Aber du hast alles nach Maß, Zahl und Gewicht geordnet. Wer kann der Macht deines Armes widerstehen? (Weish. Salomonis 11, 21)
Oben: West-Orgel.
Glaube, der die Erde liebt – und dies auch im musischen Bereich. Ich bin einfach so hineingewachsen in das musikalische Leben. Bachvermittlung. Musikpädagogik. Literatur, Lyrik, Songs. Aus meinen veröffentlichten Gedichten:
Töne teilen sich wie das Meer. Jage und schwinge hindurch mit den Händen, mit dem Streitwagen der Kunst. Tasten biegen und fliegen, springe ab, stehe! Von wem soll ich singen?
Es ist interessant zu beobachten, wie eine Orgel gewartet wird: Spieltischbeleuchtung, Heuler, wenn Tasten hängen, Register unsauber sind usw.
Ich habe nun fast 100 Orgeln fertig auf Orgel-Information. Und doch ist es nur ein winziger Bruchteil von meinen Orgeln. Es sind bestimmt schon 1000. Wie soll ich nur fertig werden?
Neu: Trost Orgel Altenburg
Neu: Mühleisen Hamburg
Alle, die den Blog lesen und nicht helfen, obwohl sie es könnten, sei es durch Screenshots der Lästereien der Hater, durch Hinweise an mich usw., oder die sich an Streit anderer ergötzen usw., sind für mich Mittäter. Diejenigen, die solche Leute decken, sind genauso schlimm. „Angst vor denen“ ist für mich keine Begründung.
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Liszt – Präludium und Fuge B-A-C-H on the name B-A-C-H Beckerath Orgel Hamm, Ann-Helena Schlüter AHS
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Frauenmorde sind politische Morde, Frauenhass ist eine Waffe. (EMMA)
Foto oben: Schulze Orgel.
Bin etwas erkältet. Stimme tief. Kopf weht. Bisschen Temperatur. Trinke Erdbeer-Sahne-Tee. Und das paar Tage nach meiner Grippeimpfung (für Barmer-Punkte). Hoffe, morgen wieder fit. Am Freitag Konzert will ich komplett fit sein. Leider mache ich selbst angeschlagen nicht viel langsamer. Mein Motor brennt heiß. Aber ich spüre immer, dass mich Gott beschützt. Ein Beispiel: Einmal hatte ich mein ganzes Portemonai vergessen im Zug nach Österreich. Ich wurde auf dem Weg nicht kontrolliert. Nicht mal an der Grenze. Und als ich Hunger hatte, hat mir jemand Brötchen und Kaffee spendiert. Und auf dem Rückweg drückte die Schaffnerin ein Auge zu. So ist Gott. Ein Beschützer. ❤️ Mein Stipendiats-Clavichord von der Deutschen Clavichord Societät DCS wurde heute nach einem Jahr abgeholt. Ein Jahr schon rum! Heiko Hansjosten, der mir das Instrument als ehemaliger Vize vermittelte, von der DCS, und eine Studentin (Korrektur: Ehefrau) holten es bei mir ab. Es ist ein schönes Burkhard Zander, ein Nachbau von Leipzig Nr. 10. C/E – c3 mit kurzer gebrochener Bassoktave, kurze Oktave plus Fis und Gis, Temperatur modifiziert mitteltönig, 2-fach Bindung, D und A bundfrei, ein tolles Instrument, nur der Tastenumfang war zu klein für mich, siehe:
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Aber ich bekomme ja bald mein eigenes großes von Sander. Zwei Manuale und Pedal. Das Specken mit Eibeklaviatur ist wunderbar. Rötlich hell. Farblich eine Wucht. Uiii, Vorfreude. Heute bekam ich wieder ein künstlerisches Stipendium. Ich freue mich. Ich lese gerade viel über Albert Schweitzer. Sehr interessant. In einem der Bücher schreibt Hermann Busch bereits 2009 vom dramatischen Rückgang von Kirche und Kirchenmusik, was schon damals von vielen verdrängt worden sei. Heute ist es eher noch schlimmer und wird noch immer verdrängt. Ich halte die Verkommenheit vieler Kirchenmusiker für den Grund: Neidisch, frauenfeindlich. Es geht nicht um „heilige oder unheilige Orgel“, sondern um heilige oder unheilige Menschen. Und damit ist nicht gemeint, dass „heilig“ konservativ, streng, spießig und männerbevorzugend ist. Sondern barmherzig, freundlich und gläubig. Eine Orgel kann nicht heilig oder wahr oder unwahr sein. Nur Menschen können das. Da lag Schweitzer falsch. Es ist nicht die Konnotation der Orgel oder der Orgelliteratur. Es ist die Atmosphäre der Härte, Kälte, Gleichgültigkeit und des Unglaubens, die nicht einladend ist, egal, welche Orgel. Die Vision eines „heiligen Instruments“ lenkt ab von der Vision Jesu: Die der heiligen Menschen. Denn Orgeln können nicht in den Himmel oder in die Hölle kommen. Menschen schon. Auch wenn das viele Kirchenmusiker nicht glauben. Nun, Schweitzer war Mystiker und Philosoph, vielleicht kein Christ im biblischen Sinne, eher „christlicher Humanist“. Er hatte seine eigene Lehre, seine eigene universelle Ethik, mit der er viel Gutes tat.
