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Orgelvermittlerin

7. August 2022: Genie wird nicht durch Geschlecht oder Rasse begrenzt. (Olive Schreiner)

Frauenrechtlerin aus Südafrika. Ich mag es, wenn Sachen kompliziert sind und hartnäckig. Ich interessiere mich besonders für Dinge, die unmöglich erscheinen. 

Musik kann Gegensätzliches gleichzeitig ausdrücken, sowohl mit Text als auch ohne. (AHS)

In gewisser Weise schafft sehr gute Lyrik dies auch: Mit Bildern. Heinrich Schütz ist es gelungen, poetische, enge, intensive Verbindung zwischen Text und Musik zu komponieren, und Bach hat es noch getoppt, durch unsichtbare, inhaltliche, sprachliche Phänomene in nichttextierter Musik: Verschiedene Facetten einer Sache, eines Gefühls gleichzeitig auszudrücken. Schütz “So fahr ich hin zu Jesu Christ” liebe ich besonders. 

Es ist immer noch sehr warm. Meine Beine und Arme sind braungebrannt. Daheim habe ich in der Quarantäne erst mal in Sommerfarben meine Nägel angemalt.  

Corona 

Ich bin seit heute corona-positiv, das erste Mal in meinem Leben. Damit sind alle aus Staufen, inklusive mir und Wolfgang, positiv. Mir geht es aber wieder gut. Trotzdem muss ich in die Quarantäne. Gut, dass ich erst mal keine Termine habe und auch schon beim Friseur war (stufig geschnitten). Heute habe ich von einem Wildfremden in der Stadt gesagt bekommen, ich hätte wunderschöne Haut. Hm. Ich mag gern diese Tuchmasken. Manchmal probiere ich die auch in der Öffentlichkeit aus, zB wenn ich auf eine Pizza warte 😊 

Theologie

Was ich seltsam finde: Dass Theologen einen sogenannten Gottesbeweis suchen. Es ist tatsächlich ein Teil der “Dogmatik”, Gottesbeweise zu sammeln: Der ontologische Gottesbeweis, dann Kants “Kritik” (das ist, als würde eine Ameise einen Elefanten kritisieren), und andere, die “gegenwärtig” urteilen. Das alles erinnert mich an den Turmbau zu Babel, bei dem Gott über Menschen lacht, die einen Turm in den Himmel bauen wollten. Da kommen kleine Menschen und wollen Gott beweisen und nennen dies Dogmatik und Theologie. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man darüber lachen. Es sollte eher Kirchologie statt Theologie heißen. Gott ist nie das Problem, sondern die Kirche. Jedenfalls ist das, was Bonhoeffer in “Kirche für andere“ schrieb, von Kirche heute so weit entfernt wie Pluto vom Mond. 

Dabei ist die Bibel so klar und gut verständlich und beantwortet unsere Fragen: Die Thora, die Propheten, die Psalmen und Lehrbücher und besonders die Evangelien.

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