Obwohl die Welt Kopf steht, heißt in den Nachrichten stets „Zum Sport“, und dann wird minutenlang über Fußball geredet, ohne Übergang und teilweise länger als darüber, dass Geiseln verschleppt wurden, Menschen verunglückt sind und dass unsere Welt verrückt spielt. Was hat Fußball in unseren Nachrichten verloren? Wer bestimmt, dass Fußball dort etwas zu suchen hat? Das ist so ungehörig und respektlos.
Ich mag gern die Stimme von Maria Mena.
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Die Hamas aus Gaza verschleppen Frauen, Kinder und Babys aus Israel, töten und vergewaltigen sie. Als Dank dafür bekommen sie 600 kriminelle männliche Häftlinge frei aus Israel pro Leiche, die sie zurücksenden nach Israel. Nicht für die lebendigen Menschen, nicht für das lebendige Baby und die lebendige Mutter. Nein, für ihre Leichen! Und nicht nur ein Häftling pro Leiche, nein, 600 Häftlinge pro Leiche.
Die einzige Gerechtigkeit wäre gewesen, eine Häftlingsleiche pro ermorderter Entführungsleiche. Oder ein lebendiger Mensch pro Mensch. Und nicht mal das wäre Gerechtigkeit gewesen. Denn warum sollte überhaupt irgendjemand, irgendein Krimineller freigelassen werden als Dank dafür, dass Kinder und Frauen entführt wurden?
Doch es wurden Hunderte Terroristen auf freien Fuß gesetzt, die zu weiteren Entführungen und Vergewaltigungen fähig sind, da die Hamas sonst nicht willig war, die Opfer gehen zu lassen, und das noch nicht mal als Leichen.
Aber auch dann wurde nicht Halt gemacht. Die Terroristen aus Gaza sandten zunächst falsche israelische Leichen zurück. Und die Lebendigen, die sie gehen ließen, mussten durch eine schreiende Menge, durch einen gefährlichen Mob laufen, wurden verspottet, mussten sich auf Schaubühnen präsentieren und wie durch einen Spießrutenlauf zum Flieger in die Freiheit gelangen.
Aufgrund des Drucks von außen wurde eine solche Waffenruhe beschlossen. Gleichzeitig gingen Palästinenser in Würzburg für Demos auf die Straße.
War auf einem Faschingsumzug. In einer Zeit, in der man nicht Neger, Negerkuss oder Indianer sagen darf und ein Hotel in Augsburg nicht mehr „Drei Mohren“ heißen soll und man einen Mann, der sich als Frau oder Katze identifiziert, nicht mehr als „er“ betiteln kann, wird an Fasching und Karneval auf den deutschen Marktplätzen lautstark sexistische Lieder gegrölt, in denen es um „geile Weiber“ geht, während kleine Mädchen neben den Lautsprechern stehen und deren Mütter und Väter sie zum Schunkeln einladen.
„Lieder“, in denen Prostitution und Vergewaltigung glorifiziert werden, hat die Stadt Würzburg mittlerweile verboten, weswegen es massive Beschwerden gab. Die schockierend frauenfeindlichen Texte, im fröhlich-kindischen Rhythmus verharmlost und in eine Art Volkslied-Style verpackt (jedoch verblödet), wollen die Männer unbedingt weiter brüllen dürfen.
Lieder, in denen Männer-Fantasien, mit schlafenden oder betäubten Frauen Sex zu haben, umgrölt und wo betrunken von „Puffmutter“ gesungen wird, das wird dann Fasching oder Ähnliches genannt.
Dass diese Lieder alle gleich klingen und musikalisch auf unterstem Niveau sind und Alkohol-Missbrauch loben und fast ausschließlich von Männerbands „gesungen“ werden, brauche ich nicht zu sagen. Über Geschmack lässt sich freilich streiten. Über Texte aber nicht, denn Worte haben Macht.