Es ist leichter, „heilige Orgeln“ als „Ideal“ herzustellen und zu wollen als heilige Menschen. Aber was nützt die heiligste Orgel, wenn ein unheiliger Mensch dran sitzt?
Schweitzer war kein Virtuose, aber ich mag seine Aufnahmen.
Neu: Orgel-Information: (ich lerne selbst immer viel dabei)
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Es war schön in Salzburg. Eine Stadt voller Rosen und Herbstfarben, aber auch voll Betrunkener vor dem Bahnhof. Es ist schön, die Berge zu sehen. Im Mozarteum braucht man Covid-Chipkarten, um Toiletten zu benutzen. Ohne Cov-Pass kommt man hier nicht weit. Salzburg erinnert mich wie immer äußerlich an meine Stadt. Nur etwas süßer hier und da.
Ich war auch in St. Andrä und fand eine Orgel ohne Bank vor. Eine Stehorgel? Ich bin abends mit dem ICE wieder zurück. Hört ihr auch gern Krimis auf iTunes/Apple?
Interpretationsforschung finde ich dann schwierig, wenn nur Aufnahmen, keine Live-Interpretationen analysiert werden können. Schöner als analysieren ist jedoch stets, selbst zu interpretieren.
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Heute fahre ich wieder nach Salzburg. Interpretationsanalyse. Mozarteum. Ich denke, ich habe nun 60-70 Prozent der Bach-Arbeit. Ich hoffe! Das Paket zusammen zu schnüren ist nicht ohne. Die Puzzle-Teile. Ich freue mich auch auf Innsbruck. Hotel Krone. Musikpädagogik und Promotion sind spannend. Aber selbst spielen – da kommt erst mal Lichtjahre nichts danach. Es geht dabei auch um Sinnlichkeit. Das Leben ist viel zu kurz, um nicht sinnlich zu sein. Daher müssen Beruf und Berufung und Alltag sinnlich und musikalisch sein. Im Vergleich dazu wirkt alles anderes trocken.
Ich bin entsetzt, dass der schwedische Musiker Einár von Konkurrenten erschossen wurde. Da ist das, was ich erlebe, nichts dagegen.
Neu: Stabkirche Goll Orgel:
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Das ist kein Heuler, da hat ein Holzwurm auf einen Nagel gebissen. (Spruch aus Rinteln)
Oben: Rinteln.
Heute habe ich etwas ausgeruht und habe meine Aufgaben erledigt. Und es kamen meine schönen warmen leguano Kosmos an. Ich werde ja von leguano gesponsert und liebe diese Schuhe, auch an der Orgel. Und schöne Post von der GVL.
Apropos Holzwurm: Die Gretchen-Frage ist: Soll ich oder muss ich Mich-Attackiernde beim Namen nennen oder nicht? Hier bin ich noch am Ringen. Schreibt mir hierzu eure Meinung.
Heute bekam ich erneut einen Hinweis darauf, wer der „Dorforganist“ ist, man schrieb mir hierzu via email und sandte mir Auszüge seiner Lästereien. Ich prüfe das noch.
