Reubke Orgel Görsbach

in St. Mauritius, Thüringen

Orgelbauer:

Emil und Adolf Reubke

Baujahr:

1878

Datum des Erstbesuchs:

29. September 2021

Disposition und Spielhilfen

Reubke Orgel in St. Mauritius Kirche Görsbach, Südharz, Nordthüringen, Goldene Aue. Mechanische Kegellade.

Größte erhaltene Reubke Orgel, mit Original-Bestand, 2018 von Orgelbau Hüfken aus Halberstadt.
Schwergängige Kegelladen-Orgel, beinahe so schwergängig wie in Waltershausen (Schleiflade Trost-Orgel). Auf dem SW kann oben mit dem Löffeltritt (Schnappfalle) schwellen.

Manual I C-f‘‘‘

 

01​ Bourdon​ 16‘

02​ Principal  8‘

03​ Viola die Gamba  8’

04​ Hohlflöte  8’

05​ Octave  4’

06​ Floete Dolce  4’

07​ Quarte 2f.

08​ Cornett 3f.

09​ Mixtur 4f.

10​ Trompete  8’

Manual II Schwellwerk C-f‘‘‘

 

11​ Geigenprincipal  8’

12​ Gedackt​ 16’

13​ Flöte  8’

14​ Violino  8’

15​ Voix Celeste  8’

16​ Salicional  4’

17​ Floete Amabile  4’

18​ Oboe  8’

Pedal C-d‘

 

19​ Violon​ 16‘

20​ Subbaß​ 16‘

21​ Octavbaß  8‘

22​ Gedacktbaß  8‘

23​ Posaune 16‘

Koppeln

Manualkoppel

Pedalkoppel

Gebaut 1878: Adolf Reubke

Restaurierung 2018-2019: Orgelbau Reinhard Hüfken

Die Kirche ist schummrig, rot-dunkel, schwarze Bänke, rotes Gewölbe.

Klang und Akustik

Süffig, warm, dunkel. Schöne Zungen. Sehr trockene und samtige Akustik. Man kann hier schön singen und Romantik und Barock spielen. Der Schweller macht leiser, wenn man nach oben geht. Schöne Flute, Harmonika-Klänge, sehr schwergängig mit MK.

Persönliche Note

Sie wirkt vom Prospekt her wie eine Ladegast Orgel, spielt sich jedoch anders.

Die Orgelbau-Dynastie Reubke aus dem Harz aus Hausneindorf, wo ich war, ist sehr genial. Emils Bruder Julius Reubke kommt von hier.

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