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Singen soll das Leben, singen sollen die Taten. (Augustinus)

15. Dezember 2025: Ein wenig Wohllaut und Gesang, und eine ganze Seele. (Marie von EE)

Ist denn nun Selbstverwirklichung oder Selbstzeugnis authentisch und wahr oder irreführend? – Das kommt auch auf die Betrachtenden an.
Repräsentation kann Präsenz schaffen, also das geistige Antlitz, während Rekonstruktion gerade die Abwesenheit schafft, also die abwesende (historische) Präsenz, da nur Gesicht und Materie

– so verstehe ich Hänsel-Hohenhausen. Repräsentation dagegen kann Bedeutung und „Macht auf Dauer“ zeigen, einen „permanenten Zustand von Macht“, re-präsentativ.

Der Geist der Gegenwart huldigt nur dem Sichtbaren und dem Materiellen, so Hohenhausen. Eine Vernichtung von Bedeutung. Doch Repräsentation schafft eine Gegenwart der Abwesenden, eine Erscheinung.

Ja, ich stimme dem durchaus zu. Auch, was Portraits, Worte, Insignien und Bildnisse und Webseiten angeht. Es geht um das schöpferische Tun, nicht nur um Technik.

Und geht es dabei nicht um Unsterblichkeit? Alles, was wirklich zählt, ist jedoch unsichtbar. Nicht nur symbolisch, sondern faktisch.

ps: Orgeln sind auch repräsentativ, nicht nur rekonstruiert.


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5 Antworten auf “Singen soll das Leben, singen sollen die Taten. (Augustinus)”

  1. Hans Bonfigt

    Martin Sturm hat ganz schön zugenommen. Das Männerteam Bossert und Sturm – ein Traum.

  2. Weselheld

    M. Theisig wird im Facebook Kirchenmusikforum schlechtes Benehmen und Frustration vorgeworfen. Stimmt das ? Dass er als Profi bezeichnet wird , stimmt jedenfalls nicht. Frage für eine diplomierte Künstlerin #Mat

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