Und:
„Ich möchte Sie vor Johannes Sommer aus Bayreuth warnen. Ein 60-jähriger Kirchenmusikstudent. Dabei ist Johannes Sommer ein eher schlechter Organist, wie man auf seinem Youtubekanal sehen und vor allem hören kann – ein ewiger Kirchenmusikstudent ohne Fortschritt. Dennoch brüstet er sich, ein Konzertorganist zu sein und Sie, werte Frau Schlüter, von Ihrem Thron stürzen zu wollen…“
Das war ein Ausschnitt. Ich erinnere mich dunkel: Johannes Sommer war mal ein Fan von mir, hat auch Kompositionen via E-Mail 2018 bei mir bestellt und bezahlt, bis ich den Kontakt abbrach, weil er mich genervt hat, und ihn auf fb blockierte. Das hat er wohl nicht verkraftet. Fans, die Hater werden oder sind, sind die schlimmsten Typen: So eine Mischung aus Bewunderung und Ablehnung, Stalking und Fanen (Wort erfunden) und Haten. Seltsam, dass irgendwelche unwichtigen No-Name-60-jährige, die ich nie gesehen und denen ich nichts getan oder die ich total vergessen habe, darauf eingeschossen sind, zu versuchen, mir zu schaden, die sich rund um die Uhr mit mir zu beschäftigen scheinen. Sie sind sauer, dass ich deren Anfeindungen direkt und offen erwidere. Das sind viele Männer von Frauen nicht gewöhnt. Deshalb schieben sie ihre kleine Kanone ins Depot zurück, um die großen Raketenwerfer in Stellung zu bringen und abzufeuern. Da ist ein Club von lästernden +- 60-Jährigen (Hater-Fans): Rochus Schmitz, Karl-Bernhardin Kropf, Barry Jordan, Matthias Dreißig, Johannes Sommer, um nur einige zu nennen, und dann deren „Nachwuchs“ im Lästern. Mit ihren Angriffen lenken sie davon ab, dass sie sich mit ihrem Lebenswerk nur im alltäglichen Mittelmaß befinden, wie ich finde. Das ist das, was sie „eint“. Ob sie sich gegenseitig überhaupt leiden können? Ich bezweifle es. Ich wurde auch vor Michael Siewert gewarnt. Das Hauptmotiv, das ich erkennen kann, ist, dass ich als Frau sehr viele Fans, Videos, Follower, Unterstützer, Abschlüsse, CDs, Noten, Bücher und Video-Aufrufe habe, von denen sie nur träumen können. Und dass ich mir nichts gefallen lasse. Sie gehen in ihren Attacken sehr hintenrum und feige vor. Man kann ja gern jemand kritisieren. Auch mich. Aber was die machen, ist längst etwas ganz anderes. Keiner von denen hat je offen, ehrlich und vernünftig mit mir geredet, wenn sie denn Kritik haben. Im Gegenteil. Rochus Schmitz war so feige, dass er am Telefon allen Ernstes durch seine Sekretärin behaupten ließ, „er würde mich nicht kennen“, als ich eine Klärung am Telefon verlangte. Um mich Minuten später wieder mit Emails zu bombardieren. Dazu schrieb er später, er würde mich natürlich sehr wohl kennen, aber er wollte sich mein “Gewinsel” nicht anhören wollen, dass er meine persönlichen emails gegen meinen Willen zitiert. Ich bin erstaunt über solch unreifes Verhalten von +-60-Jährigen. Eigentlich traurig. Das Einzige, wodurch diese bekannt werden, ist ihr Brass (Zorn) auf mich. Ich sage nicht, dass ich keine Fehler habe. Aber warum sind diese so sehr an mir interessiert? „Verliert ein Mann gegen einen Mann, ist es nicht schlimm. Verliert ein Mann gegen eine Frau, ist es sehr schlimm.“ Johannes Sommer, Freund von Lucas Kluck, der mich warnte, hat auch Videos, aber schlechte, sehr unterdurchschnittlich, Mittelmaß max, da spielen viele Kinder besser, und schlecht besucht, mit fast keinen Abonnenten. Man muss so ein Niveau immer vergleichen mit Pianistinnen bei Jugend musiziert. Ich hätte mich nie um ihn gekümmert. Das Mittelmaß kann doch so langweilig und schlecht spielen wie es will und weiter total irrelevant bleiben. Es ist mir egal. Aber warum ist ein Johannes Sommer so aktiv gegen mich? Und was mich auch wundert: Fällt denn Johannes Sommers Mitlästerer überhaupt nicht auf, wie mittelmäßig er spielt und wie schlecht seine Videos sind, während er über mich lästert und sich beschwert? Wie unglaubwürdig ist denn dieser Club. Um sachliche Kritik geht es also gar nicht. Oder haben sie deswegen einen Fake-Namen, um ihre jämmerlichen oder nicht vorhandenen Eigenleistungen zu verschleiern und zu verbergen? Während sie Frauen kritisieren? Der Club kommt mir vor wie ein Pulk alter oder lahmer Autos, die einen Rennwagen kritisieren, während sie selbst aus ihrem Auspuff hässlichen Qualm ausstoßen. Und dann noch eine Frau! Oho! Ein weiblicher Rennwagen! Ich habe hierbei ein Bild aus einem Walt Disney-Film vor Augen. Cars? Yep.
