31. August 2026: Wahrheit kann man an ihrer Schönheit erkennen. (Richard Feynman)
Foto: Waldesruh. AHS
Heute erinnere ich an die Forscherin Elaine Scarry und an den Dichter Angelus Silesius, 1624.
Ich lese den irischen Schriftsteller James Joyce, den ich mag. Sein Stephen Dedalus, der in der Kirche gelitten hat, besitzt starke autobiographische Züge.
Wer nicht beides spielt, Orgel und ein dynamisches Instrument, kann nichts spielen. Ich wusste das schon vor meinem Studium Orgel und Kirchenmusik. Ich merkte es an dem Neid der anderen Organisten. Auch dass manche meinten, ich hätte wohl mein Klavier aufgegeben. Dabei haben sie mich mit sich selbst verwechselt. Es ist den meisten unbegreiflich, beides zu können.
Meine Tenorflöte von Sigo Kunath ist angekommen, zu meiner Bassflöte.
Spannend finde ich, dass man KI trainieren kann. Anfangs wusste sie nichts über Orgel und machte viele Fehler. Weil sie es für ein unbekanntes Nischen-Thema hielt. Jetzt weiß sie, was ich wissen will und „kennt mich“. Sie lernt durch mich immer mehr dazu. Ich unterrichte KI zum Experten.
Nach Südschweden und an den Rhein: Schlüter zeigt eine sagenhafte Fingerfertigkeit vor 120 Freunden der Orgelmusik. Die Basilika in Altenstadt wurde mit kathedralen Klängen erfüllt. (jj, Merkur Schongauer Land)
Anbei die wunderbare Ewigkeits-Sonnenorgel, die Paul Damjakob-Orgel:
Anbei meine neue CD bei Naxos:
https://www.naxos.de/neuheiten/4029897020553
Neue CD 2026: BACH BERÜHREN:
https://www.ann-helena.de/orgelinformation
https://www.ann-helena.de/shop
https://magazin.klassik.com/records/teaser.cfm?RECID=41534

Dariia Lytvishko hat sich in Wien ausgefi.. ging ja schnell
Ich kann leider gar nichts spielen. Das Üben war mir zu anstrengend.
Klarinette, das wäre Dein Ding. Das spüre ich. Wie die Klarinette bringst Du eine schier unglaubliche Bandbreite an Tonlagen heraus — das ist nicht nur polyphon, sondern schon fast multilimbral. So ist die Klarinette.
Das, was das Orgelspiel mitunter langweilig und muffig macht, ist die fehlende Anschlagdynamik. Beim Piano: Gerade bei gemäßigten Stücken, z.B. wenn Du Tempest, 2. Satz spielst, wird sie zu einer unmittelbaren Erfahrung. Das ist schiere, gebändigte Gewalt, durch passende Pausen ermöglichst Du den „mentalen Nachhall“.
Viele Pianisten können nicht langsam spielen, auch nicht der brillante Pletnew und erst recht nicht der „Twitter-Virtuose“ Igor Levit.
„Ich brauche das Tempo“, sagt er selbst. Ganz, ganz wundervoll, auf eine bescheidene Art stolz und auf eine stolze Art bescheiden, spielt Alice Sara Ott.
Jedenfalls würde ich eine Klarinette als „dynamisches Instrument“ bezeichnen.