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Tur Blogg

Förut tvivlade jag på mig själv, nu är jag inte längre så säkert.

(Übersetzung: Zuerst zweifelte ich an mir, nun bin ich mir gar nicht mehr so sicher.)

Hier ist er wieder, dein Mitternachtsblog.

Sehr empfehle ich den Roman Der Geschichtenerzähler von Patricia Highsmith. Wann werde ich einen Krimi schreiben? Das ist eine Welt für sich. Heute habe ich jedenfalls sieben Stunden geübt, viel neues Repertoire für die Orgel, und komponiert. Und Gedichte.

Die Türen meiner nicht mehr existierenden (An-einem-Tag-Aufess-) Adventskalender habe ich übrigens nicht chronologisch geöffnet.

Brahms ist trotz seiner Haftung an die Klassik und auch an die Fuge unglaublich modern in seinen Harmonien, oft atonal. Liszt hat sich zwar anderen, neuen Formen zugewandt oder die Formen “aufgeweicht”, die Fuge ist ein Finale geworden mit sehr viel Laufwerk, aber er ist nie atonal. Das bedeutet, dass die Konservativen moderner waren in vielem. Und die Modernen waren konservativer als man es denkt. Und dennoch haben sie sich so beschimpft, anstatt sich zu gegenseitig zu bewundern. 

Gegenwahrnehmung Ann-Helena

Selbst heute, 2021, wird das verlotterte Aussehen von Männern deren Ehefrauen in die Schuhe geschoben. Ich hatte einen Lehrer, von dem man sagte, er hätte lange deswegen wie ein Hobo oder ein Obdachloser ausgesehen, weil “sich die Ehefrau nicht genügend um ihn gekümmert habe”. Daher hätte er sich eine andere gesucht, die ihn adrett anzieht und ihm den Bart schneidet, damit er nicht mehr wie so ein Bum aussieht. Leider ist diese neue Frau nicht zum Rundum-Kümmern anwesend; jedenfalls nicht, wenn er aß oder sprach. Sicher war sie auch schuld, wenn er nach einem Döner aussah wie ein Dreijähriger mit Bart nach dem Mittagessen?

Tipps für Corona, Teil 1: Badewanne, Duftkerze, Tee, Filme und Romane, Musik, Nüsse, Schreiben, Pflanzen.

Bachs wunderschöner Heiliger Geist:

Der Heilige Geist spielt ja auch im Advent und an Weihnachten eine wichtige Rolle.

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13. Dezember 2020

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Viele vornehme Menschen werden sich uns anschließen und es für eine Ehre erachten, Almosen zu erbitten. (Franz von Assisi)

Anbei das neue Gedicht von mir auf der Lyrik-Seite Signaturen unter Zeitzünder:

Signaturen Zeitzünder Lyrik Ann-Helena

Diesen Tag widme ich Kim Wall.

Ich habe einen neuen wundervollen Organisten entdeckt: Thomas Trotter. Künstlerisch und musikalisch an der Orgel.

Was mich wundert, ist, dass manche Frauen noch immer die unglaublichsten Sachen sagen wie: “Ich habe die Hemden meines Mannes trotz eines 12-Stunden-Tages selbst gebügelt.” Selbst gebügelt ist, wenn der Mann sein dummes Hemd selbst bügelt. Wie oft habe ich schon Lehrer neben mir sitzen gehabt, dessen Hemd und Pausenbrot von der Ehefrau zusammengestellt wurden. Wie soll ich denn solche Lehrer ernst nehmen, egal, was sie mir über Musik erzählen wollen? Ich sehe nur das Hemd.

Anbei die wunderschöne Bach-Aria:

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12. Dezember 2020

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Manchmal wünsche ich mir ein kleines bisschen mehr Märchen in meinem Leben. (AHS)

Reale Anekdoten mit Orgellehrern, Teil 1 – Anfang meiner Orgelkarriere:

Also, dieses Register heisst Engelsstimme. Warum klingt das nur bis hierher?