Sie halten sich für „gutmütige Erzieher“? Die hintenrum lästern und Gerüchte verbreiten? Vor allem haben sie keinen Respekt vor mir, keine korrekte reale Einschätzung. Anbei ein Video von dem, der meint, über mich stänkern zu müssen – schleppend, suchend, unvirtuos, als würde er es vom Blatt lesen:
https://youtu.be/eF1-OPzAH-s
Der Titel passt zu seinem Verhalten, finde ich. Er freut sich darauf, „dass ich zerbreche“? Wie krank sind solche Leute. Wie kann denn jemand mit solchen Videos und so schlechter Leistung überhaupt jemand anderen kritisieren? Er muss ja blind über sein eigenes dürftiges Können sein. Und alle seine Mitlästerer auch, oder wissen die das und sagen nichts? Denken sie wirklich, sie sind die Größten? Wenn man nicht mal weiß, wie man YouTube buchstabiert? Und apropos Aufnahme-Qualität. No words left.
Dass Fußballfan-Niveau (wo Männer Profispieler auf dem Bildschirm kritisieren und selbst keinen Ball treffen) in der Orgel-Szene existiert, wusste ich nicht. Und dass Hunderte Männer tatenlos zusehen, wie solche Männer über eine Frau herziehen, ist erschreckend. Das ist noch trauriger. Kirchenmusik 2021.
Heute hatte ich die Probe mit dem wunderschönen Händel F-Dur Konzert op. 13 mit Collegium Musicum Rothenburg Orchester an der schönen großen Sandtner Truhenorgel 1978 op. 69 (2 M) in der Heilig Geist (1280) in Rothenburg/Tauber. Und Mozart Church Sonatas. Oben spielte ich auch die große Steinmeyer 1864 Nr. 46, romantische, oben an der Decke, Registerzüge wie Zigarren. Schöne Akustik. Der Taufstein von 1625, Kruzifixus 1430, Grabmal 1317.
Rothenburg ist eine wunderschöne Stadt. Wir aßen danach sehr gut in Rhodos am Spitalhof, kann ich nur empfehlen. Lachs. Ich kam aus Sachsen-Anhalt, und die Autobahnen waren vollgestopft. Stau.
Die Fragenbögen meiner Studie sind nun alle fertig. Nächste Woche geht es in die nächsten Seminare. Ich bin begeistert von manchen Dozenten, sie sind wirklich nett und lustig. Unterrichten ist eine Gabe. Es hört sich seltsam an, aber Demut spielt eine große Rolle dabei.
Gefühle sind eine seltsame Sache. Wenn ich Kinder beobachte, deren Gefühle von einer Sekunde auf die nächste wechseln, so bin ich genauso, kann ich von einer Empörungswelle plötzlich in Lachen ausbrechen und von der besten Laune plötzlich sehr still und nachdenklich werden.
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Bin voller Vorfreude : Booklet! Was hältst du von diesem Cover meiner neuen Bach-CD? Was anderes nehmen oder gut? Kunstwerk von mir, schön, eyecatching, aber ich bin noch nicht ganz zufrieden. Zu irdisch? Oder himmlisch genug? Schreibt mir eure Kommentare.
Wird frau von der Polizei und der Staatsanwaltschaft vor Hass im Netz beschützt? Anbei mein Erfahrungsbericht für andere (Frauen).
Ich wurde gefragt über meine Erfahrungen, gegen Männer-Attacken und Hass gegen Frauen im Netz vorzugehen.
