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Ann-Helena Schlüter

22. August 2022: Verschluckte Musik soll es bei dir nicht geben. (AHS)

Nicht durch Lob noch durch Drohung weiche ich von Gottes Wegen ab. (Der Löwe von Münster, Graf von Galen)

Heute erinnere ich an Vida Goldstein, australische Frauenrechtlerin von 1869.

Und an Lore Lichterfeld, 1961 das EG 627 „Lieber Herr Jesu Christ“.

Toll finde ich auch Mette Frederiksen, die Wikingerin aus Dänemark, ein Land mit starken Frauen.

Papst Franziskus schreibt, dass Menschen, die negativ über andere sprechen, ein geringes Selbstwertgefühl haben, die lieber runtermachen anstatt selbst aufzustehen. Wie gering muß das Selbstwertgefühl von meinen neidischen “Kollegen” und Menschen wie Karl-Bernhardin Kropf sein?

Antonia Brico soll die erste Dirigentin der Welt sein. Der Roman dazu ist leider … nunja.. nicht gut leider … schlecht. Es geht um „Sie ist eine hübsche Frau“ – „Sie sehen heute besonders gut aus“ usw. Man merkt, dass Maria Peters wenig Ahnung von klassischer Musik hat und um was es geht und wer Antonia 1926 eigentlich war. Es ist zwar nett und unterhaltsam geschrieben, aber seicht. Ich dürste nach Fakten über Antonia, ganz egal, wie sie aussah. Ich wünschte mir, Barbara Beuys  hätte den Roman geschrieben. Weiß jemand mehr?

Neu: Die Nacht ist vorgedrungen

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20. August 2022: As you’re growing, you must remember, that nothing lasts, except the grace of God, by which I stand, in Jesus. (Keith Green)

Ab und zu fahre ich Bummel. Am liebsten ICE. (AHS)

Heute erinnere ich an Kamissa Camara, malische Politikerin.

Und an Marianne Stoodt, 1965 EG 569 Kirchenlied „Du neigst dich herab“. Es sind 13 Frauen im ev. Gesangbuch Bayern, da Maria Luise Thurmair drei Lieder geschrieben hat. Das Gesangbuch in Pommern ist dünner als das in Bayern, viel weniger Lieder.

Empfehlen kann ich Organmaster Shoes „Mary Jane“.

Recht

Ich lese Kirsten Gillibrand: Off the Sidelines. Es geht darum, die Seitenlinie zu verlassen und in die sichtbare Frontlinie zu kommen. Sie ist eine der wenigen weiblichen Senatoren in den USA und steht für Frauen ein. „We can do it because we are Women“. So ist es. Es ist dennoch schwer für mich, mich mit ihr zu identifizieren. Ich lese gern Bücher von oder über weibliche Leiter, bin aber meist danach enttäuscht oder genervt. Vielleicht, weil die Wahrheit nicht nur frei macht, sondern einen erst total nervt?

Sie lebt in einer ganz anderen Welt als ich, aber absolut bewundernswert. Ihre Mutter war 1966 eine der drei Frauen, die Jura studierte! Echt, 1966! Nicht 1866! Leider ist es aber so, dass Frauen in der Justiz Dinge in Deutschland nicht gerechter gemacht oder verbessert haben, im Gegenteil, siehe alleine in Würzburg die Frauen in der Justiz Heusinger, Baumann und Thal. Oft sind Frauen schlimmer als Männer. Wie kommt das?

Webseiten

Ich wurde gefragt wegen Webseiten. Nicht empfehlen kann ich Benjamin Stauß. Neulich rief mich jemand verzweifelt an wegen ihm. Es ist nicht leicht, das perfekte Team zu finden, je nachdem, wie gut programmiert etwas sein soll. Mein Team ist gut. Ich bin perfektionistisch.

