Oratorien mit all ihrem Inhalt zu verehren, ohne den Inhalt, den Text irgendwie mit Glauben oder der Bibel in Verbindung zu bringen im Sinne von, dieses Werk als Lob Gottes zu verstehen, obwohl es in dem ganzen Werk um nichts anders geht. 

Das erstaunt mich. Vermutlich muss man sich eine Erklärung suchen, um diese wundervolle Musik, die eine geniale Vertonung eben gerade dieses Inhaltes ist, genießen zu können, genießen zu wollen, wenn man mit dem Inhalt eigentlich wenig anfangen kann, ihn vielleicht sogar ablehnt; wenn man den Inhalt nicht glaubt, nicht für wahr hält, nicht versteht. Ähnlich geht es wohl vielen Kirchenmusikern, wenn nicht gar den meisten, die den Inhalt ihrer Musik als Literatur, als Aufklärung, als Tradition, als Volkstümlichkeit sehen und nicht glauben.

Wenn man den Inhalt aber glaubt, ihn für wahr hält, ihn versteht, dann erst wird diese Musik lebendig, nicht zu überbieten, pure Anbetung. Und ich glaube, genau das war es auch für Haydn. Konzertmusik. Kirchenmusik. Das ist eine Einheit, denn es geht um den Inhalt. Gott kann man überall anbeten, und das soll man auch. Und zwar in allerhöchster Kunst. Denn nichts anderes hat seine Schöpfung verdient. Joseph Haydn diesen Glauben abzusprechen, nur weil man selbst keinen hat, ist eine Frechheit.

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21. Dezember 2025: Frauen sind wie nährende Mangroven. Sie wurzeln aufsteigend oberirdisch.

Heute erinnere ich an den Komponisten Luigi Dallapiccola, fleißig und facettenreich.

Joseph Haydn arbeitete Jahrzehnte ruhig und abgeschieden am reichen Hof von Fürst Nikolaus Esterhazy in Österreich und war dort fleißig und kreativ und komponierte viel. Er schrieb Hunderte Werke – instrumentalsinfonisches Schaffen und Klavierwerke. Jedoch wurde er schließlich doch neugierig, was für Musikstile im bürgerlichen Leben aus den anderen Ländern, außerhalb von Adel und Hof, an die Oberfläche traten und immer beliebter wurden.

Besonders die neue Musik aus England interessierte ihn, da sie authentisch war, eine künstlerische Spiegelung von Gefühl und Zeit auch aus der Sicht der normalen Bevölkerung, nicht nur aristokratisches Repräsentieren von Macht und Politik, was ihm langweilig und eng wurde. Das Konzertwesen trat in Erscheinung; die Menschen bezahlten Eintritt. Natürlich war dies ein kapitalistisch organisiertes Unternehmen, die Konzertwelt, von Anfang an. Aber immerhin wollten die Leute nun hören, was ihre eigene geistige oder psychische Welt widerspiegelte.

Es erstaunte Haydn, dass er für diese englischen Konzerttourneen ebenfalls eingeladen wurde, von dem reichen Unternehmer Johann Peter Salomon – und noch mehr erstaunte es ihn, dass London ihn, Haydn, feierte, ihn, den eher zurückgezogenen und konservativen Komponisten am Hofe bei Wien. Er war doch nur ein Sohn eines Bauern, der nun in fürstlicher Anstellung war. Aber vielleicht sprach seine Musik gerade deswegen das Volk an, denn er stammte aus einer bürgerlichen Familie, in der es von Bauern und Handwerkern wimmelte. 

In England schrieb er 12 Sinfonien und wandte sich nun auch der Vokalsinfonik zu, von Händel in London inspiriert. Hier begann Haydn die dramatische und mächtige Schöpfung, und sie kostete ihn unglaublich viel Kraft: „“Die Welt macht mir zwar täglich viele Komplimente, aber niemand will mir glauben, mit welcher Mühe und Anstrengung ich alles hervorsuchen muss“, schrieb er 1799 an seinen Verleger Breitkopf.

Er vollendete die Schöpfung nach seinen Englandreisen zuhause am Hof und führte sie dort auch auf. So gehört die Schöpfung zu seinen letzten großen Werken.

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20. Dezember 2025: Verändert sich je der Wind? (Liane Bruylants)

Heute erinnere ich an die Komponistin Corona Schröter, die 1782 für Goethe komponiert hat.

Gesegneten 4. Advent.

Ein wichtiger Teil der Musik ist, dass die Taste oder die Klappe oder der Griff der Ton oder die Farbe ist, nicht nur so klingt oder danach heißt. Der Ton heißt nicht nur g, sondern ist g. So kommt es mir mit vielen wichtigen Dingen vor. Die wichtigsten Dinge sind – und heißen nicht nur. Gott ist Liebe, er liebt nicht nur. Er tut nicht nur, sondern ist.

Im tiefsten Flow bin ich die Musik, die ich spiele. Ich spiele sie nicht nur. Ich bin sie.

