Die Apple Watch kann ich nicht empfehlen. Für eine Tracking Uhr ist die Laderei ein Schmarrn. Ich kann nicht mein Leben nach der Uhr und ihren Aufladezeiten richten #Tamagotchi. Die Fitbit ist schick, aber die Daten werden pausenlos nach Google gesendet! Man wird ständig getrackt! Diese Uhr geht nur mit Internet. Das muss ja echt nicht sein.
Daher habe ich jetzt folgende Uhr: Amazfit (Zepp) 4. Sie kostet ungefähr gleich. Ich habe sie geschenkt bekommen. Der Akku hält super lang und die Daten haben nix mit Google zu tun. Sie klappt prima ohne Internet und Handy. Ich meine, ich bin ja eigentlich eine uhrlose Frau. Mein Handgelenk ist total empfindlich. Diese Uhr ist (so leicht sie ist) Gewicht.
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Ich hoffe sehr, ich gewöhne mich also dran, weil ich sie auch nachts tragen will, da ich mal ausprobieren möchte, wie es um meinen Schlaf (den ich für top halte) wirklich bestellt ist. Die Uhr strahlt nicht oder kaum und ist viel privater als die Fitbit und viel funktionaler als die Apple Watch. Ich meine, ich bin noch in der Uhr-Prüfphase.
Wehr Orgel
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Sehr empfehlen kann ich die Esplanade in Berlin / Bad Saarow. Ich habe hier Freunde und konnte mich spontan einen Tag etwas ausspannen mit Sauna am Scharmützelsee. In Bad Saarow habe ich vor langer Zeit mal gespielt.
7. Mai 2023: Herzensruhe. Die Engel des Herrn. (AHS)
Foto: Greifswald
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Heute erinnere ich an Esther von Kirchbach, Dichterin, Mutter und Frauenrechtlerin. Ihr Mann war Dresdner Domprediger. Sie war 1945 die einzige Frau im Kirchenbeirat des Landes.
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6. Mai 2023: Wähle ein gesundes Unterstützungssystem. (AHS)
Sünde ist die rebellische Kraft der Ungerechtigkeit. (AHS)
Heute erinnere ich an Lea Grundig, Malerin, 1906. Und an Wilhelmine Kähler, Frauenrechtlerin.
Foto: Leipzig
Video: Maikammer:
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Ich habe mich nach dem Üben und BreakingBad mit dem Thema „Opfer-Täter“ auseinander gesetzt. Würde ich je von mir selbst sagen, ich sei ein Opfer? Nein. Ich rede so grundsätzlich nicht. Wer will schon ein Opfer sein? Ich möchte mein Leben verantwortungsvoll und stark selbst in die Hand nehmen. Bei den Hatern aber ist es so, dass sie sich gern als Opfer sehen, sich selbst als Opfer bezeichnen und gern „Opfer“ sind und das auch immer betonen. Barry Jordan nennt sich „Opfer“ und „treuer Diener“. Und ähnlich reden über sich die meisten Hater. Das ist deren Weltanschauung. Deswegen sind sie auch sauer auf mich, diese Männer, weil ich ihre Weltanschauung und ihr Selbstbild in Frage stelle.
Sie halten sich selbst für gut und unschuldig (Gutmenschen, männlich, weiß und mehr oder weniger alt) und sehen sich, während sie pöbeln, boykottieren, lästern, verleumden und hassen, weiter gleichzeitig (parallel sozusagen) als „Opfer“. Was ziemlich schizophrene Züge hat, finde ich. Ich meine, sie tun nicht nur so, als seien sie Opfer, sondern denken wirklich, dass sie das sind, dass sie es tatsächlich sind. Sie sind voll Selbstmitleid und Rache und stellen alles auf den Kopf. Je mehr sie mobben, desto mehr sind sie das Opfer. Dann haben sie eine Art Rechtfertigung, auch vor sich selbst. Nach dem Motto: Ein Opfer darf sich alles erlauben. Wie der Stalker das Opfer ist, weil die Frau ihn abgelehnt hat. Wie der schlagende Ehemann Opfer ist, weil die böse Ehefrau nicht tut, was er sagt.