16. August 2022: Wer sie zu täuschen vermag, wird leicht ihr Herr. (Le Bon)

Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen vermag, wird leicht ihr Herr. Wer sie aufzuklären versucht, wird stets ihr Opfer. (Gustave Le Bon, 1841-1931)

Heute erinnere ich an Freya von Moltke, Widerstandskämpferin, 1911 geboren, die viel erleiden musste.

Und an Julie Hausmann, 1862 mit dem berühmten Kirchenlied EG 376: So nimm denn meine Hände. Alle diese bisher aufgezählten dichtenden Frauen sind in Pommern und Bayern im EG.

Foto: Jehmlich Orgel Wolgast

Ich habe viele CDs verkauft. Ich wurde von vielen gefragt, wie das so läuft mit Benefizkonzerten. Das ist sehr unterschiedlich. Ich kenne mich da auch nicht perfekt aus, da ich meist „normale“ Konzerte spiele, nur ca. 1x im Jahr Benefizkonzerte. Diesmal waren es Gottesdienst und anschließend Konzert. Die Veranstalter haben mir 400 € bezahlt, da ich von Musik lebe, Sonderpreis, da Benefiz. Das kann natürlich auch anders sein. Je nachdem wie gut es organisiert ist.

Ich habe meine alten Kalender vor Corona zufällig in die Finger bekommen. Es war tatsächlich ganz schön anstrengend und crazy, zwischen Hamburg und Würzburg zu pendeln, aber es war auch sauschön, spannend, sehr interessant, eine tolle Zeit. Ich habe gleichzeitig süddeutsche und norddeutsche Orgeln und Orgelmusik gelernt, Turbo in doppelter Parallel-Fülle.

Ich finde katholische Gottesdienste eigentlich schön. Die Lieder aber im Gotteslob sind zum Großteil Liturgie, dadurch ist die Anzahl der Kirchenlieder deutlich geringer als im evangelischen Gesangbuch, vielleicht maximal die Hälfte, wobei auch die „besten“ Lieder fehlen von Luther, Klepper, Gellert, Gerhardt…. Dadurch, dass der katholische Gottesdienst musikalisch gesehen eher auf Liturgie baut als auf Lieder, wirkt der Gottesdienst manchmal langatmig. Oder kann so wirken, sagen wir es so.

Durch das viele Singen bin ich wieder etwas heiser und der Husten ist zurückgekommen, daher habe ich gestern Spanien leider erst mal abgesagt, sonst bin ich nicht fit für den Rest. Außerdem möchte ich mich morgen wieder testen lassen. Ich war schon mal erkältet im Flugzeug und hatte eine Woche lang Ohrenschmerzen. Es ist doch recht weit weg.

Ich gebe zu, ich bin etwas chaotisch als Künstlerin, das muss ich ändern. Andere führen Buch und zählen ihre CDs usw. So ist war es oft bei mir nicht, ich weiß es meist so ungefähr, habe mein Wechselgeld in der Tüte, keine Kasse, und schmeiss da auch alles wieder rein, so sind auch schon CDs abhanden gekommen.

Neu: bei 40 Grad habe ich barfuß gespielt

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Neu: Liturgik

Liturgik

14. August 2022: Einzelne machen mit, weil alle mit machen. (Scheithauer)

Wenn eine Gruppe im Netz hetzt, dann sieht sie das Ernsthafte hinter ihrem Tun nicht. Einzelne machen mit, weil alle mit machen. (Herbert Scheithauer, Professor für Psychologie, 2013, FU Berlin)

Das stimmt. Siehe die Gruppen von Ansgar Kreutz, Benjamin Otto, Benjamin Frensel, Jürgen Strupat und die facebook-Mobbing-Profile, bei denen Maximilian Nicolaus Martin Schmitz aus Bernkastel Kues als Urheber im Visier hat, den ich überhaupt nicht kenne und der schon seit Jahren „besessen“ von mir zu sein scheint wie viele andere Männer. Schweigende oder mitmachende Mittäter. Viele labile, einsame, schwache, arbeitslose und kranke Menschen. 96 Prozent Männer. Zieht Kirche solche Männer an?

