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Orgel Christuskirche Heiligenstadt Franken

Travelling is like flirting with life… (Lisa St. Aubin de Teran)

12. November 2025: It is like saying: I would stay and love you, but I have to go. (Lisa St. Aubin de Teran)

Foto: Orgel Christuskirche Heiligenstadt Franken

Heute erinnere ich an Anna Joachimsthal-Schwabe, Zionistin, 1892.

Ich verstehe, was Lisa damit sagen wollte. Und in ihrem Beruf ist das auch völlig verständlich und in einem ganz anderen Kontext zu sehen. Aber als Zitat für eine Kreuzfahrtgruppe dienen diese Worte nicht gut; denn Lisa meinte sicher nicht, dass 2-4 Stunden an einem Ort reichen, um sagen zu können, man hätte geflirtet; meist hat man in dieser Zeit gerade mal durchgeatmet und sich umgesehen.

Oder ist damit Flirten mit Shops gemeint, um mit Shopping-Tüten an Bord zurückzukehren? Das stimmt natürlich.

I would stay and love you … auch Flirten braucht eine gewisse Zeit, Interesse und eine gewisse Tiefe. Zwei Stunden durch eine Altstadt jagen, um pünktlich beim US-Starkoch beim Gala-Dinner an Deck zu sein, gehört nicht wirklich dazu.

Anstatt den wunderschönen Plaza de la Virgen mit Brunnen und Kathedrale Valencia, die Seidenbörse, Markthalle, Glockenturm und die vielen Museen zu bestaunen, oder die Santa Maria Church of Mahón, saß man wieder beim Essen auf dem Schiff. Das ist, als würde man mit dem Auto irgendwo hinfahren, am Ziel im Auto sitzen bleiben, sein Teewurst-Brötchen essen und auf den Asphalt starren.

Was nützt es, durch die Welt zu reisen und keine Zeit zu haben, die monumentalen spanischen Orgeln zu sehen, die ganze Wände füllen?

Solche aus dem Kontext gerissene Zitate für Kreuzfahrtler rechtfertigen in gefährlicher Weise das blinde Reisen und dienen dazu, das oberflächliche Reisen als etwas Gutes und Schönes anzusehen.

Und was ist schon Flirten im Vergleich zu Lieben?

4 Antworten auf “Travelling is like flirting with life… (Lisa St. Aubin de Teran)”

    • Adson von Melk oder Hans Bonfigt

      Zum Saar-Spasti: „Wenn sich ein Mensch nicht im Positiven präsentieren kann, dann tut er es im Negativen“.
      Oder, bei vielen Evangelen-Tanten, im Adi-positiven. So delirieren sie sich, unterstützt von Klangschalen-Schamanen, alle nur erdenkbare Scheiße zusammen und fühlen sich von „Gott inspiriert“. Dabei sind sie untereinander, im Westfälischen sagt man „scheißenfreundlich“: Scheinbar ganz lieb, doch jederzeit bereit, der jeweiligen Rivalin ein Messer von hinten in die Nieren zu stechen. Und die SCHUHE … Grausam, diese Dinkel – Dörten. Ich sage nur: https://www.haus-villigst.de Sprecher war die mit dem Pferdegebiss und es ging um Antifa, Klima und Divers.

  1. Johnny Walker

    Deswegen möchte man ja auf der schönen Dreimastbark bleiben und sich z.B. die An- und Ablegemanöver ansehen. Obwohl Dein Schiff Bugstrahlruder besitzt, ist es immer noch interessant. Die Vertäuung. Die Seile sind wegen des Tidenhubs in Winschen aufgehängt.
    Bestimmt bieten die auch Veranstaltungen über Astronavigation an.
    Und überhaupt: Die Theorie und Historie des Segelns!
    Also da ließe ich jede noch so große Orgel stehen, es sei denn, es wäre eine Stalinorgel vor der Grünen-Parteizentrale.
    Wenn man auf‘m Schiff ist, ist man auf‘m Schiff.

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