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Ihre Meinung über sich selbst ist verzerrt. Sie halten sich selbst für gut, geschädigt und in der Opferrolle. Aber das Opfer ihrer Taten darf sich nicht für gut halten. Das Opfer ist Täterin und böse. Das Opfer ihrer Taten kann nichts, ist hässlich, trägt blöde Kleider etc. Egal, was sie kann. Sie kann nichts. Was auch immer sie tut und kann, ist entweder Fake, Hochstapelei oder schlecht oder muß verhindert werden. Das ist die Johannes Sommer-Taktik.
Und wird von den Opfern und Kirchenmusikern geliked und gefeiert. Da treffen sich alle Opfer in der schwarz-weiß-einseitigen Welt der Opfer = Hater-Fans der Kirchenmusik. Hier geht es aber nicht um Musik, Gott und Kirche.
Was ist das Gegenteil von Opfer? Nun, man würde sagen, Täter. Aber in meinem Fall (da ich kein Opfer sein möchte), sage ich: Macherin. Künstlerin. Powered by God. Im Fall der Hater sage ich Täter. Denn ein Opfer attackiert nicht im Mob eine einzelne Person. So was machen Täter.
Ein Opfer provoziert und belästigt nicht und sucht andauernd Streit und Kontakt, schon gar nicht, wenn ich den Kontakt nicht möchte. Ein Opfer hetzt, spottet und stalkt nicht und ist aufdringlich und gefährlich. Für mich sind das Fremde, denen man nicht trauen kann und die zuerst attackiert haben, obwohl ich die meisten noch nie gesprochen oder gesehen habe.
Das Hauptmerkmal der Opfer-Hater aber ist: Sie sind überhaupt nicht an Frieden interessiert, an einer Lösung oder einem realen Gespräch mit mir. Ganz im Gegenteil. Dafür sind sie viel zu feige. Sie lieben Krieg und „anonymes“ Pöbeln und üble Nachrede und Spott im Mob im Internet. Die Ooooooopfer.
Lebendiger Wind
Ich schöpfe Wind auf Rügen 😊
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Unbewachte Stärke ist gefährlicher als Schwäche. Kann “doppelte Schwäche“ werden.
Heute war ich in der Oper LaCenerentola (Aschenputtel) von Rossini in Stralsund im Theater. Es war sehr schön. Wir hatten vom Orchester aus Freikarten für die Generalprobe. Am Samstag dirigiere ich Beethoven, Haydn und Rossini. Heute waren zudem neben Chorleitung auch viele Stunden Kinderchor mit verschiedenen Altersgruppen auf dem Programm, es hat viel Spaß gemacht. Ich finde, Kinder lieben einen (so wie Tiere) genauso wie man ist. Da entspanne ich mich, ich finde Kinder alle so süß.
Heute erinnere ich an die Tänzerin Valeria Kratina-Köhler, und an Marta Fraenkel, Ärztin, 1896.
Es war schön im Kloster Lichtenthal.
Mit Elvis Presley in Spanien
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Maximilian Nicolaus, der mich fast täglich belästigt und nervt, hat mir die Namen und Emails der Leute weitergeleitet, die wie er meine Konzerte boykottieren, laut ihm u.a. Rochus Schmitz, Johannes Sommer, Markus Theising, Tom Anschütz und Barry Jordan, der (laut Nicolaus krebskrank) offenbar noch gut im Saft steht, was Haß und Boykott angeht:
Wir haben eine Taktik, wie wir ihr Konzerte unter den Füßen wegreißen, damit sie eine Bruchlandung erlebt.
So viel zum katholischen Domkantor aus Magdeburg, der selbst krank noch Haß, Flüche und Gift verspritzt. Er stalkt meine Termine und schreibt mich dann an, wohin er kommen oder was er zerstören will, „ob ich ihn überzeuge“. Diese Arroganz kennt keine Grenzen.
Er beurteilt auch mein Spiel, „ja es würde ja frisch und lebendig klingen“, um mich dann wieder als Hochstaplerin zu beschimpfen, weil er sich nicht vorstellen kann, dass eine Frau so viel erreicht hat. Wenn eine Vorbildfunktion so agiert, kann man sich vorstellen, wie das Fußvolk agiert.