Kirchenlieder

Heute erinnere ich an Barbe-Nicole Cliquot, 1777 von Reims. Bereits 1777 Unternehmerin, wow, das ist schön. Sie ermutigt mich, kühn zu sein.

Und an Elisabeth Cruciger, 1524, mit dem wunderbaren EG-Kirchenlied 67: „Herr Christ, der einig Gotts Sohn“, sowie Eleonore von Reuß, Lied EG 63 „Das Jahr geht still zuende“

Foto: Schweinfurt, Sandtner

Mein erstes Klavierkonzert ist fertig komponiert ❤️ Das war bisher die meiste Arbeit!

Heute war ich mit meiner Mom Eis essen und bin meinen Beetle gefahren. Ich überlege, ihn zu verkaufen. Bei Interesse email an mich. Nur 130.000 km, hübsch, metallic blau und top in Schuss, auch wenn er nicht mehr der Jüngste ist 😊

Ich finde die Aussagen von Antoine de Rivarol interessant. Er hatte ein schweres Leben. Er nennt die Moral eng verknüpft mit Gewissen. Das ist wahr. Jedoch allerdings nennt er sie, die Moral, auch Religion. Es ist erstaunlich, was für Menschen alles Religion oder noch größer, heilig ist, sein kann. Moral. Gewissen. Verpflichtung. Für Justin ist gar Philosophie heilig. Er starb als Märtyrer, was große Anerkennung verdient.

Aber dass Philosophie heilig macht – da hat er etwas missverstanden.
Es werden in Philosophiebücher immer erstaunlich wenig Philosophinnen genannt.  Aber eine doch, Ute Guzzoni (1934), die sich mit Schweigen und Tod beschäftigte. Hervorragend.

Neu: Reger Toccata an Klais

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11. August 2022: Ein Zauber, oder besser, Segen liegt auf mir. (AHS)

Heute erinnere ich an Alice Munro, Schriftstellerin.

Wüsstest du nur um die Hälfte der außergewöhnlichen Dinge, die ich tue, du würdest dem Gedanken zuneigen, dass irgendein Zauber auf mir liegt. (Augusta Ada Lovelace, 1815-1852, Mathematikerin) Das könnte man über mich auch sagen. 😊

Konzert: Gräfenhain, Thielemann Orgel

Mir gefällt, wie begeistert Kleist um 1800 über das Maintal geschwärmt hat, Würzburg hat ihm gut gefallen. Die Künstler Kleiner, Leinecker, Hammer, Lessing, Frank, Pückler-Muskau, Geist, Prout und Kleist haben Würzburg gezeichnet.

Als Kind habe ich gern Bücher und Pferdebücher gelesen. Bei Verwandten und Freunden habe ich stets die Bücherschränke studiert, das mache ich heute noch, wenn ich irgendwo zu Besuch bin. Finde ich keine Bücherschränke, bin ich irritiert, aber das gibt es.

Neu: Eggenfelden

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Heute habe ich Knoppers mit Kokos gegessen. Schrecklich. Die mag ich gar nicht.

Mehmel Orgel Eldena Wieck

6. August 2022

Ich wohne an der turbulentesten, quirligsten Stelle meiner Stadt. (AHS)

