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Trost Orgel Schloss Altenburg

Schlosskirche

Orgelbauer:

T. H. G. Trost

Baujahr:

1739/1976

Datum des Erstbesuchs:

2021

Disposition und Spielhilfen

Tobias Heinrich Gottfried Trost. 1735-1739 Trost. 1739 Bach. Schlosskirche um 1400. 1974-1976 Restaurierung durch Eule. Thüringen, Bach-Orgel, 2 M, 36 R, völlig andere Schwester von Waltershausen, leichtgängig, wirkt riesig und mächtig in der Schlosskirche. Bach befand die Orgel für wunderbar. Es gibt wieder die Teufelchen, schlichte Tasten, kleines, kompaktes Pedal, wunderschöne Zungen. wieder weiße Tintenkleckse an den Tasten, gepflegte Kirche mit Gold und Palmen, sehr gepflegt, Hofkirche. Sehr schön ist der Bach-Saal im Museum mit dem grünen Ofen und dem glänzenden Parkett, The Grand Hall, alle Räume des Schlosses. Die Orgel wirkt braun-silber, mit Gold umkränzt, mit goldenen Feuerzungen, thüringischer Silbermann.

Hauptwerk C -c”’ II. Oberwerk C – c”’
Groß-Quintadena 16′ * 1976 Geigen-Principal 8′ 1739/1976
Flaute travers 16′ *1739/1976 Hohlflöte 8′
Principal 8′ 1739/1976 Vugara 8′
Bordun 8′ * Quintadena 8′
Spitzflöte 8′ Lieblich Gedeckt 8′
Viol di Gamba 8′ Flaute douce    2fach 4′ 1739/1976
Rohrflöte 8′ 1739/1976 Gemßhorn 4′
Octava 4′ Nassat 3′
Klein-Gedackt 4′ Octava 2′
Quinta 3′ Waldflöte 2′
Superoctava 2′ Superoctava 1′
Blockflöte 2′ Cornet               5fach 8′ 1739/1976
Sesquialtera 2fach Mixtur             4-5fach 1739/1976
Mixtur          6-9fach *1739/1976 Vox humana 8′ 1976
Trompette 8′ 1976 Tremulant 1976
Glockenspiel c’-c”’ 1976
Tremulant 1976
II. Oberwerk C – c”’
Groß-Quintadena 16′ * 1976 Geigen-Principal 8′ 1739/1976
Flaute travers 16′ *1739/1976 Hohlflöte 8′
Principal 8′ 1739/1976 Vugara 8′
Bordun 8′ * Quintadena 8′
Spitzflöte 8′ Lieblich Gedeckt 8′
Viol di Gamba 8′ Flaute douce    2fach 4′ 1739/1976
Rohrflöte 8′ 1739/1976 Gemßhorn 4′
Octava 4′ Nassat 3′
Klein-Gedackt 4′ Octava 2′
Quinta 3′ Waldflöte 2′
Superoctava 2′ Superoctava 1′
Blockflöte 2′ Cornet               5fach 8′ 1739/1976
Sesquialtera 2fach Mixtur             4-5fach 1739/1976
Mixtur          6-9fach *1739/1976 Vox humana 8′ 1976
Trompette 8′ 1976 Tremulant
 Nebenzüge:
Pedal C -c’
Windkoppel       HW/P
Principalbass 16′ 1976 Schiebekoppel OW/HW
Violonbass 16′ Calcant
Subbass 16′
Octavenbass 8′ 1739/1976 Stimmtonhöhe
Posaunenbass 32′ 1976 Chorton
Posaunenbass 16′ Stimmungsart
Trompettenbass 8′ Neidhardt – I
* – dazu 5 Transmissionen aus dem Hauptwerk
Register ohne Jahreszahl – Original Trost 1739

 

 

Orgelbau Eule schreibt zu ihren wunderbaren Restaurierungen:

Aus den Erfahrungen einer langen sächsisch-mitteldeutschen Orgelbaukultur schöpfend, bilden Bewährtes und Konventionelles für unsere Orgel Neubauten das Fundament für richtungsweisende Innovationen. Die expressiven Klangfarben englischer, amerikanischer und französischer Symphonik bereichern und inspirieren unsere Instrumente ebenso wie die Stilrichtungen des deutschen Barock und Romantik.

Unsere Orgeln sind lebendige Kunstwerke, in denen klangliche, architektonische und technische Aspekte harmonisch zu einem großen Ganzen zusammengefügt und unikat in den Raum hineinkomponiert werden. Von der Planung bis zur Vollendung ist eine konstruktive Zusammenarbeit und Abstimmung vieler einzelner Teilbereiche bis ins kleinste Detail unabdingbar. Ein schöpferischer Prozess begleitet stetig unsere solide handwerkliche Arbeit.

Unsere Orgelneubauten gehen von den jahrhundertelang perfektionierten traditionellen Schleifladen mit mechanischen Trakturen aus und vereinen sie jeweils nach individueller Planung und Abstimmung mit erprobten und bewährten Techniken: elektrische bzw. duale Registertrakturen, Setzeranlagen in eigener Entwicklung (mit der Hochschule für Technik in Mittweida), elektronische Spieltrakturen, Bypass-Systeme für historische Orgeln, Balgaufzugsanlagen für verschiedene Balgarten u.v.a.m. kommen zur Anwendung.