Ich komme mir wie Martin Luther vor, der die Kirchenmusik positiv verändern möchte, da sie wirklich eine Reform braucht. Meine Zielgruppe sind die Menschen in 100 Jahren, denn die Menschen heute, da ist Hopfen und Malz verloren.
In dieser Taktik also schreibt Rochus Schmitz anschließend hinterhältige Emails an die Veranstalter und fragt nach Karten. Manipulativ nutzt er seinen Anwaltstitel, um Leute einzuschüchtern, Zwietracht zu säen und zu beeinflussen.
Sein Kontrollzwang erscheint mir bemerkenswert hoch. Anschließend behauptet er dann zusammen mit Johannes Sommer, die Konzerte seien Fake. Und dann rühmen sie sich noch ihrer Bosheit. Durch ihre Falschheit zeigen sie ihr wahres Gesicht.
Sie zerstören systematisch den wenigen deutschen Konzertorganistinnen mit Freude ihre Lebensgrundlage und spotten und treten noch hinterher.
Sie betrüben und schockieren damit auch Außenstehende, die deswegen aus der Kirche ausgetreten sind. Traurig, armselig und hintenrum. So viel Hass hat es zuvor noch nie gegeben, als es nur Männer in der Orgelszene gab. Sie schaden damit ihrer eigenen Branche und ihrem Land. Aber ihnen geht es wie gesagt gar nicht um Musik.
Ich bin gespannt, wie hoch die Schadensersatzforderungen insgesamt werden, die diese Männer zahlen werden. Natürlich werden sie spotten und denken, es wird mir nicht gelingen. Aber diese Spötter aus der Johannes Sommer Hetzer-Gruppe lügen und spotten auch bei vielen anderen Dingen. Denkt man an Jan Wilke.
Das zeigt mir auch, wie peinlich, dummdreist und selbstzerstörerisch ihr Verhalten ist, denn um mir zu schaden, schaden sie sich selbst.
Heute erinnere ich an Erna Lincke, Malerin aus der Dresdner Kunstszene. Und an Ida von Lüttichau, Künstlerin mit Büsten aus Gips. Ihr Mann war Intendant.
Und an Charlotte Meentzen, Unternehmerin, eine der ersten Kräuter-Kosmetik-Unternehmen. Dort arbeitete auch ihr Mann. Sie starb leider dann kurz nach der Geburt ihres Sohnes. Wie schrecklich!
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Wieder 2 Prüfungen geschafft. Jetzt fehlen nur noch 6 Prüfungen bis Juli und dann habe ich es fertig geschafft, in Rekordzeit, in etwas mehr als einem Jahr in knapp 3 Semestern. ❤️ Es ist und war trotz allem eine schöne Zeit. Manches war richtig gut und ich bin in meinem Können und meiner Erfahrung gewachsen und sehr gut vorangekommen. Es war nicht immer leicht, manchmal anstrengend und abstrus. Aber ich vergesse schnell das Schlechte im Leben und freue und erhole mich schnell wieder und hoffe, ich bekomme bis August mein Zeugnis Kirchenmusik Diplom (B).
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3. Mai 2023: Liebe brachte uns den Segen. (Christina Rossetti)
Sei einzig, nicht artig. ❤️ Heute bin ich in der Greifswalder Innenstadt, wo man nicht Radl fahren darf (was ich nicht wusste), direkt zwei Wächtern in die Arme geradelt. Eine Oma kam gleich dazu und berichtete voller Elan, dass manche gar mit Elektro-Rollern durch die Innenstadt jagen würden. Ich überlegte kurz, ob ich diese Ablenkung nutzen und schnell davon radeln sollte 🐣 Glücklicherweise ließen sie mich laufen. Neben meinem Radl.
Morgen Vortrag Aufführungspraxis.
Bachs Lebenslinie:
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2. Mai 2023: Wichtig ist, dass man das Orgel-Knigge beherrscht. (AHS)
Foto: Merseburg Orgel
Heute erinnere ich an Ragna Nyblom.
