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22. Februar 2022

Wenn man nachdenkt, radikalisiert man sich ja auch. (Helke Sander)

22.2.22

Deutsche Schauspielerin. Professorin. Ich erinnere heute auch an Shonda Rhimes, Fernsehproduzentin aus den USA.

Bemerkenswert am Göttert und Isenberg Orgelführer von 1998 ist, dass durchgehend nur von Männern die Rede ist, welche auf S. 131 in folgendem Ausspruch gipfelt: „Auch Orgeln wollen den Mann, der zu ihnen passt.“ Was für ein Zeugnis! Ein hervorragendes Zitat. Am liebsten würde ich es ab jetzt täglich oben in meinem Blog zitieren. (Martin Schmitz, bitte diese Männer anschreiben.) Gab es 1998 gar keine Organistinnen in Deutschland? Kein Wunder, dass es so überraschend heute für Männer ist, dass es heute Frauen gibt. Mit solchen Büchern wurde es den Frauen in der Orgelwelt schwer gemacht, da es sich in die Köpfe eingebrannt hat, es müsse “der Organist”, also ein Mann an der Orgel sein. Ob dies der Grund ist, warum Frauen attackiert werden, die an der Orgel Karriere machen wollen, gar noch als Künstlerin?

Heute hörte ich von der wundervollen Frau Maria Beulah Woodworth-Etter, 1844 geboren, aus den USA (Wilder Westen), beispiellose Christin, die Schreckliches erlebt hat und dann dennoch (oder gerade weil) zu einem enormen und gesalbten Dienst kam.

Was mich wundert: Warum bringen Nachrichten noch immer Nichtigkeiten wie Fußball, Lottozahlen und Männersport? Um Männer zum Nachrichtenschauen zu bewegen? Das sagt ja einiges aus. Wo sind die entscheidenden Nachrichten, Warnungen und Wichtigkeiten, die durch Fußball und Lotto abgewürgt werden? Wo sind Themen, die für Frauen wichtig sind?

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