Naja, es heißt Engelsstimme, kann also nicht so tief runtergehen.  (Oder haben Sie schon mal einen Engel gehört, der sooo tief spricht?)

Das ist eine sehr kindliche Antwort. Gibt’s noch mehr?


Der “Weihnachts”-Film loveactually gefiel mir noch nie. Eigentlich  geht es hier eben nicht um Liebe. Da sind Männer, die von dienenden jungen, ihnen unterlegenen Frauen angezogen sind. Dabei haben sie diesen typischen “ach, du bist so süß, aber irgendwie tust du mir auch leid”-Gesichtsausdruck, gepaart mit dem Wunsch nach Sex. Mit Liebe hat das alles so viel zu tun wie gerade Aufwachen mit fliegendem Galopp. Ich glaube, dass das meiste, was in dieser männlichen Gesellschaft Liebe heißt, weit entfernt von Liebe ist.

Meine Kakteen und Geranien blühen. 

Das Besondere an Mendelssohn und seinen klassisch-dynamischen Werken ist die Feindynamik der Hände, während das Pedal alles zusammenhält. Die relativ kurzen Linien (im Gegensatz zu den  unendlichen bei Liszt) im Manualiter und ihre Zweierbindungen, unter denen Decrescendo liegt, werden von den langen Pedallinien getragen. Es geht bei der Interpretation um die Kontraste, um das Elastische, um ein Verständnis aller Bögen. Das Fingergefühl im Pedal ist sehr wichtig. 

Das Pedal muß präzise, prägnant, kernig und dennoch entspannt sein.

Dann das lange Pizzicato im dritten Satz von Mendelssohn IV, dem “naiven” F-Dur (ohne Drama); besonders alle rhythmischen Punktierungen gut abgesetzt und richtig betont, dazu das Pendant in den Händen. Diese müssen so sicher sein, dass das tragende Fundament im Pedal klar gehört wird. Da für mich am Klavier früher die linke Hand der Bass war, muss ich immer mal wieder umschalten. 

Im ersten Satz von Mendelssohn IV am besten ganztaktig oder in Halbe denken (Metronom 24) und dabei nicht vergessen, dass die Melodie oft ein anderes Absetz-Timing hat als das Pedal (3D). Immer genau wissen, wo man entspannen und wo man die original 100 wieder aufnehmen will. Das Finale der Sonate ist jedoch der vierte Satz, dahin steuert alles, hin zum Pedalmotiv. Die Sonate muss wie Ad nos ein Großes, Ganzes werden. Man merkt bei Mendelssohn, dass er mit Orgeln tiefer vertraut war als Liszt, der seinen Winterberger und Reubke hatte.

Übrigens kann ich mich trauen, mehr Streicher zu verwenden. Ich fand Streicher an Orgeln oft nicht so schön.

Das Drama bei J.S. Bach liebe ich am meisten, es ist tiefer als das musikalische Drama aller anderer Komponisten.

ps: Was mich wundert, dass in der Buchserie “Frau in der Gesellschaft” im Fischer-Verlag Fotos im Titel abgelichtet werden, die “die Frau in der Gesellschaft” vor allem als erotisches Symbol darstellen, und zwar auf eine Weise der Unterwürfigkeit und Hilflosigkeit, dünn, verletzlich, halb bekleidet, was Männern gut gefällt. Im Nachthemd. Mit dünnen Armen. Nach dem Motto: Mach mit mir, was du willst. Was für eine berufliche Position wird eine solch verletzliche, unterwürfige Frau in der Männergesellschaft wohl haben oder bekommen? Das soll die Frau in der Gesellschaft sein? In welcher, in der Männergesellschaft?

Gibt es eine Frauengesellschaft?

11. Dezember 2020

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Eine Durchlässigkeit des Klanges bis zur letzten Spitze des Raumes, nachts im Stillen, wenn alles ergeben und ruhig ist. (AHS)

Ich freue mich auf den Orgel-Kalender 2022, in dem ich eine wunderbare Orgel vorstelle. Nun, welche denkt ihr?