Frankenland

Heute erinnere ich hier in Heilsbronn im Frankenland an Katharina, die Reine, Barbara die Fremde, und Margarete, die Perle, erscheinen als die Heiligen Jungfrauen oder auch die Drei Madln. Vor knapp 900 Jahren marschierten noch Zisterzienser-Mönche über das Bächlein Schwabach. Schön ist die Klostermühle. Neben dem Münster St. Marien und Jakobus gibt unten im Gewölbe im Refektorium einen sehr schönen Saal für Aufnahmen. Aber auch die Akustik im Münster gefällt mir. Nebendran tickt die Münsteruhr. Das Münster ist voller Kunst. Langhaus, Ritterkapelle, Heideckerkapelle, Kreuzaltar von 1468, gotischer Ostchor. Das Münster liegt auf dem Jakobsweg. Cornelia Rapp hat die Abtskapelle neugestaltet. Der Nürnberger Hasso von Henniges hat das Mortuarium im Münster gestaltet. Bedenklich finde ich die sogenannte “Judensau” im Münster, eine Sau, eine Spottskulptur, die ich nicht verstehe, und die auch in einer Kirche nichts verloren hat. Das Schönste ist der Brunnen vor dem Münster. Eiskaltes Wasser in der Hitze.

Süß finde ich die Kerwa in Franken.

Was mir an Gott gefällt ist, dass Er mächtig, aber auch heilig ist. Die meisten Mächtigen dieser Erde sind nicht heilig.

Ich versuche, mich zu schonen. Jesaja 30,15: Stille und Vertrauen verleihen euch Kraft.

Kunst ist nur etwas wert, wenn sie einen deutlichen Begriff unseres Zusammenhangs mit Gott gibt. (Runge) Das sehe ich genauso, ist aber ist für viele Menschen sehr radikal.

4. August 2022

Meine Kunst soll Menschen an die Ewigkeit gewöhnen. (AHS)

Heute erinnere ich an Pamela Schwerdt, die Gärtnern als eine “Philosophie der Hoffnung” beschrieb, wie treffend, und Catherine Amy Dawson Scott, Schriftstellerin.

Corona

Staufen wurde heute komplett abgebrochen wegen Corona, alle sind heim. Ich bin noch negativ (wie sehr kann man diesen Tests trauen?), aber wenn ich es doch habe, dann fühlt es sich an wie eine kurze, unangenehme Erkältung (für die, die Angst haben). Also nicht mal wie eine Grippe. (Ich hatte noch nie eine richtige Grippe, glaube ich.) Also, wie eine Sommererkältung mit Kopfweh, Halsweh und ein bisschen Fieber. Ich war ohnehin erschöpft von allem und habe daheim erst mal 14 Stunden geschlafen. Fieber habe ich äußerst selten, aber diesmal habe ich gespürt, dass ich etwas Fieber habe: ein schmerzender Kopf, warme Augen, etwas Schwindel, nicht die gute Möglichkeit zu lesen oder sich perfekt zu orientieren bzw. zu konzentrieren. Aber ich hatte schon vor Corona solche Sommererkältungen.

Chorstücke haben mehr als Orgelwerke die Fähigkeit, hartnäckige Ohrwürmer in meinen Kopf zu brennen. Bei mir ist es wirklich eine Krankheit. Ich habe Clara Schumanns wunderschönes Lied “Abendfeier” mit den Seufzern und Decrescendi und Rückungen und Abphrasierungen in Venedig massiv im Ohr und wache damit auf. Kirnberger mit seinen Wehmuts- und Qualstücken, die für mich eine Qual der Ohrwürmerei werden.

Ich mag das Wort Wehmut. Wie würdet ihr dieses Wort beschreiben, was es bedeutet?

Heute sollte ich eigentlich nach Italien fahren, aber ich fühle mich noch zu schwach. Dafür habe ich passend die Abendfeier in Venedig im Kopf. Clara ist noch schöner als Robert.

Was ich traurig finde, dass weibliche Jugendliche sich gegenseitig Digga und Alda nennen – von Männern dummes Zeug übernommen. Sie nennen sich ja nicht Digge oder Alde. Männer sind oft schlechte Vorbilder für junge Frauen. Die Mädchen laufen oft halbnackt und “Digga” sagend durch die Gegend. Digga scheint hierbei politisch korrekt zu sein. Manche Jugendliche können keinen normalen Satz mehr sagen ohne diese Füllsel.

