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Konzert Trompete und Orgel Leinach

Dilettierst du? :-)

17. November 2025: Was, du übst du noch? Ich dachte, du hast studiert? 

Foto: Konzert Orgel und Trompete St. Laurentius Kirche Leinach 2025

Das Konzert war sehr schön. Trompete und Orgel ist eine brillante Mischung, besonders in guter Akustik. Wolfgang Huhn, Solo-Trompeter aus Aschaffenburg, und ich hatten Freude beim Spielen. Ein wunderschöner Kranz wurde zum Gedenken nach vorn getragen. Gern hätte ich so einen Kranz. Aber leider bekommt man so einen scheinbar erst, wenn man stirbt?

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3 Antworten auf “Dilettierst du? :-)”

  1. Guido hat manchen lieb

    Viele in der Kirchenmusik schauen aus dem Keller hoch zum Mittelmaß. Und die heutigen „Komponisten“ unter denen äffen nur sehr schlecht etwas nach und schreiben gefühlsduseliges primitives Zeugs in Pseudoromantik. #guidonis

  2. Cesare Burali-Forti bzw. Hans Bonfigt

    Dilettierst Du ?
    Die Frage ist mal wieder ein gutes Beispiel dafür, wie wichtig Lateinkenntnisse sind.
    „Dilettieren“ kommt von „delectare“, im Partizip Präsens „delectans“: Jemand, der sich [an etwas] erfreut. Ja, und wenn sich jemand an etwas erfreut, dann ist er ein „Dilettant“ oder, mit der Wortwurzel „amare“, ein Amateur.
    Früher benutzte man es als Abgrenzung zum „Profi“:
    Mittlerweile ist es im Sprachgebrauch aber eher zur Beleidigung verkommen.

    Manche Profis spielen richtig gruselig, ich denke da vor allem an den uninspirierten Ludwig Kaiser. Und ehrlich gesagt: Weder Igor Levit noch Lang Lang sind für mich „Amateure“: Weil mir bei denen die Liebe zur Musik fehlt.
    Pletnjow dagegen: Man spürt den Spaß, die Freude und die Liebe, die dieser „Amateur“ für die von ihm interpretierte Musik empfindet. Ich liebe „Amateure“ und „Dilettierende“ wie Daniil Trifonov, Sophie Pacini und Ann-Helena Schlüter und Alice Sara Ott.

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