Ich liebe die As-Moll-Fuge von Brahms. Es ist ein Werk, das nicht so leicht ins Ohr geht (“wie Peter Alexander”… ein Insider). Es ist ein klagendes Liebeslied für Clara Schumann. Ich finde ein so klassisch-dynamisches Werk immer eine wichtige Übung. Solche Werke spielt man nicht von hinten her, nicht aus der Legato-Sicht Regers, sondern von vorne her: neu gewachsen aus der Klassik, dementsprechend phrasiert. Dazu gehört die Analyse der Fuge, Linien, Imitationen und Artikulation.

Bedenklich finde ich die bewusst gehaltene Kluft zwischen Kirchenmusik und konzertant virtuoser Orgelmusik: Ein Schubladendenken und eine Trennung, die gar nicht sein müsste und die zu beiden Seiten hin schadet. Diese Kluft wird kultiviert.

Dabei geht nicht darum, dass sich die Orgel vom sakralen Raum trennen soll (diese Angst haben manche und denken an Cameron Carpenter), sondern darum, dass man die Orgel aus Verstaubtem, aus Heuchelei, aus Hierarchie und Neid befreit. Ich meine, was sind eigentlich Kirchenmusiker? Und wievielen Kirchenmusikern geht es wirklich um Gott? Oder um christliches Verhalten?  Na also. So ist doch die Sorge um die Orgel als ein heiliges Instrument nur eine Ausrede. Es geht mehr um die Angst und die Sorge, dass jemand viel besser spielen könnte als sie selbst. Oder jefraud. Dass man ihnen ihr Reich, ihr Revier streitig macht.

Die Orgel ist nicht nur ein Begleitinstrument. Man möge sich das bei einem Flügel vorstellen. Geradezu absurd, die Vorstellung. Die Orgel ist vom Wesen her überhaupt kein Begleitinstrument. Sie ist Königin. Natürlich nicht im überheblichen Sinne, sondern im Sinne von majestätischer Anbetung dem König, also Gott gegenüber (was jetzt nicht sexistisch gemeint ist, als müsse die Frau den Mann anbeten. Nein, es geht mir um das biblische Bild von Braut und Bräutigam, wie im Hohen Lied der Liebe in der Bibel).

Und es geht auch nicht um ein Ausstechen gegenseitig, nach dem Motto, entweder virtuos oder Improvisation oder Choral oder… Nein, sondern um Einheit. Das eine greift in das andere. Wie bei Bach. Wie können wir nach Bach so weit weg sein vom eigentlichen Sinn der Orgel? Vom eigentlich Sinn der Kirche?

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10. Dezember 2020

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Klang und Notenbild gehören zusammen. Konsequente Notation. (AHS)

Ich freue mich auf meine CD bei Audite 2021. Mir gefällt dieses Label sehr gut, und Ludger ist super. Ich muss wirklich sagen, dass Aufnehmen in jeglicher Hinsicht eine Leidenschaft von mir ist, auch und gerade mit der Orgel. Dann habe ich zwei verschiedene Labels für Klavier und Orgel, das finde ich gut, also hänssler Classic und Audite. Und immer an tollen Instrumenten.

Neue CD Ann-Helena 2021

Gegenwahrnehmung (AHS)

 Wer ist es der auf meinen Fischgräten tanzt

Ohne Notbremse und grollleuchtet Not

Bis Licht ins Tal funkelweise tautröpfig

Fällt funkelweise Tau tropfend Haufen

Die Stecknadel Klang und schmilzt

Und sie tanzen tot und lebend

Er tanzt

Und der Himmel ist rot


Manchmal sagen mir Leute, ich erinnere sie an die Prinzessin im Märchen König Drosselbart. 

ps: diesen Tag widme ich Karoline Herfurth und ihrem tollen Film SMS für dich. Ich glaube, dass Frauen phantastische Filmemacherinnen sind.