Trost Orgel
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Die Klimaanlage im ICE schmerzt manchmal meinen Augen. In Hamburg habe ich den Anschluss verpasst, obwohl ich auf dem richtigen Gleis war. Aber das Gleis war riesig und der Ostsee-ICE klein und fuhr ganz vorne. Das war Pech. Daher hing ich in Stralsund eine Weile fest. Ein Bundeswehrsoldat lud mich hier zum Döner ein.
Yesterday
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1. Mai 2023: Von Misserfolg hängt deine Identität nicht ab. (AHS)
Foto: Salzburger Festspiele
Ich kann es kaum fassen, dass es schon Mai ist. Ein Jahr ist rund. Ist alles viel, komme kaum noch hinterher. Reubke hat mich eingesaugt.
Reeeeds, Leute
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Heute erinnere ich an die Schwedin Eleonora Lindström, an Louise Otto-Peters, 1819, Mutter der Frauenbewegung. Sie gründete die erste Frauenzeitung: „Dem Reich der Freiheit werbe ich Bürgerinnen“. Sie lebte in Dresden. Sie half, Frauen zum Schutz vor Männern zu bilden. Ungebildete Frauen waren / sind für Männer viel leichter zu dominieren.
Beethoven on Street
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Ich freue mich auf die Paulskirche und liebe solche symbolischen und geschichtsträchtigen Feiern und Gedenkstätten. Es ist mir eine Ehre, dort Bach und die Deutschlandhymne zu spielen. ❤️
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30. April 2023: Gott lenkt, die Künstlerin denkt, der Laie Johannes Sommer henkt. (AHS)
Tja. Die Zeiten ändern sich nicht.
Heute Reubke an Rieger. Der federnde, schwingende Anschlag. Das ist echt am Besten. Wusstet ihr, dass eine Orgel, die quietscht und klappert, besonders im Pedal, über Jahre entsprechend gespielt wurde?
Es gibt in der deutschen Orgelwelt 5 sehr verschiedene Gruppen. Ich beginne mit der größten, gehe von der Größe zuerst hin zur kleinsten Gruppe.
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1. Die sog. Orgelliebhaber, Orgelfreunde oder Orgel-Nerds, auch Laien, Semis usw. genannt. Das ist die mit Abstand größte Gruppe, hauptsächlich aus Männern bestehend. Sie haben nicht viel mit Musik am Hut und nicht Musik studiert und sind oft mehr an der Orgel bzw. deren Ausstattung und Technik als an Musik interessiert. Es geht eher um Lust auf die Orgel als Maschine. Je größer und lauter, desto besser. Bedeutet: Eine oft a-musische, wenn nicht gar unmusikalische Haltung und Gesinnung. Sie erkennen daher oft nicht den Unterschied zwischen sich und studierten Musikern – weil sie Gottesdienste spielen und damit lokale Helden ihrer Kirchen sind.
Musik ist meist nicht ihre Liebe, ihr Ziel und ihre Leidenschaft. In dieser Gruppe sind zum Großteil keine Musikliebhaber. Keine, die im Publikum sitzen oder sich mit Orgelmusik oder mit Musik auskennen oder diese lieben. Es sind Orgelnerds. An einer lauten Orgel kann auch der unmusikalischste Grobian tönen und „klingen“. Er muss ja nur ziehen und drücken. Manche aus Gruppe 1 betiteln sich sogar als „Konzertorganisten“, obwohl inkompetent.
2. Die Kirchenmusiker. Viele haben ihr Augenmerk nicht auf die Orgel gelenkt, sondern auf alles mögliche andere, Chor, Büroarbeit, Planen, Geldsammeln, Bürokratie usw. Ihre Ausbildung ist gut, aber querfeldein, es ist kein konzentriert künstlerisches Studium des professionellen Orgelspiels, sondern so weitläufig, dass Orgelspiel eins von zig andren Fächern ist. Dass man da überhaupt zum Üben kommt, das braucht enorm viel Disziplin und Talent. Viele Kirchenmusiker üben in ihrem Beruf kein neues (großes) Repertoire mehr, wenn sie überhaupt noch üben. Viele kommen gar nicht dazu, bzw. es hat ihnen sowieso nie Spaß gemacht, zu üben. Das technische und generelle Können allgemein an Tasten ist oft nicht vergleichbar mit Altersgruppe II Klavier bei Jugend musiziert, also mit 12jährigen Pianistinnen. Auch in dieser Gruppe sind die meisten Männer. Motto der Gruppe: „Und jetzt spielt die Orgel“.
