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Gedichtband Ann-Helena Organistin

Niemand ist so unglücklich wie die unglücklich Verheirateten. (Sarah Diehl)

27. April 2023: Hab immer ein Buch dabei, wenn du ausgehst. (AHS)

Heute erinnere ich an die schwedische Autorin Karin Smirnoff und an Mary Quant, die den Minirock erfunden hat. Und an Kiki Kogelnik, Queen of Pop-Art, lange vergessen.

Es gibt ASMR auch von Männern auf YouTube, und ein paar sind richtig gut. Aber bei denen finde ich es eher sexy als entspannend, und das stört mich dann beim Relaxen. Ich kann das nicht so gut vereinen. Daher lieber Frauen.

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Heute habe ich das erste Mal Reubke öffentlich gespielt, und zwar in Greifswald. Nach ein paar Wochen. Es hat viel Spaß gemacht, obwohl die Domorgel ohne Setzeranlage eine (zwar romantisch angehauchte, aber) neobarocke Orgel ist. Trotzdem passte es.

Raus aus dem Zug und ran an die Orgel und dann direkt Konzert nach 9 Stunden Fahrt in der kalten Kirche!

Ich finde es übrigens falsch, LO (Liturgisches Orgelspiel) „Improvisation“ zu nennen, da die meisten hier überhaupt nicht frei improvisieren, also weder Studierende noch Kirchenmusiker, sondern ein aufgeschriebenes, erlerntes Konzept abspielen, und zwar immer von der gleichen Art. Und an der Weise, wie sie sich verspielen, merkt man, dass sie ein erlerntes (notiertes) Schema abspielen, das so weit von freier Improvisation entfernt ist wie die Sonne vom Mond. Alles, was freier Improvisation näher kommt, ist sehr kurz. Der überwiegende Rest ist Schema F.

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Mögt ihr auch gern „Bröderna Lejonhjärta“? Ich hoffe, ich bin für euch auch so etwas wie eine Buchbloggerin.

7 Antworten auf “Niemand ist so unglücklich wie die unglücklich Verheirateten. (Sarah Diehl)”

  1. Hans Bonfigt

    Klasse, dass du mir jeder neu eroberten Orgel dein Territorium erweiterst! Und solch alte Orgeln mit deiner weiblichen und subjektiven Sicht darstellst.

  2. H.barth

    Ich finde du bist eine Legende deine Musikästhetik ist ja mal was ganz anderes ! Du schmilzt Altes zu Neuem um.

  3. Dass Hans von Bülow und Michael Maul und andere Akademiker das Wohltemperierte Klavier als „Altes Testament der Klaviermusik“ bezeichnen mit der Begründung, es sei abwechslungsreich, intelligent und pädagogisch – da kann ich nur sagen: leider scheinen diese Männer keine Ahnung vom Alten Testament und der Bibel zu haben, haben sie nie gelesen oder nicht verstanden. Denn im Alten Testament geht es weder um Intelligenz noch um Abwechslung und auch nicht um Technik, vielleicht noch um Pädagogik. Der Vergleich muss ganz anders begründet werden, sonst ist er absurd. Oder will damit gesagt werden, der Verfasser des AT sei Gott: intelligent, abwechslungsreich, technisch brillant und pädagogisch?

  4. Andreas Friedrich

    Ann-Helena kreiert schöpferische Musik und poetische Gedanken als AMSR und zum Relaxen. Sie zeigt so wie auch hier als Blog – Frau und sich selbst Phänomenologischen und deswegen haben viele Männer davor Angst sich ihr wahrhaftig zu stellen.

  5. Maximilian Nicolaus

    Wahrscheinlich hat noch niemand im Greifswalder Dom jemals diesen Reubke gespielt. Jedenfalls kein Student.

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