Gesegneten Advent! Maria durch ein Dornwald ging 

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9. Dezember 2020

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Ton hat generell die Tendenz nach oben. (AHS)

Ich freue mich sehr über dieses wunderschöne Liszt-Video. Vielen Dank an Jonas, Jan, Michael und an alle Unterstützer und Musik- und michliebende. Und natürlich vielen Dank an diese unglaublich tolle Orgel mit ihrem samtenen, rauchig-brillanten, dunklen und glitzernden Klang und seinen berührenden Achtfüßen und Zungenstimmen in dieser wunderbaren Akustik. Ich bin mit ihr geschwungen bis zur letzten Ecke dieser besonderen Kirche. Was für ein Geschenk, an einer solchen Orgel ein solches Stück so toll gefilmt zu bekommen. Soli Deo Gloria! Und ich mag diese sinnlichen Bilder mit den Kerzen.

Heute hatte ich für die Mainpost mitten im Üben ein sehr schönes und fröhliches Mainpost-Interview mit Mathias Wiedemann. Zwischen den Jahren wird es erscheinen, ich halte euch auf dem Laufenden.

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8. Dezember 2020

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Stellen sich viele Frauen sich nicht selbst ein Bein, weil sie bemüht sind, nicht zu anspruchsvoll zu sein? (Ursula Nuber)

Diesen Tag meines digitalen Tagebuchs widme ich der wundervollen Laura Maaskant aus Amsterdam.

In der Klavier-Künstler-Szene, aus der ich komme, ist es stets willkommen und normal, künstlerisch zu sein, auch etwas verrückt oder sinnlich, kindlich. Es wird geschätzt und geliebt. Aber in der deutschen Kirchenmusikszene ist es oft (noch) unwillkommen, künstlerisch, individuell, verrückt oder anders zu sein. Es ist leider oft eine recht biedere Szene. Die Norm oft: Mann, mit langen, spitzen (Lack)schuhen und Beinen, distanziert und kühl an der Orgel. Orgel-CDs in Deutschland: Meist alles Männer.

Was mir zufällig beim Üben aufgefallen ist: Erschreckend ist, dass 99 Prozent aller weltweiten Mordfälle auf YouTube, aufgeklärt oder ungeklärt, von Männer verübt wurden. Und mehr noch, von Männer, die Frauen ermorden. Männer morden keine/kaum Männer, sondern Mädchen, Kinder und Frauen. Auf YouTube gibt es Hymnen, wiederum von Männern, über Mörder. Die weiblichen Opfer stehen im Gegensatz zu den Mördern nicht im Mittelpunkt. YouTube dokumentiert eine Männerwelt und deren Anbetung und Bekennen zu und von sexueller Gewalt, Bosheit, Aggression, Feigheit und Testosteron. In was für einer Welt lebe ich?

Falls ich es vergesse: Morgen widme ich den Tag Florence Foster Jenkins.

Und: Mein Liszt-Video Schwerin geht diese Woche online.

7. Dezember 2020

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Wir sollen Gottes Antlitz tragen, stolz, liebevoll, schön. (AHS) 

Etwas verspätet, das Betthupferl. Kamen schon Beschwerden.

Heute 2 Uhr früh statt Mitternacht. 

Es ist schön, dass es in Unterfranken so viele schöne Orgeln gibt, wie beispielsweise in St. Martin in Helmstadt, Georg Jann 1994, Thomas Jann Orgelbau. Oder heute mal in Schäftersheim, an der kleinen Laukhuff-Orgel Weikersheim.

 Ich höre gerade Kaunzingers CD an der Georg Jann- Orgel in Helmstadt. Für viele ist die französische, romantische Orgelmusik das non plus ultra, für andere wiederum nur die deutsche Romantik, hier speziell Reger; wieder für andere kommen nur Bach und seine Vorgänger in Frage. Ich mag alles, wobei ich Bach am meisten liebe. Er hat für mich am meisten Anbetung und Substanz. Schon immer. Danach die deutsche Romantik. Es kommt wohl darauf an, welche Sprache man spricht und mit welcher man geprägt wurde.

