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6. April 2022

Es braucht evtl. erst künstliche Intelligenz, um gegen die Diskriminierung von Männern gegen Frauen vorzugehen. (AHS)

Heute empfehle ich das Buch “Ein Jahr voller Wunder” von Clemency Burton-Hill aus London. Dort schwärmt sie über klassische Musik.

Heute war ich an der wundervollen Jehmlich Orgel in Zwickau, Schlosskirche Planitz.

Neu: Orgel-Information

Jehmlich Orgel Schlosskirche Zwickau (Sachsen)

Was ich an Kirchenmusik liebe: Wenn Handwerk und Kunst zusammenfallen. Für viele mag Kirchenmusik nur Handwerk sein. Das ist es auch zu einem großen Teil. Aber erst, wenn die Muse und die Kunst das Handwerk küssen, geht das Licht an.

In der Kirche sind Laien ja sehr wichtig, auf sämtlichen Gebieten. Wobei ich sie nicht Laien nennen würde, sondern Menschen. Kirchenmusiker sind auch nur ausgebildete Laien. Heißt, wir waren vor der Ausbildung genauso Laien. Handwerk allein aber macht das Kraut nicht fett. Es muss dieses gewisse Etwas dazu kommen, Gaben, Talent, Glaube, das Geistliche – und Liebe, was das größte ist. Das künstlerische Studium ist völlig anders als Kirchenmusik. Vor allem vom Mindset her.
Die wichtigen Fähigkeiten Orgel-Improv, Chorleitung und Orchesterdirigieren gehören dazu. Ich liebe alles drei. Aber es ist vor allem das Menschliche, das eine Rolle spielt, in einem ganz anderen Maße als im künstlerischen Studiengang, da es um Leiten, Dienen, Gott geht. Das Menschliche als Handwerk? Bei manchen schon. Aber es ist mehr als das für mich.

Neu: Romantik an der Silbermann Orgel:

Eine Antwort auf “6. April 2022”

  1. Dariia

    Ich habe in meinem Leben immer wieder Phasen gehabt, wo ich dachte, dass Musiker zu sein das Unsinnigste und das Unnützlichste der Welt ist… denn wer braucht das schon…

    Ich weiß ja, dass man damit Menschen Freude und positive Momente schenken kann..

    Aber das Ganze fühlte sich so oft so mega falsch an, weil global gesehen dachte ich immer, dass es unnützlich sei und ich fragte mich immer wieder, ob ich den richtigen Weg gewählt habe…

    Zum ersten Mal in meinen Leben, trotz viel Zweifel, der einen mehr oder weniger immer begleitet, merke ich so richtig, dass es vielleicht doch die richtige Entscheidung war und ich kann damit was bewegen, auch wenn es global gesehen nicht so viel ist…

    Ein Tropfen, der mir vielen anderen Tropfen zum Ozean wird…

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