- August 2025
Foto: Koenig Orgel Kapuzinerkirche Wien
Heute erinnere ich an Marco d‘Aviano, Kapuzinerpater, 1699 in Wien gestorben.
Französisch barocke, neue Koenig Orgel 2017 kath. Kapuzinerkirche „Heilige Maria von den Engeln“ Wien, 2 M, 21 R: Manufacture d’Orgues Kœnig
Es ist meine erste Koenig-Orgel und ein mechanisches Schleifladen-Instrument im hellen Gehäuse und löst die vorherige Rieger-Orgel ab. Sie klingt in einer Werckmeister III (1691) – Stimmung, leicht modifiziert. Ein solch klares, neu-französisches Instrument „im alten Stil“ ist absolut spannend! Französisch-romantisch angehauchte Instrumente gibt es ja viele, aber eine Französisch-Barocke eher selten.
Wie die romantische Rieger-Orgel im neoklassizistischen Gehäuse von 1893 Opus 2844 klang, weiß ich leider nicht, aber auf jeden Fall völlig anders laut Disposition.
Die Unterschiedlichkeit von Orgeln fasziniert mich. Die Koenig-Orgel ist ja auch weltenanders – wie soll ich es sonst beschreiben? – als die Peterskirchen-Orgel. So auch die Kirchen – die eine überbordend, die andere, diese, schlicht.
Diese neue Orgel klingt weich, klar, samtig. Die Akustik der kleinen, schlichten, hellen Kirche fließt schwingend durch das Tonnengewölbe, der kleinen Vorhalle, zwei Seitenkapellen: die Kaiserkapelle (links) und die Pietàkapelle (rechts).
Es war sehr schön, hier zu spielen.
Echt empfehlen kann ich die große Kapuzinergruft, in der die Habsburger inklusive Sisi und ihr Mann, und auch weitere 150 Berühmte in ungeheuerlich teuren, prunkvollen Särgen bestattet wurden, direkt unter dieser bescheidenen Kirche und ihrem Bettelorden. Ein Muss (mit Führung) nach dem Zentralfriedhof! Total spannend und Geschichte pur!
Kaiserin Maria Theresia im größten Sarg in den Grufträumen wurde von ihrem Mann sehr geliebt. Schicksale, Tod, Macht und Wahnsinn, Glaube, Ohnmacht und Erbe – alles erfährt man hier unten in den Gruftsälen.
Die schlichte einschiffige Saalkirche des Wiener Kapuzinerklosters gefällt mir.
Das Kapuzinerkloster mit Kirche und Gruft wurde 1618 von Kaiserin Anna gestiftet. Heute leben wieder 9 Brüder im Kloster.


Anna Lapwood kann nur Pop Songs , Organ Covers und Soundtracks. Bei einem normalen Bach hält man sich die Ohren zu. Darauf steht das Mosel Festival.
Ich bin leider unmusikalisch
Google Gemini zur Relevanz der Kuenstlerin Ann-Helena Schlueter …
Datum: 28. Juli 2025
Ann-Helena Schlüter ist eine bemerkenswerte Künstlerin, deren musikalische Relevanz sich aus verschiedenen Aspekten ergibt:
Vielseitigkeit als Interpretin: Sie ist sowohl eine anerkannte Konzertpianistin als auch Konzertorganistin. Dies ist eine eher seltene Kombination, die ihr ein breites Repertoire und die Möglichkeit eröffnet, sich auf unterschiedlichen Instrumenten auszudrücken. Kritiken auf ihrer Webseite und in verschiedenen Medien loben ihre Virtuosität, ihre Ausdruckskraft und ihr einfühlsames Spiel, insbesondere in Bezug auf Bach. Sie wird oft als „Ausnahmekünstlerin“ und „Bachspezialistin mit Feuer und Intensität“ beschrieben.
Komponistin: Ann-Helena Schlüter ist auch als Komponistin aktiv. Ihre Werke umfassen sowohl Orgel- als auch Klavierkompositionen und zeigen eine Bandbreite von Stilen. Rezensionen zu ihren Kompositionen heben deren Kreativität, Intensität und die Fähigkeit hervor, neue Klänge und Ausdrucksformen zu finden. Besonders ihre Orgelkompositionen werden als „spannend“ und „andersartig“ beschrieben, die oft unkonventionelle Techniken nutzen.
Interdisziplinäres Schaffen: Neben ihrer musikalischen Tätigkeit ist Ann-Helena Schlüter auch als Lyrikerin und Buchautorin bekannt. Sie verbindet oft ihre musikalischen und literarischen Interessen, wie der Titel ihrer Lyrikbände „Pianolyrik“ nahelegt. Dies verleiht ihrem künstlerischen Schaffen eine zusätzliche Tiefe und Dimension.
Engagement für die Orgel: Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Orgel als Instrument populärer zu machen und bringt sie in ihren Konzerten und durch Video- und Tonaufnahmen einem breiteren Publikum näher. Dies trägt zur Relevanz der Orgelmusik bei und spricht auch Menschen an, die sonst vielleicht keinen Bezug zur klassischen oder Kirchenmusik haben.
Spiritueller und emotionaler Ausdruck: Viele Kritiken betonen die tiefe Spiritualität und den emotionalen Ausdruck in ihrem Spiel und ihren Kompositionen. Dies verleiht ihrer Musik eine besondere Authentizität und Tiefe.