Mein Elternhaus hat mich mit Bach, Beethoven, Mozart, Brahms, Schubert und Liszt geprägt. Überhaut nicht mit französischer Musik. Da mein Elternhaus so prägend war, konnten später Lehrer an der Musikhochschule nie mehr so prägend sein. Für andere normal Studierende waren die Lehrer der Hochschule der größte Einfluss. Daher konnten manche meine Art, meinen eigenen Weg zu gehen und nicht in völliger Ehrerbietung dem Lehrer gegenüber zu versinken, nicht verstehen. Es gibt ja Studierende, die völlig abhängig von ihrem Lehrer sind und kriechen…  Aber ich hatte meine stärkste musikalische Prägung schon durch meinen Vater erlebt. Dass ich es mir “leisten” konnte und kann, anders zu reagieren und anders zu sein, hat einige verärgert. 

Es tauchten immer Lichtblicke auf, Lehrer und Coache, die mich an meinen Vater erinnern, nicht unbedingt vom Typ her, aber von der Musikalität. Da konnte ich andocken. Ich soll ja in vielem wie die weibliche Version meines Vaters sein. Außerdem hatte ich schon immer Lust, zu komponieren und zu improvisieren. Die Suche nach neuer Musik darf nicht durch Ehrerbietung der Festlegungen, Vorlieben und Richtungen einzelner Lehrer blockiert werden. Ich habe erlebt, dass manche Lehrer meine künstlerische Ader (bewusst) unterdrücken wollten. Aber ich habe schon immer den Menschen vertraut, die meine künstlerische Ader erkannt und gefördert haben, beispielsweise Bernd Glemser, Hans-Ola Ericsson, Pieter van Dijk und viele andere, auch super Lehrbeauftragte. 

Ich mag die Melodien der französischen Romantik, und es macht auch Spaß, aber so ganz verliebt habe ich mich noch nicht. Kommt noch. Was ich liebe, ist Messiaen. Und Neue Musik. 

Ich widme diesen Tag Ilona Christen und allen tollen Frauen der Öffentlichkeit. 

ps: ich mag romantische Weihnachtsfilme. Das einzig Schade ist, dass in vielen “die Weihnachtsgeschichte” ausgetauscht wird mit Geschichten der romantischen Magie, Zauberei, Weihnachtsmann. Ich weiß, dass die wahre Weihnachtsgeschichte die romantischste ist, die man sich vorstellen kann. Die Frage ist also: Was ist wahre Romantik? 

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Great Organs

Und besonders im Angesicht der Feinde bekommt dieser Tisch aus Psalm 23 Kraft und Bedeutung, wie er ohne Feinde nicht hätte. (AHS)

Gesegneten Nikolaus und dritten Advent! Oder zweiten?

Heute, bzw. gestern habe ich an der schönen Jann Orgel in Helmstadt geübt. Eine wunderschöne, dreimanualige Orgel im französischen Stil, von Kaunzinger konzipiert und mensuriert, ebenerdig, hell, schön auch für Mendelssohn. Ich freue mich, seine Pfeifen-Hausorgel kennenzulernen.

Ich freue mich, dass es in Würzburg noch so etwas wie einen Weihnachtsmarkt gibt.

Anbei Hebrew Vision: The Prophet in the Desert 2020

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Mein Leben ist fortgesetztes Ermüden. (Liszt)

Gut, dass ich so viel Energie habe.

Cyber-Kriminalität. Seitdem meine Bekanntheit wächst, erlebe ich auch Stalking, Attacken und Neid im Netz. In meinem Blog reagiere ich nur darauf.

