22. April 2026: Wir können ihm nur zu Füßen fallen.
Foto: Grüne Stumm-Orgel Kirche Mariä Himmelfahrt in Spabrücken Konzert 2026
Die Holzpfeifen sind fast alle original Stumm. Typisch für Stumm ist die Rohrflöte mit zugelötetem Deckel und das repetierende barocke Salicional, dem Vorläufer des romantischen Streicher-Salicionals.
Grund für den kräftigen Klang ist u.a. der offene Wind, da die Füße kaum gekulpt sind. Insgesamt haben die Restaurierungen inflationsbereinigt ca. eine halbe Million Euro gekostet. Die bunten Fenster besitzen musizierende Engel von 1904. Während Wallfahrten wird die sogenannte Schwarze Madonna vom Soon besucht. Die weiße Klosterkirche mit Glocken-Zwiebelturm, der gerade restauriert wird, ist eine Augenweide.
In meinem Konzert spielte ich neben der wunderbaren Stumm-Orgel auch das sehr hübsche historische Harmonium von 1878 mit der Serien-Nummer 29159: Ich spielte Beethoven. Mit den Knien kann man den romantischen Registerschweller bedienen. Mit den Füßen leitet und führt man den Klang des Harmoniums, mit dem sanften, festen, regelmäßigen Druck des Windes.
Das wertvolle Druckwind-Harmonium ist französisch romantisch angehaucht.
Ebenso spielte ich auch das zweimanualige Cembalo im Konzert: Ich spielte Haydn.
Nach dem Konzert gab es einen Umtrunk mit Wein und Häppchen im Josefs-Saal. Anschließend waren wir essen. Ich übernachtete im Kloster im Gästehaus. Am nächsten Tag unternahmen wir eine wunderbare Orgel-Tour mit Andreas.
ps: Sehr eindrücklich war die Gruft unterhalb des Klosters. Es gibt eine verborgene Falltür in der Sakristei. Wirklich. Darunter sind wir geklettert. Und dort liegen unfassbarerweise uralte Leichen (oder besser Skelette) sehr gut erhalten in teilweise offenen (da geöffneten) „Backofen-Fächern“ – auf Stroh. Männer. Mönche. Nackt. Bloß. Knochen. Auf Holzbrett, umkränzt von Buchsbaum, als Zeichen der Auferstehung. Und doch vollkommen vollständig erhalten und liegend, als würden sie schlafen. Manche seit 1740.
Anhand eines Skelettes sieht man nicht mehr Mann oder Frau.
Man ist zunächst geschockt. Da der Tod in unserer Gesellschaft tabu ist. Es sah so unheimlich aus. Dann aber habe ich mich erholt. Die Seele ist längst woanders. Auch das Skelett jedoch und der Kopf besitzen Würde. Es hat mir noch mal bestätigt, dass Verbrennen und das unchristliche Geschäft mit Industrie, Asche, Urne & Co nie meine Entscheidung wären. Und wie kostbar und was für ein Wunder das Leben ist! Die Auferstehung!
Die Stumm-Orgel wurde nach heutiger Auffassung in enger Anlehnung an Stummsche Praxis und unter akribischer Verwendung von 70 Prozent Originalpfeifenwerk nebst Obergehäuse als streng historisierender Neubau errichtet, 2014 noch mal überarbeitet und im Stummschen Stil konsequent intoniert: Stummklang auf modernem Klavierumfang, was die Orgel auch für Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts öffnet.
Anbei die Fotos der Stumm-Orgel in Spabrücken:
Neue CD 2026: BACH BERÜHREN:
https://www.ann-helena.de/orgelinformation
https://www.ann-helena.de/shop
https://magazin.klassik.com/records/teaser.cfm?RECID=41534

Meinen Sie mich ? ich bin jetzt Elektronenbeörglerin, hauptberuflich. im Glitzerkleidchen
Und was sagt Bornheimer dazu? Der ist doch auch schon Uralt-Gestein in Heidelberg und hat seine Pfründe dort systematisch gesichert.
Carla kenn ich doch
https://carlundcarla.de/
Wie flötet da brav unsere Carla Braun mit auswendig gelernten Sätzen, eine der Heidelberger Läster-Absolventen aus der Zeit, während sich eine der Mit-Studierenden todunglücklich erhängte. Während des Studiums konnte unsere Carla keinen großen Bach vernünftig spielen oder irgendeine Disposition aufsagen. Aber im feigen Hintenrum war sie erste Sahne. Bei den Vorbildern wie Carsten Wiebusch und Stefan Viegellahn wundert es nicht.
https://www.youtube.com/watch?v=nFM0asZ1ctI
Die Mittelmäßigen lieben die HfK
Und die schlechten kriegen auch ein Plätzchen
Solche Leute haben in keinem künstlerischen Studiengang oder Wettbewerb einen Pfifferling gewonnen und heißen trotzdem „Kreiskantor“. Wenn man diese Leute persönlich kennt, weiß man um deren Katastrophen-Niveau. Schulmusik-Niveau bestenfalls.
Wieso müssen denn viele Kirchenmusikerinnen entweder so oma-mäßig aussehen und gestelzt reden im Ludwig -Kaiser-Mauselum-Remake (für einen einzigen Satz 8 x auf Papier schauen) oder im Style „amateurnuttenmässig“ und selbstverliebt auf pikiert machen im Dariastil ? Du bist die einzige , die authentisch ist.
Ob jemand gut spielt oder nicht, ist hierbei auch nicht das wichtigste. Aber schlecht spielen UND lästern, geht zu weit! Die absolute Kröning aber ist, gar nicht spielen und lästern! Wie der legendäre Saarspast.
Kirchenmusik: entweder Lehrer Lämpel-Stil mit Lulatsch-Schuhen Größe 55, Konservi- Oma-Style oder Glitzer-Selbstverliebt-Poptussis.