Obwohl die schlimmsten Texte verboten wurden, werden diese heimlich weiter gesungen, dazu un-heimlich, ganz offiziell und „normal“ weiterhin folgende Texte, während Kinder und junge Mädchen auf Faschingszügen laufen: (aus dem Gedächtnis zitiert)
Ich bin so besoffen, ich weiß nicht mehr, wo ich wohne… Macht nichts, Hauptsache, du tanzt oben ohne (und dann werden nackte Frauen umschrieben)
ich trink mich ins Koma, ich kann nicht mehr sprechen
nur mit Bier wird der Sommer schön
hab alles verloren, mein Vater hat mir vertraut, aber ich hab keine Bremse und keine Kontrolle…
lalaalalala… lalala.. lala…
Die unschuldige Volkslied-Tradition und ihr Stil werden hierbei musikalisch und charakterlich missbraucht. Es fehlt nur noch, dass Zeilen aus Paul-Gerhardt-Liedern untermischt werden. Nach dem Motto: Die Lerche schwingt sich in die Luft, hier auf Mallorca bin ich der König, geh aus mein Herz und suche Freud bei Bier und geilen Weibern…
Die schlimmsten Texte habe ich hier nicht genannt. Ich verstehe zwar, dass Menschen fröhlich sein wollen. Aber diese aufgesetzte Fröhlichkeit, die sich meist nur mit Alkohol bei Laune hält, mit ohrenbetäubender Schwachsinnsmusik voll übler Texte und dazu übertrieben viel Alkohol und Bier – das scheint mir manchmal eher der breite Weg in die Vorhölle zu sein. Diese Musik ist sozusagen der Anti-Christ zu Bachs Passionen.
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Rainer Bayreuther bringt den Punkt des ewigen Liedersingens interessant auf den Punkt. Die Frage ist und bleibt: Wo ist Gott? Was ist das Lob Gottes? Wie sollen wir diesen verborgenen Gott anbeten? Wirklich nur mit Liedern? Ist das alles? Feiern wir nur einen Gott, an den wir uns erinnern, wie er schreibt? Den es gar nicht (mehr) gibt? Generell ist die ganze Welt auf dem Lieder-Playlist-Trip.
Nun, Gott zu loben ist so viel mehr als Lieder, Musik oder Singen. Gott zu loben hat erst mal nicht mal was mit Kirche zu tun. Meine stärksten Gotteserlebnisse hatte ich dann, wenn ich dachte, ich bin weit weg von ihm, wenn ich allein oder fragend oder schuldig geworden bin oder wütend war – dann brach seine unglaubliche Liebe und Gnade durch zu mir wie durch eine Wolkendecke. Ganz ohne Musik.
Denn Gott ist so viel mehr als Kult. Er ist auch Musik. Aber er ist vor allem: lebendig. Eine Person. Ein Geist.
Kirchenmusik muss ausstrahlen, dass Gott echt ist – und nicht erstarren, so wie Bayreuther schreibt, in festen Formen.
Im Eilverfahren gegen die Folkwang-Uni sieht es sehr gut für mich aus, dass ich mich einschreiben kann. Es ist noch nie dagewesen, dass jemandem die Einschreibung verweigert wurde, schon gar nicht, weil der ICE verspätet war. Und das, obwohl alle wussten, dass ich im Zug festsaß, ich kam nämlich grad aus Merseburg von der Probe zum Konzert. Jörg Breiding hat mich einfach 6 Stunden wieder zurückfahren lassen nach Merseburg und schob es auf den Dekan, und ich durfte nicht mal den Raum betreten. Ich gehe davon aus, dass die berüchtigten Hater die Hochschule aus Neid mit Haß überflutet hat. Denn so etwas ist noch nie passiert.
Sandra Gadinger schwieg dem Gericht bisher gegenüber. Ihr Verhalten war sehr seltsam, um es gelinde auszudrücken, und ebenso das der zuvor freundlichen, männlichen „Obrigkeit“ der Hochschule.
Dieser Boykott erinnerte mich an Bayreuth, als Wolfgang Döberlein plötzlich 5 vor 12 in der Nacht vor der Eignungsprüfung, als ich schon unterwegs war, behauptete, ich hätte mein Schulzeugnis vergessen abzugeben, was eine Lüge war und was, wenn, natürlich längst vorher, vor Wochen, hätte auffallen müssen. Aber es stimmte ja nicht mal. Döberlein hatte offenbar solche Angst, dass ich bestehe, dass er zu solchen Maßnahmen griff, damit ich nicht teilnehmen darf.
