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Klavier

11. Januar 2025

Foto: J.S. Bach KdF B-A-C-H

Heute erinnere ich an Helen Steiner Rice.

Heinrich Bölls erster Roman wurde abgelehnt. Als er damals seinen Roman zur Seite gelegt hat, hat er dennoch gewusst oder geahnt, dass er einmal ein großer Autor werden würde?

Im Haus ist noch Baustelle. Wir haben eine neue Sprechanlage bekommen. Ich finde, es ist interessant, mit Handwerkern zu sprechen. Viele Söhne haben den Betrieb des Vaters übernommen. Bei mir ist es genauso. Ich habe auch den „Betrieb“ meines Papas übernommen. Obwohl man es als Kind immer anders macht. Die Konzertreisen mit meinem Papa war mit das Schönste für mich als Kind. Ich saß mit an der Kasse und wir redeten danach mit den Leuten und waren danach essen und ich wurde überall bewundert, weil ich „die Große“ war. 😍 Ob sich in dieser Zeit für mich formte, dass ich Konzerte lieben werde? Ich denke ja. Eindeutig.

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9. Januar 2025: .. und anderen auf die Spur zu kommen.

Foto: Viele Kirchenschlüssel sind größer als meine Orgelschuhe.

Heute erinnere ich an Assia Djebar.

Von den 88 Kisten habe jetzt 67 ausgepackt. Das ist schon sehr viel. Dabei habe ich viele wunderbare alte Bücher wieder entdeckt. Zum Beispiel Paul Gerhardt: „Wenn böse Zungen stechen, dir Glimpf und Namen brechen, so dulde Unrecht wie Jesus.“

In diese Welt gehört mehr Herz. Meines.

Mein Arbeitszimmer liebe ich besonders. Es ist voll Bücher und Instrumente. Nur der Flügel steht extra.
Vom Wohnzimmer aus sieht man das Käppele. Der Garten ist noch gar nicht fertig. Ich kenne mich noch nicht aus mit Gartenarbeit und hoffe, dass ich es lerne.

Das Gegenteil von Leistung ist: Harren auf Gott. Das ist etwas anderes, als hilflos aushalten müssen. Harren ist keine Kälte oder Ablehnung oder Druck oder Unfreiheit oder Ohnmacht, sondern Training Gottes: Das Ziel ist nicht Leistung, sondern Beziehung und Vertrauen. Nicht, dass Gott Leistung nicht mag, er mag Training und Ehrgeiz und Leistung, jedoch die schwersten Wettkampfarten sind Demut und Vertrauen.

Meine Bilder haben einen Preis bekommen, ich freue mich sehr.

Und ich freue mich auf den Film Maria.

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6. Januar 2025: Gott ist kein Opposer.

Heute erinnere ich an Vava Schoenova.

Sehr empfehlen kann ich das Café Einzigartig in Leinach. Es ist ein liebenswerter Ort mit echtem Stuck an den Decken und köstlichem Essen, eine Puppenstube.
Empfehlen kann ich auch aquasole, allerdings nur unter der Woche. Ich mag Sauna-Aufgüsse mit Zimt und Orange.

Georg Friedrich Händel war zwar nie mein Vorbild, aber ich habe mich ihm jetzt doch angenähert. Er hat ja nach Gott gesucht und ist an den gleichen teuflischen „Arzt“ geraten wie Johann Sebastian, was mir sehr leid tut. Da hat so ein Betrüger gleich zwei wundervolle Musiker auf dem Gewissen (die sich leider nie kennengelernt haben). Da sieht man die Verletzlichkeit und Sterblichkeit auch bei genial begabten Menschen, was irgendwie unheimlich ist.

Die neue Ronja-Räubertochter-Serie ist schön gefilmt und immerhin schwedisch, aber eine schlechtere „Nachäffung“ des Originals. Die blonde Ronja ist interessant, aber nicht mit der dunklen zu vergleichen. Was mich sehr stört, ist die deutsche Übersetzung, die nicht den original schwedischen Wortlaut wiedergibt (den ich fast auswendig kenne sowohl in Deutsch als auch in Schwedisch) und sogar Dinge hinzufügt. Das ist, als würde man Bach Töne hinzufügen im Irrglauben, etwas Geniales verbessern zu müssen. Am meisten vermisste ich Ronjas Mutter, die im Original einfach wunderbar ist.

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4. Januar 2025: Lerne zu hören und Klang einzuschätzen; den Gesamtklang gut auszuhalten. Keine Angst vor Klang, vor Gravität.

Foto: Musikgedicht by Ann-Helena

Heute erinnere ich an den Hamburger Engel Liselotte Hesse. Und an die Komponistinnen Cecile Chaminade und Teresa Carreno.

Ich mag flötige, weiche Prinzipale. In der Musik wie im Glauben machen die Dinge nur im spirituellen, geistlichen Kontext Sinn. An der Orgel erde ich mich, atme; am Flügel dagegen bin ich Inbrunst.

Das Buch „Wie wir lieben“ von Karig kann ich nicht empfehlen. Ich verstehe zwar, was er meint. Dennoch hat er den tiefsten Kern des Sinnes der Monogamie im Sinne von Liebe und Treue meiner Meinung nach nicht erkannt.

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2. Januar 2025: Gesegnetes 2025!

Foto: B-A-C-H Die Kunst der Fuge

Heute erinnere ich an die Lyrikerin Selma Merbaum. Und an die Komponistin Johanna Senfter.