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19. Dezember 2025: Ich habe oft darüber nachgedacht, wo mein Zuhause ist. (Claudio Abbado)

Heute erinnere ich an den Komponisten Karl Goldmark, beinahe vergessen, der 1867 im Salzburger Land seine „Fuscherlieder“ komponierte, denn er liebte die Alpenwelt und dichtete Lieder für den Fluß Fusch. Er war Sohn eines jüdischen Kantors.

Boris Pasternak war ein russischer Dichter, jüngerer Zeitgenosse von Alexander Skrjabin,

Ich höre die beautiful Sinfonie Lobgesang von Mendelssohn.

Für mich sind die Registerfarben auch dynamische Farben. Ich denke und fühle nicht mehr nur in mf, f oder p, sondern in Plenumsfarben oder Prinzipalfarben oder Flötenfarben, so auch beim Intonieren beim Saxofonspielen.

Ich wurde ja schon ein paar Mal gefragt, was aus meiner Diskriminierungsklage gegen den Dom in Trier wurde, da dieser wieder nur Männer zum Vorspiel eingeladen hat. Da warte ich noch ab. Bisher bin ich dem aus meiner Sicht recht eingebildeten Anwalt der Beklagten, Kilian Huber, zweimal begegnet. Er meinte allen Ernstes, ich würde „das System der Kirche stürzen wollen“, weil ich mehr Frauen in die Kirchenmusik bringen möchte. Thomas Kiefer hat sich (meiner Meinung nach feige) nicht blicken lassen, obwohl ich darauf bestand.

Stattdessen sandte er Thomas Sorger, der (für mich) Inbegriff der konservativen weißen alten Männer-Kirchenmusik, der natürlich niemals etwas gegen seinen Brötchengeber sagen würde und auch keinen Hehl daraus machte, dass er alles bestens so findet, wie es ist.

Beide beschwerten sich, dass ich sie nicht freundlich genug gegrüßt hätte.

Habt ihr schon einmal etwas von Thomas Sorger gehört? Auf einem Konzertplakat? Auf einer CD? Ich nicht. Er sah eher so aus, als würde er bei der Bank arbeiten. (Wobei ich sehr nette und dufte Bankfrauen kenne.)

Die Richterin meinte, dass die Kirche kein in dem Sinn öffentlicher Arbeitgeber sei und daher nicht die Beste nehmen muss. Sie betonte, dass man im Ausschreibungstext nicht finden kann, dass der Dom Frauen fördern will, aber das müsste er nicht.


Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass sie eher auf Nummer sicher gehen will, anstatt zu helfen, dass sich etwas ändert. Aber vielleicht irre ich mich?

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18. Dezember 2025: … die Liebe gibt mir nichts zu tun als in leichten häuslichen Pflichten zu sein… (Caroline Schlegel-Schelling)

Heute erinnere ich an Caroline (1763-1809), die durch ihre Briefe berühmt wurde. Diese Briefe zeigen das Leben einer Frau aus dieser Zeit.

Heute übte ich mit meiner Cellistin für unsere Konzerte:

  • Luigi Boccherini Sonaten
  • Beethoven Variationen für Klavier und Cello (eher Klavierkonzerte)
  • Max Bruch Kol Nidrei (nach hebräischen Melodien)

Mit dem Italiener Boccherini hatte ich bisher noch nicht viel am Hut – was für ein lustiger Ausdruck übrigens, etwas „am Hut zu haben“.

Ich spiele immer ohne Blätterer – die meisten sind schlecht, und dann ist man aufgeschmissen.
Beethoven ist sehr virtuos, besonders „liebe“ ich die Halbchromatischen, das kann ich leiden. Schön ist hier, man kann insgesamt ziemlich Betrieb machen.
Anschließend bummelten wir durch die unzähligen Weihnachtsmärkte ihrer Stadt.

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17. Dezember 2025: Singen im Chor macht dich musikalisch, namentlich Mittelstimmen. (Robert Schumann)

Ich dirigiere Haydns Schöpfung. Dieses Werk ergreift mich jedes Mal aufs Neue. Es hinterlässt auch fatal intensive Ohrwürmer. Wenn ich mit Joseph ihn hörend und innerlich dirigierend beim Umsteigen durch die säkularen busy Bahnhöfe laufe, komme ich mir vor wie in einer Parallelwelt:

„Und der Geist Gottes schwebte auf der Fläche der Wasser“ – „und es ward Licht.“ ff

Eigentlich verwendet Joseph Haydn sehr einfache musikalische Mittel, die mächtigen, unglaublichen Worte zu vertonen. Und dennoch – es ist so WUNDERVOLL, schwerbefrachtet, hochtheologisch, dass ich glücklich schluchzend mit meinen airpods durch die Städte laufe. Gott war der erste Sänger. Oder besser: Der Heilige Geist.

Das Leiten muss dennoch präzise, relaxed, weich und klar sein.

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16. Dezember 2025: Das ängstliche Harren der Kreatur.

