Startseite Nach oben
Güldendorf Orgel Kirche

Ich mag Lärm nicht: wenn jemand im ICE neben mir laut eine Mohrrübe isst.

13. Juli 2025

Foto: Wegscheider Silbermann Orgel ev. Dorfkirche Güldendorf, Frankfurt (Oder)

Wegscheider Silbermann Orgel ev. Dorfkirche Güldendorf Frankfurt an der Oder, Brandenburg, Lausitz

Güldendorf (bis 1937 Tzschetzschnow), der älteste Ortsteil der kreisfreien Stadt Frankfurt (Oder) in Brandenburg, besitzt eine wunderschöne Dorfkirche aus Feldsteinen aus dem 15. Jahrhundert mit Spitzbogenportal und Mosaik.

1773 wurde der Turm umgebaut und bekam eine pyramidenförmige Spitze.
Im 19. Jahrhundert wurden Emporen eingebaut.

Es gab zwei Glocken: 1688, gegossen von George Hofmann aus Frankfurt (Oder). Die Orgeleinweihung erfolgte 1811. Was es wohl für eine Orgel war?

Nach einem Blitzschlag 1945 brannte die Kirche mit Orgel aus, doch die Außenwände und das Mosaik blieben erhalten.

1951 erhielt das Kirchenschiff ein neues Dach. Allmählich wurde die Kirche aufgebaut.

Die Spitze des Giebels bekrönt die hebräischen Buchstaben JHWH für den Namen Gott.

1995 wurde die neue kleine ebenerdige Orgel eingeweiht, die rechts steht, ohne Pedal. Sie ist eine Kopie der Gottfried Silbermann Orgel, die 1732 für die Dorfkirche Etzdorf gebaut wurde und seit 1939 im Bremer Dom steht.

1994 wurde das Original in der Werkstatt von Kristian Wegscheider in Dresden restauriert, der dann Kopien der Silbermannorgel anfertigte. Eine andere Kopie von ihm steht seit 1994 im Silbermann-Museum in Frauenstein im Erzgebirge.

Es war sehr schön, hier nachts zu spielen nach meinem Konzert. Die Dorfkirche ist schlicht, mysteriös dunkel in der Nacht. Die Klänge fluteten den Raum. 


3 Antworten auf “Ich mag Lärm nicht: wenn jemand im ICE neben mir laut eine Mohrrübe isst.”

  1. Christoph Heimer

    Ich mag es nicht wenn Frauen besser als ich sind und mehr Abschlüsse haben

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert