Startseite Nach oben

20. Februar 2022

Je mehr ich studiere, je mehr habe ich die Leidenschaft für Freiheit. (Marie Munk)

Deutsch-amerikanische Juristin, die das Recht praktizierte, was sehr viele Juristen nicht tun. Viele Juristen sind Prostituierte. Sie war die erste Frau in Berlin mit Anwaltszulassung. Sie wurde 1885 in Berlin geboren. Seitdem ich mich viel mit dem 19. und 18. Jahrhundert beschäftige, sind diese Jahreszahlen nicht nur einfach Zahlen für mich, sondern echtes Leben, reale Lebensabschnitte, konkrete Lebenszeit von Menschen – besonders, was das Leben von Frauen angeht. 1850 – das ist nicht lange her. Das ist gestern.

Heute war ich wieder im wunderschönen Ansbach, wieder an der Rieger-Mühleisen-Orgel in ev. St. Johannis. Es ist warm und schön da. Mir gefallen die Zungen, Cromorne, Trompete und die Spanischen, der 16-Fuß im HW, das RP. Und dass man im HW die Piffaro mit dem Prinzipal mischen kann. Es stimmt, es kommt bei Noten vor allem auf die Herausgeber an. Gibt es eigentlich auch Herausgeberinnen? Beispielsweise gibt Breitkopf unter unterschiedlichen Herausgebern unterschiedliche Versionen von Mendelssohn und Bruhns heraus.

Ich liebe diese exotische, alte, norddeutsche Stylus Phantasticus-Musik, herkommend von den Italienern Monteverdi (Oper, Rezitativ, Motette, freie Läufe und dann wieder strenger Satz) und Frescobaldi, Steffens, von Froberger, Sweelinck und Praetorius bis hin zu Buxtehude und in der Spät-Ära von Bruhns übernommen, und dann natürlich vom wundervollen Johann Sebastian Bach (siehe g-Moll 542). Alle Motive in der Musik sind wie Gleichnisse und können in Sprache und Bilder übersetzt werden. Das hilft sehr für die Gestaltung und Artikulation.

Die Vorstellungskraft ist für Technik sehr wichtig. Ich liebe bei Bruhns diese spritzigen Gigue-Fugen mit Schwung, seinen 12/8 mit schicken Hemiolen, volles RP, und diese faszinierende Konsistenz seiner Musik, seine Beharrlichkeit und Pirouetten in seiner Musik.

Tunder spielte ich diesmal mit Zungen, denn die Version mit Sesqui gibt ihren Geist auf in den tiefen Passagen. Für viele sind Choralfantasien böhmische Dörfer. Ich liebe Choralfantasien. Jede Strophe kann neu registriert werden. Man kommt also registriertechnisch voll auf seine Kosten.

Und Fingersätze sind wie immer wichtig. Apropos Fingersätze:

Was ich an diesem lästernden Matthias Dreißig und Co überhaupt nicht verstehe: Wie kann man jammern, dass man Fingersätze neu schreiben muss? Das ist so peinlich und unprofessionell in meinen Augen. Ich habe alle meine Noten doppelt und schreibe immer wieder die Fingersätze zu den gleichen Stücken neu auf, das ist sehr hilfreich und geht eigentlich super fix, weil man das jeweilige Stück ja im Blut hat bzw. sich schnell erinnert. Ansonsten ist es umso wichtiger, dass man sich neu mit dem Fingersatz beschäftigt, wenn man sich nicht erinnern  kann, denn dann hatte man das Stück nie im Blut. Ich habe den Eindruck, Dreißig spielt nach Zahlen und ist vollkommen aufgeschmissen, wenn seine Zahlen nicht da mehr da sind. Solche Schüler hatte ich auch schon oft. Diese waren verloren ohne ihre Zahlen. Man sollte als Profi allgemein nie zu faul oder wie beinahe hysterisch werden, wenn man Fingersätze neu eintragen muss. Das ist ein wichtiger Teil im professionellen Musikerleben und muss regelmäßig gemacht und nicht mal erwähnt werden, geschweige denn ein Problem sein. Aber daran sieht man, auf welchem Niveau sich manche Dozenten befinden. Wenn ich ein solches Verhalten mit meinen phantastischen Klavier-Professoren wie Bernd Glemser vergleiche, die nicht nur im Schlafe Fingersätze wieder eingetragen haben, sondern alles auswendig spielen – da sehe ich doch ein massives Gefälle im Niveau zu Leuten in der Orgelwelt im Allgemeinen. Da werden mit Ach und Krach lokale Gottesdienste gespielt (obwohl die meisten nicht mal Christen sind, sondern böse, hintenrum und nachtragend), nichts ist brillant perfekt vom Blatt, nichts auswendig, da wird Fingersätzen hinterhergeheult, da sonst gar nichts mehr geht, und das noch vor anderen Berufsgruppen – von Konzerten und CDs ganz zu schweigen. Das sind für mich echte Pappmeier… das habe ich als Kind immer verwendet, das Wort, ich weiß schon, dass es Pappenheimer heißt oder so ähnlich…

Wer mich noch immer attackiert, ist Markus Theisig aus Xanten bzw. Wesel, ein homosexueller C-Organist (er soll wohl noch nicht mal einen C-Abschluss oder überhaupt einen kirchenmusikalischen Abschluss haben?) und Laie (arbeitet bei St. Thekla Altenwohnheim). Kein Hass-Post, bei dem er nicht mitmischt. Warum ich erwähne, dass er homosexuell ist, steht weiter unten in diesem Beitrag. Wenn man mich fragt, was Lästern für mich ist: Wenn man hintenrum und unehrlich Privates oder Gerüchte oder Halbwahrheiten verbreitet, um zu schaden, stänkernd, feige, anonym, oder als Gruppe sich zusammenrottend, frauenfeindlich, Böses planend, alle gegen eine, um ein Lager zu bilden. Das ist Lästern. Aber wer öffentlich mutig mit Namen öffentliches Verhalten oder (öffentliche) Personen oder Gruppen und eine Branche dokumentiert und für die Nachwelt festhält, vor allem als Schwächere (auch wenn ich stark wirke, bin ich doch sehr sensibel und fühle mich gegen so ein Lager oft hilflos) ist das nicht Lästern, das ist extrem mutig als einzelne Frau. Ich würde nie wirklich Privates in meinem Blog über mich oder über meine Freundinnen, Freunde, Gefühle, mein Herz und Familie berichten, das ist mir viel zu heilig – auch dann nicht, wenn es Streit gibt.

Und vieles ist mir auch zu unwichtig allgemein. Ich kann nicht alles dokumentieren. Zu Tom Anschütz, der illegal Fotos von mir veröffentlicht gegen meinen Willen im Internet: Er nennt sich Gundula Hause, wenn er bei mir auf meinem Blog kommentiert, also sehr unehrlich: So jemanden hat der Thüringer Orgelsommer als kostenlosen Mitarbeiter, der bewusst Urheberverletzung betreibt, unehrlich ist und hetzt, der schreibt, dass er sich nicht mal selbst anstellen würde. Er bezeichnet sich als Christ, der das Wort Gottes verkündet, was an Blasphemie kaum zu überbieten ist meiner Meinung nach.

In den facebook Orgel-Gruppen und xy-Foren sind es immer die gleichen aus dem großen Läster-Lager mit stänkernden Männern, die mich schlecht oder sich über mich lustig machen, über mich herziehen, Dinge eskalieren lassen und alle ziemlich deutlich zusammenhalten, was einen starken Eindruck von Sexismus und Lobby hinterlässt – die meisten davon kenne ich nicht und habe ich noch nie gesehen – mit mir persönlich haben die meisten dieser Männer nie gesprochen. Ich habe noch nie etwas gegen die auf facebook gepostet, nur meine Videos. Das reicht denen schon, mich, wie Cameron Carpenter als C.C. bezeichnet wird, als diejenige zu bezeichnen, “die man nicht nennen darf” (á la Harry Potter oder sogar JHWH), als “die Dame” oder als AHS zu bezeichnen: Markus Theisig, der bei jedem Läster-Post über mich aktiv ist, Karl-Bernhardin Kropf, dessen Gehässigkeit und Schadenfreude aus jedem Wort tropft, wenn es um mich geht, Jan Wilke, der mich am liebsten überall aus Gruppen vertreiben würde, wie es klingt, ein Thomas M. Weiß aus Arnstadt, der Lügen über mich verbreitet (ich habe diesen alten Mann noch nie gesehen, keine Ahnung, wer das sein soll), Christoph Brückner, Karl-Heinz Piepenbreier (echt), Christoph Bornheimer, Tom Anschütz, Rochus Schmitz, Burkhard Terhart, Johannes Richter, Dreissigs Verwandte, Oliver Lisy, Johannes Geßner, Erwin Althaus, Wigbert Traxler, Dietmar Korthals, Martin Schmitz, der Menschen anschreibt, um mir zu schaden, dann ein Christoph Keller, Michael Sänger, Joachim Mayer – vermutlich erwische ich gar nicht alle, Brigitte Wintzen, Thomas Schmidt, Benjamin Frensel – oho, nennt mir, wen ich vergessen habe, ich komme schon nicht mehr hinterher, unglaublich viele gegen eine Frau, das gab es so noch absolut nie. Ich schätze, es sind insgesamt 40 Männer, die sich da zusammengerotten haben. Erwische ich einen dieser heulenden Hyänen beim Schwanz (wie passend), beißt mich der nächste von hinten. Wenn das kein feiger Pöbel ist, was dann? Es sind Teilweise Hunderte von Hass-Kommentaren, die Benjamin Frensel provoziert hat, ohne dass ich mich wehren konnte, ein unglaubliches Gehechel, alle einhellig zu einer Meinung gegen mich zu erhetzen. Ich mache nie zum Thema, wenn ich Leute wie ihn blockiere oder aus Gruppen rauschmeiße. Das ist mir ganz irrelevant. Aber es wird eben nach Gründen gesucht, über mich reden zu können, da ich das Spannendste und Mutigste bin, was die seit Jahren erlebt haben? Martin Schmitz, schnell, alle anschreiben. Aufgehetzt wurden viele mehrfach von Tom Anschütz, der sich damit brüstet, meine Konzerte übernehmen zu wollen.

Homosexualität scheint in der Kirchenmusik so weit verbreitet wie im Ballett – wie in den Orgelgruppen auch geschrieben. Es scheint mir allerdings aggressive Homosexualität, nach dem Motto: Wer sich gegen Männer wehrt, muss “homophob” sein. Vielleicht suchen in diesen Kirchenmusikgruppen die vielen homosexuellen Laien einen Partner dort? Vielleicht einen gut aussehenden schwulen Kantor? Weil bekannt ist, dass es in der Kirchenmusik und bei Pfarrern so viele Homosexuelle gibt? Vielleicht sind viele homo- oder bisexuellen Kantoren auch verheiratet und haben Kinder und suchen in diesen Orgel-Gruppen eine heimliche Affäre mit einem Mann? Jedenfalls ist auffällig, wieviele Laien sich in diesen Gruppen herumtummeln, wo ich mich frage: Was machen die da? Die sind doch bestimmt nicht an Orgel, Musik oder Gott interessiert. Hat es sexuelle Gründe? Warum ist ein mir völlig fremder Thomas Weiss so aggressiv gegen mich, und andere? Was ist das Motiv? Homosexuellen Männern zu gefallen? Oder diesen aufzufallen? Sich bemerkbar zu machen? Ein Lager zu bilden?

Hater gehen sukzessive vor:

1. zuerst griffen sie mich wegen Posts von Rochus Schmitz in einem Forum an

2. dann verlagerten sie es auf andere Foren und nach facebook

3. dann griffen sie Youtube und Wikipedia an

4. dann meine Konzerte

Es ist nicht nur mein Blog, sondern meine gesamte Persönlichkeit, die diese Männern stört: Dieser Hass wäre und ist auch ohne meinen Blog entstanden. Dass ich präsent bin, als Frau, meine Erfolge darstelle, dass ich extrem vielseitig bin, dass ich ganz deutlich meine Meinung sage, dass ich Teile der Kirchenmusikszene aufzeige, wie sie wirklich ist, dort, wo diese Männer präsent sind, nämlich hintenrum, gemein und voller Boshaftigkeit und Neid. Ich betone, dass es auch sehr schöne Teile der Kirchenmusik gibt und sehr nette Menschen dort, und dass es ganz viele liebe Laien und Nebenamtliche gibt und auch sehr nette Homosexuelle, die nichts gegen Frauen haben.

Neu und ergänzt:

https://www.ann-helena.de/orgelinfo/rieger-orgel-st-johannis-ansbach/

Neu:

Neu: Stockmann Orgel in Albersloh, NRW:

6 Antworten auf “20. Februar 2022”

  1. Eines stimmt nicht. Herr MT MAT Markus Theisig hat wohl überhaupt keine kirchenmusikalische Qualifikation, nicht einmal das C-Examen. Es ist schon merkwürdig, wie er überhaupt eine Stelle bekommen konnte.

    • Fan von M.Theisig

      Vielleicht, weil es einfach kann? Man kann es auch können, ohne einen offiziellen Abschluss gemacht zu haben. Es ist eine Entscheidung der jeweiligen Gemeinde, wen sie als musikalische Begleitung an der Orgel sitzen haben möchten. Und vergessen Sie bitte nicht den Eignungsnachweis (die D-Prüfung), mit oder ohne den viele ehrenamtliche Organisten seit Jahrzehnten ihren sonntäglichen Dienst versehen weil sonst niemand da ist und auch sonst niemand was Besseres zahlen kann und viele kostenlos spielen

      • AnwaltsLiebling

        Hat Herr Theisig denn überhaupt die D-Prüfung? Es bleibt merkwürdig, wie so jemand eine Stelle bekommen kann. #AnwaltsLiebling

  2. Zu den Fingersätzen:
    Warum nicht einfach einen Professor anrufen? Ein gut gefülltes Adressbuch ist hier hilfreich.
    Behauptet, kompetent grüßend, Oliver

  3. Warum ist es wichtig, bei einem Menschen zu erwähnen, dass er homosexuell ist?
    Nachdenklich….

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.