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Schuke Fritzsche Orgel Wolfenbüttel

ev. Kirche Hauptkirche Beatae Mariae Virgins

Orgelbauer:

Fritzsche/Schuke Potsdam

Baujahr:

ab 1624/1986

Datum des Erstbesuchs:

2019

Disposition und Spielhilfen


Musik an St. Marien. Erste Orgel erbaut 1620 bis 1624 von Gottfried Fritzsche, Dresden, nach Anweisungen des Hofkapellmeisters Michael Praetorius, abschließend Veränderungen, Umbauten. Neubau einer romantischen Großorgel im 19. Jahrhundert (4 M). Entromantisierung und Neubau 1959, Teilrenovierung 1986 von Karl Schuke, Berlin, unter Erhaltung von sechs Original-Registern; Rekonstruktion des Gehäuses von 1624.
53 Register, 4.501 Pfeifen, 4 Manuale, 2 Zimbelsterne auf dem Rückpositiv, Schleifladen, mechanische Traktur, elektrische Registeranlage, elektronische Setzeranlage mit 6.400 freien Kombinationen (eingebaut 2011)

1. Manual Rückpositiv

Quintadena 16′
Principal 8′
Gedackt 8′
Oktave 4′
Spitzgedackt 4′
Feldpfeife 2′
Quinte 1 1/3′
Sesquialtera 2f.
Oberton 2f.
Scharff 5-7f.
Dulcian 16′
Schalmei 8′
Tremulant

2. Manual Hauptwerk

Principal 16′
Oktave 8′
Spitzflöte 8′
Oktave 4′
Koppelflöte 4′
Nassat 2 2/3′
Oktave 2′
Cornett 3-5f.
Mixtur 6-8f.
Scharff 4f.
Trompete 16′
Trompete 8′

3. Manual Brustwerk

Gedackt 8′
Rohrflöte 4′
Principal 2′
Oktave 1′
Terzian 2f.
Scharff 4f.
Vox humana 8′
Holzregal 4′
Tremulant

4. Manual Kronwerk

Quintadena 8′
Nachthorn 4′
Blockflöte 2′
Sifflöte 1 1/3′
Rauschwerk 4f.
Cymbel 3f.
Bärpfeife 16′
Trichterregal 8′
Tremulant

 

Pedal

alte Fritzsche-Register 1624

Principal 16′
Untersatz 16′
Oktave 8′
Gedacktbaß 8′
Oktave 4′
Pommer 4′
Bauernflöte 2′
Baßaliquot 4f.
Mixtur 6-8f.
Posaune 16′
Trompete 8′
Trompete 4′
Sing. Cornett 2′

Klang und Akustik

Warm, rund, dunkel, ausgeglichen, voluminös, stabil, gut mischend

Persönliche Note

Ich habe hier bereits zwei schöne Konzerte gespielt. Vielen Dank an Almuth!


4 Antworten auf “Schuke Fritzsche Orgel Wolfenbüttel”

  1. Andreas Friedrich

    Auch diese Orgel für sich angeeignet und präsentiert. Sehr informativ in Bild und Text durch Ann-Helena festgehalten.

  2. Alexander Abs

    Eine absolut interessante Orgel mit vier Manualen, Pedal und einer ungewöhnlichen Zahl an möglichen freien Kombinationen… und in der Tat ein Klang, der sowohl Fachleute als auch interessierte Laien ansprechen muß. Angesichts der vielen Register ist es kaum denkbar, daß irgendein uns bekanntes Orgelwerk sich hier nicht darstellen ließe.

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