20. März 2026: Licht scheidet Feuer und Wasser. (AHS)
Foto: Osterkonzert 2026
Ach, der Ton der Klarinette ist so schön. Warm, rund, zart und überhaupt nicht aufdringlich. Die genialste Orgel der Welt kann die wahre Klarinette nicht nachmachen. Und das muss sie auch gar nicht. Aber man sollte sich darüber im Klaren sein: Wie die wahren Instrumente klingen, die wir mit unseren Registern imitieren. Darüber scheinen sich manche Organisten nicht im Klaren zu sein: Wie sich diese realen Instrumente im Orchester oder mit Klavier mischen, wie sich eine Oboe mischt, wie eine Flöte. Die Demut, solche Instrumente imitieren zu dürfen.
Dann kann man die Charakterstimmen und Solostimmen einer Orgel erst richtig einsetzen.
Ich liebe Kammermusik. Auch an der Orgel. Auch wenn sich dies anders anfühlt als am Klavier.
Heute habe ich geprobt, geübt, Chor geleitet, Gottesdienst gespielt, unterrichtet, besprochen und war um die Berge herum spazieren. Die Luft ist hier anders; anfangs macht sie müde.
Es gibt ja Leute, die meinen, ich würde mich nicht für Frauen einsetzen, wenn ich mich nur für mich einsetze. Erstens setze ich mich nicht nur für mich ein, sondern für Frauen allgemein, und zweitens: wenn sich eine Frau für sich als Frau einsetzt, kämpft sie für alle Frauen mit.
Und wiederum sagen manche, es sei doch keine Frauenfeindlichkeit, wenn man nur mir gegenüber feindlich ist und mit anderen Frauen angeblich keine Probleme hat. Aber es ist so: Wenn auf einem Gebiet, wo es wenig bis keine Frauen gibt, die, die es gibt, hasst oder immer etwas an ihr auszusetzen hat, dann hat man dem ganzen Gebiet geschadet bzw. mit dazu geführt und gesorgt, dass es überhaupt so wenige bis keine Frauen gibt. Die Unterlassung, eine Frau, die es real gibt, zu fördern, zu schützen oder zumindest zu akzeptieren, ist Frauenfeindlichkeit – ganz zu schweigen von aktivem Boykott.
Zudem: Der offensichtliche Hang gewisser deutscher Kirchenmusiker, die wenigen deutschen Organistinnen in ihrem eigenen Land bewusst zu übersehen, aber ununterbrochen deutsche männliche Kollegen einzuladen, ist frauenfeindlich. Vor allem, wenn sie schlechter spielen. Nach Kritik sind manche dazu übergegangen, Organistinnen aus dem Ausland einzuladen – was die Frauenfeindlichkeit eher noch unterstreicht. Ich glaube, das unsichere Patriarchats-Denken vieler braver deutscher Kirchenmusiker duldet keine weibliche deutsche konstante Konkurrenz. Dieser Typ Kirchenmusiker ist sich auch untereinander optisch und charakterlich wahnsinnig ähnlich. Ich rieche diesen Typ Kirchenmusiker schon 5 Meilen gegen den Wind.
Neue CD 2026 BACH BERÜHREN:
https://www.ann-helena.de/orgelinformation
https://www.ann-helena.de/shop
https://magazin.klassik.com/records/teaser.cfm?RECID=41534

Beautiful
wish you best and best
Kann man das Geschlecht nicht einfach Wechseln? Ich würde lieber ein Mann sein #aufdemWegzudivers
Ich bin ein alter Mann mit viel OrgelMidiLebensErfahrung. Deswegen komme ich immer erst nach der Predigt. Vorher spielt Midi, gesteuert von mir aus dem Bett.
Ja, MIDI ist Bastel-Scheiße. Obwohl die Idee von ROLAND stammt.
Es war die Zeit, in der Synthesizer nur begrenzt polyphon spielen konnten („Mehrere Töne gleichzeitig“) und schon gar nicht Polytimbral.
So war die Übertragungsrate der MIDI – Schnittstelle ja auch ausreichend.
Nun habe ich mir aber sagen lassen, daß Organistinnen auf dem Manual bis zu 8(!) Tasten gleichzeitig drücken können und dann auch noch zus#tzlich bis zu 2 mit den Füßen. Bei Männern (zu sehen im Fingersatz mit der Kennzahl 6) kommt ggfs. noch der Schwanz dazu. Ein Organist wurde aber wegen dieses speziellen „Finger“Satzes schon gekündigt, siehe Lübeck. Also: ZEHN Töne gleichzeitig, und für jeden Ton gibt es Start-, Anschlagintensitäts- und Stop – Kommandos.
Von Koppeln wollen wir gar nicht erst anfangen, wobei MIDI hier „Channels“ bereitstellt. Mit der archaischen Übertragungsrate aus den frühen 80ern, etwa 32 Kbit/s, ergeben sich da unschöne Verzögerungen, die ein Toningenieur „Jitter“ nennt. Sozusagen ein unfreiwilliges Arpeggio. Zusammen mit der Latenz, die durch Decodierung und Abruf der Samples entsteht, sorgt das für ein umdeterministisches Verhalten.
Kritik an „MIDI“ ist also durchaus berechtigt.
Frauen haben sehr durch deinen Einsatz für Frauen in der Kirchenmusik profitiert, zum Beispiel Dariia Lytvishko #elektrolyt
von christian bis christoph ….
schon der Name ist ähnlich. Guido sieht allerdings anders aus.