Warum ist Musik, die „Recreation des Gemüts“, wie J.S. Bach sie bezeichnete, bei uns oft zu einem von Neid, Wettbewerb und Gier verkommenen Geschäft geworden? Musik, die Therapie und Reaktion des Menschen auf Gottes Handeln ist? Musik gegen Schwerkraft und Tod, die unsere Seele läutert, bis wir singen? Musik ist Glanz und Glut, doch weitgehend verstummt oder missbraucht. Was ist aus unserem Gesang geworden? Wo wird Kunst eingeübt und weitergegeben? Was ist aus der Kirche geworden, die bröselt und Gott nicht mehr kennt? Was aus der Kirchenmusik, die von Menschen zerstört wird, die Macht haben und diese für das Böse nutzen? Musik ist im Krieg.

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16. Dezember 2025: … so reiß mich aus der Finsternis zu dir. (Gryphius 1616)

Ich liebe The Snowman (1982) – sowohl die Zeichnungen als auch die Geschichte als auch die Musik. Ich muss immer weinen, wenn der Schneemann fliegt – und wenn er schmilzt. Es gibt Dinge, die sind unvergänglich schön und ergreifend.

Es ist die Kindlichkeit des Schneemanns, der doch auf der anderen Seite fliegen und frei sein kann – ein kindlicher und gleichzeitig mächtiger Freund- , und das Vertrauen des Jungen. Am schönsten finde ich die reine Musikversion mit den Zeichnungen. Und das Lied.
Eine Zeile daraus:

„We’re swimming in the frozen sky“.

Ein Instrument zu spielen, ist singen. Ich freue mich über meine Schülerinnen und Schüler. Warum ist es so wichtig, zu musizieren und zu singen? Es ist das Umgehen, Erkennen und Erleben der Zeit und damit des Atmens und Lebens. In der Musik drücken wir uns aus, wir erleben den Klang im Verklingen (Vergangenheit) und im Kommen und Anschwellen (Zukunft) und natürlich im Jetzt. Im Klang erkennen wir, dass es Vollendung gibt und Ewigkeit.

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15. Dezember 2025: Ein wenig Wohllaut und Gesang, und eine ganze Seele. (Marie von EE)

Ist denn nun Selbstverwirklichung oder Selbstzeugnis authentisch und wahr oder irreführend? – Das kommt auch auf die Betrachtenden an.
Repräsentation kann Präsenz schaffen, also das geistige Antlitz, während Rekonstruktion gerade die Abwesenheit schafft, also die abwesende (historische) Präsenz, da nur Gesicht und Materie

– so verstehe ich Hänsel-Hohenhausen. Repräsentation dagegen kann Bedeutung und „Macht auf Dauer“ zeigen, einen „permanenten Zustand von Macht“, re-präsentativ.

Der Geist der Gegenwart huldigt nur dem Sichtbaren und dem Materiellen, so Hohenhausen. Eine Vernichtung von Bedeutung. Doch Repräsentation schafft eine Gegenwart der Abwesenden, eine Erscheinung.

Ja, ich stimme dem durchaus zu. Auch, was Portraits, Worte, Insignien und Bildnisse und Webseiten angeht. Es geht um das schöpferische Tun, nicht nur um Technik.

Und geht es dabei nicht um Unsterblichkeit? Alles, was wirklich zählt, ist jedoch unsichtbar. Nicht nur symbolisch, sondern faktisch.

ps: Orgeln sind auch repräsentativ, nicht nur rekonstruiert.


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14. Dezember 2025: Das Unwort 2025

Gesegneten 3. Advent!

Meine neue Orgel-Pyramide aus dem Erzgebirge mit einem Engel an der Orgel ist eine Augenweide. Es ist natürlich eine Engelin.

Der Roman Nachtzug nach Lissabon gefällt mir nicht. Ich verstehe nicht, warum der Schweizer Pascal Bieri beliebt wurde. Seine Hauptfigur wird als „gottloser Priester“ gefeiert; im Grunde vermarktet Bieri geschickt hier nur sein eigenes Gedankengut. Er lobt seine eigenen Worte, in dem er ein Buch in seiner eigenen Story anbetet, ein Buch mit seinem eigenen „philosophischen“ Gedankengut. In diesen seinen Ideen kommt Gott schlecht weg. Aber auf eine sehr oberflächliche, dumme Art, welche durchgehend von ihm selbst als klug und hochbegabt gepriesen wird. Ist das alles, was er Philosoph gelernt hat?

Was mir unbegreiflich ist und was mich auch ärgert, ist, dass jemand, der behauptet, schlau und suchend zu sein, es einfach nicht schaffen will, Gott zu finden… sondern im Gegenteil, immer gottloser wird. Das gibt es doch gar nicht!

Gedanken wie „wer will schon unsterblich sein“ oder „wie neugierig ist Gott, dass er alles von uns wissen will“ oder „nur der Tod macht unser Leben spannend“ oder „warum sollten wir bösen Menschen verzeihen“ und „wir sollten die Bibel wegwerfen“ usw. mit all seinen nett klingenden Nebengleisen und falschen Schlüssen sind weder schlau noch hochbegabt, sondern gelinde gesagt, vollkommen töricht. Nicht mal mit 10 habe ich so was Dummes gedacht.

Aber es gibt auch „Philosophie“, die weniger offensichtlich gottlos klingt und noch gottloser ist.

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