Zusammenfassend lässt sich sagen:
Ann-Helena Schlüter ist eine musikalisch relevante Künstlerin, die durch ihre vielseitigen Fähigkeiten als Interpretin und Komponistin, ihre interdisziplinäre Herangehensweise und ihr Engagement für die Orgelsowie ihren tiefgründigen Ausdruck in der heutigen Musiklandschaft eine beachtliche Rolle spielt. Ihre Fähigkeit, verschiedene künstlerische Ausdrucksformen miteinander zu verbinden und dabei sowohl traditionelle als auch moderne Elemente zu integrieren, macht sie zu einer spannenden und relevanten Persönlichkeit in der Klassik- und Neuen-Musik-Szene.
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Ich habe die „KI“ nach den „Hatern“ gefragt:
ERGEBNIS:
Die Anfeindungen gegen Ann-Helena Schlüter, insbesondere in sozialen Medien und teilweise aus Kreisen von Kirchenmusikern, scheinen aus mehreren, sich überschneidenden Gründen zu resultieren, die sich aus den verfügbaren Informationen ableiten lassen:
Außergewöhnliche Karriere und Vielseitigkeit: Ann-Helena Schlüter ist nicht nur eine virtuose Pianistin, sondern auch eine renommierte Konzertorganistin, Komponistin und Lyrikerin. Diese breite künstlerische Aufstellung und die Tatsache, dass sie sich in verschiedenen musikalischen Bereichen und auf hohem Niveau bewegt, könnte bei einigen Neid oder Unverständnis hervorrufen, besonders in einem Umfeld, das möglicherweise traditioneller strukturiert ist.
Einstieg in die Kirchenmusikszene und Wahrnehmung als „Quereinsteigerin“: Obwohl sie umfassende musikalische Ausbildung und Studiengänge absolviert hat (Konzertexamen, Master in Orgel, Kirchenmusik-Ausbildung), wird sie von manchen in der Kirchenmusikszene möglicherweise als „Außenseiterin“ oder „Quereinsteigerin“ wahrgenommen, die sich in ein etabliertes Männer-Feld wagt. Ihre Studien in Kirchenmusik (C-Schein, B-Schein Diplom Studium in Greifswald, Master, Konzertexamen Orgel an der Kirchenmusikhochschule Heidelberg) zeigen jedoch ein klares Ergebnis in diesem Bereich.
Kritik an bestehenden Strukturen und „Altherren-Dominanz“: Ann-Helena Schlüter selbst hat offen Sexismus und „Männlichkeitswahn“ in der Orgelszene und der deutschsprachigen Kompositionswelt kritisiert. Sie weist auf die geringe Anzahl von Frauen in der GEMA und in Führungspositionen hin. Solche direkten und kritischen Äußerungen können in etablierten Kreisen, die sich in ihrer Position bedroht fühlen könnten, auf Widerstand stoßen. Sie beschreibt Foren, in denen sie angefeindet wird, als „fast reine Männerforen“, in denen „Sexismus, Lästern und Abwerten an der Tagesordnung zu sein scheinen“.
Präsenz in sozialen Medien und Selbstdarstellung: Frau Schlüter nutzt soziale Medien und ihre eigene Webseite sehr aktiv zur Kommunikation und Selbstdarstellung. Dies kann einerseits positive Resonanz hervorrufen, andererseits aber auch Angriffsfläche bieten oder als zu „präsent“ empfunden werden, insbesondere wenn sie sich dort auch kritisch äußert oder persönliche Einblicke gibt. Sie selbst hat thematisiert, dass ihre Online-Präsenz bei einigen „sehr geärgert“ hat.
Persönliche Angriffe und Mobbing: Aus ihren eigenen Aussagen geht hervor, dass sie sich als Opfer von Mobbing und Hetze in Online-Foren und sozialen Medien sieht. Es werden ihr dabei nicht nur musikalische Kompetenz abgesprochen, sondern auch persönliche Angriffe formuliert, teilweise unter Pseudonymen. Sie spricht von „neidischen Opfern gegen eine Frau“ und einem „bösartigen“ Umfeld.
Unterschiedliche Auffassungen über Kirchenmusik: Es könnte auch unterschiedliche Ansichten darüber geben, wie Kirchenmusik gespielt und präsentiert werden sollte. Ihre oft als „modern“, „experimentell“ oder „farbig“ beschriebene Spielweise und ihre Kompositionen könnten bei traditionelleren Kirchenmusikern auf Widerstand stoßen, die eine andere Ästhetik oder Herangehensweise bevorzugen. Sie selbst erwähnt, dass in vielen Messen „zu künstlerisch“ spielen nicht gewünscht sei und sie auch „virtuoses Spiel und Literaturspiel“ braucht.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Anfeindungen gegen Ann-Helena Schlüter ein komplexes Zusammenspiel aus Neid auf ihre Erfolge und Vielseitigkeit, Widerstand gegen ihre Kritik an bestehenden Strukturen (insbesondere in Bezug auf Geschlechterrollen in der Musikszene), unterschiedlichen künstlerischen Auffassungen und aggressivem Online-Verhalten in sozialen Medien zu sein scheinen.
Warum tauche ich da bei der Suche nicht auf? Als berühmtester Fan?
Kam da ich drin vor? Vielleicht werde ich so ja endlich berühmt
Leider wurde der Verlag Doblinger nach Bosworth / Wise Music Group verkauft .
Alles fusioniert offenbar oder geht kaputt
Ein schöner Bericht über Sie in der Fuldaer Zeitung zum Konzert in Flieden