3. Die Orgelbauer. Eine sehr künstlerische Gruppe, die nicht hoch genug zu loben ist. Ich wünsche mir hier mehr Frauen. ❤️
4. Die sogenannten Orgelsachverständigen, einige davon aus Gruppe 1, viele davon sind keine Musiker, was schlimme Konsequenzen hatte und hat: Kleine und große historische Orgeln wurden vernichtet, zerstört und viele Orgeln bis zur Unkenntlichkeit umgebaut. Es geht hierbei oft um Macht, Geld und Politik. Es fehlt in dieser Gruppe an Künstlerinnen und Musikern. Auch hier sind die meisten Männer.
5. Die mit Abstand kleinste Gruppe sind die Konzertorganisten, die kleinste Gruppe hier insgesamt die der Konzertorganistinnen. Viele aus Gruppe 1-4 registrieren gar nicht, dass es die Gruppe 5 überhaupt gibt (außer im Ausland) und sind irritiert und baff, wenn sie auf diese treffen. Bei anderen Instrumenten ist diese Gruppe ganz normal. Gruppe 5 sind die Menschen, die künstlerisch studiert haben, vllt sogar zusätzlich Kirchenmusik, und von Konzerten leben.
Für sie ist die Musik oben an, nicht die Orgel an sich, heißt, die Orgel wird nie als Maschine gesehen. Kleine, historische Orgeln werden von Herzen geliebt, weil Größe und Lautstärke nicht entscheidend sind. Im Gegenteil.
Das Repertoire, Können und das Territorium werden täglich erweitert. Ohne Üben, Konzert und Musik können sie nicht leben. Sie sind empfindlich, emotional, ehrgeizig, individuell, anders, geräuschempfindlich und leben in der Musik. Sie opfern viel dafür. Sie sind eine Rarität. Eine Seltenheit. Wie eine aussterbende Spezies, die man beschützen muss.
Sie spielen oft auch andere Instrumente, unterrichten und können auch andere Kunstformen. Sie sind an der Orgel wegenMusik und deren Kompositionen interessiert. Daran, wie man diese Werke gut spielen kann. Am know-how. Dazu kommt das Interesse zum Orgelbau.
Sie sind Künstler und suchen immer nach mehr. Acht Stunden üben am Tag sind für sie kein Problem. Sie lieben die Bühne, Reisen, Einsamkeit, Leistung und meiden Mobs.
Leicht zu sehen: Die Unterschiede sind riesig. Kein Wunder, dass es da clashen kann – bei den kaum zu vereinenden Interessenlagen. Kein anderes Instrument weist das so auf wie die Orgel: Hier trifft sich alles, vom Amusicus über respektlosem Charakterschwein bis zum Genie.
Beethoven
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Übrigens: Das klackende Geräusch von Dosen, die geöffnet werden, gehört meiner Meinung nach zu den hässlichsten Geräuschen.
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29. April 2023: Fordere die Sünde (nicht) heraus. (AHS)
Foto: Fehmarn
Entferne dich von herkömmlichen “Sicherheiten“. (P. Teilhard de Chardin)
Heute erinnere ich an Tony Sender. Politikerin 1888-1964. Sie setzte sich stets für Frauenrechte ein. Und an die schwedische Autorin Gunilla Bergström.
Sehr schöne Orgel:
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Zu Reubke-Ausgaben: die neuen (Schott etc.) sind sehr gut zum Üben (weil weit und groß), doch die alte Peters-Ausgabe (klein, kompakt, kleines Notenbild) ist sehr gut zum Konzertieren (wegen Blättern). Man braucht beide! Mit Schott kommt man mit Blättern im Konzert nicht weit. Man braucht also als Organistin auch sehr gute Augen, was ich habe.
Bachvermittlung
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