Übrigens, in der Rinderle-Schule, wo wir den Kurs in Staufen hatten, hingen bedenkliche (rechtschreib-und grammatikalisch) Schilder an den Wänden, was Kinder täglich lesen: “Ziehe doch mal mit zwei Hände Handtuch”. Hier sind mind. zwei Fehler drin. Es müsste heißen: Ziehe doch mal mit zwei Händen das Handtuch. (Digga… Spaß) Ob sich die Busenbestis auch mit Digga und Alda anreden? Da würde es ja zumindest noch Sinn machen. 😊

Selbst der Büchmann 2002 ist noch sexistisch und nennt nur männliche “Geflügelte Worte”.

Ich freue mich über die schöne Rezension meiner CD auf Pizzicato.

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Schweinfurt

soon Concert in Schweinfurt, Benefizkonzert für Ahrtal:

2. August 2022: Chorleitung

Wenn man Gabel und Löffel neben ein Messer legt, sieht es ganz harmlos aus. (Doktor Schiwago)

Es gab in Staufen einen „Coronafall“. Ich habe die gleichen Symptome wie der Coronapositive: Halsweh, Kopfweh, Gliederschmerzen, Husten und irgendwie vllt Fieber? Dann hat es mich zum ersten Mal erwischt. Ich gehe morgen zum Testen.
Vorsichtshalber bin ich heim. Bahn-Chaos.

Chorleitung

Chorleitung ist auf der einen Seite wie ein neues Instrument, das man lernt und übt. Und auf der anderen Seite nicht, denn man hat nicht ein Instrument, sondern eine nichthomogene (fremde) Gruppe, von der man erst mal nicht weiß, was die Gruppe braucht. Manche formulieren es so, dass der Funke überspringen und dass man bei der Gruppe „landen“ muss. Man kann es auch so formulieren:

Es geht nicht nur um die Musik, sondern auch um die Gruppe (den Chor). Wie kann ich was anwenden, um dieses Instrument zum Schwingen und Klingen zu bringen? Darum geht es. Hierzu braucht man einen Chor für Training.

Man hat mir gesagt in Staufen, mit meiner Clara Schumann (hier waren zudem viele Erfahrene), dass man spürt, dass ich Musik im Blut habe und großes Potential, ich dirigiere mit Gesicht, mit Augen, mit der Mimik und schaffe eine sehr gute Atmosphäre, da ich die Musik verstanden und durchdrungen habe.
Es braucht auch Handwerkzeug im Dirigat. Zeigen und Vormachen ist wichtiger als Reden. Ich habe zum ersten Mal einen sehr guten Chor dirigiert.

Es gehört Mut, um zu führen. Ich mag nicht, wenn jemand eckig, zackig und „pädagogisch“ und „lehrermäßig“ dirigiert. Die meisten Chorleiter sind keine künstlerischen Instrumentalisten. Das ist dann so steif und zu „organisiert“. Das merke ich sofort, wenn ein Instrumentalist dirigiert.

Mein Dirigat ist weich und vorsichtig. Das (schnelle und kompakte) Reagieren auf den Chor ist wichtig. Zumindest weiß ich nun, dass das Phänomen, vorne erst mal gar nichts zu hören, „normal“ ist und es auch anderen so geht.

Chorhören

Adrenalin schießt die Ohren zu. Es braucht Erfahrung, bis man hören kann. Bei mir ist es durch Training schon so, dass ich 60 Prozent höre. Ganz am Anfang war ich nervös, dass ich taub gehört habe und in meinem Ohr nur ein Rauschen war. Die Musik war in mir. Nur leider war das nicht das, was der Chor gesungen hat, sondern eine himmlische Version meiner Vorstellung. „Sehr gut, sehr gut“ – murmelte ich schwelgerisch und mit geschlossenen Augen, während der reale Chor in seiner Intonation und Absprache jenseits von Gut und Böse war.

Foto: Auszug der Lästerer Barry Jordan, Jan Wilke, Christoph Brückner und Brian Radins.

