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Walcker Orgel Ulm Münster

ev Kathedrale Unserer Lieben Frau (1430)

Orgelbauer:

Walcker Opus 5000

Baujahr:

1967

Datum des Erstbesuchs:

2019

Disposition und Spielhilfen

Evangelische Münster-Orgel. Große Hauptorgel auf der Westempore, 5 Manuale, Schleifladen, mechanische Spieltraktur, elektrische Registertraktur. Neue Kuhn-Chororgel. Turmbesteigung. Rückpositiv, blaue Fenster, lange Säulen, große Akustik. Wunderschönes Brustwerk, 97 Register, Schleifladen, 5 M. 1731–1737 Bau einer neuen Orgel durch Georg Friedrich Schmahl mit 45 Registern. 1849-56 Bau einer neuen Orgel durch E. F. Walcker (Ludwigsburg, Opus 144) mit 100 Registern (IV+P/100), 1882 Abbau wegen Turmbau, 1889 Erweiterung auf 109 Register und 1929/30 Umstellung auf elektropneumatische Traktur. Dann 1967–1969 Neubau der Hauptorgel durch die Fa. Walcker (Ludwigsburg, Opus 5000) als größte Orgel Württembergs, Wiederverwendung von Registern aus dem Vorgängerinstrument, 2012 Reinigung des Pedals

Koppeln (elektrisch):

I/II, III/II, IV/II, V/II, III/I, IV/I, V/I, IV/III, V/III, V/IV, I/P, II/P, III/P, IV/P, V/P. Setzeranlage (1996) mit Sequenzer vor und zurück. Einzelabsteller für die Zungenregister und Mixturen. Crescendowalze. Zwei Schwelltritte für 3. und 4. M

HW II

Praestant 8′

Medallgedeckt 8′

Weidenpfeife 8′

Oktave 4′

Flötgedackt 4′

Gemsnasat 22/3′

Superoktave 2′

Waldflöte 2′

Sifflöte 1′

Terzsept II 13/5′

Mixtur V-VI 1′

Rohrschalmey 8′

Vox humana 8′

Schalmey 4′

Tuba triumphalis 8′ [2]


Tremulant

Brustwerk III

Praestant 16′

Oktave 8′

Flöte 8′

Spitzgambe 8′

Oktave 4′

Hohlflöte 4′

Quinte 22/3′

Superoktave 2′

Sesquialtera II 51/3′

Blockwerk VIII 8′

Grossmixtur V-VI 2′

Kleinmixtur IV-V 1′

Trompete 16′

Trompete 8′

Trompete 4′


Zimbelstern

IV Oberwerk 

Flötenprinzipal 8′

Rohrgedeckt 8′

Quintade 8′

Prinzipal 4′

Koppelflöte 4′

Fugara 4′

Oktave 2′

Blockflöte 2′

Salicet 2′

Nasat 11/3′

None 8/9′

Mixtur V-VI 2′

Zimbel III 1/2′

Dulcian 16′

Hautbois 8′

Cromorne 8′[3]


Tremulant

V Mittelwerk

Bourdon 16′

Prinzipal 8′

Holzgedeckt 8′

Gambe 8′[4]

Gambe celeste 8′[5]

Oktave 4′

Rohrflöte 4′

Gemsquinte 22/3′

Feldflöte 2′

Terz 13/5′

Septime 11/7′

Vogelpfeife 1′

Mixtur VII-VIII 2

Rückpositiv

Praestant 8′

Medallgedeckt 8′

Weidenpfeife 8′

Oktave 4′

Flötgedackt 4′

Gemsnasat 22/3

Superoktave 2′

Waldflöte 2′

Sifflöte 1’

Terzsept II 13/5

Mixtur V-VI 1′

Rohrschalmey 8′

Vox humana 8′

Schalmey 4’

Tuba triumphalis 8‘

Tremulant

  1. schwellbar
  2. Neu 1996; im Unterbau der äußeren Gehäusehälften platziert.
  3. 1996 statt Krummhorn 8′ (1967)
  4. 1996 statt Harfpfeife 8′ (1967)
  5. 1996 statt Schwebend Harf 4′ (1967)
  6. 1996 statt Fagott 16′ (1967)
  7. 1996 statt Trompete 8′ (1967)
  8. 1996 statt Klarine 4′ (1967)
  9. Altes Register von Walcker 1856/85
  10. Ab f0
  11. ↑ Horizontal im Prospekt.

Walcker Orgel Ulm Münster, Orgeln: Hauptorgel, Chororgel, Altarorgel, Orgel in der Konrad-Sam-Kapelle, Orgelpositiv. Hauptorgel Walcker Orgelbau (Ludwigsburg) Opus: 5000, Hauptorgel: 1967-1969, Umbauten: 1995/1996 Neuer Spieltisch mit Setzeranlage, Umdisponierung und Erweiterung um eine Tuba 8′ durch Tzschöckel, Disposition sowie Gehäuse- und Prospektgestaltung von Walter Suppe

Klang und Akustik

Oben flirrend und singend

Persönliche Note

Es war wunderschön, diese Orgel zu spielen. Da der Ulmer Münster so riesig und lang ist, wirkt die Orgel trotz ihrer 5 Manuale klein und zerbrechlich. Oben aber vergisst man beinahe die Größe der Kirche. Man sitzt wie unter einem Schirm. Spielt „für sich“. Unten wirkt sie fast „leise“. Als ich das erste Mal das Münster (den?) bestieg, trotz meiner Höhenangst, war der Anstieg zur Orgel doch spannender


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