Sowohl am Flügel als auch an der Orgel ist jeder Finger ein Gehirn Während es draußen schneit.
 Hauskeller lässt indessen in seinem Heftchen „Was ist Kunst“ als Maßstab zur Beurteilung ausschließlich Männer zu Wort kommen.

Das Jahr beginnt mit einem meinem Gedicht als Preisträger in einem Wettbewerb.

Den Film MUFASA (3D) im Kino kann ich empfehlen, trotz Disney-Spektakel. Die Filmmusik ist schön, auch wenn er insgesamt nicht an Lion King herankommt; die Geschichte berührend; sie erinnert mich stark an das Evangelium, wie fast alle guten Geschichten. Wenn auch diesmal esoterisch oder säkular oder disney-heidnisch entfremdet, doch das Thema bleibt: „Er lebt in dir“. So ist es immer das gleiche Motiv in guten Geschichten oder deutlich angelehnt – als wäre alles ein Teil der großen Fuge: Ein Retter, der bereit ist, sein Leben zu geben, der in uns weiterlebt. Hier heißt er Mufasa. In Lion King Simba. Aber im Original ist es Jesus. Und seine Geschichte ist sogar noch viel schöner.

Ein Wehmutstropfen im Film: Die zerstörte Bruderliebe ohne Versöhnung.


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28. Dezember 2024: Gesegnetes neues Jahr!

Foto: B-A-C-H Die Kunst der Fuge

Das neue Jahr drängt und will geboren werden. Ich schreibe in meinen Reclam Literarischen Wochenkalender.
Ich habe Fragen zu meiner Augenfarbe bekommen, da meine Augen in den Videos manchmal sehr hell, dann dunkel wirken. Also: Ich habe helle blaugrüngraue Augen, aber mit riesigen schwarzen Pupillen, je nachdem welche Emotion ich habe oder welches Licht fällt, deswegen wirken sie manchmal braun.


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27. Dezember 2024: Weihnachten ist keine Jahreszeit. Weihnachten ist ein Gefühl. (Edna Ferber)

Das ist leider beides falsch. Wir nennen Weihnachten die Tatsache, dass Gott Mensch geworden ist, ganz unabhängig von Gefühl, Jahreszeit oder Zeit. Hier geht es um unsere Ewigkeit.

Gesegnete 2025!

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26. Dezember 2024

Foto: Lebensgefährliche Barockorgel Burg Bodenstein ❤️

Heute erinnere ich an die Autorin Laura Ingallis Wilder. Und an Juliusz Słowacki.

Zu Weihnachten habe ich bekommen: Bücher, Kleidung, Marmeladen, praktische Sachen, Geld, ein wunderschönes Schneidebrett, Süßes und eine selbstgemachte Türstopper-Schlange. 😊

Ja, ich liebe Geschenke.

Es ist nicht leicht, Musik und Literatur zu schaukeln. Ich weiß manchmal nicht, was ich mehr bin oder lieber mag. Beides. Momentan schreibe ich endlich den weiteren Roman zu Ende. Ich bin dann so im Flow und kaum ansprechbar.

Neue CD Biblische Bilder. Neue Orgelklänge

 

 
 

25. Dezember 2024: … kreist du ohne Fahrschein im Karussell der Planeten und damit als Schwarzfahrer in den Galaxien… (Wislawa Szymborska)

Foto: Düben Orgel (Grönlund) Deutsche Kirche Stockholm, Schweden, ev. Deutsche Kirche St. Gertrud

Die Gedichte Wislawas sind so unglaublich gut, dass ich dasitze und meine Augen abstütze und Gänsehaut auf dem Kopf habe wie bei ASMR. Es ist auch top übersetzt, was man sehr selten antrifft bei Lyrik. (Obwohl ich schon 2 Rechtschreibfehler entdeckt habe.)

Sie ist völlig anders als ich, und doch teile ich ihr Staunen und liebe, wie sie sich ausdrückt. Sehr präzise, witzig und kreativ. Tiefsinnig und völlig unprätentiös. Dazu empfehle ich, Sibelius zu hören. Und ab und zu einen selbst gemachten Lebkuchen zu essen.

Was am meisten den Literatur-Nobelpreis verdient, ist Schuberts Winterreise.

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Neue CD Biblische Bilder. Neue Orgelklänge

 

 
 

24. Dezember 2024: Bald ist Heilige Nacht… ❤️

Foto: Knauf Orgel Elters

Heute erinnere ich an die schwedische Autorin Kerstin Ekman. Und an Wislawa Szymborska, die polnische Lyrikerin mit Nobelpreis – ich habe mir ihre Gedichte zu Weihnachten gewünscht.

Und morgen ruhe ich meine Hände aus, mind. 27 Knochen, 35 Muskeln, 2000 Nervenzellen.

Wenn ihr Weihnachtslieder singt, bitte singt „Oh Tannenbaum“ rhythmisch. Es ist das Weihnachtslied, das immer völlig unrhythmisch gesungen wird.

Mein Lieblingslied 2024 neben Maria durch ein Dornwald ging: Hört der Engel helle Lieder. 😍

Der neue Bach-Film gefällt mir nicht. Ich finde ihn viel zu oberflächlich und überspitzt und gestellt und künstlich. Ich kann mir zudem beim besten Willen nicht vorstellen, dass Johann Sebastian so gewesen sein soll. Aber vielleicht bin ich auch zu streng, weil JSB mein Favorit ist.

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Ihr könnt die Stücke auch einzeln kaufen unter der Shop-Kategorie mp3 Downloads

Hier könnt ihr nun CD kaufen und vorher rein hören:

Neue CD Biblische Bilder. Neue Orgelklänge