12. Juni 2026: Ich fragte mich scheu, ob oder wann ich einst geboren wurde und gestorben dann? … Und jedes Bild, das ich von dieser Welt gewann, verlor ich doppelt, und auch das, was ich ersann. (Else Lasker-Schüler)
Foto: Bechstein Orgel Heubach Odenwald
Ich lese Der Mann, der den Zügen nachsah.
Heute erinnere ich an Ilma Rakusa, eine tschechisch-schweizerische Schriftstellerin, 1946 geboren. Und an Maria Magdalena von Friedrich Hebbel.
Das Interview zur freikirchlichen Worship-Szene, in der ich lange tätig war, ist ready mit Daniela-Marlin Jakobi und das Video bereits bei ihr auf ihrem Youtube Kanal hochgeladen. Es ist spannend geworden, finde ich. Unten unter diesem Blogbeitrag verlinke ich das Video in ihrem Kanal auch noch mal.
Gestern probte ich für mein Konzert an der schönen historischen romantischen Orgel in Arnstein am Main. Es ist die größte Orgel der Gegend. Die große Stadtkirche ist hell, offen und geschmückt und steht auf einem Berg. Vorher hatte ich Massage.
Die edle Orgel in Arnstein erinnert mich an die große Orgel in Bad Windsheim.
Reicher Barock-Prospekt von Johann Hoffmann 1710 (1660-1725) hier in Arnstein, unterfränkischer Barockorgelbau, der Dom-Orgelmacher aus Würzburg: ein besonderer neunteiliger Prospekttyp mit Wappen, Akanthuslaub, Musikengeln, mit der Arbeit des Bildhauers Auwera.
Früher stand diese Orgel im Kloster Würzburg, seit 1808 in Arnstein im Spessart hier in Unterfranken.
Arnstein ist immer noch die perfekte unterfränkische Stadt voller Fachwerkhäuser, jedoch fahren leider viele tonnenschwere Laster durch die unterfränkischen Dörfer.
Orgelbauer Willibald Siemann (1864 Streitheim – 1932 in München), Binder & Siemann (Regensburg): Kurz vor seinem Tod wurde das Kegelladeninstrument fertig gestellt. Es ist meine vierte Siemann-Orgel. Die Orgel wurde vor ein paar Jahren saniert. Besonders hübsch sind die Torbögen im Prospekt.
Johann Hoffmann darf man nicht mit der modernen Hoffmann-Orgelbaufirma aus der Rhön verwechseln, die viel in Würzburg gebaut hat.
Erste kleine Orgel der Kirche hier war 1573, repariert von Hans K. Hoffmann 1628, J. G. Otto 1731 und 1780 von Orgelbau Wehr aus Marktheidenfeld. Dann wurde 1808 die Johannes Hoffmann-Orgel von 1710 des Karmelitenklosters (wo ich gerade spielte) gekauft, denn das Kloster war säkularisiert worden.
1906 wurde überlegt, die Orgel zu verkaufen. Doch davon nahm man dann Abstand. Es passierte aus Geldgründen lange nichts. Dann kam 1931 das neue Werk in den schönen historischen Prospekt:
Langes Video zu Klang, Aufgang und Walze:
Das Interview zur “WORSHIP”:
Anbei meine neue CD bei Naxos:
https://www.naxos.de/neuheiten/4029897020553
Neue CD 2026: BACH BERÜHREN:
https://www.ann-helena.de/orgelinformation
https://www.ann-helena.de/shop
https://magazin.klassik.com/records/teaser.cfm?RECID=41534

Leave a Reply