2. Dezember 2025
Foto: Schmid Orgel Landsberg 2025
Vor meinem Konzert besuchte ich auch die Schmid Orgel in Landsberg:
Große romantische Schmid Orgel kath. Mariä Himmelfahrt Kirche Landsberg am Lech, Oberbayern, 4 M, 60 R
Das mechanische Schleifladeninstrument steht sehr weit weg, golden, alt, auf der WE, mich erinnernd optisch an die große Orgel in Schwaz, Österreich: Große Reinisch Pirchner Orgel kath. Kirche Schwaz, Tirol, Österreich, 4 M, 45 R, Kegelladen, ebenfalls mit Werken verteilt auf der Westempore. Jedoch diese hier in Landsberg ist nun eine romantische Orgel geworden.
Das historische Gehäuse von David Jacob Weidtner mit lebensgroßen, mächtigen Figuren wie König David und musizierenden Engeln aus der Werkstatt Lorenz Luidl mit ihren Seitenwerken rechts und links ist unten und oben majestätisch im Look. Wie schön, dass sich große Teile dieses alten imposanten Gehäuses erhalten ließ!
Das Hochdruckgebläse der sonoren Tuba mirabilis 8′ ist beeindruckend.
Diese Tuba wurde nach angelsächsischer Bauart gefertigt und wird über einen separaten Schlüsselschalter gesichert.
Das ganze Bombardewerk (Flûte harmonique 8′, Chamade 16′, Chamade 8′, Chamade 4′ und Tuba mirabilis 8′)
ist als floating divisionfrei an jede Klaviatur ankoppelbar.
Die Tuba erinnert mich an die englische milde Tuba in der Basilika St. Clemens Rheda, wo ich neulich konzertierte.
Die Orgelbauer Gerhard Schmid und Siegfried Schmid sind übrigens nicht verwandt, sondern zwei unterschiedliche Orgelbaufirmen. Beide Firmen kenne ich und habe sie bereits gespielt, besonders Gerhard in München und Berlin. Hier treffen die beiden aufeinander.
Die Orgel wurde 1982 neu erbaut im alten Gehäuse.
Die Orgel besitzt keine Transmissionen oder Extensionen. Das Großpedal steht hinter der Emporenwand.
Die Nebenregister (Schellencymbel, Glockencymbel, Glockenspiel = Schalenglocken) sind in der Schublade zu schalten. Auch die Registertaster für die Chororgel sind in der Schublade sowie der Schlüsselschalter für die Tuba mirabilis.
Die Seitenwerke sind von Peter Paul Hörmiller von 1826. 2004 und 2009 wurde die Orgel bereits erneuert bzw. ergänzt:


Wieviele Geschlechter gibt es eigentlich zur Zeit ?
Tja, „Wie soll ich Dich empfangen ?“
Und die Evangelische Kirche veruntreut 100.000,— Kollekte für Klagen gegen die Bundesrepublik, auf daß noch mehr kommen.
GELD hat die EKD ja nicht, sonst würde sie ihre Instrumente nicht so verfallen lassen. Die Brandstifter und Spalter investieren nur ein Minimum, 95% bleiben bei uns hängen.
Walter Lübcke lobte zu Lebzeiten die „Arbeit“ der Kirchen und postulierte, „Wem diese Werte nicht gefallen, dem steht es frei zu gehen“.
Dann bekam er Besuch von einem übereifrigen Fan mit Püstet, so ist er selbst gegangen. Gottesurteil ?
Ja die Kirchen sind immer noch nicht gendergerecht, vor allem nicht die Bistümer Trier, Würzburg und Köln