1. Januar 2026: Gesegneter erster Tag des neuen Jahres 2026!
Das neue Jahr hat frisch begonnen. Wir hatten einen super schönen letzten Tag des Jahres. Das sogenannte „Altjahr“ ging auf eine sehr höfliche, zarte, freundliche Weise. Da ich ja den Lärm von Böllern nicht mag, haben wir das neue Jahr ruhig und leise begonnen, im Gebet, in der Gruppe, meditativ, mit Musik, Konzert, Kammermusik, Lobpreis, Gottesdienst, Impulsen. Perfekt. Ohne Alkohol. Zuvor stapfte ich durch den knirschenden Schnee (der leider heute schon wieder weg ist) und auf dem gefrorenen Schleusen-See, um mir meine Pläne für das neue Jahr innerlich zu formulieren. Das Konzert fand am alten, geschwungenen Bechstein-Flügel von 1900 statt; ein Flügel, der bei jedem Pedaltritt resoniert; wir hatten im Publikum alles an Buntgemischt, was man sich vorstellen kann.
Heute haben wir im sogenannten Vision-Board unsere Wünsche für unser Leben und für das neue Jahr kreativ „gebastelt“, also eine Collage geklebt. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht. Wie beim Malen fange ich innerlich an, vor Erregung zu zittern; ich bin völlig im Tunnel und im Flow und geradezu fanatisch dabei, zu mir zu kommen und mich auszudrücken – mit Goldpapier, Schere, Farben und vor allem mit dem, was wir an Motiven in den Zeitungen finden. Dabei trifft man schnelle, spontane Bauch-Entscheidungen; auch aufgrund der Zeitvorgabe. Ich docke an, an meinen künstlerischen Instinkt. Ich hätte gern den ganzen Tag an meiner Collage gebastelt. Daran, wie unglaublich unterschiedlich die Collagen ausfallen, die wir uns gegenseitig präsentiert haben am Ende, sieht man, wie unterschiedlich wir sind und wer wir sind.
Scarlatti auf der Orgel: Transcript AHS:

Dir frohes neues Jahr