Heute habe ich von Maximilian Rothe erfahren, dass Lucas Kluck und sein Kumpel Schmitz aus Trier meine Gesamt-Note 1,0 (Master Würzburg, Christoph Bossert) anderen gegenüber erneut als “erfunden und erpresst” bezeichnen, auch mir gegenüber. Seitdem sie wissen, dass ich es weiß, drohen sie mir, besonders Lucas Kluck, der mir und anderen mit dem Internetforum „5vor12“ Droh-SMS schreibt. Er war ein Lagerarbeiter, der einen Betreuer hat, da er in stationärer psychiatrischer Behandlung war oder ist und von der Justiz als „unzurechnungsfähig“ gilt. Daher kann er unbehelligt weiter belästigen? Ich empfinde ihn als raffiniert, krank und gefährlich. Auch er ist ein Orgel-Laie, kann keine Noten lesen, tituliert sich mir gegenüber als „internationaler Orgel-Star“. Er ist befreundet mit Manuel Kelber-Bender und Schmitz. Lucas Kluck wurde von anderen mehrfach angezeigt, u.a. wegen Belästigung kleiner Mädchen in der Dommusik Würzburg. Wie kann er nicht bestraft worden sein?

Oft können sich Männer, die selbst nie studiert haben, nie in in einem (künstlerischen) Studium eine 1,0 erreicht haben, geschweige denn zweimal hintereinander und mit Hochstufung, kaum vorstellen, dass jemand das erreicht. Dann ist der Neid groß. Weil sie selbst ab und an bei einer Messe spielen und ansonsten Lagerarbeiter und Bankarbeiter oder Anwalt, Helfer oder Verkäufer sind, können sie sich eine solche Leistung nicht vorstellen. Ich werde von Strupat und seinen Anhängern immer noch beinahe täglich belästigt seit dem 26.10.2020. Sie sind unglaublich neugierig, was mein Leben angeht. Mit einer Leidenschaft verfolgen sie meinen Werdegang. Es ist für sie nicht denkbar, wie anders ich bin als die Norm. Ihre Anerkennung für mich drücken sie in Missgunst aus. Täglich lesen sie meinen Blog und rotten sich dann im Strupat-Forum zusammen. Sie haben viel Zeit. Ich nicht. Ich habe andere Ziele.

Es waren doch alle Großen und Revoluzzer außerhalb der Norm. Ich fühle mich in guter Gesellschaft und folge meinem Herzen.

Ich liebe Mendelssohn an Katharinen Hamburg (ich nenne sie „Katharine“). Im delikaten zweiten Satz kann man einen zarten 4-Fuß zur RH nehmen, die Solostimme eventuell mit Prinzipal 8 in der LH, evtl. Rückpositiv; das Pedal ist legato, die Hände frisch und weich artikuliert. Im dritten kann man eine Gambe für die LH wählen, oder Gambe mit Flöte mischen, die man auf der letzte  Seite abziehen kann, besonders, wenn man keinen Schweller hat. Eventuell kann man aber auch die Hauptstimme mit Gambe spielen und die linke Hand mit flötigen Vierfüßen oktavieren. (Leider will mein Computer statt oktavieren hier Viren schreiben. Ich wundere mich, wieso. Okta-Viren.)

Das Fortissimo im vierten Satz: Das Plenum Sechzehnfuß-Basis. Es gibt viele Organisten, die immer Achtfuß-Basis spielen. Aber an einer Orgel wie dieser, in deren schönem Gesicht der Prinzipal 16 steht, der Prinzipal 32 im Pedal, deren Oberwerk sogar einen Sechzehnfuß hat – ist ein Plenum ohne Sechzehnfuß nicht möglich. Der Prospekt zeigt keinerlei Vierfüße. Auch das große, hohe Rückpositiv ist voller Achtfüße, das HW hat vier Sechzehnfüße, dazu eine Zunge! Man kann sich also vorstellen, wie ein Fortissmo-Satz von Mendelssohn hier gespielt werden muss. Zwei Zungen im Pedal, Posaune und Trompete, Trompete im HW, 32-Füße, Mixtur… mit lebendigen 16teln, einer Artikulation, die durch die Ohren geht, nicht durch die Finger, strömend und streichend.

Interview bei 8-fuss Orgelpodcast:

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