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Engel blass

Man hört zwei Orgeln: einmal den tatsächlichen Klang – und dann eine Art Idealklang im Kopf. (AHS)

14. Juli 2026: Dirigieren ist eine Möglichkeit, sich zu befreien. (Sergiu Celibidache)

Foto: Engel Orgel Arnstein

Heute erinnere ich an Barbara Rauch, die mit 59 Jahren von ihrem Ehemann, einem Kirchenmusiker, heimtückisch erstochen wurde. Sie wollte offenbar keine „Ehe zu dritt“.

Und ich erinnere ich an Johann Ludwig Backhaus, Komponist aus Gotha, 18. Jahrhundert, und an Johann Eberhardt Ungelenk, 1741, Organist und Schulmeister in Wandersleben. Es ist bezeichnend, dass der Beruf des Kirchenmusikers von Anfang an Hand in Hand ging mit dem Beruf des Schul-Lehrers. Sind daher vielleicht viele Kirchenmusiker eher Lehrer Lämpel Typen anstatt Künstler?

Es hat mir auch Spaß gemacht, die delikaten zarten Schubert Impromptus opus 142 und opus 90 auf die Orgel zu transkribieren. Eine Orgel reagiert zwar bei weitem nicht so schnell und weich wie ein Flügel, obwohl ja auch dieser ein enormes Teil ist. Aber genau das macht ja Transkription als Herausforderung aus.

Anbei die schöne Chororgel in Eberbach. Sehr empfehlen kann ich übrigens das Hotel Karpfen, in dem ich zwei Tage war, mit leckerem Restaurant.

Das hübsche kleine Instrument, die Chororgel im Neckartal, besitzt 5 klingende Register, darunter ein Pedalregister. Über die Zeit wurde die Chororgel immer weiter ausgebaut. Sie ist mobil, steht vorne rechts am Altar und dient zum Wortgottesdienst, der immer donnerstags ist.

Sie lässt sich aber auch als kleine mobile Truhenorgel spielen und kann abgekoppelt werden. Ansonsten stehst die Chororgel auf einem kleinen Holzpodest. Damit sie spielbar ist, muss ein Schlauch angeschlossen werden.

Die Truhenorgel wurde der Gemeinde geschenkt, sie stand irgendwo verstaubt, wurde wieder liebevoll versehrt und immer mehr erweitert.

Die Disposition ist hier zum ersten Mal im Netz. Morgen erzähle ich von meinem Chorleitungsstudium.

Vleugels Link Orgel Eberbach Baden



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4 Antworten auf “Man hört zwei Orgeln: einmal den tatsächlichen Klang – und dann eine Art Idealklang im Kopf. (AHS)”

  1. Steffen

    Benjamin Dippel schmeißt das Geld der Landeskirche zum Fenster raus. Er lädt 4 völlig unqualifizierte Leute zur Bewerbung ein, die alle viel zu schlecht waren, keiner wurde genommen, Bewerber, die wohl teilweise nicht mal Kirchenmusik studiert haben, nicht mal Orgel spielen konnten, C-Musiker für eine B-Stelle. Der echte Skandal aber ist, dass er gleichzeitig hervorragend ausgebildete Musiker links liegen ließ, weil sie besser sind als er.

    • Sprengel Ostfriesland

      da steckt vor allem Cyber Mobber Johannes Geßner dahinter, der sich auch noch „Kirchenmusikdirektor“ nennt … ein Hater und Hetzer auf facebook, ganz im Sinne der christlichen Nächstenliebe. Der schadet einer ganzen Branche und Kirche durch Benachteiligung und Diskriminierung und lässt Kirchen jahrelang in der Schwebe und lädt die letzten Unausgebildeten ein, die nicht erfüllen, was in der Ausschreibung steht, nur um seinen Haß auszuleben.

    • Brother Kropf

      Vllt liegt es daran, dass auch die Orgel eher etwas schwerfällig ist? Man braucht für Kunst etwas Leichtes, Fliegendes.

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