Die Abteilung der Polizei Würzburg, bei der ich war, hat, wie ich finde, leider versagt. Wahrscheinlich muss frau zu einer anderen Abteilung gehen und dazu lernen, wer sich kümmert und wer nicht. Denn die Abteilung, wo ich war unter Jessica Hober, hat viel zu lange gebraucht und dann über 8 Monate lang einen unübersichtlichen Berg zusammengestellt, den keiner mehr durchblickt hat, anstatt die einzelnen Anzeigen sofort zur Staatsanwalt durchzugeben. Ich war sicher auch nicht immer eine Hilfe, aber ich war auch unerfahren und emotional. Jessica Hober wirkte auf mich überfordert und inkompetent. Sie hat kaum im Netz recherchiert und viel zu langsam reagiert. Immer „kam etwas dazwischen“. Internet scheint für die Polizei ein Buch mit sieben Siegeln oder unwichtig zu sein. In diesem Polizeipräsidium Würzburg haben die meisten Mitarbeiter nicht studiert, glaube ich. Ich meine damit einen Uniabschluss. Man merkt das sofort, wie sie ein Protokoll aufsetzen, die Langsamkeit, die vielen Rechtschreibfehler, die Kommafehler, das langsame Denken und Tippen. Realschule? Polizeischule? Es wirkt sehr unakademisch dort, finde ich. Ich musste buchstabieren und mit Stift ausbessern. Ein „Arbeiterklima“ im für mich unbehaglichen Sinne. Ich fühlte mich nicht verstanden. Von Blog, Orgeln, künstlerischer Website, künstlerischem Beruf – nie was gehört. Ich kam mir vor wie ein Alien. Es scheint, dass die Polizei vor allem an Raub, Mord und körperlicher Gewalt interessiert ist. Sie sagten mir wortwörtlich, dass sie vor allem dann aktiv werden, wenn „jemand etwas mit einer Eisenstange auf den Kopf bekommt“. Das ist eine sehr rohe Einstellung. Ich hatte das Gefühl, ich hatte es eher mit recht harten und frustrierten Gesellen zu tun. Mit „Strassenkämpfern“. Sich zu beschweren macht keinen Sinn, denn die Polizei scheint wie ein langsamer, grober Koloss, der sich kaum bewegt und fern von allem Künstlerischen ist. Und die Gleichgültigkeit der Polizei über Hass im Netz hat mich entsetzt, und dann nur Dienst nach Vorschrift. Zudem wurde ich den Eindruck nicht los, dass ich nicht ernst genommen wurde. Ich habe daraus gelernt, dass ich selbst viel strategischer vorgehen muss und geduldig sein. Diese Polizei hilft nicht, sie wirkt langsam, gleichgültig, eher skeptisch oder belustigt und damit frauenfeindlich, finde ich. Als ob frau nicht emotional sein darf. Als ob frau wie Mann sein muss, um ernst genommen zu werden. Man landet mit den Unterlagen in einem riesigen Stapel, es wird nicht oder nur schleppend ermittelt, bleibt in der Schwebe. Man muss dauernd nachfragen. Was ich aber nicht möchte. Die Polizei reagiert nur, wenn frau sozusagen selbst alles macht. Alles selbst perfekt zu recherchieren und machen bedeutet, dass man selbst viel besser als die Polizei sein muß und die Arbeit für sie tun. Sie rieten mir nur, solche Freaks in der Kirchenmusik einfach zu ignorieren. Zudem wurde ich nicht informiert, wie es ausgegangen ist. Diese Gleichgültigkeit und Frauenfeindlichkeit spricht Bände. Ich bekam nicht mal ein Schreiben, die männlichen Hetzer schon. Bis heute weiß ich nicht, wie Dinge ausgegangen sind. Wie im Mittelalter werden Frauen weniger ernst genommen. Ich frage mich, wieviele weibliche Anzeigen im Vergleich zu männlichen erfolgreich ausgehen. Es wird vermutlich eine riesige Kluft sein. Wenn Frauen sich schon aufraffen und sich trauen, spottenden Pöbel anzuzeigen, wird es weggewischt.
