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26. Februar 2022

Dankt ihm und lobt ihn mit Singen und Klingen. (Sirach 39,20)

Heute erinnere ich an Daniela Andrier, deutsch-französische Parfümeurin, die Piniennadeln liebt. Wieder eine Frau mit zwei Nationalitäten.

Empfehlen kann ich den Film „Der Kontrakt des Zeichners“ von Peter Greenaway (ArtHaus). Ein Maler Neville kommt nicht gut weg, unfassbare Kostüme und Dialoge. Ironisch-romantisch-Krimi. Super gespielt ist der alte Film „Untreu“ und „Berlin Ecke Volksbühne. Ein Film von Britta Wauer.“ Ich mag Dokus und große Geschichte. Gänsehaut. Wie Gott Geschichte schreibt, das ist ungewöhnlich und spannend. Der alte Film “Flight” gefällt mir auch: Der Alkoholiker wird erst dann ehrlich, wenn er erkennt, dass eine Frau viel mutiger war als er und zu den AA ging und er sie nun fälschlich offiziell des Trinkens beschuldigen soll, um sich selbst zu retten. Das schaffte er nicht. Gut für ihn.

Heute erinnere ich an die wunderschöne, zerbrechliche Kasia Lenhardt, die sich aufgrund massiven Mobbings umbrachte. Ich kenne auch im realen Leben ein Mädchen, das sich aufgrund von Mobbing umbrachte im Umfeld von Kirchenmusik, auch wenn das bis heute vertuscht wurde. Frauen können mit Hass ganz offenbar viel schlechter umgehen als Männer, denen fällt es leichter, das zu ignorieren, da sie oft arroganter sind. Emotionale oder unsichere Frauen sind tief getroffen von Hass, und ich weiß aus meinem eigenen Leben, dass es für mich auch heftig ist, mit Attacken gut umzugehen, zum Beispiel mit Rufmord. Man braucht da viel Weisheit. Aber im Grunde gibt Markus Theisig beispielsweise selbst den entscheidenden Hinweis: Er wundert sich, dass ich mich als “Lichtgestalt” überhaupt mit ihm abgebe. Da hat er Recht. Hier liegt der Schlüssel. Es ist zwar leichter gesagt als getan, mit Hass gut umzugehen, denn es gibt ja genug dumme Menschen, die jede Hassrede glauben –  was ich nicht kontrollieren kann oder will. Aber Gott ist immer treu gewesen. Wenn ich ihm hier nicht vertrauen kann, wann dann? Ich bemerke, dass es mich tatsächlich nicht mehr so stört, was andere reden. Früher war ich geschockt. Jetzt denke ich mir: Ah, schon wieder. Und registriere es bloß. Schöne Frauen haben sowieso Creepy-Verfolger.

Ich wurde gefragt, was ich zur politischen Lage denke. Meine Meinung ist: Ich wusste schon immer, dass Putin gefährlich ist. Aber alle haben immer nur über Trump gelästert, dabei war der wesentlich Gefährlichere und Massenmörder direkt als Nachbar nebenan. Ich habe schon oft gehofft, dass Putin besser stirbt. Aber Gott hat mich hier nicht erhört, leider, ich weiß nicht, warum. Ich bezweifle, dass bei einem Krieg Deutschland überhaupt präpariert ist. Wir haben nicht mal mehr eine Bundeswehr, und unsere Männer sind feiger und weicher als jedes Kaninchen, wenn es überhaupt noch Männer sind. Wie sollen die gegen Russen eine Chance haben? Viele deutschen “Männer” scheinen bei Gefahr schnell davon zu hoppeln; die wenigen Männlichen, die noch da sind, haben vermutlich keine Chance gegen russische Kämpfer. Corona Covid Delta Omikron hat seinen Rest dazu beigetragen, dass kein Zusammenhalt mehr da ist und dass man sich oft mehr vor angegriffener Gesundheit, Husten und Geschmacksverlust fürchtet als vor richtig krassen Gefahren, die verdrängt wurden, finde ich, da ist man nicht vorbereitet. Deutschland ist leider in vieler Hinsicht ein verweichlichtes, schwaches Land geworden ohne Männer und voller German Angst, das Frauen und Kinder nicht schützen kann im Fall eines Krieges, das weiß Putin sicher auch, oder gar Frauen in den Krieg senden würde, was mich nicht wundern würde. Viele deutschen “Männer” versuchen, ihr eigenes Kulturgut und Potential im Land schon lange vorher zu zerstören, Kirchen, Orgeln, Theater, Betriebe, Kunst, Künstlerinnen, mich, andere, alles, was andere Länder feiern würden. Dass man leichter Baerbock kritisiert als Putin, ist typisch. Es geht dennoch in der Geschichte ein, dass eine Frau sich gegen Putin konkret und undiplomatisch wehrt, was zig Männer vor ihr nicht geschafft haben und diplomatisch zu Kreuze gekrochen sind, was auch nichts gebracht hat. Irgendwann kann selbst der Deutsche nicht mehr weggucken, würde es aber gern. Ich hoffe dennoch, dass es noch keinen Krieg gibt. Denn gibt es “jetzt schon” einen, wird es der vermutlich letzte dieser Erde sein (Atombomben), bevor es dann endlich vorbei ist. Gibt es Krieg, werden uns kein Bio und kein Vegan und kein Queer und keine Börse und kein Political Correctness und kein Atheismus mehr helfen. Und wer dann noch von Viren und Masken redet, während das Blut tropft, den möchte ich sehen.

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Eine Antwort auf “26. Februar 2022”

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