28. Juli 2026: Und Krieg mit G. Wie Grube. (Borchert)
Foto: Pedal 2026
Heute erinnere ich an Ann Petry, eine wunderschöne schwarze Schriftstellerin, die ihren Zorn über Diskriminierung in einem Roman verarbeitete. Ich finde, das, was wirklich nicht zu akzeptieren ist, in Kunst ummünzen zu können, ist die wichtigste Angelegenheit der Kunst. Ann Petry kam von außen, behütet, und sah erst später, was eigentlich los ist in der Welt.
Denn es ist nicht immer gut, wie auch Gaston Leroux schreibt, Schmerz hinter einer Fassade zu verbergen, was auch immer diese Fassade ist: eine Larve von Fröhlichkeit, eine Maske von Gleichgültigkeit oder Heiterkeit… Denn diese Art saugt langsam die Menschlichkeit aus. Verzweiflung und Schrecken sind keine Tabus. Sie sind sehr wichtig.
Von daher ist das Phantom der Oper von Gaston eine Art Prophetie, denn gerade auf Bühnen, Kirchen und in Theatern wird viel Bosheit verborgen, woran die Kunst und die Menschen Schaden nehmen. Aber wie schon die Bibel sagt, wenn man einen bösen Menschen kritisiert, wird er dich hassen. Ein weiser Mensch wird dich lieben. Gastons Roman wurde erst viel später berühmt, durch Verfilmung und Musical – die den wahren Kern etwas zu oberflächlich darstellen.
Empfehlen kann ich das Buch Lebendiger Kinderchor.
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Vielen Dank für Ihre wunderbaren Frauen! Hannah Arendt – Rosa Luxemburg – Jane Godall – Berta von Suttner – Amalia Earhart – Rosa Louise Parks – Die Kümmernis – Florence Nightingale – Sojourner Truth – Etty Hillesum – Chiquinha Gonzaga – Anita Augspurg – Eglantyne Jebb – Marie Juchacz – Edith Stein – Simone Weil – Rita Süssmuth – und viele andere. Täglich können wir die Liste erweitern.