Und die Staatsanwaltschaft? Das müssten ja nun Studierte sein. Entweder sie sind überlastet oder desinteressiert. Wahrscheinlich beides. Staatsanwalt Hannig sandte die Akten erst mal quer durch die Lande, anstatt sich zu kümmern. Keiner wollte ermitteln, es ging vor und zurück, anstatt genau hinzusehen und sich damit zu beschäftigen. Damit wird das Haten im Netz nicht konsequent unterbunden. Jedoch möchte ich nicht aufgeben, ein solches Verhalten anzuprangern und ans Licht zu bringen. Es wird zwar oft gesagt: Mach selber nichts. Wehre dich nicht! Aber ich frage mich, ob Nichtwehren wirklich hilft? In diesem Blog möchte ich meine persönliche Meinung zu diesen Dingen kundtun. Dafür ist mein Blog ja da. Er spiegelt wider und ersetzt ein Stück weit die fehlende Gerechtigkeit. Auf der anderen Seite ist es wichtig, auch über den Dingen zu stehen.
Schulze Orgel Heringen
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Prostitution ist bezahlte Vergewaltigung. Jeder „Freier“ ist ein Täter. (AHS)
Menschen hören Musik. Auch wenn nicht immer gezielt, zielbezogen, bewusst, konzentriert. Manchmal nebenbei, indifferent, im Hintergrund, im Vorübergehen. Manche hören nur Musik, die einem bestimmten Muster entsprechen, einem bestimmten Schema. Manche mögen keine klassische Musik und schalten bei Ansätzen davon gleich aus. Für manche ist alles, was nicht Pop/Rock Musik etc. ist, Klassik. Hördauer und Hörgewohnheiten spielen hierbei eine Rolle.
Größte erhaltene Knauf-Orgel Bleicherode:
Thüringen, Harz: Größte spielbare Knauf Orgel (2 M, weiße Tasten, feste und freie Kombinationen). Gold und Silber der Orgel schweben über einem.
Herrliches Instrument! Friedrich Knauf (Großtabarz) baute 1838 die erste Orgel dort. Sein Bruder und dessen Sohn Robert (Bleicherode) bauten eine neue Orgel (31.08.1898 fertiggestellt) dort, mit damals neuartiger pneumatischer Traktur (Referenzobjekt).
Wunderbare Knauf Orgel auf der mittigen West-Empore, barock-klassizistisch nachempfunden, technisches Meisterwerk. Bis Juni 1909 musste der Wind noch ertreten werden (Kalkantenruf, Klingel und Registerzug, bis heute aktiv). Ohne Muskelkraft erstarb die Orgel heulend. Doch 1909 wurde durch einen Motor (Strom) der notwendige Winddruck hergestellt und die Muskelkraft ersetzt.
Röhrenpneumatik, Kegelladen, 1579 klingende Pfeifen, 24 stumme Pfeifen zur Dekoration im Prospekt. Friedrichs Bruder Gottlieb heiratete nach Bleicherode, sein Sohn Robert übernahm 1873 seine dortige Werkstatt. Die Orgel wurde 2013 nach einer „Barockisierung“ 1955 wieder in den Originalzustand zurückgerettet und rekonstruiert. Ich bin froh über diese Instrumentenrückführung.
Die Kirche mit ihren geschmückten Deckentonnen, spätgotisches Kruzifix, Epitaph (Gedenkplatte), Turm mit mächtigem Turmuhrwerk, Kanzel, Kuzio-Fenster, schwebendem Kreuz und Wetzel-Taufstein ist wunderschön, hell, angenehm leer und groß. Ich mag das Hauptgeläut, die Große Glocke. Auch die Gebetsglocke in Blütenkelchform. Es gibt sogar eine Zuckerhutglocke im Turm in der Spitze. Die Deckenmalerei (1599) wirkt wie eine Renaissancetapete. Wunderschön ist der runde, helle Spieltisch der Orgel.
Damit muss man bei historischen Orgeln einfach klar kommen. Der Klang ist wie dunkle Bitterschokolade, jedoch auch wuchtig, warm. Der Bruder Gottlieb hat eine eigene Firma gegründet (bis 1939 weitergeführt) und versorgte die ganze Gegend mit Orgeln.
Am Wochenende habe ich die Vergleichsstichproben für meine Promotion gemacht, an den Schulen, mit Konzert. Und den Nachhaltigkeits-Fragebogen entworfen. Endrunde! Morgen Methodentreffen. Und nächste Woche treffen Schweiz und Österreich aufeinander (kein Fußball). Luzern und Salzburg. Dass ich in beiden Nachbarländern tätig bin, ist schön.
Ah, die Filmmusik zu James Bond auf iTunes mag ich. Manchmal bin ich gern etwas … kitschig. Wenn ich da an meine Hausschuhe denke.
