15. Januar 2026: Fado, Portugals Seele
Foto: Orgelkonzert Deutsche Kirche Lissabon 2026
Sehr empfehlen kann ich in Lisbons Stadtteil Belém den kleinen Laden Pasteis de Belem (seit 1837), oder genauer die Pastelaria Fábrica dos Pastéis de Belém – diese machen in Lissabon die besten frischen warmen kleinen gelben süßen portugiesischen Kuchen, dazu gibt es je eine kleine Tüte Puderzucker und eine kleine Packung Zimt. Ein Kuchen kostet 1,60 Euro.
Belém liegt am großen blauen Tejo und ist portugiesisch für Bethlehem; in diesem Stadtteil wohnen ca. 9000 Einwohnerinnen. Hier gibt es viele Museen: Kunst, Auto, Kutschen. Schön finde ich das große helle Denkmal: Monumento aos Combatentes do Ultramar. Auf dem Dach des Kunst-Museums maat aß ich meine Pastéis.
Außerdem ist dort das Kloster Mosteiro dos Jerónimos und die Klosterkirche Santa Maria. Hingefahren bin ich mit einem Tuc Tuc oder Tuk Tuk, das ist ein kleines Motorrad in einem kleinen offnen Wagen, das nur 40 km/h fahren darf, eine Motorradkutsche sozusagen.
Dennoch hat mir der Stadtteil Alfama am besten gefallen, besonders die Aussicht von der Portas do Sol. Sintra habe ich zeitlich leider nicht mehr geschafft.
Auch die original eingelegten Sardinhas Portuguesas aus der Büchse schmecken gut, vor allem die mit piri–piri.


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