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15. Juni 2021

Um die Orgel sind meine Kränze des Klangs und Haars geschlungen. (AHS)

Ich verfolge nur die Fußballspiele Schweden und Deutschland, zumindest frage ich nach den Ergebnissen hier.

Meine Lieblingscreme ist zur Zeit Dr. Grandel.

Anbei die wunderschöne Steinmeyer Hey Orgel in Hüttenheim Franken: Zwei Werke aus dem WTK I: Das Wohltemperierte Klavier. 

Die Johanneskirche in Hüttenheim ist eine wunderschöne Kirchburg, gepflegt, inmitten Fachwerkhäuser und Felder in der Sonne, trockene schöne Akustik; ich bekam einen wunderschönen Blumenstrauß nach dem Konzert. Ich bin immer enttäuscht, wenn es nach einem Konzert keine Blumen gibt.

Späth Orgel Maikammer Pfalz, elektropneumatische Taschenlade

Mein Weg mit der Orgel (4): 

Nachdem ich merkte, dass Wiebusch mich schnitt und ich die Hochschulleitung in meiner Not um Hilfe bat, musste ich bis Oktober warten, um zu erfahren, was los ist. Es ist nicht so leicht, gegen ein System anzugehen. (Zudem fiel ich so dermaßen aus der Norm, was für manche ein Problem ist: Sicher gab es in der ganzen Hochschule niemand, der so viel studiert hatte wie ich – und zudem dennoch immer noch aussah “wie 17”, laut Manfred Gerhardt.) Obwohl ich bemüht war, mich so gut es ging an die Norm anzupassen, nervte mich die Norm auch. Was hat Kunst mit zu viel Norm zu tun? Warum muss ich beispielsweise Angst haben, mein Alter zu nennen, aufgrund von Diskriminierung? Warum wurde ich trotz meines Könnens von Menschen unterdrückt, die bei weitem nicht so viel geleistet haben wie ich? Ich hatte in meiner Hochstufung nicht nur wahnsinnig schnell zu lernen (in einem Haifischbecken), nicht nur zwei Instrumente professionell zu konzertieren, ich habe in der Zeit weiter promoviert und einen Roman, ein Auftragswerk (Frei wie die Vögel) in drei Monaten geschrieben und veröffentlicht. Wenn Wiebusch und Viegelahn mangelnden Respekt sich gegenüber beklagten, so sollten sie, wie ich finde, doch die Ersten sein, Respekt zu zeigen. Stefan Viegelahn ist auf YouTube kaum vertreten. Da ist es leicht, zu kritisieren. Es war mir persönlich klar, dass ich Wiebusch zu unbequem geworden war und er meiner Meinung nach Gründe suchte. Zudem wollte ich dringend weg von ihm, aber meine Hochstufung nicht verlieren. Es gab aber im Haus keinen anderen Professor. Ich schlug vor, meine Prüfung noch weiter vorzuziehen und selbst Professoren zu suchen, die mich unterstützten. So beschlossen wir es. Ich muss hier betonen, dass die Kanzlerin Kathrin Schwalb trotz allem nett war – und wirklich Rettung in der Not war die Frauenbeauftragte Sabine Rosenberger. So erlebte ich endlich, dass Frauen anderen Frauen in einem Männer-Haifischbecken nichts Böses wollen. Aber was ich vor allem deutlich spürte: Gott würde mir helfen. Ich wusste es, als ich das Zimmer der Kanzlerin verließ. Es ist ein enormes Gefühl, wie in Psalm 23, inmitten von Feinden gefüttert zu werden von Gott. Zu leiden und dennoch wie auf Wolken zu schweben, weil der Größte aller Künstler alles under control hat? Ich berichte morgen weiter. ps: Kennt ihr die Tier-Videos auf YouTube, in denen Tiermütter ihre Babys verteidigen? Wie süß das ist? So kam ich mir vor mit Gott. Er zog mit seiner großen Schnauze die Decke über mich und bellte jeden an, der mir böse zunahe kam. Oder wie sagte Einstein zu schön: Gott ist raffiniert.

Eure Orgeline

Von Daniel Kunert, die schöne Seite: Meine heiß umneidete Vita:

Orgel-Information AHS

2 Antworten auf “15. Juni 2021”

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