Ich liebe Kirchen als Kunstwerke, Steinkolosse, Paraden von romanischen Kirchen, Gotik auf römischen Ruinen, Dome und Zeitgeschichte, Chorgestühle und Akustik. Doch ist die Scheinheiligkeit in den Kirchen leider ein Problem. Für mich ist die Kirche ein Musiksaal für Konzerte – und das ist in der säkularen Saal-Welt viel klarer und echter und ehrlicher definiert. Da redet man offen Business. In den Kirchen aber geht es auch um Business, aber keiner will es zugeben. Dabei geht es in den Kirchen mehr um Macht, Geld, Konkurrenz und Neid als irgendwo anders. Und das war schon immer so. Jesus hat besonders die Pharisäer verurteilt. Die Ultra-Kirchis (Wort erfunden). Davon gibt es auch genug in Freikirchen. Es gibt ausländische, sehr religiös wirkende Stipendiaten beim CVJM Würzburg. Einer dieser hat eine Freundin zuhause in Afrika, mit der er ein kleines Kind hat (bewusst unverheiratet). Während er die junge Frau zurücklässt, arm und unversorgt mit dem Kind, wird er hier vom CVJM allein durch Europa kutschiert, versorgt und gefeiert. Dass er sie nicht geheiratet hat, aber Geld für alles andere hat, macht den finanziellen Stand der Frau in Afrika sicher nicht leichter. Ratet mal, was Jesus zu Kirchenmitarbeitern und Kirchenmusikern heute zu sagen hat. Ganz zu schweigen von Rom, der katholischen Kirche und ihren massiven Missbrauchssünden in sämtlichen Richtungen. Die Orgel aber leidet darunter. Denn es würde mehr Orgel-Fans geben, wenn nicht die Kirche dazwischen stehen würde, ein Ort, den viele (junge) Menschen zurecht nicht (mehr) betreten wollen. Das schönste Kunstwerk wird zum Hindernis aufgrund der Bosheit, Unmoral und Blindheit.
Dazu kommt, dass viele Kirchenmusiker ihre Orgel bewachen wie Platzhirsche. Andere wiederum sind eher Sozialarbeiter als Künstler. Üben und Literaturspiel ist fremd. Ich erinnere mich, wie Karl-Bernhardin Kropf mich kritisierte, dass ich eine Konzertanfrage stellte und ein Video sandte. „Das macht man doch nicht“. (Ob man sein Geläster „macht“, lassen wir mal lieber dahingestellt.) Solche Leute können sich offenbar nicht vorstellen und nicht verstehen, wie das ist, von Konzerten und Kunst zu leben. Das haben sie selbst noch nie getan und ausprobiert, nur von Kunst zu leben, wie ich. Keinen Schimmer davon, wie es ist, selbständig zu sein, aber verurteilen, wohl aus Neid. Sie sind meiner Meinung nach weiter weg von einem Leben der freien Kunst und einer Künstlerin wie … (selbst einsetzen). Ist es nicht ohnehin peinlich für solche Kirchenmusiker, zusammen mit mittelmäßigen Kollegen und Studenten und Laien als eine Art Pöbel über Frauen herzuziehen im Niveau eines Johannes Richter? Barry Jordan zweifelt, Andreas Friedrich wäre eine reale Person. Ich finde so etwas wirklich krank. Gerade die, die noch nie geschafft haben, von Kunst zu leben, füttern Laien und ihre mittelmäßigen Kollegen mit Lästern, Gerüchten und Lügen, die sich dann „verstanden fühlen“.
Bedenklich finde ich, dass und auf welche Art Stephan Mathé aus Pinneberg von mir verlangt, dass ich ein bestimmtes normales deutsches Wort nicht oder scheinbar nur unter ganz bestimmten Umständen (welche, nannte er nicht) verwenden zu hätte. So weiß ich noch nicht, ob ich dieses deutsche Wort, um was es hier geht, jetzt erläuternd nennen kann. Es geht jedenfalls um Geld, Macht, Kontrolle und meiner Meinung nach um dominant-männliche Einschüchterungsversuche. Das Verhalten erscheint mir manipulativ und mit zwei Gesichtern. Kein Wunder, bei dem Klientel dieser Szene, wie ich finde, das zieht sich wohl gegenseitig an. Ich mag Janusköpfe nicht. Attackierende Männer wollen gern die Reaktionen von Frauen entsprechend kontrollieren. Frei nach dem Motto: Männer dürfen Frauen ungestraft zusetzen. Frauen sollen und dürfen nicht reagieren?