Während gleichzeitig, am selben Tag und Tag zuvor, der Datenschutz ignoriert und, vermutlich durch Johannes Sommer, die Hater auf den berüchtigten Haß-Portalen zum Boykott gegen mich aufriefen, was Döberlein wusste und ignorierte, er hat die Screenshots gesehen.
Ich hätte sicher auch dagegen gerichtlich gewonnen oder zumindest vorgehen können, aber Wolfgang Döberlein kam mir so falsch und schwach vor und dadurch die Hochschule so erbärmlich, dass ich froh war, zu gehen. Auch so etwas hat es zuvor nie gegeben.
Viele Menschen, die Gott lieben, haben Angst, etwas, das Gott ihnen geschenkt hat, zu missbrauchen, sei es eine Gabe, Gebet oder Musik. Aber wir dürfen alles zu Gott bringen, auch unseren Missbrauch. Denn im Grunde ist jede Sünde und jede Schuld, die wir haben, eine Form von Missbrauch. Je mehr Talente wir besitzen, desto schwieriger ist es manchmal. Musik und Kunst auf hohem oder professionellen Niveau zu leben, geschieht, mit ihm, sowohl in großer Leistung als auch im begründeten, hoffnungsvollen Noch-Nicht-Können, immer in dieser Spannung.
Es geht nicht darum, etwas Besseres zu sein. Es geht nicht um Stolz oder Minderwert. Gottes Gnade ist immer Teil der christlichen Kunst. Gottes Gnade und unsere bodenlose Bedürftigkeit auch in unseren größten Stärken und Begabungen gehören zusammen. Und das ist gut so. Denn wenn wir schwach sind, sind wir stark. Das Leben von Künstlerinnen und Künstlern ist ohnehin ein Leben des Umgestaltetwerdens.
Ich werde immer mehr Expertin, was Umgang mit Mobbern angeht. Ich habe festgestellt, dass Mobber wie „Siamesische Zwillinge“ sind, sie reagieren alle gleich:
Die meisten Mobber reagieren auf direkte Ansprache immer gleich:
1. sie wissen von nichts
2. sie streiten ab oder schweigen
3. sie lügen
4. sie haben Spaß an Mobbing
5. sie finden, dass Mobbing-Opfer das Mobbing verdient haben und selber daran schuld sind
6. wenn man sie anschuldigt, sind sie Opfer, nicht Täter
7. da sie feige und hintenrum agieren, sind sie geschockt, wenn man sie direkt konfrontiert und aufdeckt – und drohen
8. sie sind voller Neid
9. sie finden Mobbing harmlos und lustig
10. sie schieben die Schuld immer auf andere
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23. Februar 2025: He ate and drank the precious words, His Spirit grew robust. He knew no more that he was poor, nor that his frame was dust. (Emily Dickinson)
Leute, geht unbedingt zur Wahl! Menschen, die nicht wählen gehen, übernehmen keine Verantwortung. Ich weiß, es gibt nicht viel Auswahl – aber man weiß doch wenigstens mittlerweile, was man nicht wählen will, das ist doch schon mal was. Sich mit Politik zu beschäftigen, ist oft aufwühlend und emotional. Viele Leute haben ganz starke Ideologien und Ängste. Dennoch: cool bleiben, ruhig nachdenken, Ideologien vermeiden. Ich glaube, es gibt keine guten Ideologien. Die verengen und verhindern. Das Denken muss frei, flexibel, offen und klar bleiben dürfen.
Sehr empfehlen kann ich übrigens das Steakhaus Würzburg. Ladylike 🎵🎶
22. Februar 2025: Gott ist einer. Ein Drei-Einheit.
Wenn ich Kunst in Literatur, Kunst und Musik mache, sind sanfte Wellen in meinem Inneren, die imitieren die Schönheit außen nach innen nach außen, wie ein Kanon. Gestein, Massiv, Wellen. Gottes Gesang ist innen und außen. Die Ernsthaftigkeit Gottes nimmt große Ausmaße an. Alles andere tritt in den Hintergrund.
