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Weise Orgel Marienkapelle Würzburg

kath. Marienkapelle am Marktplatz

Orgelbauer:

Michael Weise (Plattling)

Baujahr:

1969

Datum des Erstbesuchs:

2018

Disposition und Spielhilfen

Wunderschöner, berühmter, roter gotischer Bau 1377 (1480) mitten auf dem Markt bei der hübschen gelben Bibliothek, ragt mit Turm und vielen Figuren und Stuck hervor. Die Orgel mit ihren bronzefarbenen Pfeifen passt optisch gut hinein. Mit Balthasar Neumann-Denkmal (Baumeister der Würzburger Residenz, der hier begraben liegt). Die Kapelle ist Station Fränkischen Marienweges. Es gibt ja in Franken einen großen Marienglauben. Früher war der Marktplatz jüdisches Viertel. Hier stand vorher eine Synagoge. Katastrophe: Am 21. April 1349 wurden alle jüdischen Menschen in Würzburg getötet. Längst vor dem Zweiten Weltkrieg gab es in Franken Judenhass. Traurig. Schön: Dieser rote Bau zeigt die Kunst von Tilman Riemenschneider: 1493 schuf er das Südportal mit Adam und Eva und die Apostelfiguren an den Pfeilern (1506). Er pflegte auch die Marienkapelle. Die Marienkapelle ist eines der schönsten Bauwerke Würzburgs.

Hauptwerk I C-g3

1 Prinzipal 8‘

2 Rohrflöte 8‘

3 Oktav 4‘

4 Superoktav 2‘

5 Sesquialtera II 2  2 / 3‘

6 Mixtur IV-V 1  1 / 2‘

7 Trompete 8‘

Pedalwerk C-f1

16 Subbass 16‘

17 Offenbass 8‘

18 Oktav 4‘

19 Mixtur III 2‘

20 Fagott 16‘

 

Brustwerk II (schwellbar) C-g3

8 Gedackt 8‘

9 Salicional 8‘

10 Principal 4‘

11 Gedacktflöte 4‘

12 Nazard 2  2 / 3‘

13 Waldflöte 2‘

14 Terznone II 1  3 / 5‘

8 / 9‘

15 Scharf IV 1‘

Tremulant

Koppeln

II/I , I/P , II/P

Spielhilfen

mechanische Spiel- und Registertraktur

Schleifladen

Klang und Akustik

Schöne Akustik. Orgel erbaut 1969 durch M. Weise (Plattling), restauriert und erweitert 1987 durch J. Klais (Bonn). Große Kapelle

Persönliche Note

Ich liebe Würzburgs Orgeln und Kirchen meiner Heimatstadt


Eine Antwort auf “Weise Orgel Marienkapelle Würzburg”

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