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Ablenkung und Zerstreuung ist selbst heute noch schwarz-weiß. (AHS)


19. Juni 2024: Kunst ist immer eine Glaubensbotschaft.
Foto: nächstes Konzert

Als ich ein Kind war, schien es in der Nachbarschaft normal, „unmusikalisch“ zu sein; wenn die anderen Happy Birthday schief gesungen haben, hab ich es auch falsch gesungen.

Auch heute noch finde ich es hin und wieder attraktiv, auf unmusikalisch zu machen. Ich weiß, wie man sich verhalten muss, um normal-unmusikalisch zu wirken, und ich kenne auch die verschiedenen „Stärke-Gerade“ bis hin zu kunstversagt. Durch die vielen Schülerinnen und Schüler meiner Eltern, die ich tagtäglich hören musste, kenne ich die Abstufungen.

Gemeinsam unmusikalisch zu sein verbindet mehr, als wenn ich allein als Künstlerin dastehe. Grölen, schief singen – das verbindet unglaublich viele Menschen. Die Energie dahinter gefällt mir jedoch nicht.