8. März 2026: Von vielen Dingen spreche ich gar nicht, weil sie sich von selbst verstehen. Kluge Menschen wissen das. (Lea Mendelssohn, Mutter von Felix)
Foto: Konzert Spabrücken 2026
Gesegneter Internationaler Frauentag!
Die Gerechtigkeit zwischen Frauen und Männern ist nach wie vor schwer am Boden. Die Ungerechtigkeit wird von Männern oft vertuscht und verharmlost. So geben Stephan Zippe bzw. Christian Bischof vom Amt für Kirchenmusik teilweise nach langer Warte- und Schweigezeit zögerlich und desinteressiert wirkend verharmlosende, beschönigte und damit falsche Zahlen zum Zustand der Frauenquote in der Kirchenmusik München und Freising an und lassen unter den Tisch fallen, dass gerade mal 19 Prozent (!) Frauen angestellt sind in den A-Stellen. Christian Bischof antwortete gar nicht, und die Zahlen, die er durch seinen Anwalt weitergab, sind nicht vollständig und wirken damit verharmlosend.
Denn diese beschönigten Zahlen dienen ihm offenbar dazu, so kam es mir vor, die Männerdominanz der Kirchenmusik in München zu verharmlosen oder abzustreiten. Es kam mir dabei vor, als müsste man um die korrekten Zahlen kämpfen. Als wäre es fast nicht möglich, an diese Zahlen zu kommen, weil sie die Männerdominanz bestätigen. Als müsste ich dafür einen Privatdetektiv einschalten. Als ich mit meinem Namen anfragte, bekam ich gar keine Antwort. Und es war vermutlich eher ein Versehen oder ein Zufall, dass jemand für Christian Bischof einem „Privatdetektiv“ einen Teil der realen und erschreckenden Zahlen weitergab. Dieser wurde dann nachts von Stephan Zippe kontaktiert, ob er die Zahlen und Anfragen weitergegeben hätte.
Erwähnt wurde von Christian Bischof auch nicht, dass es keine Frauen in den gut bezahlten Innenstadtkirchen-Kirchenmusik gibt; von der Besetzung der Konzertreihen und Hochschulstellen ganz zu schweigen. Und auch die Ämter für Kirchenmusik in Deutschland sind männerdominiert. Oft mit Männern, die kaum Konzerte spielen noch künstlerisch tätig sind.
Es wird auch gern mal aufgerundet, damit es nicht ganz so frauenfeindlich klingt. Das Amt für Kirchenmusik in Trier mit Thomas Sorger, der alles bestens so findet, will ganz genau wissen, warum man diese Zahlen haben möchte und verschweigt sie vorsichtshalber lieber, anstatt sie preiszugeben. Scheinbar ist es ein heikles Thema, bei denen sich die Macht-Menschen kurz unangenehm aus ihrem Ego herausgerissen fühlen. Da muss dann schon die Sekretärin antworten und den Kopf hinhalten.
Heute erinnere ich an Anna Sewell, 1820, englische Schriftstellerin.
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Ach könnte ich doch Orgel spielen
Ich bin Geschlecht. 30 Prozent Frauen reicht. Denn ich bin schlecht. Geschlecht.