Und wenn man mich fragt: Was ist Üben für dich? Das Wort Üben ist falsch. Es ist: Geschenk. Vorrecht, Ehre, Arbeit und in gewisser Weise Medizin und Therapie. Und das ist in Ordnung und sehr gut.
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Die Wahrheit ist nicht illegal. Wahrheit ist wichtiger als Political Correctness. (AHS)
Foto oben: Laggenbeck, Klaßmeier Orgel, mit Erich Stoffers
Heute schrieb mir eine liebe Freundin:
AHS. S = Es = Dis enharmonisch = AHDis (nach E aufzulösen) = H7-Akkord. Ich bin ein H7-Akkord!
Nun kann ich mich selbst vertonen wie BACH. Und die Auflösung ist flexibel. Mein Fugenthema. Es ist spannend, das eigene Leben live literarisch zu dokumentieren. Das ist ein ganz neues Genre, finde ich.
Sehr empfehlen kann ich die alten Filme Zwielicht und David Gale. Und besonders gut: ZwölfGeschworene. Sehr gute Schauspieler. Ich finde, man lernt hier bei allen dreien viel über Justizverfahren.
Meine wunderschöne Trost-Orgel war im September im Orgelkalender – ich hab das gar nicht mitbekommen, da er noch auf August stand. Das Foto wirkt so ganz anders, als die Orgel wirklich aussieht.
Heute besuchten mich der nette Organist João Segurado (bei Hans-Ola studiert) und Assistentin bei mir daheim und machten Interview und Fotos für das Orgel-Buch. Ich hab gern Besuch. Sie sind extra aus Richtung Berlin angereist. Es kommt 2022 raus. Es wurden 21 OrganistInnen interviewt. João Segurado lobte mich, wie kreativ, entspannt und leicht ich zu fotografieren sei. Ich habe da Talent und Erfahrung. Mir liegt das. Mir fallen viele Ideen und Posen ein. Ich brauche kein Entertainment. Andere sind da viel steifer. Fotografiertwerden kann sehr anstrengend sein. Ich helfe mir und dem Fotografen, indem ich mithelfe und mir vorstelle, was gut aussehen kann. Wichtig ist immer das Licht.
Das Interview war besonders schön. Ich rede unglaublich gern und spontan und völlig frei. Sie hat sehr gut zugehört, gelächelt und gute Fragen gestellt. Geht es euch auch so, wenn ihr interviewt werdet, dass ihr etwas traurig werdet und denkt: Ach, ich hätte noch so viele Sachen machen können in meinem Leben – dass da noch so viel ungenutztes Potential ist – zum Beispiel meine Bilder. Alle stehen und staunen über meine Bilder, wenn sie in die Wohnung kommen, die voller Bilder, Instrumente und Bücher ist. Ob ich nicht doch hätte malen sollen? Kunst studieren? Journalistin werden? Warum bin ich so unsicher? Schöpfe ich alles aus? Wann weiß ich, dass mein Weg richtig ist? Verpasse ich etwas? Der Tag ist zu kurz. Stückwerk und Unvollkommenheit, traurige Realitäten in dieser Welt. Und wenn man viele Gaben und Möglichkeiten hat, sind die Identität und die Wegfindung nicht so leicht zu greifen. Ich hoffe, Gott ist der Kompass.
Heute erinnere ich an Nawal El Saadawi, die sich für arabische Frauen einsetzt, unterdrückt von Männern.
Wen ich besonders schlimm finde, ist Erdogan. Ein Diktator in meinen Augen. Wie kann unsere Welt so etwas erlauben, jemanden, der Frauenrechte – also Menschenrechte – nicht achtet?
Frau muss als Frau erwachen, um die Männer-Ideologie unserer Erde zu erkennen. Es ist wie eine zweite Bekehrung. Viele Frauen schlafen noch.
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„Wenn ich mir Ihren Kalender so anschaue, dann scheint es mir fast, als wenn Sie an mehreren Orten gleichzeitig sein können – eine Gabe, die ich auch sehr gerne hätte… (am 1. Januar scheinen Sie ja sogar an vier Orten gleichzeitig zu sein… Wow!) – an dem Tag kann ich Sie also nicht mehr einladen. …