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2. April 2022

Intuition braucht ein Medium, sich zu vermitteln. (AHS)

Wintereinbruch. Es schneit. Ich bin durch eine völlig eingeschneite Landschaft gereist.
Mein Lieblingsmensch aus der Bibel ist Mose. Er war anders, hitzig, top ausgebildet, und dennoch lehnten ihn seine eigenen Leute ab. Er flieht, nicht wissend, wer er ist, wohin er gehört, zerrissen, verzweifelt, enttäuscht. Und er lebt ein völlig neues Leben, in der Wüste, fernab der Welt, ein Nobody, ein Fremder. Und wird dabei von Gott nicht vergessen. Niemand zu dieser Zeit war sowohl ausgebildet in Ägypten als auch in Wüste. Eine einzigartige, konträre Kombination, die ihn genau zu dem machte, den Gott brauchte, sein Volk zu retten. Ausbildung ist nur am Rande wichtig. Das Wichtigste an Gottes Ausbildung ist die Formung des Charakters. Ich kann mich sehr mit Mose identifizieren. Das Künstlertum ist teilweise konträr mit dem Dienst einer Kirchenmusikerin. Wenn ein Kirchenmusiker seinen Job ernst meint, dann bedeutet es, zu dienen. Auf einer kontinuierlichen Basis. Und es bedeutet, zu leiten. Und zum Leiten und Dienen gehört Mut (Demut = Mut zum Dienen) und ein Stück weit die Bereitschaft zu leiden. Alles drei, leiden, dienen, leiten, das liegt mir nicht so? Als Künstlerin bin ich auch ganz anderes gewöhnt. Aber tief in mir spüre ich: Die echte Kunst kommt nur aus Menschen, die diese drei Dinge umsetzen. Und diese drei Dinge kann nur Gott schenken.

Ich berichte morgen, wo ich bin Es ist sehr schön hier. Ich fühle mich gesegnet.

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