Ich sehe nur noch sein blankes Schöpferwesen sich schälen aus Schönheit. Seine eigene Schönheit ist seine Kulisse. Mein Wesen steht ihm wie ein Partner gegenüber, von ihm geachtet. Ich bin. So ist er. Ich bin. So wie er ist. Ob nun unhörbar oder hörbar. Denn ich weiß, dass er Sehnsucht ist und hat und Eifer nach dem Geist, den er mir gegeben hat. „Das ist mein Geschenk, mein Opfer“, flüstere ich. Oder flüstert er dies?
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Wir waren im Film MARIA Callas. Sie hat die schönste Stimme der Welt. Der Film ist voll Musik; fast keine Filmmusik, was ich sehr gut fand. Ich weiß, sie hatte trotz allem ein tragisches Leben. Aber sie lebte für die Musik, und das ist ihr gutes Recht.
Andere leben für weit weniger oder gar nichts. Sie hatte leider das Pech, an einen widerlichen, alten, reichen Kerl zu geraten. Ich wünschte, das wäre nicht passiert. Er war gar nicht gut für sie. Angelina Jolie hat hervorragend und musikalisch gearbeitet. Das einzige, was mich störte: Angelina hat erschreckend hässliche Hände, riesig, lang, krumm und dürr, wie Baumkraken.
Meine neue CD wird auf OrganRoxx vorgestellt.
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15. Februar 2025: Das Christliche lässt sich in jeglichem Stil ausdrücken. (Richard Seewald, 1889)
Foto: Siegen 2025
Danke für alle Glückwünsche gestern zum Geburtstag 🥰 Es war ein schöner, relaxter Tag.
Das Buch „Konzert ohne Dichter“ von Klaus Modick stellt von mir bisher geliebte Dichter wie Rilke als narzisstische Männer dar, die ihre Frauen klein gehalten haben. Solche Männer halten jegliche Frauen klein. Modick stellt die frauenfeindliche Künstlerszene um 1900 auf ähnlich subtile Art dar wie Fontane die Generation zuvor. Hervorragend subtil. Und dadurch glasklar deutlich. Ich bewundere diese subtile Art, da ich viel zu empört bin, um so subtil zu sein. Aber ich bin ja auch kein Mann.
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Der Dom in Trier fand erneut nur Männer gut genug für die Dommusik-Stelle, eine Stelle, die Männer ausgeschrieben und bestimmt haben, auch, was gut genug ist. Eine männerlastige Kommission herrscht. Eine Kommission nennt sich „männlich und weiblich besetzt“, selbst wenn es nur eine Frau und 9 Männer sind. Die einzelne Frau gibt den Männern Recht. Es kann sein, dass die Gleichstellungsbeauftragte gar nicht involviert wurde. Mehrere Gleichbestellungsbeauftragte sprachen hier immerhin ebenfalls von Diskriminierung.
Das Problem mit Gleichstellungsbeauftragten ist, dass sie oft Angst haben, gegen solche Männer vorzugehen, sie halten den Druck nicht aus, sind krank, melden sich zu spät oder gar nicht und wechseln nach ein paar Jahren die Position. Zudem ist die Situation für Gleichstellungsbeauftragte oft absurd, sie sind nicht unabhängig. Ich nenne mal ein Beispiel.
An der HfMDK hat die Gleichstellungsbeauftragte sich erfolgreich für mich und gegen Carsten Wiebusch eingesetzt, der meine vorgezogene Prüfung verhindern wollte, da ich seinem rechtswidrigen Verbot (Nötigung), Konzerte zu spielen und CDs aufzunehmen, nicht Folge leistete. Und nun ratet mal, wer jetzt ihr neuer direkter Vorgesetzter wurde, nachdem sie die Position der Frauenbeauftragten niedergelegt hat, direkt nach dieser Sache? Genau dieser Carsten Wiebusch, so dass sie mir immer noch keine Einzelheiten geben kann. Wie kann denn so eine Konstellation erlaubt sein? Vermutlich erfahre ich erst, wenn sie 65 ist, was genau damals passiert ist.
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