(Homo)Sexistische Läster-Männer-Truppe? (Auf dem Fake- und Lästerprofile – nur zum Lästern, Lügen und Beleidigen angelegt. Christoph Bornheimer ist natürlich auch am Start.)

Man kann sich vorstellen, wie es also in Heidelberg zugegangen ist, als ich 2019 da war. Aber wenn man Löffel und Gabel neben Bornheimer und Wilke und Martin Schmitz legt, sehen die ganz harmlos aus. (Sie geben sich harmlos und unschuldig.) Im Zusammenhang mit gewissen anderen Lästermäulern werden diese „Dozenten“ alles andere als harmlos, werden „Messer“ und zeigen ihr Gesicht, wenn man aus deren Sicht nicht deren Norm entspricht.

Daher ist diese Kirchenmusikhochschule Heidelberg für sensible künstlerische Menschen ein gefährliches Pflaster meiner Meinung nach.

Dass Kirchenmusikhochschulen und Hochschulen solche Dozenten wie in Heidelberg haben, finde ich schlimm. Unterstützt werden sie von Martin Mautner, einer Lea und einem Noah. Lästern tun Rochus Schmitz, Wolfgang Gourge und Markus Theising, geliked von Martin Schmitz. Man darf nicht vergessen: Deren Lästereien sind nicht eine Reaktion auf meinen Blog, sondern genau umgekehrt, ich habe auf deren Attacken erst reagiert.

Warum schreiben die nicht selbst einen Blog, anstatt meinen zu lesen? Dazu gehört viel mehr als nur zu lästern: Mut, Fleiß, Begabung, Kraft und dass man etwas zu erzählen hat, Leben und Bekennen, Vorbild sein, sich trauen, anders sein. Mit dem Wissen, live zu dokumentieren, was andere feige ausnutzen, um zu schaden.

1. August 2022

Technologie kann die Menschheit zerstören. (Julia Shaw)

Die von Männern entwickelte Technologie hat das Potential, unsere Welt zu zerstören. Sie ist eine Bedrohung, da sie leicht missbraucht werden kann und wird. Sie kontrolliert uns zudem. Sie kostet Milliarden und verschlingt enorme Summen von Geld, wie beispielsweise Sicherheitskontrollen an Flughäfen (inszenierte Sicherheitskontrollen, die eher sinnlos und unwirksam sind, Demonstrationen von Sicherheit). Geld für Technologie könnte dafür verwendet werden, dass niemand mehr hungern muss. Technologie frisst.

Heute erinnere ich auch an Angela Kelly, britische Modedesignerin.

Foto: Jehmlich Orgel Wolgast

Ich bin in Staufen, im Schwarzwald. Es war sehr interessant, mit Chorleitung (bei Wolfgang Schäfer/Kurs, dieses Jahr das letzte Mal) weiter zu arbeiten. Da bin ich ja noch sehr neu im Vergleich zu anderen. Da kennen sich viele. Wegen Konzerten muss ich morgen schon fahren.

31. Juli 2022: Chor

An den Flüssen Babylons saßen wir und weinten, überdachten Zions Fall. (137. Ps., aus Johann Philipp Kirnbergers „An den Flüssen Babylons“ (Bach-Schüler).

Feiertag? Jedenfalls wurden heute Kanonenschüsse frühmorgens abgegeben.
Der letzte Julitag. Im Süden ist es warm. Ich habe heißes Blut das ganze Jahr über. Im Winter brauche ich manchmal keine Jacke. Aber wenn ich müde bin, friere ich schnell.

Beim Dirigieren ist man „sich selbst“ – man muss also an der Persönlichkeit arbeiten.

Neu:

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Andrea Gabrieli – Canzon francese detta Petit Jaquet, Orgel zu Schwaz, Österreich

Auch neu:

John Stanley – Voluntary | Orgel Vlog AHS: N. Fischer Orgel Krien, Pommern / Kirnberger

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Ich liebe Kirnberger.