17. Dezember 2025: Singen im Chor macht dich musikalisch, namentlich Mittelstimmen. (Robert Schumann)
Ich dirigiere Haydns Schöpfung. Dieses Werk ergreift mich jedes Mal aufs Neue. Es hinterlässt auch fatal intensive Ohrwürmer. Wenn ich mit Joseph ihn hörend und innerlich dirigierend beim Umsteigen durch die säkularen busy Bahnhöfe laufe, komme ich mir vor wie in einer Parallelwelt:
„Und der Geist Gottes schwebte auf der Fläche der Wasser“ – „und es ward Licht.“ ff
Eigentlich verwendet Joseph Haydn sehr einfache musikalische Mittel, die mächtigen, unglaublichen Worte zu vertonen. Und dennoch – es ist so WUNDERVOLL, schwerbefrachtet, hochtheologisch, dass ich glücklich schluchzend mit meinen airpods durch die Städte laufe. Gott war der erste Sänger. Oder besser: Der Heilige Geist.
Das Leiten muss dennoch präzise, relaxed, weich und klar sein.

NOTWENDIGER HINWEIS ZUR KUNST DES KORREKTEN ZITIERENS
„Singen im Chor macht dich musikalisch, namentlich Mittelstimmen.“
Der Zusatz (Robert Schumann) erweckt beim unbedarften Leser den Eindruck eines wörtlichen Zitats.
Man erinnert sich sofort, dies anders gelesen zu haben und schlägt nach…:
„Singe fleißig im Chor mit, namentlich Mittelstimmen. Dies macht dich musikalisch.“ (so der originale Wortlaut).
Im Chor war ich leider immer einer der Brummer.
Stimmt es dass man in Würzburg froh war, dass Sie gegangen sind? Ähnlich wie bei Christoph Bossert?
Sehr gut geschrieben
„“Sie hat die meisten Abschlüsse aller (deutschen) Kirchenmusiker und besitzt 4 Master.“““
Was für ein Unterschied zu gewissen Dorforganisten vom Niederrhein
Ach, deshalb muß es auch noch Dirigieren sein ?
Mein Vater machte sich stets lustig über Opas, die an ihrem Wander – Krückmann für jede durchwanderte Region so ein „Bapperl“ aufnagelten.
Es gibt auch Menschen mit „Wanderbuch“, wo sie sich ihre Etappen eintragen lassen.
Das Wanderbuch Deines Lebens ist IN DIR.
Du wärst die Gleiche ohne Abschlüsse aller Art. Genial.
Der alte Eichenlaub geht in die Heidelberger Schlangengrube nach Ostern.