Besonderes Augenmerk erhält der Klang: die künstlerische, individuelle, auf den Raum abgestimmte Intonation nimmt einen besonders breiten Raum ein und macht das Charaktervolle, Außergewöhnliche der Eule-Orgeln aus.

Klang und Akustik

Schwingend in Schlosskirchen-Akustik, leuchtend. Silbrig-brillant.

Persönliche Note

Ich habe die wunderschöne Trost-Bach-Schloss-Orgel in Altenburg, Thüringen, gespielt. Sie ist eine der schönsten Orgeln, die ich je gesehen habe. Leider wird sie sehr abgeschottet und ist damit nicht wirklich zugänglich, was ich nicht in Ordnung finde. Das hätte Bach sicher nicht gefallen, diese Orgel abzuschotten. Sie wird wahrscheinlich selten gespielt. Das habe ich gespürt. Ich finde es wichtig, dass die Orgel zugänglich gemacht wird. Wie in Waltershausen. Bach würde es nicht gut finden, dass die Orgel so abgeschottet wird. Sie ist ein Geschenk für alle! Kein Porsche-Oldtimer in der Garage. Sondern lebendig.

Sie ist sehr anders als in Waltershausen, viel leichter zu spielen, schlichter, kleiner, obwohl sie sehr mächtig wirkt. Sie ist einfach perfekt platziert und wirkt enorm und überwältigend, wenn man die ev. Schlosskirche betritt. Man muss begeistert sein, das geht nicht anders. Sie ist etwas sehr Besonderes, ihre Rohrflöte und Achtfüße, alles atmet.


3 Antworten auf “Trost Orgel Schloss Altenburg”

  1. Rainer Kirmse , Altenburg

    Orgel und Kirche sind wunderschön,
    Auch die Stadt kann sich lassen seh’n.

    ALTENBURG

    Die Stadt in grünem Gewande,
    Das Antlitz blumengeschmückt;
    Naturidylle am Rande,
    Auf manches Kleinod man blickt.

    Der Große Teich mit Inselzoo,
    So zu finden sonst nirgendwo;
    Das Schloss, die Kirchen und Musseen,
    Die Stadt ist einfach wunderschön.

    RESIDENZSTADT ALTENBURG

    Den Namen gab dieser Stadt
    Die alte Burg auf Felsgestein.
    Kaiserpfalz und Residenzstadt,
    Man ging in die Geschichte ein.

    Die kleine Stadt im Peißenlande,
    Tausend Jahre sind in ihr präsent.
    Heut’ steht sie da im Prachtgewande,
    Die Entwicklung keinen Stillstand kennt.

    Ein großes Lob für diese Stadt,
    Die uns so viel zu bieten hat.
    Gelegen in idyllischer Natur,
    Ist sie ein Hort erlesener Kultur;
    Stadt der Blumen und der Bäume
    Mit Raum für Thalias Träume.

    Eine Stadt, die viele Gesichter hat,
    Barbarossa’s und Spalatin’s Stadt,
    Bernhard von Lindenau lebte hier.
    Eine Stadt, die noch eine Zukunft hat,
    Daran glauben, dafür arbeiten wir.
    Altenburg, meine Heimatstadt:
    Alles Gute und Gott mit dir!

    SKATSTADT ALTENBURG

    18, 20………♣️♥️♠️♦️
    Altenburgs bekannteste Ansage,
    Man hört sie in der Stadt alle Tage.
    In Lokalen und heimischen Stuben
    Reizt man mutig auf Damen und Buben.
    Altenburg hat die Trümpfe in der Hand,
    Sticht als Mekka der Skatfans im Land.
    Der Skatbrunnen ist für Touristen Pflicht,
    Kartentaufe mit Wenzeln hat Gewicht.
    Das Deutsche Skatgericht ist zur Stelle,
    Entscheidet auch die kniffligsten Fälle.
    Das Spiel wurde einst erfunden hier,
    Heut’ lädt man gern ein zum Skatturnier.

    DIE ROTEN SPITZEN

    Die mächtigen Roten Spitzen,
    Einstmals des Klerus Stützen;
    Sie trotzten Sturm und Regen,
    Den Kriegen mit Gottes Segen.

    Zeugen großer Vergangenheit
    Aus Barbarossa’s Glanzzeit;
    Des Staufers Gabe an die Stadt,
    Die er ins Herz geschlossen hat.

    Mittelalterliche Baukunst
    Als Beweis kaiserlicher Gunst;
    Das Altenburger Wahrzeichen
    Sucht im Lande seinesgleichen.

    Rainer Kirmse , Altenburg

    Herzliche Grüße aus Thüringen

  2. Das Konzert im Orgesommer war wie beschrieben beeindruckend und zu Freudentränen rührend, v.a. Die Bach Passacaglia.
    Ich freue mich so auf die CD, die ist ja gottlob schon in der Herstellung.

  3. Jörg Mührmann

    In dieser Kirche war ich schon einmal, und die Orgel habe ich auch gehört. Und jetzt kenne ich auch, wsrum die Orgel so schön geklungen hat

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